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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Histamin-Intoleranz im Entzug

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Luna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Sonntag, 16.12.18, 15:28

Hallo leni
körpereigene Entgiftung wieder angekurbelt,
Die körpereigene Entgiftung ist oft noch lange nach 0 eingeschränkt. Teilweise sogar stark. Oft schafft der Körper nicht mal Körpereigene Botenstoffe schnell genug zu entgiften. Diese sind oft auch zu viel und belasten. Einige sind aber zu viel, weil der Körper Baustellen hat und empfindlich,geschwächt ist. Unter Pillen merkt man das oft nur nicht, weil sie hemmen usw. Quasi eine Maske und hinter der Maske bildet sich der schaden, der schleichend zum Vorschein kommt. Setzt man sie Medikamente ab dann eben auch diese Maske und der Körper ist nicht mehr gehemmt in seiner Selbstheilung und legt heftig los. Zudem ist der empfindlich geworden auf Stoffe, Lebensmittel usw und auch das reizt...damit hat der Körper dann auch zu kämpfen.
Der Körper kann entgiften.zb Die Leber hat eine unglaubliche Fähigkeit, sich selbst zu regenerieren, aber sie lässt uns oft erst sehr spät merken, unter welch großer Last sie sich befindet. Sie kann bis zu 70% ihrer Funktionalität verlieren, bevor sich irgendwelche Symptome zeigen oder diagnostizieren lassen.

Oft brauch es lange bis das wieder funktioniert. Das ist eine Baustelle von einigen.
Auf den Magen Darm zu achten ist aber sehr wertvoll, weil der gut gelitten hat und leidet. Wichtig ist es aber auch auf seine Lebensweise zu achten. Zu viel Stress schadet auch dem Körper. Auch hier muss der mit so vielen Botenstoffen klar kommen, die dann auf Dauer toxisch werden können. Das heißt jetzt nicht, dass man keine Ängste, Unsicherheiten usw im Entzug besonders nach 0 haben darf. Vielen denken dann...so heile ich nicht. Ängste usw gehören dazu und dürfen auch sein. Weinen ist sogar wichtig und Histaminsenkende.
Wichtig ist, dass man Wege sucht damit dieser Stress wie Ängste usw nicht zum Dauerzustand wird und einen durchgehend quält. Daher macht es Sinn auch mal zu meditieren,spazieren zu gehen,kleine Sachen zu machen...die einen ablenken usw. Hoffnung und Positives hilft dem Körper bei der Selbstheilung.

Falls dir Probiotika helfen dann ist das prima. Vielleicht hilft es auch anderen.Zu beachten ist....nicht jeder verträgt so was. Ich habe damals gar keine vertragen auch wenn sie als Histaminsenkend galten.
Eins davon hatte ich sogar. Ich war damals zu empfindlich.
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Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
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Nature
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Nature » Dienstag, 15.01.19, 21:11

Hallo alle zusammen,

Ich schaffe es nicht alles nach zu lesen.
Ich bin einfach nur noch verzweifelt, Ich weiß gar nicht mehr wann alles angefangen hat,am Anfang hatte ich Magen und Darm Beschwerden, wo mit ich häufig beim Arzt war,er schickte mich zur ersten Magen und Darm Spiegelung.
In dem ersten Bericht der Magenspiegelung etwas von Sprue und ob die den Mash wert bestimmen sollen,das hat mein HA nicht getan, und ich war so blöd und habe nie nach dem Bericht gefragt .
Nach dem es Monate so weiter ging suchte ich einen neuen Arzt, und er ließ sich die Berichte schicken ,und schickte mich erneut zu Magenspiegelung das war vor ca 5 Monaten er schrieb auf die Überweisung Abklärung Zöliakie.
Dann kam der Bericht und aufeinmal stand eine Proteinunverträglichkeit im Raum ,Zöliakie war aber noch nicht komplett vom Tisch weil ich dummer Weise vorher alles gemieden habe.
Nun gut aber seid 5 Monaten geht es mir sehr schlecht, und kein Arzt hilft mir, und ich weiß nicht mehr was ich tuen soll ,und vor allen den Zusammenhang finden zu alldem.
Oft sind meine Augenlider geschwollen und unterm Kinn, mein Mund ist oft sehr trocken (daher zahnfleischprobleme)
Frieren Müdigkeit schlapp.
Das alles ist nicht immer da ,es ist wie eine Allergische Reaktion, mein Hals ist dann trocken keine Spucke mehr ,Ich muß husten heiserkeit und alles schwillt an im Gesicht..
Kennt ihr das so ?
Wie könnte ich herausfinden ob es Histermin wäre.
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2013 ohne Probleme abgesetzt beides.

