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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Nature
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Nature » Sonntag, 22.04.18, 18:11

Ja genau Suchtdruck,
Ok ich merke auch das mir rausgehen gut tut.
Aber es ist schwer sich aufzuraffen.
Am Wochenende Unternehmen wir sehr viel.
Meine Woche ist immer sehr anstrengend ,arbeiten ,Kinder,Haushalt.
Ich versuche mir schon sachen zu suche um Entspannung zu finden .
Aber moment hilft kaum was.
Ich versuche viel zu trinken .
Wo finde ich diesen Badezusatz?
Ich möchte meinen Körper dabei unterstützen.
Ich achte auf meine Ernährung meide Kaffee.
Aber ich habe seid Monaten oft mit Durchfall zu kämpfen🙈na ja manchmal denke ich mit meinen 55 kg besteht mein Körper nur aus medis🙈
Danke euch lg
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2012 nach dem Unfall Diazepam Ratiopharm Tropfen und mirtrazipin unregelmäßig
2013 ohne Probleme abgesetzt beides.

Januar 2017 3 ×15 Tropfen Diazepam Ratiopharm
Und 15 Tropfen Promethazin neuraxpharm.
September 2017 wir verlieren unser Baby Ende der 10ssw.
Diazepam und promethazin bedarf außer Kontrolle.
Ich nehme viel wenn ich den Schmerz die Trauer nicht trage wie viel keine Ahnung.
Dezember 2017 Diazepam Stopp komplett auf null.
So geht es nicht weiter
Versucht den Entzug aufzufangen mit promethazin immer bei Bedarf und Baldrian.
Nach 2 Wochen Abbruch ich dachte ich werde irre.
Diazepam Ratiopharm wieder eingeschlichen
Ca 8×8×8 Tropfen
Und 15 Tropfen Promethazin wieder nur Abends.
Am 5.3 nur noch 4 ×4 Tropfen Diazepam Ratiopharm und Abends 15 Tropfen Promethazin
Am Mittwoch den 14.3.2018 ich kann nicht mehr neuer Arzt
Von da an 4× 4 Diazepam und 10 mg doxipin erst mal kein Promethazin.
Am 17.3.2018 4×4 Diazepam Ratiopharm
10 mg doxipin und 15 Tropfen Promethazin ich konnte endlich mal schlafen.
Anmeldung hier im Forum .
Alles auf Anfang.
9 mg Diazepam und 15 mg Promethazin

11.04.2018
8 mg Diazepam und 15 mg Promethazin
17.04.2018
7.5 mg Diazepam und 14 mg Promethazin
22.04.2018 unruhig zittern und den Drang nach Diazepam ich versuche durchzuhalten
30.04.2018 7
7 mg Diazepam und 14 mg Promethazin.
13.5.2018 6.5 mg
01.06.2018 .6 mg Diazepam und 13 mg Promethazin
12.06.2018 _/ 5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
04.07 .2018 4.5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
02.08.2018 4 mg Diazepam 14 mg Promethazin
18.08.2018 3.5 mg Diazepam 14 mg Promethazin
28.08.2018 3 mg Diazepam 14 mg Promethazin um so niedriger ich komme um so schwere wird es ,aufgegeben gibt es nicht
09.09.2018 2,5 Diazepam, 14 mg Promethazin
Jetzt muß ich langsamer werden deutliche Symptome ,aber ich versuche es auszusitzen, in der Hoffnung mein Körper verzeiht mir den schnellen Schritt
23.10.2018 2 mg 14 mg Promethazin
Aufdosierung auf 3 mg in der Hoffnung das es mir besser geht.
5.12.2018 Ich kann nicht mehr, schmerzende Zähne und Depressiva Phasen ich entschließe mich Opripramol 50 mg zu nehmen.
Diazepam dosiere ich nicht auf ,und reduziere 2019 weiter .
5.01.2019 mir geht es immer schlechter dennoch habe ich entschieden weiter zumachen zur Zeit nehme
1.5 mg Diazepam und kein Promethazin mehr.

