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seit 1.8.2019 gibt es Änderungen im Forum. Es ist nur noch teilweise öffentlich zugänglich. Ohne Anmeldung können nur die Rubriken "Informationen", "Neue Teilnehmer" sowie "Erfahrungsberichte" gelesen werden.

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Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Susanne1978
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Susanne1978 » Montag, 05.08.19, 20:06

Der 14.08.19 ist doch noch gar nicht?! 🤔
LG Susanne
-------------------- :P
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg


NEM ab 01-19

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

AB 07-2019 NEHME ICH DIESE NEM VERTEILT AUF 2 TAGE

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

padma
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von padma » Donnerstag, 29.08.19, 18:05

Susuli hatte Johanniskraut abgesetzt, es geht ihr nun wieder gut :D
Hallo,

ich wolle mich nach über einem Jahr nochmal melden.

Inzwischen geht es mir wieder gut, aber es hat echt ewig gedauert bis sich alles wieder beruhigt hat. Auch die emotionale Situation und die Schulterverletzung von meinem Mann (wobei der immer noch damit zu tun hat) haben sich geklärt. :o

Den Durchfall hatte ich insgesamt ca. 3 Monate, die Schlafstörungen wurden zügig besser als ich wieder zum Neurofeedback gehen konnte.

"Angegriffen" habe ich mich ungefähr bis Weihnachten gefühlt.

Ich wollte mich nur noch mal recht herzlich bedanken für die damalig Unterstützung und wünsche allen Forenteilnehmern hier viel, viel Kraft um auch von dem Teufelszeug (was auch immer es ist) los zu kommen.

Alles liebe
Susuli
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 06#p320806

padma
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von padma » Mittwoch, 11.09.19, 22:17

hallo,

Rachel hat Duloxetin erfolgreich abgesetzt :party2: :party2: :party2:
Nun nach über 3 Jahren Absetzen des Duloxetinsbin ich endlich bei Null angekommen. Ich bin sehr glücklich. Es,war ein langer Weg, den ich ohne euch hier nicht geschafft hätte. Ich habe wieder Freude am Leben, trotz meiner Wehwechen, die machen schon oft zu schaffen.
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 95#p322795

lg padma

padma
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von padma » Samstag, 14.09.19, 13:42

hallo, :)

Martina52 hat bereits im April 2018 Duloxetin erfolgreich abgesetzt. Es geht ihr soweit ganz gut
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 44#p316244

liebe Grüsse,
padma

Optimist2403
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Optimist2403 » Montag, 16.09.19, 18:07

Hallo liebe Forum-Mitglieder,

Nach 4 Jahren Venlafaxin Einnahme und 1 Jahr Ausschleichen bin ich das Teufelszeug endlich los :party2: !
Ich bin bis auf wenige Beiträge eher stiller Mitleser gewesen, weil ich meistens nur in schlechten Phasen Trost gesucht und gefunden habe. :group:

Nachdem ich nun 8 Monate auf 0 bin, möchte ich trotzdem von meiner Erfolgsgeschichte berichten.

Im Januar als ich auf 0 ging, war ich mit starken Absetzerscheinungen 2 Wochen krank und nicht in der Lage zu arbeiten.

Danach ging es bergauf und das habe ich nicht zuletzt den Beiträgen hier im Forum zu verdanken! :group:
Ich wäre wahrscheinlich durchgedreht und hätte mich für todsterbenskrank gehalten, wenn ich nicht gelesen hätte, dass die Hirnvernebelung und das Muskelzittern, die Brain Zaps und Kopfschmerzen zu Absetzerscheinungen gehören. Mir war oft so übel, dass ich kein Essen zu mir nehmen oder drinbehalten konnte. :zombie:

Danke Danke Danke für dieses Forum!!!!!

Mein Nervensystem ist dennoch reizbarer als vorher. Im August habe ich geheiratet und habe 1 Jahr lang meine Hochzeit mit 100 Gästen vorbereitet. Durch diesen Stress habe ich seit Juni Tinnitus auf dem linken Ohr.
Auch der Schwindel begleitet mich noch in stressigen Phasen.