Januar 2017 3 ×15 Tropfen Diazepam Ratiopharm
Und 15 Tropfen Promethazin neuraxpharm.
September 2017 wir verlieren unser Baby Ende der 10ssw.
Diazepam und promethazin bedarf außer Kontrolle.
Ich nehme viel wenn ich den Schmerz die Trauer nicht trage wie viel keine Ahnung.
Dezember 2017 Diazepam Stopp komplett auf null.
So geht es nicht weiter
Versucht den Entzug aufzufangen mit promethazin immer bei Bedarf und Baldrian.
Nach 2 Wochen Abbruch ich dachte ich werde irre.
Diazepam Ratiopharm wieder eingeschlichen
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Und 15 Tropfen Promethazin wieder nur Abends.
Am 5.3 nur noch 4 ×4 Tropfen Diazepam Ratiopharm und Abends 15 Tropfen Promethazin
Am Mittwoch den 14.3.2018 ich kann nicht mehr neuer Arzt
Von da an 4× 4 Diazepam und 10 mg doxipin erst mal kein Promethazin.
Am 17.3.2018 4×4 Diazepam Ratiopharm
10 mg doxipin und 15 Tropfen Promethazin ich konnte endlich mal schlafen.
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Jetzt muß ich langsamer werden deutliche Symptome ,aber ich versuche es auszusitzen, in der Hoffnung mein Körper verzeiht mir den schnellen Schritt
23.10.2018 2 mg 14 mg Promethazin
Aufdosierung auf 3 mg in der Hoffnung das es mir besser geht.
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Diazepam dosiere ich nicht auf ,und reduziere 2019 weiter .
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Mittwoch, 16.01.19, 16:36

Hallo nature

Frieren Müdigkeit schlapp.
Das klingt ganz nach sehr aktiven Mastzellen...Histamin und Co.
Ja du solltest Histaminarm probieren. Zudem lebensmittel meiden, die entzündungen puschen können wie zb Fruktose,Milchprodukte,Zucker,Schweinefleisch....und auch erstmal Gluten. Am besten ist mit Schonkost anzufangen. Auslasskost damit sich Darm beruhigen kann.
Wenn ein Darm geschädigt ist dann produziert der Körper...Immunsystem massiv entzündungsfördernde Botenstoffe. Das ist eigentlich gut aber es wird zu viel, weil der Darm ja nicht alles verträgt.
Entlaste den Darm und nutze immer etwas gutes Öl.
Vielleicht hilft dir auch ein Sango Koralle oder Heilerde fein. Das müsste man selbst testen.
Schaue ob du Stress meiden kannst und schaue dir hier die liste an der möglichen Mastzellentrigger. Alles kann man nicht meiden. Mir hilft besonders Chemie zu meiden.
Aufgrund deiner Symptome kann ich schnell erkennen, dass da zu viele entzündungsfördernde Botenstoffe unterwegs sind. Schaue wie du den Körper wieder entlasten kannst und fange ganz klein an. Wenn der Spiegel so hoch ist dann ist das sehr anstrengend.
Das ist aber hin zu bekommen. Ich hab das schon paar mal durch dank nmu.