Im Februar einen allergischen Schock der in der Notaufnahme endete.
Im Mai Diagnose Borreliose, 5 Wochen Antibiotika Therapie.

Seid dem stecke ich in der Diagnostik.
Seid Anfang Juni 3 Tropfen morgens Diazepam und 3 Tropfen mittags Diazepam.
Vermehrt Schlafstörungen
Unruhe,das gefühl das alles außer Kontrolle Gerät

Towanda
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Towanda » Sonntag, 27.05.18, 16:15

Mir hilft Heilströmen (Jin Shin Jitsu) sehr viel - in allen möglichen Situationen: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/h ... es-ia.html
Ich habe ein gutes Buch für die Selbsthilfe und wenn ich Geld und Zeit habe, gönne ich mir auch mal eine Behandlung.

Aromaöle verwende ich auch viel in allen möglichen Kombinationen oder auch einzeln.

Moderate Bewegung, spazieren gehen oder radfahren ohne Leistungsdruck.

Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung

Gegen die Gewichtszunahme Intervallfasten 16:8

LG Towanda
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05.06.19 - 3,75 mg Mirtazapin
03.07.19 - 3,10 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Flummi » Dienstag, 29.05.18, 11:01

Hallo,

ich nehme Lebertran mit viel Omega 3, das hat mir gegen die gröbsten Symptome geholfen, die andere hier im Forum haben.

Dennoch ging es mir irgendwann schlecht (kraftlos, schwach) und Bettlägerigkeit drohe. Eine gute, traditionelle Ernährung halte ich für die Grundlage, wenn man absetzen möchte! Das lernte ich aber erst, als ich mich über die Ernährung nach Weston Price informierte.
Ich aß vor allem Leber (und anderes wie Blutwurst, Hühnermägen, selbstgemachte Hühnerbrühe...(jup, so war es!), um schnell wieder auf die Beine zu kommen. Und ich konnte wieder aufstehen.

Mir scheint es so, als möchten hier lieber einige ein paar natürliche Pillchen nehmen als eben künstliche und dann wird es alles wieder gut. Aber: man kann diese Dinge alle über die Ernährung wieder reinholen und das kann der Körper auch viel besser verwerten, ohne dass es da zu einer Überdosis kommt. Tierische Fette sind zB enorm wichtig, entgegen aller modernen Mythen. (Über Psychopharmaka mögen Mythen kursieren, vor allem im Internet, aber über Ernährung noch mehr.) Denn sie enthalten zB gute, fettlösliche Vitamine. Gerade alles, was man Innereien nennt, isst heute kaum jemand, doch dort sind die meisen Nährstoffe drin.

Weston Price ist sehr ähnlich der GAPS-Ernähurng von Natasha Campbell McBride(Gut and Psychology Syndrom), wo es direkt um den Einfluss der Nahrung auf die Psyche geht. Wer interessiert ist, schaue auch dort.

Ich mag hier nicht mehr gegen Mauern ankämpfen, wo ich viele hier leiden sehe an Entzugssymptomen....

Dennoch alles Gute!
Claudia

Arianrhod
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 29.05.18, 11:30

Hallo Flummi,
Flummi hat geschrieben:
Dienstag, 29.05.18, 11:01
Tierische Fette sind zB enorm wichtig, entgegen aller modernen Mythen. (Über Psychopharmaka mögen Mythen kursieren, vor allem im Internet, aber über Ernährung noch mehr.) Denn sie enthalten zB gute, fettlösliche Vitamine. Gerade alles, was man Innereien nennt, isst heute kaum jemand, doch dort sind die meisen Nährstoffe drin.
das möchte ich als Vegetarierin nicht so stehenlassen, obwohl uns ja immer vorgeworfen wird, wir würden mit unserer Ernährungsweise missionieren . (den Veganern noch mehr).
Es ist möglich, sich ausgewogen zu ernähren, ohne den ganzen Tierkram essen zu müssen. Man muss allerdings mehr auf die Ernährung achten.
B- Vitamine sind beispielsweise auch in Hülsenfrüchten, allerdings weniger als in Fleisch.
https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/vegetarisch#
Flummi hat geschrieben:
Dienstag, 29.05.18, 11:01
Mir scheint es so, als möchten hier lieber einige ein paar natürliche Pillchen nehmen als eben künstliche und dann wird es alles wieder gut.
Ich hoffe, dass war eine allgemeine Bemerkung und bezieht sich auf niemanden bestimmten. :wink:

liebe Grüße Arian
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Murmeline
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 26.06.18, 9:01

Hallo und willkommen im Forum!

Bitte eröffne zunächst in der Rubrik „Hier bist du richtig“ einen eigene Thread und stelle sich vor. Dann wirst du freigeschaltet. Danke!

Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Luisa1974
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Luisa1974 » Dienstag, 26.06.18, 13:11

Hallo Claudia, Flummi,

das mit den tierischen Fetten habe ich auch bei Kelly Brogan gelesen. Ja es kommt nicht immer drauf an, wo welche Nährstoffe drin sind, sondern wie und ob der Körper diese überhaupt aufnehmen kann. Mein Hund bekommt ja auch extra eine Ernährung damit sie ruhiger und ausgeglichener ist und da hatte ich zum Beispiel festgestellt, dass die Kartoffeln mir auch gut tun. Und das mit den Fetten habe ich auch gemerkt. Ich werde es mal mit Dorschlebertranöl versuchen, statt dem Leinöl. oder zusätzlich. Danke für den Tipp!

liebe Grüße
Luisa
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Salamander
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 - heute => langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg (keine großen Probleme, schwitze nur wieder extrem), Mirtazapin meistens 15 mg, bei Bedarf auch mal mehr oder weniger- brauche dies vor allem zum Schlafen

Amanda
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Amanda » Freitag, 29.06.18, 17:55

Hallo zusammen,

ich mache Herzintelligenzübungen von Susanne Marx. Es wird dabei angenommen, dass ein kohärentes Herzmuster dafür sorgt, dass alle anderen Untersysteme im Körper, auch unser Gehirn, wieder in Takt kommen. Dies funktioniert durch Aufmerksamkeitsverlagerung und durch bewusstes Aktivieren von Herzensgefühlen wie Dankbarkeit, Liebe, Freude etc.. Wer Interesse hat, hier ist es ausführlich erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=p1dzA86fBfw .
Man findet auf youtube auch die Herzintelligenzübungen 1-3. Ich selbst habe mir das Buch „Herzintelligenz kompakt“ gekauft (7,95 €). Darin sind auch noch weitere Übungen enthalten.

Gut finde ich auch einige Übungen und Techniken, die Klaus Bernhardt in seinem Buch „Panikattacken und andere Angststörungen loswerden“ beschreibt. Ist meiner Meinung nach auch was für Leute, die nicht unter Angststörungen leiden.

Manuelle Therapie lindert die Nacken- und Rückenschmerzen.

Gegen Heißhunger auf Schokolade trinke ich warmen, guten Kakao. Hilft mal mehr mal weniger :whistle: .

Ansonsten nehme ich Leinöl, Magnesium und manchmal Hefeflocken (B-Vitamine) ein. Und ich verzichte zu manchen Zeiten ganz auf Kaffee und trinke stattdessen wenig schwarzen Tee.

Etwas Schönes zu unternehmen und bewusst zu genießen, stärkt mich.
Insgesamt geht es mir meistens besser, wenn ich in der Natur war und auch wenn ich achtsam mit mir bin.

Euch allen ein angenehmes Wochenende.

