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Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Kassiopeia
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Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Kassiopeia » Mittwoch, 04.02.15, 20:34

Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kassiopeia für den Beitrag (Insgesamt 7):
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Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein

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Re: Schlafhygiene

Beitrag von padma » Mittwoch, 04.02.15, 21:12

liebe Kassiopeia, :)

danke dir, dass du für dieses wichtige Thema einen thread eröffnet hast und für die links. Vielleicht können wir hier ja sammeln, was uns hilft.

liebe Grüsse,
padma
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Schlafhygiene

Beitrag von Murmeline » Montag, 11.01.16, 12:36

Jamie hat geschrieben:
° z.B. Immer zur gleichen Zeit ins Bett, immer zur gleichen Zeit raus, tagsüber nicht hinlegen, um den Schlafdruck zu erhöhen (wer tagsüber döst / schläft, ist abends nicht müde genug einzuschlafen).
° Versuche mit Melatonin sind es wert gemacht zu werden. Ich spreche überhaupt nicht drauf an, andere gut.
° Schlafentzug ist vor allem eher bei Depressionen wirkungsvoll, da der Entzug dazu führt am nächsten Tag aufgeputscht zu sein (Antrieb wird gesteigert).Ob sich damit ein neuer Schlafrhythmus erzwingen lässt, muss ausprobiert werden. Schaden tut es nicht, eine Nacht durchzumachen.
° Ebenfalls würde ich es mal mit Meditation, Atemübungen und den binaural beats bzw. anderen Schlafprogrammen auf youtube probieren
° Achtung, Sport und große Anstrengungen können auspowern, aber sie können auch so aufputschen, dass man danach nicht schlafen kann. Darauf achten!
° NEM / Vitaminpillen etc. überprüfen. Manche Vitamine und Mineralstoffe wirken anregend / triggern (vor allem gehört von Vitamin D und B-Vitaminen)
° Konsum von Kaffee, grünem und schwarzen Tee, Matetee, Cola, Energiedrinks... zurückfahren, falls schon nicht geschehen
° Schlafstätte checken: Bett und Bettwaren bequem, leicht und wärmend? Licht ok? Temperatur ok? Steht das Bett an der richtigen Stelle? usw.
° Keine aufregenden Filme, Videos, Computerspiele, Hörbücher.. vor dem Schlafen sehen / lesen / spielen
° Literaturempfehlung: Paul McKenna: I can make you sleep.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 03#p126103
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Re: Schlafhygiene

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 24.01.16, 16:26

Falls man schon etwas älter und weiblich ist ;)
auch an die Wechseljahre denken und beim Frauenarzt Hormonstatus checken lassen. Manche Frauen reagieren auf die hormonelle Umstellung mit Schlaflosigkeit.
Man kann es erstmal mit sanften Arzneimitteln gegen Wechseljahrbeschwerden versuchen wie Traubensilberkerze, Mönchspfeffer
wenn es nicht besser wird oder sehr belastend ist, mit der Frauenärztin über eine Hormonersatztherapie sprechen.

Und - das ist wieder wichtig für alle anderen auch - sich eine Gedankenstopptechnik aneignen.
Wenn ich aufwache und grüble, dann bleibe ich garantiert stunden wach.
Ich schreie mich dann an: " Halt! Stopp! Lass den Sch.....!" und denke an schöne Sachen wie Urlaub. Oft schlafe ich da ein.

Und dann hilft mir auch Reiki (ich habe den 1. Grad). Wenn ich zur Ruhe komme (ohne Grübeln) und mir Reiki am Stirnchakra gebe, schlafe ich meist die nächsten 10 Minuten ein.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Schlafhygiene

Beitrag von SPatriot » Dienstag, 16.02.16, 12:09

Hallo zusammen ! :)

da ich aktuell (v.a. die letzten 2 Nächte) wieder unter massiven Schlafstörungen/Einschlafstörungen leide. Wollte ich das Thema kurz nochmal etwas auffrischen :) Aktuell finde ich vor 04:30 keinen Schlaf. Ich komme einfach nicht rein. Mich würde mal interessieren, mit welchen Schlafritualen, Einschlaftaktiken ihr so arbeitet ! :) Habt ihr irgendwelche Tricks, die besonders gut funktionieren ?
Ich werde irgendwann latent ungeduldig....nicht bewußt, eher unbewußt....dadurch entsteht offenbar ein innerer Druck, welcher zu völliger Schlaflosigkeit führt. Nur wie denkt man nicht an die berühmten rosa Elefanten ? :)