Alles Liebe wünsche ich dir
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Mittwoch, 16.01.19, 16:40

Ach und Listen bzgl Histamin gibt es im Netz aber die sind nicht individuelle und einige hier haben gleich mehrere nmu oder stärkere Schäden. Da macht es Sinn selbst zu schauen mit zb Auslassdiät oder man sucht sich eine Klinik zb im Sauerland Schmallenberg aber gibt noch wo anders solch Kliniken.
Die testen da einiges. Das ist dann für Leute, die völlig verzweifeln ganz gut.
Ich habe das nie gemacht und selbst geschaut.

Liebe grüße
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Donnerstag, 17.01.19, 13:40

Da ist beim kopieren was schief gelaufen

Satz Reis,kartoffeln....streichen und ersetzen durch

Frieren Müdigkeit schlapp.
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 17.01.19, 14:54

Hallo Luna,

ich hab es korrigiert. :)

LG Ute
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Donnerstag, 17.01.19, 16:43

Vielen lieben dank Ute:)))
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Nature » Samstag, 19.01.19, 19:43

Vielen Dank,
Für eure Hilfe, mir geht einfach nicht gut.
Ständig bin ich krank ,jedes essen eine Qual.
Es zerrt so an meinem Körper.
Ich werde von Arzt zu Arzt geschickt und keiner hilft mir.
Ich habe mich einige Zeit Gluten frei ernährt ,aber keine Besserung.
Ich Fülle gerade Eisen auf .
Alles kommt zusammen, Ich hoffe das es einfach aufhört.
Am Freitag wurde ein Abstrich vom Mund gemacht und am Montag wird eine Stuhlprobe eingeschickt .
Meine Zunge ist weiß belegt.
Ich werde nächste Woche nur Reis, Kartoffeln ,Tee Schonkost essen .
Das Problem ist einfach das durch zuhalten ,da ich sehr dünn und geschwächt bin.
LG danke an euch
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Sonntag, 20.01.19, 0:15

Hallo nature

Ich habe mich einige Zeit Gluten frei ernährt ,aber keine Besserung.

Das sollte man dauerhaft lassen. Entzündungen bzw reize sinken nicht von heute auf morgen.
Und lass die Ärzte rennerrei. Das bringt recht wenig außer viel Stress und dir mehr Symptome.
Ärzte haben hier kein Plan..bzw wenige. Für die meisten gibt es gar keine nmu. Man bekommt dann nur irgendwelche Diagnosen.
Die Schonkost ist erstmal ein guter Schritt aber trinke besser nur stilles Wasser sonst heißt es...bringt nichts. Tee kann besonders anfangs Probleme machen.
Kartoffeln immer gut schälen und Wässern.
Bei Reis kannst du auch Reisnudel von ProBios kaufen. Die waren immer meine Rettung und haben mich Satt gemacht.
Wichtig ist...gutes Öl nicht vergessen. Da musst du testen welches geht. Ich habe damals viel gekauft und weg geworfen bis ich die gefunden hatte,die ok waren.

Mach dich nicht verrückt auch wenn es anstrengend ist. Man kann es in Griff bekommen.
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 24.01.19, 12:37

Hallo zusammen :group: ,
habe gestern eine Sendung zu Histaminintoleranz im TV gesehen - ist zwar für uns nichts unbedingt Neues dabei - bemerkenswert fand ich nur, daß sich dazu mal ein Prof/Allergologe öffentlich äußert.
Von den Ärzten, mit denen ich im vergangenen Jahr zu tun hatte, kam nur ein müdes Lächeln, wenn ich die Histaminunverträglichkeit erwähnt hatte..... :evil: !
HR Histaminunverträglichkeit - Prof Klimek im Interview

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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Kaenguru » Montag, 10.06.19, 8:57

Guten Morgen,

Ich quäle mich ziemlich mit einer Histaminunverträglichkeit.
Die Listen sind lang, welche man einsehen kann und ich finde immer wieder neues, was ich besser lassen sollte.
Mal angenommen, ich möchte ein paar Tage so histaminarm essen, wie es nur geht, was funktioniert am besten?
Hat da jemand Erfahrung?
Mir wächst das Thema über den Kopf, ich habe gleichzeitig so viele andere Baustellen.
Wäre Reis mit Hühnchen und Karotten denkbar?
Ich habe den Eindruck auch auf NM zu reagieren, die 'histaminarm' sind, wie Traubensaft und Butterkäse.
Gestern hatte ich sehr schlimmes Asthma, da ich den Notfallspray nicht vertragen hat mir das ziemlich Angst gemacht. Ich war eingeladen und habe wohl doch etwas gegessen, was nicht gut war.
Wie macht ihr das bei Einladungen? Bringt ihr euch das verträgliche Essen selber mit?