Amanda
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2010-Juni 2014: Citalopram in unterschiedlich hohen Dosierungen: 60 mg, 40mg, 30mg, bei Bedarf sehr unregelmäßig Doxepin eingenommen (bis 10mg)> wurde so verordnet obwohl Doxepin kein Bedarfsmedikament ist, wie ich Jahre später erfahren habe.

2014 nach Absetzen gab es einen Medikamentencocktail:
Tianeptin, Johanniskraut, Zopiclon, Doxepin, Lasea, Baldrian.
Später in Klinik: Mirtazapin und noch etliche andere SSRI wurden ausprobiert (ich weiß nicht mehr was)- ich habe nichts davon vertragen. Quetiapin wurde auch ausprobiert. Bei Bedarf Lorazepam und Promethazin.

Seit 2015 Escitalopram 12,5 mg, Mitte 2015 reduziert auf 10mg in einem Schritt.

Seit 2016 und nach Kenntnis des Forums setze ich Escitalopram in kleinen Schritten ab:


16.2.2016 9,5 mg Heftige Reaktionen: Ängste, Depressionen, Neuroemotionen und -gedanken, Nackenschmerzen, Restless legs, verändertes Träumen und Alpträume, starke Erschöpfung, Kraft- und Antriebslosigkeit, Kopf- u. Ohrendruck, Zahnfleischbluten, schnell reizbar
4.5. 9,4 mg Depressionen, Neuroemotionen und –gedanken, Herzrthytmusstörungen, Nackenschmerzen, Erschöpfung, Stress- und Ekelträume
28.6. 9,2mg Entzugssymptome bleiben ab hier in unterschiedlich starker Ausprägung wie gehabt: Ängste, Depressionen, Kontaktprobleme, Unruhe, Weinkrämpfe, Neuroemotionen und –gedanken, Nackenschmerzen, leichte Schilddrüsenunterfunktion, Restless legs, verändertes Träumen und Alpträume, Erschöpfung, Kraft- und Antriebslosigkeit, Kopf- u. Ohrendruck, zwischenzeitlich schnell reizbar, zeitweise juckende Haut, knirschende Knie, Herzrhytmusstörungen, Zahnfleischbluten, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskeln „halten fest“, Heißhungerattacken
17.10. 9,2 mg
1.12. 8,6 mg zusätzlich Übelkeit

2017:
2.2.2017 3 Tropfen Hyoscyamus (homöopathisches Mittel)
3.2. 7,8 mg
12.4. 3 Tropfen Hyoscyamus
13.4. 7mg
2.7. 3 Tropfen Hyoscyamus
3.7. 6,3 mg Zwischendurch sehr schlimme Zustände. Komme nicht aus der Wohnung, sehr verzweifelt.
5.7. Einnahme Spriulinaalgen, danach Depressionen, Einnahme wieder beendet.
12.8. 3 Tropfen Hyoscyamus
13.8. 5,7 mg
20.8. 4 Globuli Lacesis eingenommen, weil sehr depressiv.
27.8. Start, Frauenmanteltee bei Bedarf zu trinken- tut mir gut!
21.10. 4 Globuli Lacesis
22.10. 5,2 mg
29.12. 4 Globuli Lacesis
30.12. 4,5 mg (13,5 % reduziert)

2018:
18.2.2018 4 mg (11,11% reduziert) Sehr hoher Muskeltonus u. Ohrwürmer kommen zu Entzugssymptomen hinzu, besonders starke Neuroemotionen, starke Kontaktprobleme, Antriebslosigkeit
7.7. 3 Globuli Natrium muraticum
8.7. 3,8 mg
2.9. 4 Globuli Lacesis
3.9. 3,6 mg Ohrwürmer halten an, trotz kleinerer Reduktionsschritte. Unangenehmer Gehirndruck kommt hinzu. Insgesamt nicht stabil, daher erstmal Pause.