Für Anregungen und Tipps wäre ich super dankbar ! :bettzeit:

Beste Grüße,
Mario
- Ende Sept. 2015 - Übertraining - Zusammenbruch - Burnout
- 01.10.2015 - 3 Wochen Klinik
Entlassen mit :
30 Mg Mirtazapin
250 mg Quetiapin

Reduktion :

Mirtazapin:
28.12.2015 : Reduktion auf 15mg. 14 Tage später Angst, völlige Leere, Schlaflosigkeit. Vollkommene Verzweiflung, Gebete und Tränen. Trotzdem bei 15 mg geblieben.

Quetiapin:
Silvester '15 von 250 mg auf 150 mg und dann weiter auf 62,5 mg ! Viel zu schnell !! Januar '16 war insgesamt ein kompletter Alptraum : Suizidabsichten, Schlaflosigkeit, vollständige Verzweiflung, Angst, Wut UND Selbsterkenntnis.
12.02.2016 : 62,5 mg Stabilisierung.

Stand 12.02.2016 : 15 mg Mirtazapin / 62,5 mg Quetiapin

Start der kontrollierten Reduktion :

Quetiapin :

05.03.2016 - Quetiapin 56 mg (leichte Absetzsymptome - Unruhe, weniger Schlaf. Alles aushaltbar)
19.03.2016 - Quetiapin 50 mg (keine Symptome)

- seit Anfang April (Stand 10.04.) heftige Welle (Mehrere Tage schlaflos, Neuro-Wut/Angst, Zaps und Nervenflimmern - Horror!) - vermutlich ein Rebound von der 50%-Redukion (Mirtazapin) während der Jahreswende. Erstmal Reduktionsstop. :cry:

29.05.2016 - Quetiapin 44 mg (Mitte der 2 Woche leichte Symptome : schlechter Schlaf, Emotionslosigkeit, Dumpfheit, innere Unruhe, Nerven fühlen sich an, als würden sie leicht unter Strom stehen - seltsam. Nach 3 Wochen hat sich alles gelegt)
18.06.2016 - Quetiapin 37,5 mg (in der 4 Woche leichte Probleme mit den Nerven und dem Schlaf)
23.07.2016 - Quetiapin 31,25 mg
03.09.2016 - Quetiapin 25,00 mg
12.10.2016 - Quetiapin 18,75 mg
20.11.2016 - Quetiapin 12,50 mg
04.02.2017 - Quetiapin 6,25 mg
14.03.2017 - Quetiapin 0,00 mg
Die Symptome während der Absetzschritte waren immer gleich oder sehr ähnlich und traten prinzipiell sofort ab der ersten Nacht für etwa 2 Tage auf, dann folgte eine ruhigere Zeit über etwa 3 Wochen. In der 4 und 5 Woche kamen dann wieder die immer selben Beschwerden für kurze Zeit. Ich liste das alles mal in der Reihenfolge auf, wie ich es wahr nahm :
- sehr schlechter Schlaf, Kribbeln im Kopf (nur nachts !)
- Vibrieren (nur nachts)
- ab der 4 und 5 Woche immer nur kurze Zeit :
- Neurowut !
- latente Angststörung und Verfremdung
- latente Dumpfheit/Teilnamslosigkeit
- Anflug leichter Depression
- gelegentlich Gedankenspiralen mit Endlosschleifen
- Aggression
-------------------------------------------

Mirtazapin :

25.05.'17 - 14,00 mg (marginale Sympt. in der 2 Woche)
30.06.'17 - 13,00 mg (s.o.)
04.08.'17 - 12,00 mg
23.10.'17 - 11,00 mg
11.12.'17 - 10,00 mg
29.01.'18 - 09,00 mg
19.03.'18 - 08,00 mg
07.05.'18 - 07,20 mg (0 Symptome)

