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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Übersicht Neben- und Wechselwirkungen / medizinische Fachbücher

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
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Dia_HB
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Übersicht Neben- und Wechselwirkungen / medizinische Fachbücher

Beitrag von Dia_HB » Dienstag, 14.04.15, 15:17

Huhu ihr Lieben,

ich besitze durch einen guten Freund ein Buch, was jedes Jahr neu kommt, er ist im medizinischen Bereich tätig.
Ich werde mal alles von den TZAs hier reinschreiben, da sind Symptome drin die man garnicht findet ,von NW bis Absetz Symptome.

Liebe Grüße Heike
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Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

Jamie
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Re: Gebrauchs- vs. Fachinformation

Beitrag von Jamie » Dienstag, 14.04.15, 17:34

durch meinen medizinischen Beruf habe ich ebenfalls Zugang zu Unterlagen.
Wenn ihr mal etwas Spezielles benötigt, lasst es mich wissen.

LG
Jamie
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Übersicht Neben- und Wechselwirkungen / medizinische Fachbücher

Beitrag von Dia_HB » Mittwoch, 15.04.15, 11:15

Doxepin Wechselwirkungen

Arzneimittelwechselwirkungen Doxepin
Mit folgenden Medikamenten/Wirkstoffen kann es zu Wechselwirkungen bei der Einnahme von Doxepin bzw. der Präparate, die den Wirkstoff enthalten, kommen:

Verwandte Antidepressiva und Antiparkinsmittel.
Cimetidin: Verstärkung der Doxepinwirkung und Doxepinnebenwirkungen und zentralen Effekte.
Antidepressiva Typ MAO-Hemmer: 14 Tage vor Therapie mit Doxepin MAO-Hemmer absetzen.
Wirkung zentral dämpfender Arzneimittel (z.B. andere Antidepressiva, Schlafmittel, Tranquillizer, Barbiturate, Analgetika, Neuroleptika, sedierende Antihistaminika, Antiepileptika) wird verstärkt.
Antiarrhythmika Kl. IA oder III, Antibiotika (Erythromycin), Antihistaminika, Malariamittel, Neuroleptika: gleichzeitige Anwendung vermeiden, wegen des Risikos der QT-Verlängerung.
Diuretika: Risiko Hypokaliämie.
MAO-Hemmer: Risiko der Hemmung des hepat. Abbaus von Doxepin.
Wirkung sympathomimet. Amine (besonders Noradrenalin als vasokonstringier. Zusatz in Lokalanästhetika) erheblich verstärkt.
Abgeschwächte Wirkung von Reserpin, Guanfacin, Guanethidin, Clonidin. Gefahr der Rebound-Hypertension.
Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung von Nitraten und Antihypertonika (z.B. Beta-Blocker).
Wirkungsverstärkung von Antiarrhythmika (insbesondere Typ Ia, z.B. Chinidin, Typ III, z.B. Amiodaron).
Alkohol meiden.

Absetzen Doxepin
Das Absetzen des Antidepressiva darf nicht schlagartig erfolgen. Sonst drohen Absetzerscheinungen: innere Unruhe, Reizbarkeit, Missgestimmtheit, Angstzustände, Kraftlosigkeit, Schweißausbrüche, Appetitverlust, Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, Magen-Darm-Krämpfe, Durchfall, Schlafstörungen bzw. ängstigende Traumbilder, mitunter Kopf- und Muskelschmerzen, Schwindel, Gefühl des Zerschlagenseins sowie Bewegungsstörungen. Deshalb nur langsam "ausschleichen", um diese Folgen zu vermeiden und die seelisch-körperliche Stabilisierung zu festigen.

Nebenwirkungen Doxepin

Das Wichtigste über mögliche, bekannte Nebenwirkungen

Gelegentlich:
Harnentleerungsstörungen, innere Unruhe, Durstgefühl, allergische Hautreaktionen,Juckreiz, Libidoverlust, Grüner Star, Ejakulationsstörungen, Impotenz, Schwitzen;
bei älteren Patienten: erhöhtes Risiko für Verwirrtheitszustände, Delirium.

Selten:
Kreislaufkollaps, Harnverhalt, Milchfluss aus der Brustwarze, Störungen der Erregungsleitung am Herzen, Verschlechterung einer Herzmuskelschwäche, Wassereinlagerung im Gewebe, nervliche Missempfindungen, Hitze- und Kälteempfindungen, Ohrensausen, vermehrtes Träumen.