Heuschnupfen quält mich zur Zeit such sehr, so dass sicherlich viel Histamin im Körper kreist.

Ich wäre für Tipps dankbar.

Viele Grüße und einen schönen Pfingstmontag
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Katharina » Montag, 10.06.19, 9:43

Liebe Sarah !

Ich glaube es gibt einen Histamin Thread;
Heuschnupfen dazu, das nervt gewaltig.

Gute Besserung,
Katharina
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Annanas » Montag, 10.06.19, 11:20

Hallo Sarah :) ,
ich hatte mir anfangs eine Liste ausgedruckt u wirklich Histaminfreies oder -armes gegessen.
Zusätzlich habe ich dazu geschrieben, was ich persönlich nicht toleriere, das kann manchmal von der Liste abweichen.
Bspw vertrage ich Käse gar nicht, auch keinen jungen bzw milden.

Hatte mir zusätzlich noch eine App heruntergeladen, um nicht immer mit den Zetteln hantieren zu müssen.
Mittlerweile ist das alles so ziemlich in Fleisch u Blut übergegangen, so daß ich die Hilfsmittel kaum noch brauche.

Ich muß auch dazusagen, daß es verschiedene Phasen gibt, manchmal vertrage ich auch etwas Histaminhaltiges, aber scheinbar nur so lange, bis mein "Histaminfaß" wieder voll ist.
Dann muß ich wieder tagelang sehr konsequent darauf achten.

In meiner Heuschnupfenzeit (Birken, Hasel) ging dahingehend auch nichts, weil, wie du schon geschrieben hast, das Histamin da eh die große Rolle spielt.
Kaenguru hat geschrieben:
Montag, 10.06.19, 8:57
Wäre Reis mit Hühnchen und Karotten denkbar?
Das funktioniert bei mir sehr gut - wenn gebratene Haut dabei ist, muß ich die allerdings abziehen. Ansonsten esse ich vorzugsweise Geflügelfleisch.
Kaenguru hat geschrieben:
Montag, 10.06.19, 8:57
Wie macht ihr das bei Einladungen? Bringt ihr euch das verträgliche Essen selber mit?
Kommt darauf an, im Familienkreis darf ich manchmal vorgeben, daß etwas Histaminarmes dabei ist.
Bei anderen Einladungen bzw Restaurantbesuchen suche ich mir etwas raus (da half das Dabeihaben der App ganz gut, nicht so auffällig) - bis jetzt habe ich eigentlich immer was gefunden.

Wenn ich doch mal in der Hinsicht über die Stränge geschlagen habe, hilft mir eigentlich nur, sehr viel stilles Wasser zu trinken - höhere Dosen Vitamin C sollen auch hilfreich sein, vertrage ich aber nicht.

Sitze hier gerade auch mit tropfender Nase, Magen- u Darmgrummeln usw, weil ich mich gestern absolut nicht daran gehalten hatte (Sauerkraut, Kuchen :o usw - naja).

