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Liebe Fories, liebe Interessierten,

zum 1.8. öffnet unser Forum wieder seine Pforten für neue Teilnehmer. Neuanmeldungen sind nun wieder möglich.

Vier Monate war diese Funktion nun deaktiviert, weil wir Zeit gebraucht haben, neue Kräfte zu schöpfen und uns zu überlegen, wie das Forum umstrukturiert werden kann.
Nun steht das Konzept, die technischen Änderungen sind umgesetzt und wir wollen versuchen, wieder durchzustarten.

Die grösste Veränderung ist, dass das Forum nur noch teilweise öffentlich zugänglich ist.
Hier findet Ihr alle Neuerungen und Änderungen, bitte lest es Euch auch als Bestandsmitglied aufmerksam durch, die Änderungen sind umfassend und betreffen alle.
Hier steht alles Wichtige für noch nicht registrierte Interessierte.

PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Clown
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Clown » Samstag, 18.08.18, 16:46

Hallo Anikke,
soweit ich das verstanden habe, ist die Kapsel Magensaft resistent.
Die Kügelchen lösen sich erst im Darm auf.
War für mich eine Qual, als Grobmotoriker, die Kügelchen wieder in die Kapsel
zu bekommen.
Lg
Achim
2008/2009 Tagesklinik und Reha
Verordnung Pipamperon und Mirtazapin 45mg
1 Q 2013 Tagesklinik
Verordnung Citalopram 30 mg
1 Q 2014. Reha
Kaltenzug Zopiclon
3 Q 2014 Kaltenzug Pipamperon
1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um 1 Mg reduziert
12.06.2017 Omeprazol wöchentlich um 0,5 Mg reduziert
31.07.2017 Omeprazol abgesetzt
01.01.2018 Mirtazapin reduziert auf 14 Mg, 24.1. auf 13 Mg, 16.2. auf 12 Mg,
09.03.2018 Umstieg auf Wasserlösmethode reduziert auf 11 Mg, 1.4. auf 10 Mg, 30.4. auf 9,5
12.5 auf 9 Mg, 26.5 auf 8,5 Mg, 2.6. auf 8,25 Mg, 10.6. auf 8 Mg, 17.6. auf 7,75 Mg
24.6 auf 7,5 Mg Etappenziel erreicht, Absetzpause

Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Samstag, 18.08.18, 22:07

Hallo guten Abend :),

in diesem Fall (zB bei ratiopharm) ist nicht die Kapsel magensaftresistent beschichtet, sondern die Kügelchen.

Man sollte sie trotzdem immer in der Kapsel nehmen aus zwei Gründen:

1) sie können lose im Magen, und auch gerade dann, wenn er nicht gut arbeitet, eventuell länger verweilen und wenn sie dann in Kontakt mit basischer Nahrung kommen, sich dort bereits beginnen aufzulösen. Da der Wirkstoff extrem säureempfindlich ist reichen schon Restmengen an Magensäure, um das Esomeprazol dann zu zerstören

2) Wenn man viel Füllung im Magen und Darm hat, kann es sein, dass die Kügelchen mittendrin landen und kaum Kontakt zur Darmschleimhaut bekommen, dafür aber lange im Speisebrei verweilen. Das verhindert die Wirkung bzw. sie setzt sehr verspätet ein

--> Die Kügelchen in der Kapsel sind wenigstens an einer Stelle und damit lokal konzentrierter.
Es ist wahrscheinlicher, dass davon auch etwas an die Darmschleimhaut gerät (das ist Ort der Resorption und von wo aus die Wirkung beginnt; nämlich wenn der Wirkstoff über die Darmschleimhaut zu den Blutgefäßen gelangt und dann im Körper verteilt wird / Richtung Leber wandert).

Wichtiger ist aber, dass die Kügelchen im Magen selbst nicht zersetzt werden und hier bietet die Kapsel einen gewissen Schutz.

Grüße
Jamie
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Juna
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Juna » Sonntag, 19.08.18, 11:54

Huhu Anikke,

ich habe die Probleme auch nicht durch den Entzug bekommen, habe seit über 20 Jahren Probleme mit ner chron. Gastritis, Speiseröhrenentzündungen, Polypen und Co, habe meine PPI- Karriere auch schon viel zu früh begonnen und im Nachhinein viel zu lange (brr, die hat schon 6 Jahre vor der PP- Karriere begonnen, für mich grausam, wenn ich darüber nachdenke, wie lange ich mir das alles angetan habe und wie leichtgläubig und in meinen Augen leichtsinnig ich war).

