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Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Nature
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Nature » Sonntag, 22.04.18, 18:11

Ja genau Suchtdruck,
Ok ich merke auch das mir rausgehen gut tut.
Aber es ist schwer sich aufzuraffen.
Am Wochenende Unternehmen wir sehr viel.
Meine Woche ist immer sehr anstrengend ,arbeiten ,Kinder,Haushalt.
Ich versuche mir schon sachen zu suche um Entspannung zu finden .
Aber moment hilft kaum was.
Ich versuche viel zu trinken .
Wo finde ich diesen Badezusatz?
Ich möchte meinen Körper dabei unterstützen.
Ich achte auf meine Ernährung meide Kaffee.
Aber ich habe seid Monaten oft mit Durchfall zu kämpfen🙈na ja manchmal denke ich mit meinen 55 kg besteht mein Körper nur aus medis🙈
Danke euch lg
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2012 nach dem Unfall Diazepam Ratiopharm Tropfen und mirtrazipin unregelmäßig
2013 ohne Probleme abgesetzt beides.

Januar 2017 3 ×15 Tropfen Diazepam Ratiopharm
Und 15 Tropfen Promethazin neuraxpharm.
September 2017 wir verlieren unser Baby Ende der 10ssw.
Diazepam und promethazin bedarf außer Kontrolle.
Ich nehme viel wenn ich den Schmerz die Trauer nicht trage wie viel keine Ahnung.
Dezember 2017 Diazepam Stopp komplett auf null.
So geht es nicht weiter
Versucht den Entzug aufzufangen mit promethazin immer bei Bedarf und Baldrian.
Nach 2 Wochen Abbruch ich dachte ich werde irre.
Diazepam Ratiopharm wieder eingeschlichen
Ca 8×8×8 Tropfen
Und 15 Tropfen Promethazin wieder nur Abends.
Am 5.3 nur noch 4 ×4 Tropfen Diazepam Ratiopharm und Abends 15 Tropfen Promethazin
Am Mittwoch den 14.3.2018 ich kann nicht mehr neuer Arzt
Von da an 4× 4 Diazepam und 10 mg doxipin erst mal kein Promethazin.
Am 17.3.2018 4×4 Diazepam Ratiopharm
10 mg doxipin und 15 Tropfen Promethazin ich konnte endlich mal schlafen.
Anmeldung hier im Forum .
Alles auf Anfang.
9 mg Diazepam und 15 mg Promethazin

11.04.2018
8 mg Diazepam und 15 mg Promethazin
17.04.2018
7.5 mg Diazepam und 14 mg Promethazin
22.04.2018 unruhig zittern und den Drang nach Diazepam ich versuche durchzuhalten
30.04.2018 7
7 mg Diazepam und 14 mg Promethazin.
13.5.2018 6.5 mg
01.06.2018 .6 mg Diazepam und 13 mg Promethazin
12.06.2018 _/ 5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
04.07 .2018 4.5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
02.08.2018 4 mg Diazepam 14 mg Promethazin
18.08.2018 3.5 mg Diazepam 14 mg Promethazin
28.08.2018 3 mg Diazepam 14 mg Promethazin um so niedriger ich komme um so schwere wird es ,aufgegeben gibt es nicht
09.09.2018 2,5 Diazepam, 14 mg Promethazin
Jetzt muß ich langsamer werden deutliche Symptome ,aber ich versuche es auszusitzen, in der Hoffnung mein Körper verzeiht mir den schnellen Schritt
23.10.2018 2 mg 14 mg Promethazin
Aufdosierung auf 3 mg in der Hoffnung das es mir besser geht.
5.12.2018 Ich kann nicht mehr, schmerzende Zähne und Depressiva Phasen ich entschließe mich Opripramol 50 mg zu nehmen.
Diazepam dosiere ich nicht auf ,und reduziere 2019 weiter .
5.01.2019 mir geht es immer schlechter dennoch habe ich entschieden weiter zumachen zur Zeit nehme
1.5 mg Diazepam und kein Promethazin mehr

Towanda1
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Towanda1 » Sonntag, 27.05.18, 16:15

Mir hilft Heilströmen (Jin Shin Jitsu) sehr viel - in allen möglichen Situationen: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/h ... es-ia.html
Ich habe ein gutes Buch für die Selbsthilfe und wenn ich Geld und Zeit habe, gönne ich mir auch mal eine Behandlung.

