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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Von Anafranil nach Fluoxetin

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Toppel
Beiträge: 1
Registriert: 07.12.2003 12:23
Wohnort: Köln

Von Anafranil nach Fluoxetin

Beitrag von Toppel »

Hallo,

Ich bin 47 und habe seit meinem 20ten Lebensjahr mit Depressionen und Angstzuständen zu tun.
Nach 12 Jahren mehr oder weniger erfolgreicher Psychotherapie geriet ich an einen Neurologen/Psychater, der mir mit Lithium und Anafranil 10 Jahre lang gut geholfen hat.
Einen Wechsel von Anafranil nach Fluoxetin empfahl er mir mit dem Hinweis auf mögliche Herzprobleme im Alter.
Dieser Wechsel klappte erst sehr gut, jetzt nach fast einem halben Jahr fühle ich außer einer dumpfen Angst nicht mehr viel. Außerdem bin ich gereitzter und öfter wütend. Der Vorteil mit Fluoxetin ist, daß ich weniger Schlafe und aktiver geworden bin.
Der Arzt schlägt vor, noch 4 Wochen zu warten und dann vielleicht auf Anafranil zurück zukehren oder die Stoffgruppe zu wechseln.
Was meint Ihr ?
Oliver
Gründer
Beiträge: 11072
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Beitrag von Oliver »

Hallo Toppel.

Willkommen im Forum :)
Der Arzt schlägt vor, noch 4 Wochen zu warten und dann vielleicht auf Anafranil zurück zukehren oder die Stoffgruppe zu wechseln.
Ich bin ein grosser Freund der Methode "Wenn Du nur zwei Möglichkeiten hast - nimm die Dritte" :) Was ich damit sagen will ist, daß Du vielleicht Deinen Blick auch ein wenig in andere Richtungen schweifen lassen solltest ... was hast Du denn schon anderes ausprobiert um mit Deinen Depressionen und Ängsten leben zu lernen ausser den herkömmlichen Behandlungsmethoden (also Therapie und Psychopharmaka)? Kann ja sein, daß Du schon von Akupunktur bis Zystoplasmischer Phrenolyse (ja ich weiss selber, daß es das nicht gibt - mir fiel halt jetzt auf die Schnelle nichts mit "Z" ein :oops:) alles durchprobiert hast. Deshalb frage ich lieber mal, bevor ich was zu den Medikamenten sage.

Alles Gute
Oliver
Gesperrt