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Re: Schlafhygiene

Beitrag von padma » Dienstag, 05.04.16, 11:27

hallo,
hier ein Beitrag von Lina, was Schlafprobleme im Entzug triggern kann:
Bei mir sind seit ich so sensibel reagiere z.b. Trigger fürs gar nicht schlafen können:

Hustenbonbons mit bestimmten Süßstoffen
Alle Schmerzmittel, außer ASS (auch lokal aufgetragen)
alles Koffeinhaltige sowieso
bestimmte Nüsse
Zuckerhaltiges am Abend (auch Obst)
Filme mit stark wechselnden Lichtintensitäten/Stroboskopartiges Licht
Geräusche während der Einschlafphase (auch leise)
Emotionale Aufregung sowieso
StromSchmerzbehandlung (TENS)
Akkupunktur
Osteopathie/Massage
Sauna
Zuviel Sonne
viewtopic.php?p=135452#p135452

lg padma
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Re: Schlafhygiene

Beitrag von LinLina » Samstag, 16.04.16, 14:37

Auch Blaulicht am Abend kann Schlafstörungen fördern http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 50&t=11328

Manchen hat das "Aussperren" des Sonnenaufgangs geholfen, den morgendlichen Stressanstieg inkl. Angstzustände zu vermindern, habe ich bei Surviving Antidepressants gelesen.

lg Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,001 mg Mein Thread
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Murmeline » Montag, 18.04.16, 15:23

Tipp von Nils1970: Schlafwein ( :!: Alkohol)

viewtopic.php?f=4&t=11389
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von LinLina » Montag, 18.04.16, 15:32

Und Achtung, Johanniskraut. Nur dazu nehmen, wenn man keine anderen Medikamente nimmt die damit interagieren können.

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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Arianrhod » Montag, 11.07.16, 17:16

In Südamerika und USA ist Melatonin als Nahrungszusatz frei verkäuflich, hier kann es anscheinend verordnet werden.
Melatonin ist ein Hormon, das von den Pinealozyten in der Zirbeldrüse (Epiphyse) – einem Teil des Zwischenhirns – aus Serotonin produziert wird und den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers steuert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Melatonin

liebe Grüße Arianrhod
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Jamie
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Jamie » Sonntag, 17.07.16, 13:39

Nicola :) hat hier noch einen Tipp:
Hallo Ihr Lieben,
ich wollte mich melden und mal Status abgeben: ca. 3,5 Wochen Ausschleichen von Lyrica, habe ich jetzt ungefähr das Schmerzniveau erreicht, welches ich vor der Einnahme von Lyrica hatte. Die Urnuhe ist weitesgehend verschwunden. Dank Saroten hat sich der Nachtschlaf etwas verbessert, aber der war auch schon vor Lyrica nicht toll. Für alle Schlaflosigkeitsgeplagten ist vielleicht diese Methode ein Hilfsmittel: https://www.theguardian.com/lifeandstyl ... r-burkeman Übersetzt und kurz zusammengefasst: statt Schäfchenzählen und Meditation kann man sein Hirn auch mit nutzlosen Dingen beschäftigen, damit es dann aufgibt und man in den Schlaf dämmert: dazu nehme sich ein Wort, z.B. Nachtschlaf und stellt sich zu jeden Buchstaben aus dem Wort ein Objekt vor seinem geistigen Auge vor, z.B. N wie Nashorn, A wie Auge, C wie Chamäleon usw.

Ich wollte mich bei Euch allen hier ganz herzlich für Euren Beistand bedanken. Ihr habt mir sehr in dieser schweren Zeit des Ausschleichens geholfen.
Seid lieb gegrüßt :group:
Eure Nicola
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...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Jamie » Montag, 18.07.16, 9:24

Hallo, hier auch noch ein Tipp von mir, Jamie (kopiert aus Nicolas Thread):
Ich kann mich da noch mit einem weiteren Tipp anschließen, den ich im Schlaflabor kennenlernte.
Sich ins Bett legen, Augen aufreißen und sich sagen "Ich schlafe heute nicht ein, ich schlafe heute nicht ein, die Augen bleiben auf".
Der Effekt ist, dass man irgendwann merkt, dass die Gedanken abschweifen und die Augen zufallen und wenn man dann noch ein paarmal "dagegenarbeitet" und sich als weiter sagt "ich bleibe heute wach" und die Augen aufhält, dann werden sie doch irgendwann zugehen (die Lider gehen nach unten ) und man döst, wenn man Glück hat, weg.