Einzelfälle:
Brustschwellung bei Männern, Menstruationsstörungen, Brustvergrößerung, gestörte Ausschüttung des Hormons ADH, Haarausfall, Veränderung des Blutzuckerspiegels,Leberentzündung mit Gallenstau, epileptische Anfälle, Glaukomanfälle, Abnahme der weißen Blutkörperchen, Abnahme der Blutplättchen, Blutarmut.

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe:
Besonders zu Beginn der Behandlung: Mundtrockenheit, verstopfte oder trockene Nase, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, niedriger Blutdruck, Herzjagen,Herzrhythmusstörungen, Zittern, Störung des Scharfsehens, Verstopfung, Gewichtszunahme, Anstieg der Leberenzyme (meist vorübergehend).

Quelle (Gelbe Liste), abgeschrieben aus dem Buch.

Liebe Grüße Heike
Zuletzt geändert von Dia_HB am Mittwoch, 15.04.15, 13:54, insgesamt 8-mal geändert.
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Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
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Übersicht Neben- und Wechselwirkungen / medizinische Fachbücher

Beitrag von Dia_HB » Mittwoch, 15.04.15, 13:19

Amitriphylin Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Mundtrockenheit, verstopfte Nase, Müdigkeit, Benommenheit, Schwitzen, Schwindel, niedriger Blutdruck, Kreislaufstörungen, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Gereiztheit, Sprachstörungen, Zittern, Störungen der Scharfsicht, Kopfschmerzen, Verstopfung, Gewichtszunahme, Leber-Enzym-Wertanstieg im Blut (meist vorübergehend).

Häufige Nebenwirkungen:
Blasenentleerungsstörungen, innere Unruhe, Blutnatriummangel, Durstgefühl, Hautausschläge, Geschmacksstörungen, Bewegungsstörungen, Pupillenerweiterung, Verwirrtheit, Konzentrationsmangel, Libido-Verlust, Impotenz, Delirium (vor allem bei älteren Patienten).

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Kreislaufzusammenbruch, Bluthochdruck, Wasseransammlungen im Gewebe (Gesicht, Zunge), Ohrensausen, Darmverschluss, Durchfall, Harnsperre, Blutbildveränderungen (Weiße-Blutkörperchenmangel), krankhafter Milchfluss, Leberfunktionsstörungen mit Gallenstau, Angst, Verfolgungswahn, Erregung, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche-Verstärkung, allergische Hautreaktionen, allergische Gefäßentzündungen, Herzmuskelentzündung.

Seltene Nebenwirkungen:
Haarausfall, Essensverweigerung (Anorexie), Vergrößerung der Speicheldrüse, Lichtüberempfindlichkeit, Wahnvorstellungen, Brustvergrößerung, Körpertemperaturerhöhung.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Fehlen der Granulozyten, Gehirnkrämpfe, Bewegungsstörungen im Gesicht, allgemeine Nervenbeschwerden, Grüner Star-Anfälle (Glaukom), allergische Lungenbläschen-Entzündung (Alveolitis, Löffler-Syndrom), Herzmuskelschäden, spezielle Herzrhythmusstörungen (Torsades de Pointes).

Absetzerscheinungen wie bei Doxepin!

Wechselwirkungen Amitriphylin

Agranulozytose - Risiko möglicherweise erhöht bei Clozapin.
Epileptische Anfälle bei hohen Dosierungen trizyklischer Antidepressiva: Phenytoin.
Erhöhter Augendruck bei Langzeitgebrauch trizyklischer Antidepressiva.
Beeinflussung von Bestimmungsmethoden - dosisabhängig falsch positive Werte bei der Bestimmung von Plasmaspiegeln von trizyklischen Antidepressia: Quetiapin.
Verstärkter Blutdruckabfall: ACE-Hemmer, Azetazolamid, Betarezeptorenblocker, Diclofenamid, Dihydralazin, Diisopropylamin-dichlorazetat, Diuretika, Eplerenon, kaliumsparende Diuretika, Kalziumkanalblocker vom Dihydropyridintyp, Nilvadipin, Saluretika, Thiazid-Diuretika.

Blutdruckkrise: Adrenalin, Metaraminol, Noradrenalin, Procarbazin, Terbutalinsulfat-Inhalat.

