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Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Filzblume
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Filzblume » Mittwoch, 17.01.18, 23:51

Liebes Forum,

auch ich habe ein geregeltes Problem mit dem Schlafen. Vor allem mit dem Einschlafen. Ich persönlich halte von Baldrian & Co ebenso wenig, wie von Benzo-Schlafmitteln oder Schlafschubser in Form von AD. Denn so blöd wie es sich anhört - auch von Baldrian und Co kann man süchtig werden - zwar nur psychisch, aber das reicht vollkommen aus, um neben der Spur zu sein.

ich handhabe es wie folgt:

Mein Schlafzimmer ist nur mein Schlafzimmer und wird für nichts anderes genutzt. Da ist auch kein Fernseher drin. Ich gehe jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett. 1 Stunde vorher reiße ich das Fenster auf. Kurz vorm Schlafen gehen, packe ich heiße Körnerkissen unters Oberbett. Es läuft jeden Abend das gleiche Ritual ab.

Ob das hilft - keine Ahnung. Aber was mir richtig gut tut sind Hörbücher. Ich hatte am Schluss so richtig Angst, ins Bett zu gehen. Mein Bett wurde zu einem Feind. Diese ewige Wälzerei über Stunden, war grausam. Da ich die Hörbücher aber nur im Bett höre, fing ich an, mich aufs Bett zu freuen. Ich wollte ja wissen, wie es weiter geht. Und wenn das Hirn mal wieder nicht die Klappe hält, wenn man schlafen will, lenken mich die Hörbücher echt ab. Denn da sollte man keinen Satz verpassen.

Irgendwann kommt dann ein Punkt, dass man nicht mehr so ganz checkt, was da gesabbelt wird. Dann ziehe ich die Knöppe aus den Ohren, drehe mich um und schlafe innerhalb von Sekunden ein.

Manchmal höre ich 5 Minuten und bin weg, manchmal aber auch zwei Stunden. Zwischendurch stehe ich auch auf und trinke was oder gehe zur Toilette. Alles nicht schlimm. Aber der Körper ruht und gerade mal ein Sinn ist aktiviert. Die Augen haben dann auch schon Pause. Besser als vor der Flimmerkiste zu hocken. Betonung liegt hier ja auch auf Flimmer!

Mir haben die Hörbücher echt den Schrecken vor den Abend bzw. die Nacht genommen. Für mich ist das schon die halbe Miete, wenn ich mit einem guten Gefühl und mit Freude ins Bett geht. Ist einfach stressfreier.

Aber wie bei allem "probieren geht über studieren" und das sagt die, die vor gut 5 Jahren Hörbücher vollkomrn albern fand. Ja ja, so ist das eben.

Liebe Grüße

Eure Filzblume
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2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Abschließende Diagnose: 2009 einen Schrank gekauft. Dieser Schrank war voller Giftstoffe, die sich Anfangs in Form vom innerer Unruhe und Blasenentzüngung gezeigt haben. 1,5 Jahr regelmäßig Antibiotika wegen der ständigen Blasenentzündung genommen und anscheinend damit den Darm abgeschossen. Mit dem Schrank kamen aber auch Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien. Wurde aber zunächst als Psychosomatik abgetan und ordentlich Fluspi gespritzt. Und schon war der Teufelskreis da.

Vorläufiges Endergebnis:
MCS-Syndrom (Multiple Chemikalien Sensibilität). Wohlmöglich verstärkt durch einen verkorksten Darm (Leaky-Gut-Sydrom) was diffuse Lebensmittelunverträglichkeitenund Allergien zurfolge hat. Die zweite Möglichkeit ist ein Enzymmangel, welches Giftstoffe verarbeitet. Wenn Schadstoff-Exposition dann gerät die Leber unter Stress. Sehr unangenehm. Ursächlich jedoch die lange Gabe von Fluspirilen.

In eigener Sache: Alles, was ich hier schreibe sind meine subjektiven Erlebnisse. Ich kann und will nur das schreiben, was mir geholfen hat bzw. mir gut tut. Wenn jemand daraus einen Nutzen ziehen kann, ist das sehr schön und damit das Ziel erreicht. Wem es nicht hilft oder wer mit dem was ich schreibe nicht konform ist - dann ist es eben so. Denn wir dürfen auf keinen Fall verallgemeinern. Jeder hier hat eine andere Geschichte, an anderes Umfeld, andere Möglichkeiten. Alles sehr individuell. Also ist es auch nicht schlimm, wenn ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht für mich annehmen kann oder will. Immerhin ist ein Forum lediglich ein Austausch und keine Muss-Nummer. Thank you for reading!

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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Eva » Donnerstag, 18.01.18, 13:09

Hallo,

Zustimmung: Es ist sicherlich am besten, ÜBERHAUPT nichts zum Schlafen zu nehmen. Ich kenne sie sehr gut: die Angst vor dem Herumwälzen, die aus Angst vor der Leere und damit verbundenem Gedankenwälzen bzw. -bildern besteht, allerdings vielleicht auch aus der Angst vor der "Langeweile", die sich nach Stunden und Stunden des Wachseins, egal, womit man sich beschäftigt, einstellt.