Die Methode hat ab und an bei mir geholfen (leider nicht immer)
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Hausmittel gegen Schlafstörungen

Beitrag von Katharina » Freitag, 05.08.16, 21:37

Guten Abend!

Ich benutze ein Tablet und kann noch nicht links kopieren,daher kopiere ich diesen Text den ich im Internet fand.

Bitte löschen wenn man das so nicht darf oder er unangemessen ist -
Ich muss noch viel lernen.

Vielleicht ein dünner Strohhalm? :


image.jpeg
"......Hausmittel gegen Schlaflosigkeit: Salz und Zucker
Eine Mischung aus Zucker und Salz kann helfen, den Blutspiegel der Stresshormone zu regulieren und auf ein Normalmaß zu reduzieren, so dass ein erholsamer Schlaf möglich wird

Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen kennzeichnen das Problem der Schlaflosigkeit. Betroffene wachen nachts mehrfach auf oder sehr früh am Morgen, und können dann nicht wieder einschlafen.

Schlaflosigkeit ist in unserer Bevölkerung die häufigste Schlafstörung. Ein Großteil der Betroffenen sind Frauen, ältere Menschen und Personen, die unter psychologischen Problemen wie Depressionen und Angst leiden.


Probleme, einen erholsamen Schlaf zu finden, haben zur Folge, dass die Betroffenen nicht ausreichend erholt in ihren Tag starten können und sowohl die Qualität ihrer Arbeit als auch die eigene Lebensqualität beeinträchtigt wird. Neben dem Job ist dann nicht selten auch das soziale Umfeld betroffen.

Aufgrund der ernsthaften Konsequenzen, die die Schlaflosigkeit für die geistige und körperliche Gesundheit mit sich bringt, existiert heute eine Vielzahl an Medikamenten und alternativen Behandlungsmöglichkeiten, mit denen die Schlaflosigkeit bekämpft werden kann.

Kommerziell erhältliche Pharmaka sollten jedoch nur unter Aufsicht eines Arztes eingenommen werden und auch dann nur in begrenztem Maße. Eine unkontrollierte Selbstmedikation oder eine Überdosis kann schwere Nebenwirkungen haben.

Deshalb empfehlen wir, auf natürliche Heilverfahren zurückzugreifen, mit denen die Schlafqualität bei stark reduziertem Risiko von Nebenwirkungen wesentlich verbessert werden kann.

Das Heilmittel aus Salz und Zucker

ist bei Menschen, die unter Schlaflosigkeit leiden, sehr beliebt. Diejenigen, die es ausprobiert haben, versichern, dass es sehr effektiv wirkt.

Was verbirgt sich hinter diesem Heilmittel aus Salz und Zucker?

Salz

Eine der Hauptursachen von Schlaflosigkeit ist eine übermäßige körperliche oder emotionale Belastung. Dieser Stress setzt biochemische Abläufe in Gang, die die Produktion von schlaffördernden Hormonen einschränken.

Wenn der Blutspiegel der Stresshormone steigt, wird der Schlafrhythmus gestört. Der Betroffene findet nicht in den Schlaf oder hat Probleme, durchzuschlafen.

Genau an dieser Stelle setzt das Heilmittel aus Salz und Zucker an. Beide Inhaltsstoffe sind in der Lage, die Blutspiegel der Stresshormone auf ihr Normalmaß zu reduzieren, so dass die Produktion jener Hormone, die mit einem gesunden Schlaf in Verbindung stehen, nicht gestört wird.