Dennoch kann ich meinem Alltag nachgehen und wieder vieles genießen! Ich habe gelernt, meinen Körper zu respektieren und ihm Ruhe und Pausen zu gönnen. Allerdings muss ich mich trotzdem hin und wieder erinnern, was mein Körper durchmachen musste und Geduld üben, wenn einige Funktionen noch nicht wieder optimal hergestellt sind. Aber die Zeit wird es richten. Ich unterstütze ihn, indem ich fast keinen Alkohol trinke, auf gute Ernährung achte und genügend schlafe.

Ich möchte allen AD-Geplagten Mut machen! Es gibt ein Leben nach dem Entzug! Gebt die Hoffnung bitte nicht auf.
Ich wünsche allen viel Kraft und Verständnis seitens eurer Freunde, Familie und Kollegen!

Vielen Dank an alle, die hier ihren Beitrag leisten!

Edit von padma: hier ist der thread von Optimist https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 06#p324306
Zuletzt geändert von padma am Montag, 16.09.19, 18:26, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit eingefügt
10.2014 8-wöchiger Klinikaufenthalt wegen Depressionen und Zwangsgedanken
Start mit 75mg Venlafaxin
Frühjahr 2015 Dosis halbiert --> 37,5 mg keinerlei Absetzsymptome

Juni 2017 erster Versuch abzusetzen reduziert auf 25mg
Nach schon 2 Wochen reduziert auf 12,5 mg
Ganz starke Absetzsymptome: extremes Zittern, Schweißausbrüche, Angstzuständen, konnte nicht allein sein, Konzentrationsschwierigkeiten, Appetitlosigkeit
Kurz danach wieder auf 25mg und dann auf 37,5mg hochgegangen
Psychologin meinte, ich brauche es wahrscheinlich
Im Februar 2018 habe ich dieses Forum entdeckt und es bestärkt mich, abzusetzen
02.02. reduziert auf 25mg
4 Wochen keine Symptome
03.03. Bauchkrämpfe,Niedergeschlagenheit
04.03. fast das ganze We nur geschlafen
05.03. am Morgen extreme Schweißausbrüche Angst, dass es wieder so schlimm wie beim letzten Versuch wird
06.03. seit 3:00 morgens starke Schweißausbrüche und Herzklopfen
10.05 20 mg
.
.
08.08. 11mg
07.09. 8 mg
08.10. 5 mg
07.11. 3mg
05.12. 2mg
03.01. 1 mg
23.01. 0

padma
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von padma » Dienstag, 17.09.19, 18:04

hallo,

Wachstum hat erfolgreich Doxepin abgesetzt.
Hier sein Bericht:

Hallo,

ich wollte mich noch mal zurück melden, da ich inzwischen den Absetzprozess mehr oder weniger erfolgreich beendet habe und einiges in der Zeit passiert ist. Vielleicht ist mein Erfahrungsbericht für den einen oder anderen, der auch Doxepin absetzt/abgesetzt hat ja interessant.

Ende Februar, Anfang März 2019 war ja der letzte status, den ich hier mitgeteilt hatte, dass ich innerhalb weniger Wochen in zwei Schritten von 30mg auf 20mg reduziert hatte, kurz bevor ich im März einen neuen Job begann. Das war ein Fehler. Die Absetzsymptome kamen Zeitverzögert mit dem Beginn des neuen Jobs, der mir überhaupt nicht gefiel, und mir ging es innerhalb weniger Tage - auch durch den Arbeitsstress und die neuen Anforderungen - so schlecht, dass ich den Job wieder kündigen musste. Angstzustände, Intrusionen, emotionale Flashbacks, Gefühl sich im Schmerz und in der Angst aufzulösen, massives Überforderungserleben, völlige Energielosigkeit, depressive Verzweiflung und viele schwer zu besschreibende Symptome einer komplexen PTBS waren neben den üblichen Absetzsymptomen wie Brainzaps, Schlaflosigkeit, Albträume, Gefühl wie auf Drogen, Verwirrung, Benommenheit, Brainfog, Verlust von emotionaler Regulationsfähigkeit, Überflutungserfahrungen mit Trauer, Ängsten u.Ä., Verdauungsprobleme usw meine ständigen Begleiter.