Das sind für mich jetzt zwei getrennte Elemente geworden. Der Angst vor der Leere begegnete ich auch am liebsten mit Hörbüchern oder geführten Hörmeditationen. Die Angst vor dem Herumwälzen und der Langeweile bekam ich damit aber nicht in den Griff, denn irgendwann waren auch die schönsten Hörbücher eben nur noch eines: langweilig und "lästig" - weil ich total überreizt und dadurch auch des Hörens sowas von überdrüssig war!

Inzwischen zählen für mich auch die Hörbücher zu den Dingen, die ich zum Einschlafen ausklammere; ich mache es nun so, dass nur noch das Lesen eine Option ist, solange bis ich müde werde; dann mach ich das Licht aus, schließe ich die Augen, und entweder ich schlafe ein oder liege nur da und lasse Augen und Geist ruhen. Ich durfte feststellen, dass es auch Übungssache war, das wieder zu können, und die Hörbücher stören nun diesen Mechanismus eher. Ich schaffe es immer besser, belastetende Gedanken und -bilder vorbeiziehen zu lassen; die Angst vor ihnen wird sukzessive weniger (früher schoss ich in Panik hoch und war hellwach).

Bei mir war also einer der Schlüssel zum besseren Einschlafen, meine nächtlichen Aktivitäten rigoros herunterzufahren und anders mit den inneren Bildern und Gedanken umzugehen. Sicher, das muss man auch erst einmal können ... Aber so unterschiedlich ist es, auch da.

Liebe Grüße,
Eva
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Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.
Erst kürzlich Rückfall mit beidem (zum Schlafen :cry: gehabt) glücklicherweise wieder losgeworden.

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verordnet als regelmäßige Einname am Abend zum Schlafen.

Vor 5 Wochen mit 25 mg begonnen und dann gleich 50 mg, weiter auf 75 mg und 100 mg hochdosiert - höchste erlaubte Menge zum Schlafen.

Erst bei 100 mg spürte ich nach 2 Stunden (!) Müdigkeit. Trotzdem hat das Einschlafen kaum geklappt, allerdings das Durchschlafen, wenn es mal gelangt, in den Schlaf zu kommen; das war dann bemerkenswert tief und ohne zwischendurch zu erwachen. Aber der Körper hatte sich rasend schnell angepasst, das Durchschlafen klappte nämlich dann auch schon mit 100 mg nicht mehr.

19.08.2018 - 12,5 mg Trimi. abgesetzt

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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Filzblume » Donnerstag, 18.01.18, 17:19

Eva, und ich krieg vom Lesen im Bett Nackenprobleme. :cry: Also dann von Entspannung weit weg. Aber wie Du schon sagst, das ist bei jedem anders. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Man kann es nur ausprobieren. :bettzeit:

Es kommt auch immer darauf an, was man hört und auch liest. Ich denke so ein Horror-Ding sollte man besser lassen. Auch wenn der Sprecher beim Hörbuch einem nicht genehm ist, sollte man es lassen. Hörspiele mit Nebengeräüschen halte ich auch für kontraproduktiv. Ich habe auch immer nur einen Stöpsel im Ohr. Beide Ohren geht gar nicht, das macht mich bekloppt.

Gruß Filzblume
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 19.01.18, 14:25

Pueraria mirifica , eine Pflanze aus Thailand, bei Schlafstörungen in den Wechseljahren.
Da die Pflanze Pytohormone enthält, sollte man allerdings mit der Frauenärztin abklären, ob sie geeignet ist;

http://www.superfoodwissen.org/pueraria-mirifica/

liebe Grüße Arian
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 18.02.18, 14:23

Nebenwirkungsfrei (außer eventuell Geld ausgeben) - das Schlafzimmer nach Feng Shui ausrichten.
Die Lehre des Feng Shui gibt Anregungen, wie sich Räume, Wohnungen, Häuser und Gärten so einrichten lassen, dass sich positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden ergeben. Feng Shui ist ein ganzes Paket unterschiedlicher Methoden, mit deren Hilfe sich herausfinden lässt, welche Farben, Formen und Materialien an den richtigen Stellen platziert den Fluss der Lebensenergie Chi anregen. Dabei lässt sich Feng Shui mit allen Einrichtungsstilen verbinden
https://www.schoener-wohnen.de/einricht ... -feng-shui

Hier eine Seite mit Bildern, die sich direkt aufs Schlafzimmer bezieht:
https://de.wikihow.com/Dein-Schlafzimme ... ausrichten

Einige Sachen habe ich beherzigt - ich weiss nicht, ob sich der Schlaf wirklich gebessert hat, aber ich halte mich lieber im Schlafzimmer auf , es ist entspannender. Das Schlafzimmer ist nur noch zum Schlafen da. Wenn ich was am Laptop mache, nehme ich ihn mit, stelle ihn aber, wenn ich fertig bin, ins Wohnzimmer. An meinem Bett gibt es einen Generalschalter für alle Elektrogeräte im Raum ,damit ich nicht gestört werde. Meine Farben sind Terracotta (aber nur eine Wand) und Hell; das Bett steht an der Wand . Meine Schränke haben gar keine Türen, sondern Vorhänge.
Man könnte noch mehr tun - ich bewahre immer noch zuviele Sachen unterm Bett auf.

