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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

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Cipralex - reduziert, abgesetzt, nun hölle! bitte helft mir!

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Juliette1980i
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Cipralex - reduziert, abgesetzt, nun hölle! bitte helft mir!

Beitrag von Juliette1980i »

Wer kann mir bitte helfen? bisher hab ich mich total alleine gefühlt mit meinem problem. man traut sich ja kaum mit jemandem darüber zu reden, ausserdem verstehen einen andere, die dieses problem nicht haben, selten.

durch zufall hat mir eine bekannte eure homepage gegeben. nun hoffe ich menschen kennenzulernen, denen es ähnlich geht. wenn ich weiss, dass es anderen auch so geht, dann nehme ich die entzugserscheinungen besser hin.

ich nahm 2 jahre 20 mg cipralex und habe nach ärztlicher rücksprache über 1 monat auf 10 mg und auf 5 mg reduziert. seit donnerstag habe ich aufgehört und habe das gefühl, dass ich einen rückfall erlitten habe.

a) übel und schwindelig
b) magenschmerzen, darmschmerzen
c) eiskalt, dann wieder heiß, dann wieder zittern

psychisch: irrsinnig aggressiv und gereizt (grundlos), dann wieder normal und dem weinen nahe (auch grundlos) ist das normal??????

biiitttte helft mir, ich will nicht wieder cipralex nehmen.
dani2k
Beiträge: 6
Registriert: 20.10.2004 09:31

Beitrag von dani2k »

hallo juliette ,

versuch doch einfach mal 5 mg zu nehmen.denke nach 2 jahren kosnum is ein monat zu kurz um abzusetzen.dann kanste ja in 1 monat auf 2,5mg runtergehen.
Juliette1980i
Beiträge: 8
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Wohnort: Wien

Beitrag von Juliette1980i »

hallo dani!

das habe ich auf anweisung meines primararztes chef der neurologie gemacht. der hat mir aber auch nicht gesagt, dass es einen entzug gibt. im gegenteil, er meint, geht es ihnen besser, hören sie auf sonst beginnen sie wieder. sehr witzig, aber ich will nicht mehr beginnen.
dani2k
Beiträge: 6
Registriert: 20.10.2004 09:31

Beitrag von dani2k »

die ärzte haben aber leider nicht immer recht und sind nicht wirklich genügend informiert über ssri`s hab da genug beispiele gesehen.

sonst musste das halt so durchhalten bis es besser wird.ich finde aber immer noch am besten so wenig wie möglich runterzudosieren.
Robert77
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Beitrag von Robert77 »

meine Rede...das Zeugs so langsam wie möglich über einen längeren Zeitraum (bei deiner Anwendungsdauer bestimmt 2-3 Monate) ausschleichen. Und wenn Du es geschaffft hast, im hohen Bogen weg mit diesem Zeugs!
Linda
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Beitrag von Linda »

Hallo Juliette,

hast Du unser Infopaket gelesen? Schau mal unter Information und Diskussion nach.

Linda
Hannes Wien
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Beitrag von Hannes Wien »

Hi Juliette!
Du sprichst von Rückfall nein das sind „ganz normale“ Entzugserscheinungen von SSRI AD (Cipralex)! Wie ich lese hast du auch viel zu schnell abgesetzt vergiss bitte was die Ärzte sagen, die verschreiben nur die Medikamente wie du dann davon loskommst ist ganz alleine deine bzw. unsere Sache.

Ich weis leider nicht ob es Cipralex in der BRD flüssig gibt, wenn ja dann geh Milligrammweise runter immer dann wenn’s dir wieder gut geht . (4,3,2,1,0).

Wenn es sie nur als Tabletten gibt kauf dir einen Tablettenschneider damit kannst du ohne weiteres eine ¼ und mit etwas Mühe eine 1/8 Tablette herstellen.
Und dann gibt es noch die Möglichkeit das Cipralex nur mehr jeden 2 Tag zu nehmen.

Alles Gute
Hannes
Oliver
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Beitrag von Oliver »

Hallo Juliette.

Willkommen im Forum :)

Ich kann mich dani2k, Linda, Robert und Hannes nur anschließen, mich würde aber noch etwas interessieren:
[...] und habe das gefühl, dass ich einen rückfall erlitten habe.

a) übel und schwindelig
b) magenschmerzen, darmschmerzen
c) eiskalt, dann wieder heiß, dann wieder zittern

psychisch: irrsinnig aggressiv und gereizt (grundlos), dann wieder normal und dem weinen nahe (auch grundlos) ist das normal??????
Sind das denn haargenau die gleichen Symptome wegen denen Du ursprünglich zum Arzt gegangen bist?

Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

Bitte beachten:
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dani2k
Beiträge: 6
Registriert: 20.10.2004 09:31

Beitrag von dani2k »

ich habe mal ne zeitland ecstasy genommen (mdma)
diese zaps (elektrische schläge im kopf) die man nach absetzen von paroxetin hat kenne ich nur nach langem konsum von ecstasy.

ecstasy wirkt übrigens auch über serotonin im gehirn genau wie paroxetin natürlich nicht gleich.
Juliette1980i
Beiträge: 8
Registriert: 19.10.2004 19:42
Wohnort: Wien

Beitrag von Juliette1980i »

Hallo Oliver!

Danke an alle die mir geschrieben haben!! also zu deiner frage: nein, deshalb bin ich nicht zum arzt gegangen. ich ging deshalb zum arzt oder besser gesagt, wurde zum arzt geschleppt, weil ich mir schmerzen zufüge, in form von schneiden. die eine schnittwunde war so tief (was ich selber eigentlich gar nicht wollte), dass ich sofort ins krankenhaus gefahren werden musste, weil der blutverlust so hoch war.

zu meinen entzugserscheinungen. ich habe vor 1 1/2 wochen aufgehört und seit gestern habe ich das gefühl, ich fühle mich wieder gut. keine entzugserscheinungen, ich weiss nicht, ob sie wieder kommen, werde euch weiter berichten.

was ich getan habe: ich war jeden tag 10 km joggen in der früh und am abend und bin am nachmittag ins fitnesscenter gegangen und habe dort auch 2 stunden trainiert. zusätzlich habe ich mich gezwungen, 3 liter zu trinken, nahm diese fischölkapseln und viel magnesium und gesalzene suppen.

ich glaube und bin fest davon überzeugt, dass depressionen heilbar sind. es gibt immer einen grund dafür, auf den man draufkommen muß.

a) ein kindheitserlebnis (schwere kindheit, sexuelle belästigung oder vergewaltigung, arge erlebnisse, die der körper zu verdrängen versucht und die man aufarbeiten muss)

b) die pille (es gibt 2 gruppen, die einen, die jede pille vertragen und die einen, wie ich, die depressiv und aggressiv davon werden)

c) serotoninstörung (kann zu teil vererbt sein, bluttest machen und hormontest, dann kann ein medikament wie cipralex, vorausgesetzt man nimmt es 1 bis 2 jahre ein, die grundkrankheit heilen). schwierig ist nur, davon loszukommen, weil das sagt einem, kaum ein arzt.

d) psychische krankheit wie schizophrenie, paranoia etc.: wer bis zum 30 lebensjahr auf diese krankheit draufkommt, kann mit medikamenten noch etwas bewirken, danach ist die heilung sehr schwierig.

e) wer zu depressiven verstimmungen neigt, muss zuerst auf den grund draufkommen und dann nachdenken, was stört mich an mir, in meiner umgebung, was möchte/könnte ich ändern, fühle ich mich dann besser.

ich werde mich heute abend wieder melden, muss jetzt leider aufhören.

liebe grüsse an alle, ich bin sooooooooooooooo froh, dass es dieses forum gibt.
SandraF
Beiträge: 258
Registriert: 24.05.2004 22:29

Beitrag von SandraF »

Hallo ihr, hallo Juliette,

kann man eine Serotoninstörung im Blut erkennen? :?:

Das kann ich mir nicht vorstellen.


Viele Grüße
Sandra
Oliver
Gründer
Beiträge: 11072
Registriert: 10.10.2003 23:58
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Danksagung erhalten: 420 Mal

Beitrag von Oliver »