Blutdrucksteigerung: Estramustinphosphat, Sympathomimetika, Vasokonstriktiva / Auge.
Cumarin-Antikoagulanzien Blutungsneigung.
Delirium: Anticholinergika, Disulfiram, Ethchlorvynol.
Depression: Reserpin.
Diarrhö: Reserpin.
Verstärkte Dyspnoe: Kodein.
Einschränkung des Reaktionsvermögens: Diazepam.
EKG-Veränderungen - QTc-Verlängerung: Arsentrioxid, Probucol, Astemizol, Astemizol, Cisaprid, Formoterolfumarat-Inhalat, Halofantrin, Levazetylmethadol-HCl, Moxifloxacin, Pimozid, Terfenadin, Terfenadin.
EKG-Veränderungen - verlängerte QTc-Zeit: Mefloquin, Pimozid.
EKG-Veränderungen - Verlängerung QT-Intervall: Amantadin, Budipin-HCl, Promethazin-HCl.
erhöhte Spiegel von Amitriptylin: Bupropion-HCl, Chinidin, Cimetidin, Dexfenfluramin, Fluvoxaminhydrogenmaleat, Fosamprenavir, Paroxetin, Fluoxetin, Labetalol, Methylphenidat-HCl, Disulfiram, Amprenavir, Atazanavir.

Erhöhte Spiegel bei gleichzeitiger Einnahme mit Amitriptylin von: Carbamazepin, Galantamin, Lithiumsalz, Phenytoin.

Erniedrigte Spiegel von Amitriptylin bei gleichzeitiger Einnahme von: Phenytoin, Rifampicin, Rifampicin + Isoniazid, Barbiturate. Erniedrigte Spiegel von Levodopa bei gleichzeitiger Einnahme von: Amitriptylin.

Verstärkte xtrapyramidale Symptome bei Metoclopramid.
Glaukom: Phenylephrin-HCl/Nase.
Glaukom - Auslösung: Antihistaminika, Cyproheptadin-HCl.
Harnverhaltung: Antihistaminika, Cyproheptadin-HCl, Fesoterodinfumarat.
Herzerregungsleitungsstörung: Perazin, Pipamperon, Procainamid, Sulpirid, Carbamazepin, Chinidin.
Herzrhythmusstörungen: Dextrothyroxin-Na, Dopamin-HCl, Gatifloxacin, Schilddrüsenhormone, Thioridazin, Tiaprid, Sotalol-HCl, Herzglykoside.

Akutes hirnorganisches Syndrom: Disulfiram.
Hypertonie: Adrenalin, Levodopa, Noradrenalin.
Hyponatriämie: Desmopressinazetat
Kammerflimmern bei Langzeittherapie mit trizyklischen Antidepressiva und Halothan-Narkose bei Pancuronium.
Kardiodepression: Betarezeptorenblocker.
Koma bei Procarbazin.
Kombination meiden mit: Adrenalin, Alkohol, Amiodaron-HCl, Arsentrioxid, Artemether + Lumefantrin 16), Astemizol, Bromoprid, Clozapin, Duloxetin, Fenfluramin, Fluconazol, Fluphenazindecanoat, Formoterolfumarat-Inhalat, Halofantrin, Itraconazol, Ketoconazol, Moxonidin,Noradrenalin, Perazin, Pipamperon, Promethazin-HCl, Reserpin, Sulpirid, Terfenadin, Tiaprid, Tranylcypromin, Linezolid, Metrizamid, Zuclopenthixoldecanoat, Antihistaminika, Azatadin, Azosemid, Bamipin-HCl, Bemetizid, Bendroflumethiazid, Benperidol, Bromperidol, Brompheniramin, Bumetanid, Butizid, Carbinoxamin, Chlorazanil-HCl, Chlorphenoxamin, Chlorprothixen, Chlortalidon, Clemastin, Clopamid, Clopenthixol, Clozapin, Cyproheptadin-HCl,Dexchlorpheniraminhydrogenmaleat, Dimenhydrinat, Dimetindenmaleat, Diphenhydramin-HCl, Dixyrazin, Doxylaminsuccinat, Etacrynsäure, Etozolin, Fluanison, Flupentixol, Flupentixoldecanoat, Fluspirilen, Furosemid, Haloperidol, Haloperidoldecanoat, Hydrochlorothiazid, Isothipendyl, Mebhydrolin, Mefrusid, Melperon-HCl, Metofenazat, Metolazon, Neuroleptika, Oxypertin, Periciacin, Pheniramin, Pimozid, Pipamperon, Piprinhydrinat, Piretanid, Polythiazid, Prothipendyl-HCl, Saluretika, Schleifendiuretika, Sulforidazin, Thiazid-Diuretika, Thiethylperazindimaleat, Tiotixen, Torasemid, Trichlormethiazid, Trifluoperazin, Trifluperidol, Triprolidin, Xipamid, Zotepin, Zuclopenthixol, Zuclopenthixolazetat, Rimonabant, Rasagilin,Selegilin-HCl. Kontraindiziert: Amantadin, Apraclonidin/Auge, Brimonidintartrat/Auge, Budipin-HCl, Chlorprothixen,Cisaprid, Disopyramid, Gatifloxacin, Levazetylmethadol-HCl, Moxifloxacin, Pemolin, Pimozid, Thioridazin.