lWie gesagt, eine Umgestaltung des Schlafzimmers ist einen Versuch wert. Wenn man nur ein Zimmer hat oder wenig Platz, kann man auch alles, was stört, mit schönen, großen Tüchern zuhängen.

liebe Grüße Arian
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Clarice » Sonntag, 06.05.18, 11:28

Hallo!
Ich habe aktuell wirklich starke Schlafstörungen; normalerweise sind die immer nur 1-2 Wochen nach einer Reduzierung, dann ist wieder gut.
Aber jetzt halten sie sich. Meine Schlafhygiene ist wie ich meine recht gut.

Kann Pollenallergie ein Auslöser sein?
Gefühlt ist meine Allergie ist jetzt nicht so stark, dass ich ständig was nehmen muss. Meistens langen tatsächlich Augentropfen, weil hauptsächlich die Augen jucken. Die Nase ist meistens frei.
Vielleicht sollte ich abends doch mal ne Tablette nehmen, die Antihistaminika machen ja müde, was meinst ihr?
Liebe Grüße
Clarice
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Eva » Sonntag, 06.05.18, 12:59

Hi Clarice,

ich würde das einfach ausprobieren.

Da Du die Wirkung der Tropfen ja prinzipiell kennst und offenbar verträgst, halte ich sie zur Nacht nicht für gefährlich.

LG Eva
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Flummi » Dienstag, 15.05.18, 11:36

Hallo,

es ist schon etwas älter, aber es geh darum, dass es besser ist, bei Depressionen ganz im Dunkeln zu schlafen, auch zu achten auf kleine Lichtquellen, die störend sein können:
https://www.welt.de/gesundheit/article1 ... ndern.html

Liebe Grüße,
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 30.06.18, 21:44

Der Traum schlafloser Nächte 28. Juni 2018
Die Schlaflosigkeit vieler Menschen ließ sich bisher kaum nachweisen. Doch Schlafforscher aus Freiburg zeigen jetzt: Schlaflose Nächte finden oft nur im Traum der Patienten statt und sind gar nicht real. Für die Betroffenen ist der vermeintliche Schlafmangel dennoch belastend.
http://news.doccheck.com/de/newsletter/ ... e9e679a0b6

Fand ich interessant, obwohl ich aber auch denke, dass dieser Kommentar (Kommentar 1)recht hat:
Der Patient mit Schlafstörungen hat i.d.R. keinen ausreichenden Tiefschlaf. Da der “erholsame” Schlaf nicht in den REM-Phasen, sondern in den Tiefschlafphasen bzw. im Wechsel dieser Phasen stattfindet, sollten beide Schlafphasen in eine solche Untersuchung einbezogen werden.
liebe Grüße Arianrhod
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Clarissa » Samstag, 30.06.18, 22:06

Also ICH habe definitiv quälende endlose Nächte mit NULL Schlaf hinter mir, das habe ich nicht lediglich geträumt :shock: !

VG Clarissa .
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seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Blumenwiese » Samstag, 30.06.18, 23:35

Ich kenne das tatsächlich auch, dass ich dachte ich schlafe nicht und dann fiel mir ein, dass ich doch was geträumt hatte ... dann musste ich geschlafen haben.

In einer Klinik wurde ich mal über Nacht verkabelt, um meine Schlafphasen zu untersuchen. Ich hatte das Gefühl gehabt, sehr spät eingeschlafen zu sein und öfter wach gewesen zu sein.

Nach den Aufzeichnungen des Geräts war das aber gar nicht so. Und alle Schlafphasen waren sogar so wie sie sein sollten. Trotzdem war ich nicht erholt gewesen.

Ich weiß nicht, wovon die Schlafqualität wirklich abhängt.
Vielleicht hängt es davon ab, was über Nacht vom Gehirn gerade verarbeitet wird...

Liebe Grüße
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Aktuell:
Quetiapin Retard 150 mg 0-0-1-0
Quetiapin 6,25 mg (1/4 Tablette) 0-0-1-0
*********************************
Sonstige Medikamente:
Movicol 1-3 Beutel pro Tag, Grazax u. SliTONE Ultra zur Desensibilisierung geg. Pollenallergie, Magnesium 450 mg und Ortoton (Methacarbamol) gegen die Muskelspannung,Cranberry Kapseln, Ibulysin 684 mg auf Bedarf

Promethazin auf 0 seit 12.07.18

Flummi
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 15.08.18, 17:10

Hallo,
ein Ortswechsel zu Seeluft, Bergluft und Landluft hilft sicher auch sehr gut. Hier an der Küste bin ich immer voll müde nach dem Tag an guter Luft.

Liebe Grüße,
Claudia
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