Liebe Grüße von Anna u trotz allem noch einen schönen Pfingstmontag
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Nature » Donnerstag, 13.06.19, 14:30

Hallo Sarah,

Am besten hat mir geholfen am Anfang nur Kartoffel, Reis mit Butter .
Und nur sulfat armes wasser,das habe ich so lange gemacht bis ich keine Symptome mehr hatte.
Dann habe ich alle 3 Tage ein Lebensmittel dazu genommen,bei war es erst Brokkoli.
Ich habe ein ernährungstagebuch geführt.
Da ich sehr dünn bin ,habe ich dann wirklich frisches Putenfleisch dazu genommen.
Und so habe ich es über wochen gemacht.
Kein Jodsalz ,auch mit Gewürzen muß man arg aufpassen.
Ich hab mit den grünen auf der Sighi liste angefangen ,wobei ich da auch nicht alles von vertrage .
Und ich mußte am Anfang viel Antihistaminika nehmen um erstmal überhaupt den körper runter zu fahren.
Viele Medikamente gehen auch nicht.
Ich stecke aber gerade noch in der Testung beim Allegrologen.
Was mir echt gut hilft sind Babynahrung diese Gläser, aus vielen mache ich soßen.
Der weg ist hart und weit ,aber es geht einem besser .
Lg
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2012 nach dem Unfall Diazepam Ratiopharm Tropfen und mirtrazipin unregelmäßig
2013 ohne Probleme abgesetzt beides.

Januar 2017 3 ×15 Tropfen Diazepam Ratiopharm
Und 15 Tropfen Promethazin neuraxpharm.
September 2017 wir verlieren unser Baby Ende der 10ssw.
Diazepam und promethazin bedarf außer Kontrolle.
Ich nehme viel wenn ich den Schmerz die Trauer nicht trage wie viel keine Ahnung.
Dezember 2017 Diazepam Stopp komplett auf null.
So geht es nicht weiter
Versucht den Entzug aufzufangen mit promethazin immer bei Bedarf und Baldrian.
Nach 2 Wochen Abbruch ich dachte ich werde irre.
Diazepam Ratiopharm wieder eingeschlichen
Ca 8×8×8 Tropfen
Und 15 Tropfen Promethazin wieder nur Abends.
Am 5.3 nur noch 4 ×4 Tropfen Diazepam Ratiopharm und Abends 15 Tropfen Promethazin
Am Mittwoch den 14.3.2018 ich kann nicht mehr neuer Arzt
Von da an 4× 4 Diazepam und 10 mg doxipin erst mal kein Promethazin.
Am 17.3.2018 4×4 Diazepam Ratiopharm
10 mg doxipin und 15 Tropfen Promethazin ich konnte endlich mal schlafen.
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9 mg Diazepam und 15 mg Promethazin

11.04.2018
8 mg Diazepam und 15 mg Promethazin
17.04.2018
7.5 mg Diazepam und 14 mg Promethazin
22.04.2018 unruhig zittern und den Drang nach Diazepam ich versuche durchzuhalten
30.04.2018 7
7 mg Diazepam und 14 mg Promethazin.
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01.06.2018 .6 mg Diazepam und 13 mg Promethazin
12.06.2018 _/ 5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
04.07 .2018 4.5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
02.08.2018 4 mg Diazepam 14 mg Promethazin
18.08.2018 3.5 mg Diazepam 14 mg Promethazin
28.08.2018 3 mg Diazepam 14 mg Promethazin um so niedriger ich komme um so schwere wird es ,aufgegeben gibt es nicht
09.09.2018 2,5 Diazepam, 14 mg Promethazin
Jetzt muß ich langsamer werden deutliche Symptome ,aber ich versuche es auszusitzen, in der Hoffnung mein Körper verzeiht mir den schnellen Schritt
23.10.2018 2 mg 14 mg Promethazin
Aufdosierung auf 3 mg in der Hoffnung das es mir besser geht.
5.12.2018 Ich kann nicht mehr, schmerzende Zähne und Depressiva Phasen ich entschließe mich Opripramol 50 mg zu nehmen.
Diazepam dosiere ich nicht auf ,und reduziere 2019 weiter .
5.01.2019 mir geht es immer schlechter dennoch habe ich entschieden weiter zumachen zur Zeit nehme
1.5 mg Diazepam und kein Promethazin mehr

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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Donnerstag, 13.06.19, 21:01