In dem von Matt Stone,

einem unabhängigen Forscher, veröffentlichten Buch Eat for Heat (zu deutsch: Essen für Wärme) wird folgende Empfehlung für einen besseren Schlaf gegeben:

„Die Mischung aus Salz und Zucker ist in Situationen der Anspannung, die in


der Nacht auftreten, unverzichtbar. Bei Schlaflosigkeit zwischen 2 und 4 Uhr morgens, wenn gleichzeitig das Gefühl besteht, dass zu viel Adrenalin durch den Körper fließt (Adrenalinspitzen zu dieser Zeit), sind Salz und Zucker unter der Zunge der einzige Ausweg.“

Bei uns gibt es noch mehr Wichtige Fakten zum Thema Zucker
Salz und Zucker gegen Schlaflosigkeit?
Heute ist vielen Menschen bereits bewusst, dass ein übermäßiger Konsum von Salz und Zucker der Gesundheit schaden können und zudem an der Entstehung einer Vielzahl von Erkrankungen beteiligt ist.

Ein mäßiger Konsum von Salz und Zucker ist ernährungswissenschaftlich dagegen akzeptiert, denn der Organismus benötigt beide in geringen Mengen, um zu funktionieren.

Schlaflosigkeit

Vorteile der Mischung aus Salz und Zucker

Vielleicht ist diese Mischung nicht von besonders leckerem Geschmack, aber ihre positive Wirkung hebt diesen kleinen Nachteil in jedem Fall wieder auf. Die Mischung

stärkt das Immunsystem,
lindert Kopfschmerzen,
stellt dem Organismus Energie zur Verfügung,
reguliert den Elektrolythaushalt, erhöht den Blutspiegel an Serotonin und
wirkt gegen Stress.
Wir empfehlen auch folgenden Artikel: Depressionen natürlich behandeln
Das Rezept für dieses tolle Heilmittel
Brauner_Zucker

Um dieses hervorragende Mittel gegen Schlaflosigkeit herzustellen, benötigst du folgende Zutaten:

1 Teelöffel nicht aufbereitetes Meeressalz (5 g)
5 Teelöffel brauner Zucker (25 g)
1 Teelöffel Panela
Zubereitung

Gib alle Zutaten in eine kleine Tüte oder ein Gefäß und schüttel sie gut durch. Achte vor allem darauf, dass sich die Panela mit den übrigen Zutaten gut vermischt.

Es wird empfohlen, 1 Teelöffel Salz auf 5 Teelöffel Zucker anzuwenden. Falls dir das Resultat zu salzig ist, kannst du die Proportion aber auch zu Gunsten des Zuckers verändern.

Wie nehme ich das Heilmittel ein?

Lege eine kleine Menge der Mischung vor dem Zubettgehen oder nach nächtlichem Aufwachen unter deine Zunge und warte, bis sie sich vollständig aufgelöst hat.

Wenn du die Mischung im Nachtschränkchen aufbewahrst, hast du sie direkt zur Hand, wenn du sie mitten in der Nacht brauchst. Entnimm dann eine Prise und lege sie unter deine Zunge, für einen erholsamen Schlaf.



5 Gründe, warmes Honigwasser zu trinken
Beim Aufstehen hat man kaum Zeit, alles muss schnell gehen. Man isst irgendwas zu seinem Kaffee und verlässt das Haus, ohne seinen Körper für die Anforderungen des Tages vorbereitet zu haben.

Den Tag mit einem Glas warmem Honigwassers zu beginnen hat verschiedene Vorteile. Wenn dieses Getränk noch mit einem abwechslungsreichen, maßvollen und ausgewogenen Frühstück ergänzt wird, geht man mit mehr Energie und einem stärkeren und belastbareren Immunsystem aus dem Haus.
Wie können Narben entfernt werden?
Welche Vorzüge hat Apfelessig?


Heute möchten wir dir 2 unbekannte Eigenschaften von Apfelessig vorstellen, die für 2 sehr unterschiedliche Zwecke nützlich sein können: für die Beseitigung von Fußpilz oder unterstützend zum Abnehmen.

Apfelessig wird sehr oft für Salatdressings verwendet und erfreut vielen den Gaumen. Diese Essigsorte wird durch die Fermentierung von Apfelsaft erhalten, wobei Hefe und bestimmte Bakterien den enthaltenen Zucker in Alkohol umwandeln. Dieser wird durch die Fermentierung danach zu Essig......"