Ich weiß nicht, wie ich entscheiden würde, wenn ich durch den PPI Sachen essen könnte, die ich nicht vertrage, das konnte ich nie und die Liste der Unverträglichkeiten ist immer länger geworden.

Ich gönne es Dir von Herzen, wenn Du essen kannst, was Du mit PPI essen kannst, was Du möchtest :)

Wie sage ich hin und wieder so schön, wenn man annimmt, das es 100 Lebensmittel gibt, dann kann ich davon 30 vom Kopf her nicht essen und 50 von der Verträglichkeit her nicht (mehr), naja, da bleibt halt auch nicht mehr viel über, aber es ist, wie es ist.
Mir hat Schonkost übrigens auch noch nie geholfen, reagiere z.B. bei Haferflocken mit Übelkeit und Erbrechen, gg, mein Magen ist halt ne Zicke.

Du wirst Deinen Weg schon finden und die PPIs werdet ihr bestimmt auch irgendwann los. :fly:
Ich wünsche euch von Herzen weniger Rückschläge und "Pupsmist", der dann eine Erhöhung nötig macht und/ oder wieder für viel mehr Feuer und Co sorgt :hug:

:group: Juna
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Anikke
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Anikke » Dienstag, 28.08.18, 20:41

hallo ihr lieben,
ojee juna du hast wirklich zu tun mit der Verdauung :(
kannst du dich den magenmäßig gut stabilisieren?
das einzige mittel das mir beim Sodbrennen hilft ist ppi :( also Ernährung und badisches Wasser und Heilerde und Kaugummi und und helfen auch aber es gibt Phasen da kann ich machen was ich will, da hilft nur ppi :(
ich habe gestern nur ca 7mg esomeprazol genommen.
das hat gut geklappt, und heute mache ich das wieder so. ich spüre immer mal den Magen tagsüber aber nachts ist er ruhig. so wollte ich es und ich hoffe ich habe noch genügend Magensäure für alle Nährstoffe die wichtig sind.
liebe Jamie,
vielen dank für die Hinweise.
ich habe nochmal in der packungsbeilage gelesen, man kann die Kapsel öfgnen u d die Kügelchen in ein Glas Wasser geben und trinken. steht da. wichtig ist aber dass der Magen leer ist. in der Apotheke hab ich heut auch nachgefragt. die meinten es ist eben wichtig dass der Magen leer ist.
ich nehme die Kügelchen immer wenn ich von der Arbeit komme, zwischen 16 und 17 Uhr, um 12 hab ich meist gegessen und dazwischen nichts. und bis das Abendessen fertig ist dauerts mindestens 45 Minuten :)
so müsste es gehen.
so klappt es ohne kapseln. die hebe ich auf für den nächsten Urlaub, da möchte ich auch weniger ppi nehmen.
liebe grüße anikke
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Flummi

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 07.11.18, 16:04

Hallo,

habe etwas gefunden, was Euch interessieren könnte:

Die Fachgesellschaft für Innere Medizin in der Schweiz hat sich dem Thema Überbehandlung schon 2014 angenommen und zu den überflüssigen Behandlungen schreiben sie, dass auch PPI zu oft, zu viel und zu lange verschrieben werden.

http://com.emr.ch/newsletter/3115272135 ... 140627.pdf

Viele Grüße,
Claudia

Murmeline
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Murmeline » Freitag, 09.11.18, 10:02

Morgen!

Der 18 jährige Sohn einer Freundin war wegen schmerzen immer wieder seit Monaten beim Arzt, es hatte sich Anfang der Woche zugespitzt, nun findet eine Magenspiegelung statt.

Auf Nachfrage erzählte mir die Mutter, er habe wohl schon länger PPI verschrieben bekommen ohne größere Infos zur Einnahme, aber jetzt auch nicht mehr genommen, Packung leer.

Das war natürlich kurz vor dem schlimmen Ausbruch nun und bisher hat keiner der Ärzte da einen Zusammenhang gesehen...

