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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


HILFE!!!!!

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
jason2001
Beiträge: 2
Registriert: 19.09.2005 16:43

HILFE!!!!!

Beitrag von jason2001 »

Hallo,

Bin neu hier und erstmal ein herzliches Hallo an Alle.

Also zu meinem folgenden Problem.

Habe seit 4-5 Jahren immer mal wieder keine bis starke Depressionen. Ist bei uns leider vererbt worden, fast die ganze Familie hat depressionen und sind auch in behandlung, . Ich bin 22 Jahre. Mein Arzt ist Facharzt für Psychatrie und Neurologie. Ich nehme seit 1 2/2 jahren zoloft morgens 100mg und 50-100mg stangyl abends vor dem schlafen gehen. Habe auch schon doxepin genommen, aber das hat gar nichts geholfen, als ich dan auf zoloft umgestiegen bin wurde es nach 3-4 wöchentlicher einnahme besser. Dann ging es mir eine lange Zeit richtig gut, also überhaupt keine beschwerden, aber ich habe bemerkt immer wenn was neues in mein Leben kam, wie neue Freundin oderneue Schule oder wie neuer Beruf fingen die depressionen wieder an, angstzustände, panickattacken, angst mich zu balmieren, angst davor zu versagen oder vor anderen zu erbrechen. Sowie es jetzt wieder angefangen hat. Vor einer Woche musste ich wieder zur Schule, war 1 Jahr komplett daheim, weil ich warten musste bis die Schule losging, und in der Zeit habe ich gar nichts gemacht, also zur freizeit gehabt, da ging es mir richtig gut, kein druck gehabt nichts, da war alles prima. Jetzt am Montag als ich wieder in die neue Schule kam, fing es wieder an, angstzustände, angst morgens in der s-bahn spucken zu müssen wenn die anderen aus meiner klasse dabei sind, oder in der schule oder im klassenzimmer spucken zu müssen. Sowie auch erröten wenn ich vor der klasse sprechen muss. Also man kann sagen soz. phobie. Habe das zoloft wo ich ein jahr daheim saß auf 50mg reduziert weil es mir ja echt gut ging, jetzt seit montag bin ich wieder auf 100mg hoch, und vor paar atgen auf 150mg...naja gehts jetzt mir so lala, also vom gefühl her geht es mir nicht allzuschlecht, nur halt kaum apetitt, was mich sehr belastet weil ich fintess betreibe und habe starke angst abzunehmen, was ich aber schon habe seit die schule wieder losging. Größte Angst ist morgens, das ich in der s-bahn spucken muss oder in der schule und das ich nicht mehr richtig essen kann weil ich kaum petitt habe und schwach werde. Was meint ihr was ich machen soll? Abrechen der schule wäre sicher keine möglichkeit..weil dann stände ich wiede rmit null da und das wäre sehr blöde. Bitte um Rat. Danke

grüße aus hamburg
mücke
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Beitrag von mücke »

Hallo jason 2001

So wie ich das sehe, kommst du unter Druck, wenn Forderungen an dich gestellt werden, wie jetzt in der Schule. Die Schule zu schmeißen, wäre nicht gut. Also müßtest du lernen wie du am besten damit umgehst. Eine Möglichkeit wäre eine ambulante Verhaltenstherapie.
Zum Abbau von Stress ist Ausdauersport gut, und/oder das Erlernen von Entspannungstechniken.
Ein SSRI wie Zoloft zu nehmen und die Dosis zu erhöhen bringt meiner Meinung nach gar nichts, da sich dadurch weder dein Denken, noch dein Handeln ändern werden.
Hier findest du Info über Zoloft. (gehe über Präparatname)
www.kompendium.ch/Search.aspx?lang=de

Gruss Annette
jason2001
Beiträge: 2
Registriert: 19.09.2005 16:43

Beitrag von jason2001 »

ja was für medikamente in meinem fall wären denn angebracht und mir besser helfen statt dem zoloft? Mit was für medikamente habt íhr denn gute erfahrungen gemacht die auch so ähnliche Angstzustände wie ich hatten?
amanda

Beitrag von amanda »

Annette hat schon SEHR GUT beschrieben WAS WIRKLICH HILFT. Medikamente sind keine Lösung für dein Problem. Eine Verhaltenstherapie und die anderen Dinge die Annette vorgeschlagen hat sind auf Dauer gesehen wirksamer !!!!Probiere es mal aus. Gruss AMANDA
Gesperrt