Aromaöle verwende ich auch viel in allen möglichen Kombinationen oder auch einzeln.

Moderate Bewegung, spazieren gehen oder radfahren ohne Leistungsdruck.

Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung

Gegen die Gewichtszunahme Intervallfasten 16:8

LG Towanda
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13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin
15.02.19 - 6,00 mg Mirtazapin
13.03.19 - 5,40 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Flummi

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Flummi » Dienstag, 29.05.18, 11:01

Hallo,

ich nehme Lebertran mit viel Omega 3, das hat mir gegen die gröbsten Symptome geholfen, die andere hier im Forum haben.

Dennoch ging es mir irgendwann schlecht (kraftlos, schwach) und Bettlägerigkeit drohe. Eine gute, traditionelle Ernährung halte ich für die Grundlage, wenn man absetzen möchte! Das lernte ich aber erst, als ich mich über die Ernährung nach Weston Price informierte.
Ich aß vor allem Leber (und anderes wie Blutwurst, Hühnermägen, selbstgemachte Hühnerbrühe...(jup, so war es!), um schnell wieder auf die Beine zu kommen. Und ich konnte wieder aufstehen.

Mir scheint es so, als möchten hier lieber einige ein paar natürliche Pillchen nehmen als eben künstliche und dann wird es alles wieder gut. Aber: man kann diese Dinge alle über die Ernährung wieder reinholen und das kann der Körper auch viel besser verwerten, ohne dass es da zu einer Überdosis kommt. Tierische Fette sind zB enorm wichtig, entgegen aller modernen Mythen. (Über Psychopharmaka mögen Mythen kursieren, vor allem im Internet, aber über Ernährung noch mehr.) Denn sie enthalten zB gute, fettlösliche Vitamine. Gerade alles, was man Innereien nennt, isst heute kaum jemand, doch dort sind die meisen Nährstoffe drin.

Weston Price ist sehr ähnlich der GAPS-Ernähurng von Natasha Campbell McBride(Gut and Psychology Syndrom), wo es direkt um den Einfluss der Nahrung auf die Psyche geht. Wer interessiert ist, schaue auch dort.

Ich mag hier nicht mehr gegen Mauern ankämpfen, wo ich viele hier leiden sehe an Entzugssymptomen....

Dennoch alles Gute!
Claudia

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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 29.05.18, 11:30

Hallo Flummi,
Flummi hat geschrieben:
Dienstag, 29.05.18, 11:01
Tierische Fette sind zB enorm wichtig, entgegen aller modernen Mythen. (Über Psychopharmaka mögen Mythen kursieren, vor allem im Internet, aber über Ernährung noch mehr.) Denn sie enthalten zB gute, fettlösliche Vitamine. Gerade alles, was man Innereien nennt, isst heute kaum jemand, doch dort sind die meisen Nährstoffe drin.
das möchte ich als Vegetarierin nicht so stehenlassen, obwohl uns ja immer vorgeworfen wird, wir würden mit unserer Ernährungsweise missionieren . (den Veganern noch mehr).
Es ist möglich, sich ausgewogen zu ernähren, ohne den ganzen Tierkram essen zu müssen. Man muss allerdings mehr auf die Ernährung achten.
B- Vitamine sind beispielsweise auch in Hülsenfrüchten, allerdings weniger als in Fleisch.
https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/vegetarisch#
Flummi hat geschrieben:
Dienstag, 29.05.18, 11:01
Mir scheint es so, als möchten hier lieber einige ein paar natürliche Pillchen nehmen als eben künstliche und dann wird es alles wieder gut.
Ich hoffe, dass war eine allgemeine Bemerkung und bezieht sich auf niemanden bestimmten. :wink:

liebe Grüße Arian
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Murmeline
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 26.06.18, 9:01

Hallo und willkommen im Forum!

Bitte eröffne zunächst in der Rubrik „Hier bist du richtig“ einen eigene Thread und stelle sich vor. Dann wirst du freigeschaltet. Danke!

Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Luisa1974
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Luisa1974 » Dienstag, 26.06.18, 13:11

Hallo Claudia, Flummi,

das mit den tierischen Fetten habe ich auch bei Kelly Brogan gelesen. Ja es kommt nicht immer drauf an, wo welche Nährstoffe drin sind, sondern wie und ob der Körper diese überhaupt aufnehmen kann. Mein Hund bekommt ja auch extra eine Ernährung damit sie ruhiger und ausgeglichener ist und da hatte ich zum Beispiel festgestellt, dass die Kartoffeln mir auch gut tun. Und das mit den Fetten habe ich auch gemerkt. Ich werde es mal mit Dorschlebertranöl versuchen, statt dem Leinöl. oder zusätzlich. Danke für den Tipp!

liebe Grüße
Luisa
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Salamander
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 - heute => langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg (keine großen Probleme, schwitze nur wieder extrem), Mirtazapin meistens 15 mg, bei Bedarf auch mal mehr oder weniger- brauche dies vor allem zum Schlafen

Amanda
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Amanda » Freitag, 29.06.18, 17:55

Hallo zusammen,

ich mache Herzintelligenzübungen von Susanne Marx. Es wird dabei angenommen, dass ein kohärentes Herzmuster dafür sorgt, dass alle anderen Untersysteme im Körper, auch unser Gehirn, wieder in Takt kommen. Dies funktioniert durch Aufmerksamkeitsverlagerung und durch bewusstes Aktivieren von Herzensgefühlen wie Dankbarkeit, Liebe, Freude etc.. Wer Interesse hat, hier ist es ausführlich erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=p1dzA86fBfw .
Man findet auf youtube auch die Herzintelligenzübungen 1-3. Ich selbst habe mir das Buch „Herzintelligenz kompakt“ gekauft (7,95 €). Darin sind auch noch weitere Übungen enthalten.

Gut finde ich auch einige Übungen und Techniken, die Klaus Bernhardt in seinem Buch „Panikattacken und andere Angststörungen loswerden“ beschreibt. Ist meiner Meinung nach auch was für Leute, die nicht unter Angststörungen leiden.

Manuelle Therapie lindert die Nacken- und Rückenschmerzen.

Gegen Heißhunger auf Schokolade trinke ich warmen, guten Kakao. Hilft mal mehr mal weniger :whistle: .

Ansonsten nehme ich Leinöl, Magnesium und manchmal Hefeflocken (B-Vitamine) ein. Und ich verzichte zu manchen Zeiten ganz auf Kaffee und trinke stattdessen wenig schwarzen Tee.

Etwas Schönes zu unternehmen und bewusst zu genießen, stärkt mich.
Insgesamt geht es mir meistens besser, wenn ich in der Natur war und auch wenn ich achtsam mit mir bin.

Euch allen ein angenehmes Wochenende.

Amanda
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2010-Juni 2014: Citalopram in unterschiedlich hohen Dosierungen: 60 mg, 40mg, 30mg, bei Bedarf sehr unregelmäßig Doxepin eingenommen (bis 10mg)> wurde so verordnet obwohl Doxepin kein Bedarfsmedikament ist, wie ich Jahre später erfahren habe.

2014 nach Absetzen gab es einen Medikamentencocktail:
Tianeptin, Johanniskraut, Zopiclon, Doxepin, Lasea, Baldrian.
Später in Klinik: Mirtazapin und noch einige andere SSRI wurden ausprobiert (ich weiß nicht mehr was)- ich habe nichts davon vertragen. Quetiapin wurde auch ausprobiert. Bei Bedarf Lorazepam und Promethazin.

Seit 2015 Escitalopram 12,5 mg, Mitte 2015 reduziert auf 10mg in einem Schritt.