Schwere Kopfschmerzen: Terbutalinsulfat-Inhalat.
Krampfanfälle - herabgesetzte Krampfschwelle: Tramadol-HCl, Bupropion-HCl, Atomoxetin.
Leberschaden: Pemolin.
Manie: Reserpin.
Verstärkte Müdigkeit: Metoclopramid.
Nervosität: Dextrothyroxin-Na.
Obstipation: Fesoterodinfumarat, Opioid-Analgetika, Hydromorphon-HCl.
Orthostatische Dysregulation: Betarezeptorenblocker, Clonidin-HCl.
Orthostatische Hypotonie: Eplerenon, Thiazid-Diuretika, Paliperidon, Risperidon, Saluretika.
Serotonin-Syndrom: Duloxetin, Tramadol-HCl, Tranylcypromin.
Struma: Lithiumsalz.
Tachykardie: Dextrothyroxin-Na, Pancuronium.
Tod - Einzelbericht: Selegilin-HCl.
Tod infolge Amitriptylin-Intoxikation - Einzelbericht: Fluoxetin.
Torsade de pointes: Disopyramid, Perazin, Pipamperon, Sotalol-HCl, Sulpirid, Moxifloxacin.
Toxizitätssteigerung von Amitriptylin: Dextropropoxyphen, Estramustinphosphat, Labetalol.
Toxizitätssteigerung von: Betasympathomimetika bezogen auf Herzkreislaufsystem.
Toxizitätssteigerung von: Betasympathomimetika-Inhalate.
Toxizitätssteigerung von: Disulfiram - Verstärkung des Azetaldehydsyndroms.
Toxizitätssteigerung von: Isoetarin-HCl hinsichtlich Herz-Kreislauf-System.
Toxizitätssteigerung von: Phenytoin.
Toxizitätsverminderung von Amitriptylin bei Bethanecholchlorid bezogen auf Speichelfluss, Störung der Sexualität, Obstipation und reduzierte Blasenfunktion.
Tremor: Lithiumsalz.
Ventrikuläre Herzrhythmusstörungen: Formoterolfumarat-Inhalat.
Verstärkte anticholinerge Wirkung: Anticholinergika, Antihistaminika, Cimetidin, Clozapin, Fesoterodinfumarat, Glutethimid, Hydroxyzin-HCl, Ipratropiumbromid, Ipratropiumbromid-Inhalat, Lithiumsalz, Meclozin-HCl, Neuroleptika, Oxatomid, Oxycodon-HCl, Phenothiazine, Propanthelinbromid, Scopolamin.

Verstärkte sympathomimetische Wirkung: Amfepramon-HCl, Ephedrin, Fenetyllin, Formoterolfumarat-Inhalat,Gepefrin, Heptaminol, Norfenefrin, Oxedrintartrat, Prolintan-HCl, Sympathomimetika.

Verstärkte ZNS-dämpfende Wirkung: Alkohol, Barbiturate, Benzodiazepine, Clozapin, Hypnotika, Mequitazin, Nefopam, Neuroleptika, Opioid-Analgetika, Phenothiazine, Sedativa, Valproinsäure-Na, Rotigotin.

Verwirrtheit: Opioid-Analgetika, Hydromorphon-HCl.
Wasserretention: Desmopressinazetat.
Wechselseitige Spiegelerhöhung: Neuroleptika, Phenothiazine.
Wechselseitige Toxizitätssteigerung: Alkohol, Bromoprid, Chloramphenicol, Fluphenazindecanoat, Rasagilin, Selegilin-HCl, Fluoxetin, Natriumoxybat, Fesoterodinfumarat, Pethidin-HCl.