2019:
7.2. 3 Tropfen Hyoscyamus
8.2. 3,4 mg (5,55% reduziert) Zu bisherigen Entzugssmptomen kommen neue on Top dazu: inneres Schreien, Gelenkschmerzen, zeitweise Stiche am Körper und Herzen, Herz- und Schulterschmerzen-Attacken
2.3. 3 Tropfen Hyoscyamus gegen PMS
16.3. aufdosiert auf 3,5 mg


________________________________________
NEM: Omega 3-Kapseln, Magnesium, Kurkuma (goldene Milch), ab und zu Hefeflocken (Vit. B1, B2, B6).

Befinde mich auf der Suche nach einem Mittel, was gegen PMS hilft. Derzeit probiere ich Hyoscyamus aus (homöopathisches Mittel).

padma
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von padma » Dienstag, 03.07.18, 13:57

von Memento:
Mein Gehirn befindet sich im absoluten Alarmzustand. Das fühlt sich schrecklich an.Versuche dann mich selber zu beruhigen.Lege eine Hand auf meine Brust und eine auf meinen Bauch und versuche die Wärme von meinen Händen zuspüren und rein zu atmen so das sich das System ein wenig beruhigt.
Diese Übung mit der einen Hand auf das Herz und die andere auf dem Bauch heißt " Das Atemsurfen "
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 12#p256612
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Ululu » Samstag, 15.09.18, 12:30

von Kaenguru
Kaenguru hat geschrieben: Was ich erwähnen möchte, ost dass ich durch Zufall bei youtube über EFT gestolpert bin.
Das ist eine Klopftechnik , die unter anderem die Amygdala zu beruhigen hilft. Erstaunlicherweise erfahre ich dadurch Erleichterung und ich wende es inzwischen täglich an.

https://youtu.be/fLKiHpJiAmg

Emotional Freedom Techniques

Vlt hilft es ja auch jemand anderem. Mich beruhigt es tatsächlich augenblicklich.
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Amanda » Dienstag, 13.11.18, 15:40

Hallo zusammen,

bei mir wirkt eine kleine, einfache Atemübung gut gegen Unruhe.

Dabei wird der Papasympathikus angesprochen (auch "Ruhenerv oder "Erholungsnerv" genannt).

Man atmet einfach ganz normal ein und durch die etwas gespitzten Lippen vollständig aus. Das Ganze ein paar Minuten machen.

Liebe Grüße
Amanda
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Maus 66 » Dienstag, 11.12.18, 18:41

Hallo Ihr,
mir hat im akuten Entzug nichts geholfen, außer das Wieder Eindosieren von Opipramol und gegen die Angst Lyrica.
Jetzt, nachdem ich langsam ausschleiche, habe ich auch Entzugserscheinungen, aber die sind tolerabel.
Gegen die Unruhe nehme ich öfter mal Passionsblumen Tropfen, die mir auch helfen.
Gegen die DP hilft mir am meisten, wenn ich sie ignoriere und lange Spaziergänge in der Natur mit meinen Hunden mache. <3
Positive Gedanken und mir immer wieder sagen, dass des nur der Entzug ist, hilft mir auch.
Leichter Sport, wie Trampolinsprünge helfen mir auch sehr, ich fühle danach die Leichtigkeit des Seins. :haha:
Auch wenn es mir schlecht geht, versuche ich trotzdem mal in ein Musical zu gehen, um abzutauchen, das gelingt meist auch.
LG Maus
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Aktuelle Medikation:
3 Tropfen CBD Öl 10% am Morgen
Bei Bedarf: Zolpidem 5mg, höchstens 1 x im Monat..zur Zeit ca 3x im Monat.....abgesetzt seit 12.5.2017!
Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
Seit 20.6. 2017!!
Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
Seit 1.8. 2017!
Opipramol: 0-25-0-100
Lyrica:0-0-0-50mg
Seit 5.11. 2017:
Opipramol: 0-12,5-0-75
Seit 1.9.2017
Lyrica: 0-0-0-25
Thyroxin:100mg
Progesteron oral:
0-0-0-200mg
Estradiol50 transdermal
2x wöchentlich
Seit 3.12.2017
20mg Lyrica Lösung
Seit 5.12.2017
Opipramol:
6,25-0-0-75
Lyrica Lösung 20mg/1ml
Seit 26.1.18
0,4mg
Seit 3.2.2018
Opipramol
0-0-0 75mg
Seit 26.2.18
Pregabalin : 0
Seit 1.5.2018
Opipramol
0-0-0-68,75mg
Seit 1.7.2018
0-0-0-60mg
Seit 1.10.2018
Opipramol
0-0-0-54mg
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Salamander
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Salamander » Dienstag, 19.02.19, 10:22