Seit 2016 und nach Kenntnis des Forums setze ich Escitalopram in kleinen Schritten ab:


16.2.2016 9,5 mg Heftige Reaktionen: Ängste, Depressionen, Neuroemotionen und -gedanken, Nackenschmerzen, Restless legs, verändertes Träumen und Alpträume, Erschöpfung, Kraft- und Antriebslosigkeit, Kopf- u. Ohrendruck, zeitweise schnell reizbar
4.5. 9,4 mg Depressionen, Neuroemotionen und –gedanken, Herzrthytmusstörungen, Nackenschmerzen, Erschöpfung, Stress- und Ekelträume
28.6. 9,2mg Entzugssymptome bleiben ab hier in unterschiedlich starker Ausprägung wie gehabt: Ängste, Depressionen, Kontaktprobleme, Unruhe, Weinkrämpfe, Neuroemotionen und –gedanken (vor allem Wut und Schuld), Nackenschmerzen, leichte Schilddrüsenunterfunktion, Restless legs, verändertes Träumen und Alpträume, Erschöpfung, Kraft- und Antriebslosigkeit, Kopf- u. Ohrendruck, zwischenzeitlich schnell reizbar, zeitweise juckende Haut, knirschende Knie, Herzrhytmusstörungen, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskeln „halten fest“, Heißhungerattacken
17.10. 9,2 mg
1.12. 8,6 mg zusätzlich Übelkeit

2017:
2.2.2017 3 Tropfen Hyoscyamus (homöopathisches Mittel)
3.2. 7,8 mg
12.4. 3 Tropfen Hyoscyamus
13.4. 7mg
2.7. 3 Tropfen Hyoscyamus
3.7. 6,3 mg Zwischendurch sehr schlimme Zustände. Komme nicht aus der Wohnung, sehr verzweifelt.
5.7. Einnahme Spriulinaalgen, danach Depressionen, Einnahme wieder beendet.
12.8. 3 Tropfen Hyoscyamus
13.8. 5,7 mg
20.8. 4 Globuli Lacesis eingenommen, weil sehr depressiv.
27.8. Start, Frauenmanteltee bei Bedarf zu trinken- tut mir gut!
21.10. 4 Globuli Lacesis
22.10. 5,2 mg
29.12. 4 Globuli Lacesis
30.12. 4,5 mg (13,5 % reduziert)

2018:
18.2.2018 4 mg (11,11% reduziert) Sehr hoher Muskeltonus u. Ohrwürmer kommen zu Entzugssymptomen hinzu, besonders starke Neuroemotionen, starke Kontaktprobleme, Antriebslosigkeit
7.7. 3 Globuli Natrium muraticum
8.7. 3,8 mg
2.9. 4 Globuli Lacesis
3.9. 3,6 mg Ohrwürmer halten an, trotz kleinerer Reduktionsschritte. Unangenehmer Gehirndruck kommt hinzu. Insgesamt nicht stabil, daher erstmal Pause.

2019:
7.2. 3 Tropfen Hyoscyamus
8.2. 3,4 mg (5,55% reduziert) Zu bisherigen Entzugssmptomen kommen neue on Top dazu: inneres Schreien, Gelenkschmerzen, zeitweise Stiche am Körper und Herzen, Herz- und Schulterschmerzen-Attacken
2.3. 3 Tropfen Hyoscyamus gegen PMS
16.3. aufdosiert auf 3,5 mg


________________________________________
NEM: Omega 3-Kapseln, Magnesium, Kurkuma (goldene Milch), ab und zu Hefeflocken (Vit. B1, B2, B6).

Befinde mich auf der Suche nach einem Mittel, was gegen PMS hilft. Derzeit probiere ich Hyoscyamus aus (homöopathisches Mittel).

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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von padma » Dienstag, 03.07.18, 13:57

von Memento:
Mein Gehirn befindet sich im absoluten Alarmzustand. Das fühlt sich schrecklich an.Versuche dann mich selber zu beruhigen.Lege eine Hand auf meine Brust und eine auf meinen Bauch und versuche die Wärme von meinen Händen zuspüren und rein zu atmen so das sich das System ein wenig beruhigt.
Diese Übung mit der einen Hand auf das Herz und die andere auf dem Bauch heißt " Das Atemsurfen "
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 12#p256612
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 15.09.18, 12:30

von Kaenguru
Kaenguru hat geschrieben: Was ich erwähnen möchte, ost dass ich durch Zufall bei youtube über EFT gestolpert bin.
Das ist eine Klopftechnik , die unter anderem die Amygdala zu beruhigen hilft. Erstaunlicherweise erfahre ich dadurch Erleichterung und ich wende es inzwischen täglich an.

https://youtu.be/fLKiHpJiAmg

Emotional Freedom Techniques

Vlt hilft es ja auch jemand anderem. Mich beruhigt es tatsächlich augenblicklich.
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Amanda » Dienstag, 13.11.18, 15:40

Hallo zusammen,

bei mir wirkt eine kleine, einfache Atemübung gut gegen Unruhe.