Hallo Juliette.
also zu deiner frage: nein, deshalb bin ich nicht zum arzt gegangen. ich ging deshalb zum arzt oder besser gesagt, wurde zum arzt geschleppt, weil ich mir schmerzen zufüge, in form von schneiden.
Na dann kann es ja kein Rückfall sein ... sind ja völlig andere Symptome. Hoffe, dass die Absetzsymptome wirklich weg sind. Dein sportlicher Einsatz klingt ja ziemlich extrem - aber vielleicht hat das "Ausschwitzen" ja geholfen :)
Ausdauersport ist auf jeden Fall gut, aber man sollte es nicht übertreiben.
ich glaube und bin fest davon überzeugt, dass depressionen heilbar sind. es gibt immer einen grund dafür, auf den man draufkommen muß.
Bin ich auch von überzeugt. Ich glaube aber weniger an einen spezifischen Grund, sondern eher an eine spezifische Grundhaltung (welche in der Kindheit gelernt wurde) in Kombination mit externen Auslösern.
a) ein kindheitserlebnis (schwere kindheit, sexuelle belästigung oder vergewaltigung, arge erlebnisse, die der körper zu verdrängen versucht und die man aufarbeiten muss)
Davon gehen gewisse Strömungen in der Psychologie bis heute aus. Da gibt's aber keine überzeugenden Beweise für. Es gibt viele Erwachsene, die eine traumatische Kindheit hatten und später keine Depression o.ä. entwickelt haben und es gibt Erwachsene mit einer glücklichen Kindheit, die trotzdem seelische Störungen entwickeln. Modernere Therapieströmungen, wie z.B. die kognitive Verhaltenstherapie konzentrieren sich daher hauptsächlich auf die bestehenden Denk/ und Verhaltensmuster und erzielen damit in der Behandlung von Depressionen eindeutig bessere Ergebnisse als z.B. die klassische Psychoanalyse. Auch mir hat im Endeffekt die Beschäftigung mit meiner heutigen Situation und meinen Verhaltens/Denkstrukturen mehr geholfen, als irgendwelche Formen der Vergangenheitsbewältigung.
b) die pille (es gibt 2 gruppen, die einen, die jede pille vertragen und die einen, wie ich, die depressiv und aggressiv davon werden)
Da habe ich auch von gehört, weiss ich aber nichts näheres drüber. Es gibt aber wohl einige Medikamente, die Depressionen verursachen können: Stanine (Blutdrucksenkende Medikamente), Antihistamine, Roaccutin (gegen schwere Akne) - die fallen mir jetzt mal auf anhieb ein.
c) serotoninstörung (kann zu teil vererbt sein, bluttest machen und hormontest, dann kann ein medikament wie cipralex, vorausgesetzt man nimmt es 1 bis 2 jahre ein, die grundkrankheit heilen). schwierig ist nur, davon loszukommen, weil das sagt einem, kaum ein arzt.
Das ist Unsinn - im wahrsten Sinne des Wortes. Da gibt's auch überhaupt gar keine Beweise für, und doch steht es in vielen angesehenen Publikationen zum Thema und viele Ärzte erklären ihren Patienten das so. Es gibt keine Möglichkeiten Depressionen mit medizinischen Bluttests, PET, etc. zu diagnostizieren. Und es gibt keine Anhaltspunkte, dass ADs die Ursachen von Depressionen bekämpfen. Dieser Mythos, der nichts weiter ist als, eines der erfolgreichsten Marketingkonzepte in der Geschichte der Pharmaindustrie, ist der Hauptgrund für den katastrophalen SSRI-Verschreibungswahn, dessen Opfer Du, ich und Millionen von anderen Menschen geworden sind.
Die Pharmakonzerne mussten bereits offiziell zugeben, dass es für diese Behauptungen keine Grundlage gibt: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=712 ... trotzdem hält sich der Mythos bis heute und es wird wohl noch ein paar Jahre dauern, bis es sich bis zum letzten Dorfarzt rumgesprochen hat.

Wenn Du mehr darüber wissen willst, kann ich Dir meine Lieblingsbücher zum Thema ans Herz legen: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=879

Auch kann man Depressionen mit der Gabe von ADs nicht heilen. Es handelt sich dabei, um eine rein symptomatische Behandlung. Die Ursache ist nicht nachweisbar körperlich und kann deshalb auch nicht durch die Medikamente geheilt werden.
d) psychische krankheit wie schizophrenie, paranoia etc.: wer bis zum 30 lebensjahr auf diese krankheit draufkommt, kann mit medikamenten noch etwas bewirken, danach ist die heilung sehr schwierig.
Höre ich zum ersten Mal, ich halte das für ähnlichen Unsinn wie den letzten Punkt. Woher kommt diese Behauptung. Gibt's tatsächlich Ärzte die sowas erzählen?
e) wer zu depressiven verstimmungen neigt, muss zuerst auf den grund draufkommen und dann nachdenken, was stört mich an mir, in meiner umgebung, was möchte/könnte ich ändern, fühle ich mich dann besser.
Der Grund ist, glaube ich weniger wichtig als der Mechanismus durch den es zu Depressionen kommt. Siehe auch: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=661

Ich hoffe Du fühlst Dich nicht persönlich angegriffen, weil ich einige Deiner Vermutungen für Ursache und Behandlung von Depressionen kritisiert habe - ich habe damit nur die Behauptungen kritisiert. Am Anfang meiner "depressiven Karriere" habe ich genau die gleichen Vorstellungen gehabt, wie Du jetzt - das ist ja schliesslich bis heute auch das, was in den meisten Büchern steht und was einem die Ärzte erzählen. Es ist erstmal ein ziemlicher Schock, wenn einem dann langsam klar wird, wie wenig die Wissenschaft in Wirklichkeit über den ganzen körperlichen Serotoninkram weiß und auf was für wackligen Beinen (lies: nicht vorhandenen Beinen) das ganze Konzept der medikamentösen Behandlung von seelischen Störungen steht.