Guten Morgen an alle.
Mein Physiotherapeut hat mir eine App für das Handy empfohlen. Bei Unruhe ist es ja sehr schwierig durch Meditation zur Ruhe zu kommen, weil man einfach weder die Gedanken noch den Körper richtig zur Ruhe bringen kann. Ich habe jetzt die Mindroid App auf dem Handy und nutze sie regelmäßig, auch wenn ich einen guten Tag habe. Ich kann mir aussuchen, was ich hören möchte (Wasserfall, Ozean, Gesänge u.viele andere mehr), ich stelle die Zeit ein (von 15 Minuten bis 9 Stunden), lege mir das Handy über die Augen (ist ein wenig störend, leider kann ich die dazugehörige Brille zur Zeit nicht bekommen), schließe die Kopfhörer an und los gehts. Das Handy geht bei Beginn des Programms sofort in den Flugmodus wegen der Strahlung. Tief in den Bauch atmen und sich einfach nur auf das konzentrieren, was man hört. Die App kostet einmalig so ca. 6 Euro, ist meiner Meinung nach machbar.
Da ich sowieso schon als Kind immer sehr nervös und unruhig war, konnte ich mich mit progressiver Muskelentspannung nicht "beruhigen" obwohl ich es fast 7 Monate praktiziert habe. Bei dieser App gelingt es mir tatsächlich, etwas "runter-zu-fahren". Es ist nur ein Vorschlag, der vielleicht dem einen oder anderen auch helfen könnte.
Allen weiter viel Kraft, es gibt wenig, was man nicht schafft, wenn man es wirklich will! Alle, die hier sind, wollen aufhören, deshalb schaffen wir es irgendwann auch!

Diese Gruppe hat mich von Anfang an begleitet, immer war jemand da, der mir sofort Hilfe angeboten hat, alleine durch eine schnelle Antwort! Ich bin begeistert und möchte auch dann dabei bleiben, wenn es mir mal wieder besser geht.
Herzlichen Dank an alle, die uns hier zur Verfügung stehen, obwohl sie selber noch Einschränkungen haben! :marionette:
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ab 24.5. Entzug nach Tabelle. Bei 1mg viel zu schnell weiter, große körperliche Probleme, Schlaflosigkeit, totale Essensverweigerung wg. Übelkeit, frieren, schwitzen, Schmerzen, ab 9.9. wieder auf 2 mg, , bei 1,5 mg Unfall mit Schulterbruch, 4 Tage ohne Dia, Krankenhaus hat nichts gegeben. Auf eigenen Wunsch in ein anderes KH, da wurde auf 2,5 mg aufdosiert. Danach in 0,5 mg-Schritten abdosiert, immer 3 Wochen Abstand, es ging mir gut. Schlaf war inzwischen auf 4 Stunden Dauer besser geworden.
Ab 27.1.19 auf 0, 1.Woche kaum Probleme, 2. Woche wieder kaum Schlaf, Übelkeit, totale Appetitlosigkeit, in der 3. Woche wieder keinerlei Schlaf, totale Appetitlosigkeit, Ekel vor Essen. Schmerzen am Körper, starke Magenschmerzen, PP hilft nicht, ab 16.2. Umstieg auf H2-Blocker (schon früher oft genommen).
17.2. totale Hoffnungslosigkeit, Schwäche, Schmerzen am ganzen Körper, kein Schlaf, nachts schwitzen, tagsüber nur frieren,
In der 5. Woche endlich einige Fenster, mal ein ganzer Tag.
Immer noch Essprobleme, frieren, sehr wenig Schlaf aber viel bessere Stimmung!