Dabei wird der Papasympathikus angesprochen (auch "Ruhenerv oder "Erholungsnerv" genannt).

Man atmet einfach ganz normal ein und durch die etwas gespitzten Lippen vollständig aus. Das Ganze ein paar Minuten machen.

Liebe Grüße
Amanda
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Maus 66 » Dienstag, 11.12.18, 18:41

Hallo Ihr,
mir hat im akuten Entzug nichts geholfen, außer das Wieder Eindosieren von Opipramol und gegen die Angst Lyrica.
Jetzt, nachdem ich langsam ausschleiche, habe ich auch Entzugserscheinungen, aber die sind tolerabel.
Gegen die Unruhe nehme ich öfter mal Passionsblumen Tropfen, die mir auch helfen.
Gegen die DP hilft mir am meisten, wenn ich sie ignoriere und lange Spaziergänge in der Natur mit meinen Hunden mache. <3
Positive Gedanken und mir immer wieder sagen, dass des nur der Entzug ist, hilft mir auch.
Leichter Sport, wie Trampolinsprünge helfen mir auch sehr, ich fühle danach die Leichtigkeit des Seins. :haha:
Auch wenn es mir schlecht geht, versuche ich trotzdem mal in ein Musical zu gehen, um abzutauchen, das gelingt meist auch.
LG Maus
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Li-la022JamiepadmaSmillaHoffnung1111Salamander
Aktuelle Medikation:
Aspirin Effect 500mg 1x wöchentlich
Bei Bedarf: Zolpidem 5mg, höchstens 1 x im Monat..zur Zeit ca 3x im Monat.....abgesetzt seit 12.5.2017!
Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
Seit 20.6. 2017!!
Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
Seit 1.8. 2017!
Opipramol: 0-25-0-100
Lyrica:0-0-0-50mg
Seit 5.11. 2017:
Opipramol: 0-12,5-0-75
Seit 1.9.2017
Lyrica: 0-0-0-25
Thyroxin:88mg-0-0-0
Progesteron oral:
0-0-0-200mg
Estradiol50 transdermal
2x wöchentlich
Seit 3.12.2017
20mg Lyrica Lösung
Seit 5.12.2017
Opipramol:
6,25-0-0-75
Lyrica Lösung 20mg/1ml
Seit 26.1.18
0,4mg
Seit 3.2.2018
Opipramol
0-0-0 75mg
Seit 26.2.18
Pregabalin : 0
Seit 1.5.2018
Opipramol
0-0-0-68,75mg
Seit 1.7.2018
0-0-0-60mg
Seit 1.10.2018
Opipramol
0-0-0-54mg
Seit 15.11.2018
Opirpramol
0-0-0-50mg
Seit 19.1.2019
0-0-0-45mg

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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Salamander » Dienstag, 19.02.19, 10:22

Guten Morgen an alle.
Mein Physiotherapeut hat mir eine App für das Handy empfohlen. Bei Unruhe ist es ja sehr schwierig durch Meditation zur Ruhe zu kommen, weil man einfach weder die Gedanken noch den Körper richtig zur Ruhe bringen kann. Ich habe jetzt die Mindroid App auf dem Handy und nutze sie regelmäßig, auch wenn ich einen guten Tag habe. Ich kann mir aussuchen, was ich hören möchte (Wasserfall, Ozean, Gesänge u.viele andere mehr), ich stelle die Zeit ein (von 15 Minuten bis 9 Stunden), lege mir das Handy über die Augen (ist ein wenig störend, leider kann ich die dazugehörige Brille zur Zeit nicht bekommen), schließe die Kopfhörer an und los gehts. Das Handy geht bei Beginn des Programms sofort in den Flugmodus wegen der Strahlung. Tief in den Bauch atmen und sich einfach nur auf das konzentrieren, was man hört. Die App kostet einmalig so ca. 6 Euro, ist meiner Meinung nach machbar.
Da ich sowieso schon als Kind immer sehr nervös und unruhig war, konnte ich mich mit progressiver Muskelentspannung nicht "beruhigen" obwohl ich es fast 7 Monate praktiziert habe. Bei dieser App gelingt es mir tatsächlich, etwas "runter-zu-fahren". Es ist nur ein Vorschlag, der vielleicht dem einen oder anderen auch helfen könnte.
Allen weiter viel Kraft, es gibt wenig, was man nicht schafft, wenn man es wirklich will! Alle, die hier sind, wollen aufhören, deshalb schaffen wir es irgendwann auch!