Hallo Sarah
Butterkäse vertrage ich auch nicht aber ich vertrage eh keine Milchprodukte. Milchprodukte können Mastzellen also Histamin usw triggern auch wenn man keine Laktoseintoleranz hat oder Allergie. Hat irgendwas mit den Hormonen zutun.
Traubensaft könnte auf Fruktose deuten oder Salicylsäure. Sal uv kommt oft mit hi zusammen. Da musst du selbst schauen. Das ist anfangs ganz schön komplex und nervig aber irgendwann geht das in Fleisch und Blut über.
Die Idee mit der Auslassdiät ist die Beste.
Das mit der Einladung ist schwierig. Wir lehnen meistens ab wenn es Essen gibt. Man könnte sich aber Essen mitnehmen,dass man verträgt.

Alles Gute wünsche ich dir.
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(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Nature » Donnerstag, 13.06.19, 21:33

Mh Einladungen schlage ich nicht mehr aus🙈
Die uns einladen wissen wie es mir geht,und sind gewohnt wenn ich meine tupper dose mit nehme ,oder sie schmeißen mir ein paar kartoffelspalten in den Ofen.
Beim grillen ist es auch kein Problem mehr, eine kartoffel rein in den grill und vertragliche gemüse spieße.
Ich bin auch bei Facebook in einer Gruppe satt trotz Histaminintoleranz die hilft mir mega gut .
Das schwierige ist einfach das jeder was anderes verträgt.
Nach der Testung versuche ich mal histamed um den darm aufzubauen.
Was mir richtig gut hilft ist Vitamin C hochdosiert ,und das ich jetzt verstehe warum es mir so schlecht ging.
Lg
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28.08.2018 3 mg Diazepam 14 mg Promethazin um so niedriger ich komme um so schwere wird es ,aufgegeben gibt es nicht
09.09.2018 2,5 Diazepam, 14 mg Promethazin
Jetzt muß ich langsamer werden deutliche Symptome ,aber ich versuche es auszusitzen, in der Hoffnung mein Körper verzeiht mir den schnellen Schritt
23.10.2018 2 mg 14 mg Promethazin
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5.12.2018 Ich kann nicht mehr, schmerzende Zähne und Depressiva Phasen ich entschließe mich Opripramol 50 mg zu nehmen.
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Kaenguru » Sonntag, 16.06.19, 12:04

Hallo ihr Lieben,

Liebe Natur, Anna und Luna,

Vielen Dank für eure Zeilen, es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine ist. Um ehrlich zu sagen, kann ich es garnicht richtig glauben, dass ich so heftig reagiere und meine Umwelt ist auch skeptisch.
Allerdings habe ich heute mal wieder die Erfahrung von Schwäche und Schwindel nach einer halben Laugenstange und Espresso machen müssen.

Gestern war ich aus essen und habe mir schon ein histaminarmes Essen bestellt, aber im Laufe des Tages habe ich wohl zuviele Kompromisse gemacht.
Komisch ist halt, dass es sich nicht so stark über Magen Darm Probleme oder Allergieanzeichen bei mir manifestiert, sondern eher über Schwäche, Schwindel Kopfweh, schlechte Konzentration, Angst, Frieren usw.
Ich hätte gerne einen Test, der es bestätigt, aber das ist a) Rennerei und b) ja auch keine wirklich gute Messbarkeit möglich.

Wie manifestiert sich die HIT bei euch?
LG
Sarah
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Annanas » Sonntag, 16.06.19, 16:48

Hallo Sarah :) ,
ich kann manchmal gar nicht auseinanderhalten, was Absetzsymptome u was histaminbedingte Beschwerden sind.
Sehr oft kommt es zusätzlich zu den Allergiesymptomen zu einer Verstärkung der Absetzsymptome - die sich auch bei mir, als Herzrasen, Muskelzucken, Schwindel u Frieren, äußern können.
Halsschmerzen, rauhe Stimme, Brennen in Mund u Hals kommen oft dazu.
Ich kann es nur aufgrund der aufgenommenen Nahrungsmittel zuordnen u weil die Beschwerden bei mir so 1 - 2 h nach dem Essen einsetzen.