Mole25
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Mole25 » Dienstag, 19.02.19, 22:39

Hallo,
gerade eine You-tube von Dr. Mandell entdeckt. Ich habe chronische Schmerzen (Neuralgie) im Gehirn. Meistens für 4-5 Stunden, und nachmittags habe ich eine Art Window - mehr relaxed.
Dr Mandell's U-tubes sind fantastisch - gegen Schmerzen und Ängste. Zwei Punkte unter dem Kinn. Eine Art Akupunktur.
Ich brauche morgens Ablenkungen - Bauchtanzen, Nordic Walking, mit Menschen sprechen. Nachmittags ist meine Zeit - Ruhe, Meditation, Malen ABER nicht schlafen, sonst kommt mein Kortisol-Charlie zurück.
LG Mole
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11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Baesle von baden » Mittwoch, 03.04.19, 11:11

hallole

ich hab mir jetzt noch nicht alles durchgelesen
würde euch aber gerne einen guten rat bei krämpfen dalassen
schüssler salz nr.7

davon ne heiße 7 machen
10 tabletten in heissem wasser auflösen und schluckweise trinken
umrühren nur mit plastiklöffel
lg beate
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wollte weiterschreiben absenden und wusch weg

werde wieder eine anlegen leider werde ich nicht von vorne anfangen
da ich mir sowas nicht bis ins detail merken kann
lg
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seit august 2003 Angst panikprobleme durch sehr viele todesfälle in der familie

alles weitere folgt................


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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Mole25 » Mittwoch, 22.05.19, 18:57

Hi Beate,

habe gerade deine Antwort gelesen. Ich bin nicht so oft auf dieser Website. Aber seit 2 Wochen hat mein "Charlie" sich umgestellt.
Jetzt habe 1 Tag den ganzen Tag ein Window - Whoopeee!!! aber der nächste Tag bis 16:00 Uhr merkwürdige Ängste mit sehr starken neuralgischen Schmerzen im Kopf. Kaum auszuhalten.

Also 1 Tag Windows und 1 Tag Schmerzen/Wellen. (Haben andere hier auf der Website ähnliche Erlebnisse bevor man tatsächlich jeden Tag Windows hat, bzw. man ist geheilt ist ??)

Ich werde das Schüssler Salz bestellen.

Hoffentlich geht es dir besser.

LG Mole

PS Es wird mich schon interessieren, von anderen zu hören - auch von Oliver, Jamie, Padma und Co. etc. wie die Phase unmittelbar vor der Heilung aussieht. Ist es unterschiedlich? Ich hoffe, dass ich bald JEDEN Tag Windows habe.
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von padma » Montag, 24.06.19, 17:51

von Space-aber:


Liebes Forum,

ich würde gerne mal berichten wie sich mein Absetzverlauf entwickelt hat und auf welche Hilfsmittel ich zurückgegriffen habe.

Aktuell bin ich auf einer Dosis von 100 Milligramm und fühle mich einigermaßen stabil damit. Die Absetzsymptome der vorherigen Reduktionen sind fast komplett verschwunden. Ich bin wieder ruhiger geworden und fühle mich recht natürlich. Momentan gibt es durch das Absetzen keine nennenswerten Beschwerden. Es ist schön zu erfahren, dass sich das Nervensystem über einen längeren Zeitraum regulieren kann und ich bin zuversichtlich, dass ich eines Tages ohne Psychopharmaka leben werde.

Ich möchte hier ein paar Dinge aufzählen, die mir persönlich geholfen haben. Vielleicht können damit auch andere etwas anfangen.