Tja. Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

rosalienchen
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 30.01.19, 15:16

Hallo Ihr Lieben. Ich melde mich nach langer Zeit zurück.
Mir geht es leider sehr schlecht zur Zeit. Ich denke das ist dem Antibiotika geschuldet was ich im Dezember nehmen musste. Ich musste den helicobacter nun doch mit Antibiotika behandeln.
7 Jahre nach AD und ich kann euch sagen ich bin noch lange nicht übern Berg. Kann nicht arbeiten bin zu Hause. Hab gute und schlechte Phasen. Die Antibiotika haben sehr getriggert und ich hab Symptome die ich Jahre nicht hatte. Aber es war nötig.
Jetzt meine Frage. Ich musste pantropazol 80 mg zu den Antibiotika nehmen. Diese habe ich auch nach der Therapie noch genommen wegen der Entzündung. So ca 7 Wochen 80 mg. Dann bin ich Abends auf 20 mg und morgens 40 mg gegangen hab es 1.5 Wochen beibehalten hat ganz gut geklappt. Jetzt bin ich seit gestern auf 20 mg morgens 20 mg abends. Das werde ich auch ca 1.5 Wochen so nehmen. Dann wollte ich auf nur 20 mg morgens gehen. Was sagt ihr dazu ?.
Und dann wird's umständlich. Dann muss ich mir ja eine andere Sorte holen wegen reduzieren oder?.
Könnt ihr mir ein wenig helfen das wäre lieb.
LG
Rosalienchen
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 31.01.19, 11:21

Hallo Rosalienchen :)

Das klingt natürlich nicht gut.
Aber manchmal ist es eben so: wat mutt, dat mutt.
Da kommt man nur pragmatisch voran.
Jetzt bin ich seit gestern auf 20 mg morgens 20 mg abends. Das werde ich auch ca 1.5 Wochen so nehmen. Dann wollte ich auf nur 20 mg morgens gehen. Was sagt ihr dazu ?.
Und dann wird's umständlich. Dann muss ich mir ja eine andere Sorte holen wegen reduzieren oder?.
Finde ich vernünftig, auch das Vorgehen davor.
Wenn du 10 Tage auf 20mg Pantoprazol bist, solltest du auf 20mg Esomeprazol wechseln (ratiopharm bietet Kapseln mit vielen Kügelchen an).
Dann solltest du 14 Tage verstreichen lassen und nichts ändern und schauen, ob es auch ähnlich gut wirkt (tut es in der Regel).
Und ab dann mit der Kügelchenmethode runter.

Grüße und gute Besserung. War die Eradikation wenigstens erfolgreich?
Jamie
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rosalienchen
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von rosalienchen » Freitag, 22.02.19, 16:18

Hallo Jamie. Der Atemtest wird am 11. März gemacht dann wird man sehen ob er weg ist. Hatte schon eine Stuhlprobe ins Labor geschickt da war es negativ. Der Atemtest ist aber sicherer.
Ich brauch nochmal eure Hilfe. War ja im Dezember im Krankenhaus. Antrumgastrits. Der Oberarzt hatte gesagt erstmal 80 mg pantro weil 40 mg nix gebracht haben. War allerdings auch kurz nach der Antibiotika Einnahme wegen Helio. Jetzt hatte ich es schon geschafft auf 40 mg. Nun hab ich wieder eine schlimme Stressgastritis. Trennung vom Partner. Suche gerade eine Wohnung ziehe zum 01.04. Aus. Das schlägt richtig auf den Magen. Magen Schmerzen ohne Ende. Ich hatte ja im Dezember erst eine Magenspiegelung. Ausser antrumgastrits war nix weiter.
Es liegt jetzt wirklich am Stress. Ich muss jetzt mit dem pantropazol wieder auf 80 oder 60 mg hochgehen. Ich weiß es ist viel. Aber bis der Stress vorbei ist dachte ich. Im Dezember sind die Beschwerden mit 80 mg auch weg gegangen.
Meinst du Jamie es ist vertretbar mit dem pantro bis der Umzug vorbei ist. Dann komm ich auch wieder zur Ruhe. Jetzt ist es schlecht mit Stressabbau was mir noch alles bevor steht. Vielleicht hab ich auch zu schnell abdosiert war ja schon ein paar Tage auf 20 mg sogar. Dann noch erkältet wo ich Ibu und alles nehmen musste. Ich glaub es spielt alles mit rein. Ich werde jetzt 3 Tage wieder 80 mg nehmen um die starken Beschwerden los zu werden. Könnt ihr mir helfen wie ich davon langsam wieder runter komme ohne mir wieder eine gastritis zuzuziehen? Ich wäre euch dankbar.
LG
Rosalienchen
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Sonntag, 24.02.19, 10:33