Diese Gruppe hat mich von Anfang an begleitet, immer war jemand da, der mir sofort Hilfe angeboten hat, alleine durch eine schnelle Antwort! Ich bin begeistert und möchte auch dann dabei bleiben, wenn es mir mal wieder besser geht.
Herzlichen Dank an alle, die uns hier zur Verfügung stehen, obwohl sie selber noch Einschränkungen haben! :marionette:
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Maus 66Kaenguru70AnnanasJamiepadma
Antidepressiva seit 35 Jahren wegen Depressionen. Amitriptilyn, Trimipramin, Fluoxetin, ab 2015 nur noch Tianeurax 12,5mg und 150mg Trazodon
seit 2015 chron.Schmerzen, Tilidin 150 und 100mg, Novaminsulfon bei Bedarf, seit 3/2018 Cannabis als Tropfen 4x 5,5mg,
ab 1/2018 Lorazepam 1mg abends wg. Schmerzen d. Muskelverspannungen. Davor mehrere Jahre immer mal wieder (3-4x im Monat) Lorazepam oder Diazepam 5 - 10mg abends wegen Schmerzen.
ab 24.5. Entzug nach Tabelle. Bei 1mg viel zu schnell weiter, große körperliche Probleme, Schlaflosigkeit, totale Essensverweigerung wg. Übelkeit, frieren, schwitzen, Schmerzen, ab 9.9. wieder auf 2 mg, , bei 1,5 mg Unfall mit Schulterbruch, 4 Tage ohne Dia, Krankenhaus hat nichts gegeben. Auf eigenen Wunsch in ein anderes KH, da wurde auf 2,5 mg aufdosiert. Danach in 0,5 mg-Schritten abdosiert, immer 3 Wochen Abstand, es ging mir gut. Schlaf war inzwischen auf 4 Stunden Dauer besser geworden.
Ab 27.1.19 auf 0, 1.Woche kaum Probleme, 2. Woche wieder kaum Schlaf, Übelkeit, totale Appetitlosigkeit, in der 3. Woche wieder keinerlei Schlaf, totale Appetitlosigkeit, Ekel vor Essen. Schmerzen am Körper, starke Magenschmerzen, PP hilft nicht, ab 16.2. Umstieg auf H2-Blocker (schon früher oft genommen).
17.2. totale Hoffnungslosigkeit, Schwäche, Schmerzen am ganzen Körper, kein Schlaf, nachts schwitzen, tagsüber nur frieren,
In der 5. Woche endlich einige Fenster, mal ein ganzer Tag.
Immer noch Essprobleme, frieren, sehr wenig Schlaf aber viel bessere Stimmung!

Mole25
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Mole25 » Dienstag, 19.02.19, 22:39

Hallo,
gerade eine You-tube von Dr. Mandell entdeckt. Ich habe chronische Schmerzen (Neuralgie) im Gehirn. Meistens für 4-5 Stunden, und nachmittags habe ich eine Art Window - mehr relaxed.
Dr Mandell's U-tubes sind fantastisch - gegen Schmerzen und Ängste. Zwei Punkte unter dem Kinn. Eine Art Akupunktur.
Ich brauche morgens Ablenkungen - Bauchtanzen, Nordic Walking, mit Menschen sprechen. Nachmittags ist meine Zeit - Ruhe, Meditation, Malen ABER nicht schlafen, sonst kommt mein Kortisol-Charlie zurück.
LG Mole
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JamieSalamanderpadma
:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows

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