CBD-Öl: Beim Absetzen gab es immer wieder Momente, in denen ich mich furchtbar gefühlt habe. Angst- und Unruhezustände, Stress, körperliches Unwohlsein, Wirrheit in Gedanken. CBD war eine gute Hilfe. Ich habe es quasi als Bedarfsmedikation verwendet.

Nahrungsergänzungsmittel: Um meinen Körper beim Absetzen zu unterstützen habe ich täglich Fischöl (Omega-3-Fettsäuren), Magnesium und Propolis eingenommen.

Ayurvedische Medizin: Später bin ich dann auf Ashwagandha und Brahmi gekommen. Seitdem ich diese beiden Pflanzen täglich als Kapseln und Pulver zu mir nehme, fühle ich mich deutlich ruhgier und stabiler. Mein Schlaf hat sich deutlich gebessert. Ängste haben nachgelassen. Wer mag, kann sich darüber im Internet belesen.

Schlafrythmus und Essgewohnheiten: Regelmäßiger Schlaf und drei Mahlzeiten am Tag sorgen für Stabilität.

Sport: Auch regelmäßiges Training kann Absetzsymptome und andere psychische Probleme lindern.

Yoga & Meditation: Ist für jeden geeignet und hilft bei (fast) allen Beschwerden.

Absetzverlauf dokumentieren: Ich halte es für unerlässlich jede Reduktion schriftlich mit dem jeweiligem Datum festzuhalten. Andernfalls verliert man den Überblick. Eine Dokumentation bringt Sturktur und Sicherheit. Außerdem kann man dadruch wiederkehrende Muster feststellen. Zum Beispiel wie lange es braucht, bis die Absetzsymptome nach einer Reduktion eintreten und wie lange es braucht bis sie wieder abgeklungen sind. Es kann auch sinnvoll sein ein Tagebuch zu führen. Ruhe bewahren und achtsam mit den Absetzsymptomen umgehen.

Sich mit der Thematik befassen: Mir hat es geholfen hier im Forum zu lesen und mich privat darüber auszutauschen. Es gibt Leute, die ähnliches durchmachen. Das festzustellen kann sehr heilsam sein. Ebenso kann ich das Buch "Psychopharmaka absetzen" von Peter Lehmann empfehlen.

Sich unabhängig von der Meinung des Psychiaters machen: Es ist unwahrscheinlich, dass euer Psychiater euch beim Absetzen unterstützen will. Euer Vorhaben entspricht nicht der Lehrmeinung. Die meisten Psychiater wissen nichts von Toleranzentwicklung und Absetzesymptomen bei Neuroleptika und SSRI's. Sie setzen einfach nur das um, was sie gelernt haben. Es wird fast unmöglich sein einen Psychiater zu einem Perspektivwechsel zu bringen. Alle Informationen werden von ihm ins Dogma reininterpretiert. Es gibt nur sehr wenige Psychiater, die sich trauen diese Lehrmeinung zu hinterfragen. Absetzsymptome werden dann einfach zu Symptomen der Krankheit und damit ist wieder ein Beweis dafür gefunden, dass die Medikamente geholfen kaben. Macht euch bewusst, dass der Ansatz der Psychiatrie nur eine Denkweise ist, die definitiv fragwürdig ist. Die Psychiatrie ist einfach noch nicht so weit. Ihr müsst dem Psychiater keinen Glauben schenken wenn er sagt, dass ihr unter einer chronischen Krankheit (wie zum Beispiel Schizophrenie) leiden würdet, die unheilbar sei und dass die einzige Abhilfe ein Neuroleptikum sei. Hierzu kann ich den Film "Take these broken wings" empfehlen. Es kann auch hilfreich sein sich von der Diagnose zu distanzieren. Ich bin überzeugt davon, dass man psychische Probleme nachhaltig lösen kann, ohne Medikamente. Das Gehirn ist neuroplastisch und besitzt die Möglichkeit sich zu verändern. Ihr könnt das alle schaffen!
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