Hallo Rosalienchen, :)
Meinst du Jamie es ist vertretbar mit dem pantro bis der Umzug vorbei ist. Dann komm ich auch wieder zur Ruhe
ja natürlich ist das vertretbar.
Es hat ja keinen Sinn; dein Körper rebelliert und der ganze Stress feuert alles an und die Magensäure blubbert und brodelt nur so.
Es heißt ja nicht umsonst "Stress schlägt auf den Magen".
Und dann beim Absetzen wäre es gut, etwas häufiger Rücksprache zu halten; es kann sein, dass du zu schnell unterwegs warst, aber ganz genau kann ich das jetzt nicht sagen.

PS. Bleibe lieber mal 5 Tage auf 80mg. Und dann mindestens 14 Tage auf 40mg, wenn nicht noch länger.

Ich musste vor 14 Monaten leider auch alle meine Fortschritte zunichte machen nach einem Krankenhausaufeinthalt mit hoch dosierter Antibiotikagabe und NSAR Gabe und dann kam noch Cortison dazu und aus die Maus waren drei Jahre ausschleichen :(.
Ging halt nicht anders. Ich gebe nicht auf und mache mich demnächst wieder dran.

Alles Gute und es tut mir leid, dass du dich getrennt hast. Ich wünsche dir viel Kraft für alles. :hug:
Jamie
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rosalienchen
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von rosalienchen » Montag, 25.02.19, 13:41

Danke Jamie. Ich bleibe eine Woche auf 80 mg und gehe dann auf 60 mg mindestens 2 Wochen. Dann werde ich wieder Rücksprache mit euch halten. Mitte März werde ich wissen ob der Heliobacter weg ist nach dem Atemtest und im April wenn ich den Umzug hinter mir habe wird alles ruhiger. Ich danke für eure Hilfe.
LG
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rosalienchen
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von rosalienchen » Dienstag, 26.02.19, 18:14

Hallo Ihr Lieben. Ich hab mal noch eine Frage.. Jamie oder Teatime kennt ihr euch mit Basenpulver aus? Mein Arzt sagt ich soll das nehmen..aber woher weiss ich ob ich übersäuert bin? Er meinte das kann nicht schaden. Aber ich weiß nicht gerade wegen meinem Magen. Bin da sehr vorsichtig.
LG Rosalienchen
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Luna
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Dienstag, 26.02.19, 18:31

Hallo rosalinchen
Bei 80mg hast du keine Magensäure mehr. Das haben bei mir Ärzte bestätigt. Das passiert leider durch das Medikament und ist auch nicht so prima. Für mich war das der Horror, weil der Körper Magensäure braucht. Ich hatte mit der Menge massive Schmerzen. Mein Magen war mega entzündet.

Bei dir ist nichts mehr zum binden. Das kannst du tun wenn wenn du dieses Medikament nicht mehr nimmst und der Körper also Magen dann erst zu viel produziert, weil er das dringend braucht. Das macht man dann unterstütztend bis der Magen den Magenschleim wieder aufgebaut hat und geschützt ist vor der Magensäure. Die Magensäure ist nicht böse aber dein Magen fehlt der ganze Schutz. Warum auch immer.
Zum Entzug kannst du Magenschonend essen und natürlich vertraglich. Achte gut auf dich.

Gute Besserung
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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rosalienchen
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 27.02.19, 14:56

Hallo Luna, Jamie und alle.
Luna das Ding ist bei 80 mg sind meine Schmerzen jetzt besser geworden. Ich hab die Schmerzen erst wieder bekommen Als ich von 40 auf 20 runter gegangen bin. Vorher von 80 auf 60 dann auf 40 war alles ok.
Ich werde ab morgen wieder auf 60 mg gehen. Dann hab ich 80 mg wieder 5 Tage genommen. Die 60 mg werde ich dann für 2 Wochen halten. Bis dahin hab ich auch das Ergebnis ob der Helio weg ist. Hatte den ja behandelt mit Antibiotika.
Selbst mit 80 mg blubbert und rumort es noch teilweise. Jetzt Frage ich mich warum? Wenn du schreibst mit 80 mg ist da keine Magensäure mehr. Was blubbert und rumort denn im oberen Bereich?
Die 80 mg hatte mir der Chefarzt empfohlen im Dezember nachdem ich nach der Antibiotika Behandlung mit dollen Schmerzen ein Tag im Krankenhaus war. Magenspiegelung. Antrumgastritis sonst alles unauffällig. Leichte Darmträgheit. Der Arzt hat gesagt ich soll erstmal 80 mg nehmen bis ich den Atemtest wegen Helio mache. Den kann ich allerdings jetzt erst im März machen. 3 Monate nach der Behandlung mit AB. Sagt der Arzt. Ich hatte dann von mir aus runter dosiert. Wie gesagt bis 40 mg ging es auch noch.
Ab morgen gehe ich wie gesagt auf 60 mg und warte bis zum Ergebnis in 2 Wochen damit.
Dann halte ich Rücksprache mit euch.
LG Rosalienchen
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seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