Ich Entschied mich letztlich dafür, die kommende Zeit für das Ausschleichen zu nutzen und keinen anderen neuen Job mehr zu suchen. Die ganze Zeit über war ich in der Misere, dass ich ganz klar das Gefühl hatte, dass das Doxepin mir nur massiv schadet, ich keinen Nutzen davon habe und mich davon abhält, wieder Stabilität zu erreichen und in meine Kraft zu kommen. Und es machte mich depressiv, was ich in der Form vorher nie war. Trotzdem musste ich es ja langsam ausschleichen, ich hatte ja gesehen, was der zu große Absetzschritt in Kombination mit Existenzängsten mit mir gemacht hatte. Ein Dilemma, ich habe regelrechten Hass auf Doxepin entwickelt.

Nach der Reduktion auf 20 mg, blieb ich etwa 6-7 Wochen auf dieser Dosis, aber es stellte sich keine Verbesserung ein. Vormittags, bevor ich das Doxepin nahm, ging es mir noch einigermaßen ok, aber 2-3 Stunden nach jeder Einnahme, nahm das Fiasko täglich seinen Lauf. So erledigte ich stets bis zum Mittag noch Dinge im Haushalt, weil ich wusste, dass ich ab Nachmittags nur noch schwer depressiv und benommen im Bett liegen konnte und das Gefühl hatte, von einem LKW überrollt zu werden. Teilweise immer wieder Angstvolle Krisen und Zweifel, ob es wirklich nur am Doxepin liegt, oder ob ich gerade in eine schwere depressive Episode hineinrutsche. Gefühl von Ohnmacht, ausgeliefert sein, fehlende Selbstwirksamkeit, ich konnte die Situation einfach nicht ändern und sie verbesserte sich nicht. Irgendwann entschloss ich, dass es so nicht weitergehen kann, ich kam nicht vom Fleck und litt dauerhaft. Also reduzierte ich von 20mg auf 19mg, im Wissen, dass es dadurch entweder besser oder noch schlimmer werden würde.

Es passierte das, was ich im Inneren eh die ganze Zeit wusste. Mein Zustand verbesserte sich deutlich. Nun hatte ich die Bestätigung, dass mein miserabler Zustand hauptsächlich vom Doxepin verursacht war. Nach einigen Tagen traten wieder diverse Absetzsymptome auf, aber insgesamt ging es mir wesentlich besser. 2-3 Wochen nach der Reduktion fühlte es sich jedoch so an, als ob ein Antidepressivum anfängt zu wirken, ich war wieder völlig "verklatscht", drogenmäßig verballert und der Zustand verschlechterte sich wieder, also reduzierte ich wieder die Dosis.

Dieses Muster setzte sich bei jeder Reduktion fort. Zwar wusste ich, dass ich dem Gehirn nach jeder Reduktion eigentlich mehr Zeit geben müsste, um sich an den neuen Medikamentenspiegel anzupassen, aber die Erfahrung hatte ja gezeigt, dass dies auch nach 6-7 Wochen leiden nicht passierte und ich das Doxepin grundsätzlich einfach nicht gut vertrug. Ich hätte dieses ewige, elendige Dahinsiechen nicht ausgehalten, wenn ich immer 6 Wochen Pause zwischen den Schritten gemacht hätte, in denen sich der Zustand nicht bessert. Also reduzierte ich jeweils nach 2-3 Wochen, wenn die Wirkung wieder begann, eklig zu werden, das war für mich die einzige Möglichkeit damit umzugehen. Von April bis August war ich damit beschäftigt. Der Prozess war in etwa (ganz genau kann ich es nicht mehr sagen) so: 20mg -> 19 -> 16 -> 15 -> 12,5 -> 10 -> 8 -> 6 -> 5 -> 4 -> 3 -> 2 -> 1 -> 0,5 -> 0,3 -> 0 mg. Gegen die widerlichen Zustände/Absetzsymptome/Wirkung der neuen Doxepindosis half nur weiteres Reduzieren.