Alles Gute
Oliver

P.S. Selbstverletzendes Verhalten ist kein Symptom einer Depression, warum gehst Du davon aus, dass Du Depressionen hast?
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

Bitte beachten:
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Juliette1980i
Beiträge: 8
Registriert: 19.10.2004 19:42
Wohnort: Wien

Beitrag von Juliette1980i »

Hallo oliver!

sag mal hast du medizin studiert? ist ja wahnsinn, wie gut du dich auf dem gebiet auskennst.

deine zitate kann ich leider nicht übernehmen, weil ich mich hier noch nicht so gut auskenne.

dass man schizophrenie etc. bis zum 30 lebensjahr behandeln kann, ist mir von mehreren ärzten erklärt worden. ich habe jus studiert und damals im zuge meines gerichtsjahres vor 5 jahren 2 monate auf der geschlossenen abteilung immer wieder vorbeigeschaut. ich war damals einem richter zugeteilt, der darüber entscheiden sollte, ob es gerechtfertigt ist, dass der patient länger auf der gecshlossenen abteilung bleiben muss. dort wurde mir dies erklärt.

ich habe sowas nie in büchern gelesen, mich auch nie näher damit beschäftigt.

zu deiner anderen frage mit dem bluttest. nein, ich halte es nicht für blödsinn. als ich damals auf die neurologie der allgemeinen ambulanz kam, musste ich mich diesem blut- und hormontest unterziehen, der eindeutig diese schwere serotoninstörung belegte. "wurde mir gesagt, ob es auch stimmt, ist eine andere frage, da kenne ich mich als laie nicht aus". ich kann dir aber gerne meine blutwerte geben:

der test ergab, dass ich extrem hohe cortisol, Prolactin und HGH - werte aufwies. mein parathormon hingegen war zu niedrig. dieser test besagte, dass eine störung vorliegt, die diese aggressionen und teilweise depressionen hervorrief. mein arzt meinte darauf, ich soll das cipralex einnehmen, denn das regelt bzw. kann diese störung nach 1 jahr heilen in 90% der fälle. vor allem wird durch dieses medikament bewirkt, dass du die erlebnisse von aussen anders siehst und auch im gehirn anders verarbeitest.

ich finde, dass dies stimmt. sicher, auf der einen seite, war mir alles so wurscht, das es auch nicht gesund sein kann, aber die aggressionsanfälle waren weg. ich hatte extrem starke aggressionen gegen mich selber. allerdings weiß ich heute, dass diese aggressionen aufgrund von unterdrückten gefühlen passiert sind, wie kelomat, der irgendwann übergeht.

ich glaube auch und da stimme ich dir zu, dass es wahrscheinlich weniger der grund sondern eher die grundhaltung ist. ich habe es in meinem elternhaus auch nicht anders gelernt, bei uns herrscht eher die negative grundhaltung. ich lerne täglich etwas dagegen zu tun, mein verhalten zu ändern, meine grundstimmung und grundhaltung zu ändern. sport hilft mir zumindest sehr dabei. und auch mit leuten "die ähnlich gelagerte probleme haben" darüber zu reden.

warum soll eine depression nicht auch eine krankheit wie grippe sein? wieviele geistige krankheiten gibt es wohl? es gibt soviele körperliche krankheíten.

nur was versteht man wirklich unter depression? was geht vom kopf aus?

es ist wahrscheinlich verrückt was ich jetzt schreibe, aber als die entzugserscheinungen furchtbar stark waren, habe ich mir eingebildet, dass jedes magnesium das ich geschluckt habe, cipralex ist. klingt verrückt, aber ich glaube, dass man mit bildlicher vorstellung auch einiges bewirken kann. nenn es einbildung oder placebo effekt, ich glaube schon, dass man den verstand irre leiten kann.

also ich kann mit freude verkünden, dass heute mein 3. tag ohne jegliche entzugserscheinungen ist. 14 tage waren wirklich heftig, aber seit 3 tagen geht es mit wirklich gut. ab und zu bin ich zwar noch schnell gereizt, aber das geht hoffentlich auch noch weg (grundloses gereizt sein) ich werde euch weiter am laufenden halten.

ps ich bin nicht beleidigt oliver. nur durch kritik kommt man weiter.

lg
Gesperrt