Luna
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Mittwoch, 27.02.19, 15:43

Oh ich meinte die Menge an Magensäure...also quasi keine. Das war ein Zeitpunkt wo ich massive schmerzen hatte und immer höher ging mit Panto.
Ja schleiche es aus und schaue, dass dein Magen wieder gesund wird damit keine Mängel entstehen usw.

Was blubbert und rumort denn im oberen Bereich?

Luft? Nahrung, die länger drin liegt? Der Magen ist ja in Bewegung genau wie der Darm und da hat man auch Geräusche wenn der zb Nahrung vorarbeiten muss. Magensäuremangel heißt nicht, dass gar keine mehr vorhanden ist aber diese ist gehemmt durch das Medikament und manchmal durch andere Sachen. Man hat dann zu wenig und das kann starke Mängel auslösen wie Vitamin b12 usw.
Hast du dich schon mal auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten testen lassen? Wäre vielleicht mal sinnvoll schon wegen dem Ad, ab und Panto. Besonders Magensäurehemmer sind dafür bekannt Nahrungsmittelunverträglichkeiten auszulösen. Du hast so Probleme damit..da würde ich das mal genauer untersuchen lassen. Stress verstärkt natürlich alles aber Stress alleine macht nicht so heftige Probleme. Auch ein Helicobacter sinkt wenn die eigentlich Ursache behoben wird. Wird die Flora gestört durch zb nmu, rauchen, usw dann können sich Pilze, Bakterien vermehren,überall. Wir tragen diese Bakterien und Pilze mit uns aber sie schaden nicht wenn das Immunsystem sie in Schach halten kann. 70 bis 80% Immunsystem sitzt im Darm.
Ich denke du wirst so einige Baustellen haben durch pp, andere Medikamente, lebensweise usw.

Alles Gute und ich wünsche dir, dass du das mit den Magen in Griff bekommst. Weiß selbst wie schlimm das ist, weil ich das selbst durch gemacht habe.
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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rosalienchen
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 27.02.19, 18:03

Ich nehme seit 2012 kein AD mehr. Stecke aber bis heute im prothahierten Entzug. Gehöre also zu den Langzeitbetroffenen.
Danke für deine Hilfe.
Nein hab mich nicht testen lassen auf NMU.
Jetzt gucke ich erstmal ob der Helio weg ist und gehe langsam runter vom pantro. Ich weiß das dieses Zeug nicht gut ist. Aber wenn man starke Schmerzen hat und sowieso wie ich im akuten Stress stehe durch die Trennung und den Umzug und die Symptome die ich zur Zeit mit mir rum schleppe, getriggert durch das Antibiotika dann greift man in der Not zur pantro. Das es nicht unbedingt der richtige Weg ist.. aber dadurch das da auch eine antrumgastrits ist und der Chefarzt sagte die muss behandelt werden. Ich bin Angstpatient. Mein Grossvater ist an Magenkrebs gestorben.
Ich Kämpfe zur Zeit genug. Das Antibiotika hat sehr getriggert und ich habe Symptome die hatte ich am Anfang vom Entzug und wie gesagt ich bin seit 2012 ohne AD.
Ich gehe ab morgen auf 60 mg und bleibe da 2 Wochen. Das hatte Jamie ja auch gesagt.
LG
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
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seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
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rosalienchen
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von rosalienchen » Donnerstag, 28.02.19, 7:32