Die Überschrift hieß "besser leben"
Ich fand sie auf Facebook und werde einen Screenshot nachtragen.

Gruß,

Katharina

Quelle: http://bessergesundleben.de/hausmittel- ... nd-zucker/
Zuletzt geändert von Murmeline am Freitag, 05.08.16, 21:43, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Quelle ergänzt
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Katharina
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Katharina » Freitag, 05.08.16, 22:40

Vielen Dank,liebe Murmeline!

:big warm:hug:

Liebe Grüße,schönes Wochenende

Katharina
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Juna
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Juna » Samstag, 12.11.16, 12:51

Huhu,

was auch gut helfen soll ist den Laptop/ Rechner/ das Handy/ Tablet mit einer lichtreduzierenden App bzw. einem Programm zu versehen.
Auf dem Laptop habe ich f.lux installiert (https://www.heise.de/download/product/f.lux-62982) und auf dem Handy habe ich die App "Nachtmodus" installiert, da mein S7 edge nicht f.lux- tauglich ist.

Ich hoffe, dass es euch hilft ruhiger und entspannter in die Nacht zu starten, ich bilde mir ein, dass es das gucken entspannter macht und tatsächlich nicht so überreizt.

Des Weiteren ist es wohl nicht schlaffördernd, wenn man das Handy oder das Tablet neben sich liegen hat.
Darüber kann ich nichts sagen, da ich mein Handy als Wecker und "Schlafüberwachung" nutze und somit zumindest so lange, wie ich mich davon nicht trennen möchte, darauf angewiesen bin (ok, den Schlafmodus hat meine Uhr auch, der Wecker ist aber zu komfortabel und den höre ich, bei anderen schlafe ich aufgrund der nächtlichen Schlaflosigkeit auch schon mal weiter).

Mir hilft es auch, wenn ich meine Angst vor dem Schlafen, weil es ja wieder sein kann, dass ich nicht schlafe...einigermaßen kontrolliere, somit bin ich dann in der Lage nachts zu ruhen und den Körper "schlafen" zu lassen, während der Geist wach ist und sein Gedankenkarussell veranstaltet.
Das hilft mir dann auch einigermaßen ausgeruht wieder in den Tag zu starten. Ich gönne mir dann aber auch wenn es sein muss tagsüber einen Kurzschlaf von 20-30 Minuten, ja, ich weiß, dass man es nicht "soll", da ich dann aber in der Regel eh nicht schlafe, kann ich wenigstens tagsüber was schlafen, davon habe ich dann mehr, als wenn ich es lasse.

Da Zoplicon, Zolpidem, Flunitrazepam und Co bei mir eh nicht wirken gönne ich mir gaaaanz selten Tavor in ner höheren Dosis, aber halt nur sehr selten.

LG und ruhige Nächte,
Juna


Edit:
Was ich noch vergessen habe, ich hatte mir in den Phasen, wo ich gar nicht schlafen konnte ein Ritual angewöhnt, ich habe, da ich weder (heiße) Milch, noch Honig und geschweige denn beides zusammen mag, habe ich Choco Nuit (gibt es auch bei dm, für 5€) (http://www.choconuit.de/) getrunken. Es hat mich zwar nicht wirklich müde gemacht, mir aber in Verbindung mit dem Ritual, es immer vor dem schlafen gehen zu trinken, geholfen zur Ruhe zu kommen und die Angst vor dem Schlafen zu verringern, so dass ich dann wenigstens gut ruhen konnte. Es schmeckt ein wenig eigentümlich, ich habe aber festgestellt, wenn man den mit Wasser macht und ein wenig Milchpulver oder Soja light/ Milch hinzugibt, dass es dann ganz gut trinkbar ist. Vielleicht wäre das ja was für euch.
Es gibt das Zeug übrigens auch als Täfelchen, da hört mein Glaube aber dann ganz auf ;)
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Katharina
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Katharina » Samstag, 12.11.16, 23:02

Liebe Juna!