Mein Absetzprozess war demnach nicht konventionell und nach den Richtlinien, die hier empfohlen werden, aber nur so hat es für mich funktioniert. Offenbar muss jeder für sich selbst herausfinden, wie es für ihn funktieren kann. Es war mit ganz erheblichen Leid verbunden, mit Wut und Tränen, Verfluchen der Pharmaindustrie und Verzweifeln, mit einem halben Jahr Ausnahmezustand und gefühlten Gehirnschaden, mit immer wieder kehrenden Zweifeln und Ängsten.

Jetzt bin ich seit knapp 7 Wochen auf 0 mg. Der letzte finale Absetzschritt war dann noch mal sehr heftig. Wieder kamen nach 2 Wochen extreme Wellen und all die Zustände, die ich bereits beschrieben habe, nur dass ich ja jetzt nichts mehr dagegen tun konnte (weitere Absetzschritte). Zur Zeit ist es so, dass Es Welllen von 4-5 Tagen gibt, in denen ich mich fühle als hätte ich 40 grad fieber, einen 20kg schweren Kopf und 2,5 Promille Alkohol im Blut nur ohne angenehmen Rausch ;-) Ich kann dann kaum noch etwas machen, bin völlig kraftlos, mein IQ und meine Konzentrationsfähigkeit ist gefühlt halbiert, und die Gefühle sind kaum noch zu steuern, morgens fühle ich mich, als ob die Welt unter geht und ich verfluche die Tatsache, dass ich diese Substanz genommen habe. Es ist immer wieder ein Kampf, bewusst in die völlige Akzeptanz zu kommen, denn nur so lassen sich die Wellen aushalten. Und dann gibt es Fenster von 2-3 Tagen, in denen ich mich relativ normal fühle.

4 Wochen nach 0mg begann ich erneut einen neuen Job, leider wieder äußerst ungünstiges Timing, ging aber nicht anders, die Chance musste ich nutzen. Diesmal nur eine halbe Stelle in einem Arbeitsfeld, was mir wirklich Spaß macht, ich bin jetzt in der dritten Arbeitswoche und es macht mir Freude, wieder autonom für mich selbst sorgen zu können, und ich kann es gut bewältigen, trotz der nach wie vor bestehenden Absetzsymptomproblematik. In den Wellen hatte ich teilweise Angst, dass ich in einen protahierten Entzug gerate, weil es 7 Wochen nach 0mg immer noch so heftig ist teilweise und weil sich vielleicht durch die kurzen Pausen zwischen den Reduktionsschritten die Absetzsymptome "aufgestaut" haben und sich nah 0mg dann erst so richtig entladen. Insgesamt wirds aber doch besser, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, nachhaltig Schaden durch das Doxepin genommen zu haben. Ein absolutes Teufelszeug. Rückblickend muss ich sagen, das war die widerlichste Substanz, die ich je genommen habe und das Absetzen war eine der schwierigsten Erfahrungen meines Lebens (Sertralin oder Escitalopram abzusetzen war ein Witz dagegen, Mirtazapin war auch heftig aber kein Vergleich zu Doxepin) und ich habe in den 9 Jahren komplexe PTBS schon viel erlebt...

Mein Fazit:
Trotz der heftigen Absetzproblematiken ging es mir seelisch insgesamt mit sinkender Dosis immer besser und ich bin heilfroh, dieses Gift endlich los zu sein. Es war ein Befreiungsschlag, ein Kampf für meine Freiheit und Unabhängigkeit, ich bin oft wieder gefallen, immer wieder aufgestanden, es hat eine unglaubliche Kraft,Geduld und Akzeptanz erfordert und den starken Willen, endlich (wieder) medikamentenfrei und echt leben zu wollen. Es war Hart und schwer. Auch meine Partnerin war in manchen Phasen unglaublich wichtig für mich, ohne den sicheren Hafen einer guten Partnerschaft hätte ich es nicht geschaffen und auch nicht ohne das Wissen, dass ich mich in den Prozess reinfallen lassen kann, ohne Angst haben zu müssen, ins Bodenlose zu fallen (Wohnungsverlust, Kein Geld, usw). Für meine existenziellen Bedürfnisse war ja stets gesorgt, zur Not auch ohne mein Zutun. Dafür bin ich unglaublich dankbar. So kann ich für mich selbst nur sagen:
Nie wieder Antidepressiva.

LG
Wachstum
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 65#p324465

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