Es sind aber auch nicht immer alle Beschwerden zusammen vertreten.
Kaenguru hat geschrieben:
Sonntag, 16.06.19, 12:04
Allerdings habe ich heute mal wieder die Erfahrung von Schwäche und Schwindel nach einer halben Laugenstange und Espresso machen müssen.
Kaffee geht bei mir in keiner Variation, die Koffein enthält, das Gleiche passiert mir mit schwarzem Tee, aufgrund des Teins nehme ich an.
Hat ja Beides eine anregende Wirkung - deshalb Kaffee bei mir entkoffeiniert.

Milchprodukte lasse ich auch weg, weil ich zB Frischkäse u auch Joghurt nicht vertrage, obwohl die hinsichtlich Histamin, als erlaubt, gelistet sind.

Es gibt da wohl auch nichts Allgemeingültiges, sondern die Listen sind eher als Anhaltspunkt zu sehen, meine ich.

Ganz grob habe ich für mich immer im Kopf:
- nichts Geräuchertes,
- keine Streichwurst,
- nichts Fermentiertes,
- keine Meeresfrüchte, keine Innereien,
- keine Tomaten, Bananen, Erdbeeren, Kiwis, Ananas,
- keine Zitrusfrüchte,
- keine Farb-, Konservierungs-, Aromastoffe
- keinen Käse
- möglichst frische Produkte
- keine Fertigprodukte
- keinen Kakao (in jeglicher Form)
außerdem
- möglichst keinen Stress (beim Absetzen leichter gesagt, als getan)

Aber wie schon geschrieben, ich bin da nicht so streng, weil ich auch etwas Sorge habe, daß mein Körper dann gar nichts mehr tolerieren würde.
Mittlerweile merke ich es recht schnell, wenn das Histaminfaß droht, überzulaufen, dann ist mal wieder ein paar Tage konsequent histaminarme Kost angesagt.

Aber die ganze Histamingeschichte gestaltet sich wohl auch bei Jedem anders, wie ich hier schon gelesen habe.

Liebe Grüße von Anna
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Sonntag, 16.06.19, 22:41

Liebe Sarah
Es ist nicht untypisch,dass du keine Magen Darm Probleme hast oder so. Bei jedem zeigen sich die Symptome anders. Frieren ist zb oft bei einer Mastzellenaktivität. Nicht wegen Histamin sondern einem anderen Hormon aus Mastzellen. Es reagieren dann auch noch andere Botenstoffe außerhalb der Mastzellen....Kettenreaktion.

Bei einigen können noch andere Unverträglichkeiten und andere Empfindlichkeiten zb auf Duftstoffe usw hinzu kommen wie bei mir und dann wird es schwierig. Einige Symptome, die ich einst als Entzugssymptome gehalten habe sind durch nmu und Stressreaktionen im Körper. Je mehr Stress ich habe umso mehr Symptome. Wobei Entzug ist ja starker Stress und da reagiert ja der Körper stark. Nmu ist auch Stress und wenn zu viel zusammen kommt....peng.

Kaffee, Tee, Alkohol und auch Zucker können puschend wirken auch bei gesunden und das ist Stress für den Körper. Wenn ein Körper eh schon unter massiven Stress steht dann können solche Sachen heftige Auswirkungen haben.

Beim Allergologen kann man nur DAO messen lassen aber das nutzt recht wenig. Meiner war zu hoch und trotzdem hatte ich Probleme mit Histamin. Dao ist ein Enzym zum Histaminabbau.
Da gibt es noch andere Verfahren zum messen zb über Urin oder Stuhl glaube ich aber ich weiß nicht wo das gemacht wird. Weiß nur von speziellen Kliniken, die auf sämtliche Unverträglichkeiten testen.

Es ist manchmal mühsam aber du schaffst das.
Ich wünsche dir alles Gute.

Hier noch was zu Histaminose
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... staminose/

https://www.philosophie-des-gesundwerde ... /symptome/
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