Ich finde, alles was bei der Angst vor dem Einschlafen oder Schlafen überhaupt hilft,
ist gut.
Ich kenne dies Angst mein leben lang, und schlafe am besten,bzw tief, nur vormittags.

Einige Funktionen gehen doch im Flug Modus, der Wecker, Musik, also gekaufte.

Aber wenn nicht, mache Dir keine Gedanken, und schlafe.
Es ist schlimm, nicht schlafen zu können -
jeder Trick/ Ritual ist ok. :hug:

Alles Gute,
Katharina
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Murmeline
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Murmeline » Montag, 21.11.16, 12:17

Carlotta :)
Rescue-Tropfen kannst Du versuchen, auch Mittel mit Passionsblume, Hopfen oder Baldrian oder homöopathische Mittel wie Neurexan (empfinden viele als hilfreich). Ist aber immer individuell, wer worauf anspricht. Und Achtung: keine Mittel mit Johanniskraut, es wirkt ähnlich wie ein mod. AD und kann genauso Probleme bei Einnahme und Absetzen machen! Und es triggert häufig im Entzug.

Ich persönlich verwende Neurexan ausschließlich als Einschlafhilfe und finde es gut. :) Aber das ist individuell, probier es einfach aus.
viewtopic.php?p=167799#p167799
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Jamie
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 07.12.16, 0:16

Aus Dakus Thread:

Liste an Auslösern für schlechten Schlaf (nicht vollständig):
  • Grübeln / Gedankenkreisen / Nicht abschalten können
    Sorgen herumwälzen
    falsches Bett / Matratze / Bettwäsche
    falscher Standort / geophysiologische Belastung?
    unglückliche Beziehung ("Problem "liegt" quasi im Bett neben einem")
    falsche Schlafgewohnheiten wie tagsüber Nickerchen halten
    falsche Essgewohnheiten / Trinkgewohnheiten abends (zB zu schweres Essen, Alkohol; auch Rohkost liegt schwer im Magen)
    nicht genug ausgelastet sein oder zu stark beansprucht sein --> beides erschwert das Abschalten
    Zu viel Licht / Strom / Strahlungsquellen im Zimmer
    zu laut / unruhig
    frühkindliches Trauma?
    falsche Abendgewohnheiten (vor Bett z.B. was Aufregendes, Spannendes.. anschauen und lesen)
    falsche Erwartungshaltung an Schlaf ("wenn ich nicht 8 Stunden Schlaf bekomme, lebe ich nicht gesund")usw
    Typus Eule versus Typus Lerche? (als Abendmensch kann man z.B. nicht erwarten um 22h müde zu sein)
    tagsüber zu viel Koffein / Tein / Energy Drinks
    Schmerzen? Nichts verhindert Schlaf so effektiv wie Schmerzen, auch leichte Schmerzen sind unterschwellig immer da
    zu heißes / kaltes Zimmer
    zu viele Pflanzen im Zimmer? (sie verbrauchen nachts Sauerstoff)
    zu unruhige / unaufgeräumte Umgebung [Anm. Jamie: ich schlafe eh kaum, aber in einem unordentlichen Zimmer ist es unmöglich!]
    Streit am Abend / "negative vibrations"
    Sex (gerade Frauen werden davon tendenziell munter)
    Sport / Sauna am Abend. Es ist nicht wahr, dass das immer auspowert und müde macht. Manche pusht es regelrecht für Stunden auf
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...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 07.12.16, 1:06

Vielen Dank!
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Mole25
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Schlaflosigkeit während des Entzugs

Beitrag von Mole25 » Mittwoch, 01.02.17, 13:33

Hi

nachdem ich ein paar Berichte aus dem Forum gelesen habe, stelle ich fest, dass Schlaflosigkeit ein Problem sein kann.
Mit Erfolg nehme ich 1 x Baldrian mit 700mg (ich darf den Hersteller nicht nennen). Aber manche anderen Baldrianprodukte haben deutlich weniger,
obwohl sie für die Nacht geeignet sein sollen.
Hoffentlich eine kleine Hilfe.
LG Mole

AD-Vorgeschichte-Absetzen Citralopram von 10mg seit Jan 2017
:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome

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