Hallo allerseits,
ich werde demnächst 35 Jahre lebe in Österreich (erst kürzlich zugezogen) und mir ist vor ca 10 Jahren recht erfolgreich durch Gesprächstherapie bezüglich meiner damaligen Angstörungen / Panikattaken geholfen worden.
Leider hat sich das Blatt etwas gewendet und mein Leben ist wieder etwas "schwieriger" geworden, da sich die altbekannten Symptome, zwar schwach aber bestimmt, wieder melden.
Ich habe mich also kurzerhand dazu entschlossen, einen Verhaltenstherapeuten aufzusuchen, um mein Leben wieder etwas zu sortieren.
Dieser hat mich bereits in der zweiten Sitzung mit Seroxat konfrontiert, und über die Recherche bezüglich des Medikaments, habe ich dieses sehr aufschlußreiche Forum gefunden.
Was ich über Seroxat gelernt habe, hat mich doch gelinde gesagt schockiert! Obwohl der Therapeut mir zu dem "Medikament" weder geraten, noch abgeraten hat, bin ich doch etwas irritiert.
Ich denke schon, daß ich mein Leben wieder in den Griff bekommen werde, wenn ich meine "Leichen im Keller" konkret bearbeite. Es hat mich jetzt aber doch stark verunsichert, vom Therapeuten doch irgendwo recht leichtfertig mit Seroxal konfrontiert zu werden. Hätte ich beispielsweise leichtfertig Ja zu der Behandlung gesagt, wäre ich ketzt Mitglied im "Seroxat-Club".
Obwohl ich meine Therapie auch ohne Medikation weiterführen kann bin ich mir dann doch nicht so sicher, ob ich bei diesem Herren an der richtigen Adresse bin.
Würde mich freuen, wenn jemand zu dieser Thematik einen Kommentar hätte.
Danke, Lonni
Hello There
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Oliver
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- Registriert: 10.10.2003 23:58
- Hat sich bedankt: 713 Mal
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Hallo Lonnie.
Willkommen im Forum
Das ist einer der Gründe, warum wir dieses Forum ins Leben gerufen haben, weil wir der Meinung sind, dass SSRI viel zu leichtfertig verschrieben werden. Wenn du das Gefühl hast, da gibt es eine Menge dinge die du aufzuarbeiten hast und dann geht es Dir wahrscheinlich besser ist das das beste Indiz dafür, dass Du definitiv kein Kandidat gür Antidepressiva bist. Wenn Du völlig am Ende wärst und schon alles andere probiert hättest, dann könnte man mal über SSRi nachdenken, aber so kann ich nur sagen: viel Erfolg bei der Therapie.
Alles Gute
Oliver
Willkommen im Forum
Das ist einer der Gründe, warum wir dieses Forum ins Leben gerufen haben, weil wir der Meinung sind, dass SSRI viel zu leichtfertig verschrieben werden. Wenn du das Gefühl hast, da gibt es eine Menge dinge die du aufzuarbeiten hast und dann geht es Dir wahrscheinlich besser ist das das beste Indiz dafür, dass Du definitiv kein Kandidat gür Antidepressiva bist. Wenn Du völlig am Ende wärst und schon alles andere probiert hättest, dann könnte man mal über SSRi nachdenken, aber so kann ich nur sagen: viel Erfolg bei der Therapie.
Alles Gute
Oliver
Danke für Euer Wilkommen!
Bin zu lange Sportfrei gewesen (bisher) habe natürlich wieder angefangen regelmäßig zu gehen. (Abgesehen von Gestern, als das Forum mich in seinen Bann zog). Bezüglich Fischöl und Johnneskraut bin ich auch noch "Jungfräulich". Taucht das was?
Hab aber leider vor dem Wiederausbruch nicht viel aber regelmäßig gekifft und bildete mir ein, es würde mich beruhigen. Hab ich sofort abgesetzt.
Es ist das erste mal, dass ich Kontakt zu Leuten habe, die mein Schicksal teilen und ich denke das ist positiv. Obschon ich von den Erfahrungsberichten echt mächtig schockiert war, und mich das ganze schon ganz schön verfolgt.
Ich werde Anfang nächster Woche mal mit meinem ehemaligen Therapeuten Kontakt aufnehmen, und seine Meinung einholen bezüglich meines jetzigen Therapeuten, der mir, ob einer im Vergleich zu früher nur leichten Angststörung, in der zweiten Sitzung gleich mit Seroxat kommt.
Ich werd mich warscheinlich nach jemand neuem umschauen müssen, da ich doch nach dem studieren des Forums irgendwie an seiner Seriosität zweifle.
Alles Gute wünsche ich Euch allen!
Gruß, Lonni
Bin zu lange Sportfrei gewesen (bisher) habe natürlich wieder angefangen regelmäßig zu gehen. (Abgesehen von Gestern, als das Forum mich in seinen Bann zog). Bezüglich Fischöl und Johnneskraut bin ich auch noch "Jungfräulich". Taucht das was?
Hab aber leider vor dem Wiederausbruch nicht viel aber regelmäßig gekifft und bildete mir ein, es würde mich beruhigen. Hab ich sofort abgesetzt.
Es ist das erste mal, dass ich Kontakt zu Leuten habe, die mein Schicksal teilen und ich denke das ist positiv. Obschon ich von den Erfahrungsberichten echt mächtig schockiert war, und mich das ganze schon ganz schön verfolgt.
Ich werde Anfang nächster Woche mal mit meinem ehemaligen Therapeuten Kontakt aufnehmen, und seine Meinung einholen bezüglich meines jetzigen Therapeuten, der mir, ob einer im Vergleich zu früher nur leichten Angststörung, in der zweiten Sitzung gleich mit Seroxat kommt.
Ich werd mich warscheinlich nach jemand neuem umschauen müssen, da ich doch nach dem studieren des Forums irgendwie an seiner Seriosität zweifle.
Alles Gute wünsche ich Euch allen!
Gruß, Lonni