Guten Morgen. Ich wollte euch nochmal was fragen. Ich hab mich gestern noch mit einer apothekerin unterhalten. Sie hat mir zeolith/flohsamenschalen empfohlen. Zur darmsarnierung. Sie sagt es kann auch eine gestörte darmflora sein die kann auch magenprobleme verursachen. Mein Stuhlgang ist auch hellbraun🙈.
Und Antibiotika hatte ich ja auch genommen. Ich hab es mir jetzt bestellt als Kombi. Was denkt ihr kann ich das mal nehmen?
Heute gehe ich auf 60 mg pantropazol runter.
Da bleib ich 2 Wochen. Wenn ich erstmal auf 40 mg bin dann ist die Angst auch weniger. Dadurch das ich Angstpatient bin hat mir die Aussage verängstigt das 80 mg nicht gut sind. Ich weiß das selbst. Aber der Chefarzt hatte es ja auch angeordnet. Ich bin wirklich zur Zeit sehr gestresst schlafe schlecht bin sehr angespannt und weine viel. Ich bin so froh wenn der Umzug vorbei ist das ich zur Ruhe komme. Die Trennung geht auch nicht spurlos an mir vorbei. Ich war vor kurzem auch in Behandlung da wollten sie mir wieder AD geben weil ich eine rezidivierende Depression habe. Aber dadurch das ich so schlechte Erfahrungen hatte, hab ich es sein lassen. Stecke ja immer noch im prothahierten Entzug seit 2012.
Nun bin ich abgeschweift Sorry. Ich wollte wissen was ihr von dem zeolith/flohsamen haltet.
LG
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Donnerstag, 28.02.19, 16:55

Hallo rosalinchen

Kannst du versuchen wenn dir danach ist...bindet angeblich Toxine usw...aber damit ist die Ursache noch nicht behoben bzgl deines Magens und natürlich Darm. Da musst irgendwann mal hinschauen,forschen woher das alles kommt sonst bleibt der Zustand. Teufelskreis. Damit hast du ja schon lange zutun. Erstmal ist ja der Entzug dran. Eins nach dem anderen.
Du kannst ein Probiotika nehmen mit Histaminabbauenden Stämmen aber ich weiß nicht in wie weit das Sinn macht wegen den Panto. Vielleicht sinnvoll danach.

Eine gestörte Darmflora ist vor allem durch Medikamente, rauchen, schlechte Ernährung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten möglich. Hast du die Ursache gefunden dann kannst du eine Darmfloraaufbau machen incl passende Ernährung. Dann kannst auch schauen was dir bekommt.
Hellbraunen Stuhl ist eigentlich nicht schlimm vorausgesetzt man isst nur helles wie zb nur Reis und kaum Fleisch oder nur helles...dann kann das mal vorkommen.
Isst du aber alles dann läuft deine Magen Darm Gallenverdauung nicht ganz richtig.
Kann man aber in Griff bekommen.

Versuche irgendwann auch eine Therapie zu machen bzgl deiner Ängste und Stress. Auch das könnte deinen Magen Darm zusätzlich helfen.

Alles Gute
LG Luna

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15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von rosalienchen » Donnerstag, 07.03.19, 12:05

Hallo Ihr Lieben. Jetzt bräuchte ich mal Eure Hilfe. Bin jetzt seit 7 Tagen auf 60 mg pantropazol. Kann ich schon auf 40 mg gehen jetzt? Und wenn wie am besten. Morgens 20 und abends oder morgens nur 40 mg. Nebenwirkung vom pantro merke ich auch. Schlimme mundtrockenheit. Dann sammelt sich immer Speichel was nervt wahrscheinlich um den Mund feucht zu bekommen. Rachen auch trocken. Mit histaminsymptomen zu tun. Ständig aufstossen. Der Magen tut aber nicht mehr weh.. Sodbrennen hab ich keins. Nächste Woche Montag ist Atemtest Helio.
Ich weiß nicht so richtig wie ich jetzt weiter verfahren soll.
LG
Rosalienchen
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von rosalienchen » Montag, 18.03.19, 12:05

Hallo. Also der Atemtest war negativ.. Helicobacter bin ich endlich los. Bin jetzt seit anderthalb Wochen auf 40 mg pantropazol..ohne Probleme soweit. Ich merke nur das mein Körper das Zeug einfach nicht mehr möchte. Ich hab ständig einen trockenen Mund belegte Zunge alles schmeckt pappig. Sodbrennen hab ich nicht Magen Schmerzen auch nicht. Kann ich jetzt auf 20 mg pantropazol gehen für 2 Wochen? Dann mir das esomeprazol besorgen 20 mg und das dann ausschleichen?
LG
Rosalienchen
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