Wechselseitige Wirkungssteigerung: Schilddrüsenhormone.
Wirkungssteigerung von: Adrenalin/Auge, Amiodaron-HCl.
Wirkungssteigerung von: Cumarin-Antikoagulanzien.
Wirkungssteigerung von: Propafenon-HCl.
Wirkungssteigerung von: Amitriptylin bei Moxonidin, Bencyclanhydrogenfumarat.
Wirkungsverminderung von: Amitriptylin bei Amezinium.
Wirkungsverminderung von: Amezinium, Betanidin, Clonidin/Auge bezogen auf den Blutdruck, Clonidin-HCl, Guanadrel, Guanethidin, Guanfacin, Reserpin.
ZNS-Toxizität: Rasagilin. 

Abgeschrieben aus Roter und Gelber Liste

Liebe Grüße Heike
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19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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Beitrag von Dia_HB » Mittwoch, 15.04.15, 14:25

Mirtazapin Wechselwirkungen

http://de.oddb.org/de/drugs/fachinfo/ui ... teractions

Nebenwirkungen folgen aus Gelber Liste, da es mehr sind als die im Beipackzettel.

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Verstärkter Appetit, Gewichtszunahme, Schläfrigkeit, Abstumpfung, Kopfschmerzen, trockener Mund.

Häufige Nebenwirkungen:
Unormale Träume, Verwirrtheit, Angst, Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit, Schwindel, Zittern, Blutdruckabfall bei Körperlageveränderung, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen in Armen und Beinen, Erschöpfung.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Alpträume, Übersteigerung, Aufregung, Wahnvorstellungen, Unruhe (einschließlich Unruhe- oder gar Angstzustände und ungewollter Zuckungen), nervliche Missempfindung, "rastlose Beine", Ohnmacht, niedriger Blutdruck, Empfindungslosigkeit im Mund.

Seltene Nebenwirkungen:
Aggression, Muskelzuckungen, Erhöhung der Transaminasen im Blut.

Nebenwirkungen unbekannter Häufigkeit:
Blutbildungsstörungen (Mangel und Fehlen von Granulozyten, aplastische Anämie, Mangel an Blutplättchen, Überschuss an unreifen Blutzellen), Fehlfunktion der Nebenniere (überschießende Ausschüttung von Hormonen, die die Wasserausscheidung behindern), Natriummangel im Blut, Selbstmordgedanken, Selbstmordversuche, Krämpfe (Anfälle), Serotonin-Syndrom (Schwitzen, Schüttelfrost, Zittern, Unruhe, Angst), nervliche Missempfindungen im Mund, Sprechstörungen, Schwellungen im Mund, vermehrter Speichelfluss, schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, blasige Hautentzündung, Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse), Schlafwandeln, allgemeine Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), örtliche Schwellungen

Liebe Grüße Heike
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19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
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Übersicht Neben- und Wechselwirkungen / medizinische Fachbücher

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 21.04.15, 20:56

Danke, Heike, für die Infos!

Grüße Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Übersicht Neben- und Wechselwirkungen / medizinische Fachbücher

Beitrag von Dia_HB » Montag, 18.05.15, 22:26

Huhu ihr,

sollte jemand was über andere Medikamente wissen wollen, ich habe die neue gelbe Liste ,da sieht es schon wieder voller aus.

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Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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Re: Übersicht Neben- und Wechselwirkungen / medizinische Fachbücher

Beitrag von linka » Donnerstag, 21.05.15, 4:36

Huhu Heike,
toll! Danke für die Infos.
Kannst du vielleicht für mich mal unter Escitalopram nachgucken? Ich habe eine starke Blutgerinnungsstörung (Hämatome, Zahnfleischbluten, Nasenbluten etc.) entwickelt, die ich darauf zurückführe. Die Ärzte sind da grösstenteils anderer Meinung.
Lg
Linka
Grunderkrankung: unbekannt! Verdacht auf Bartonellose, Magnesiumverlusterkrankung
Medis
April 2009 - Jun. 2009: ca. 7 Wo. Sulpirid (50 mg abends und morgens)
Juni 2009: ca. 2 Wo. Paroxetin 20 mg zusätz. zum Sulpirid; bei Bedarf zusätz.
Ende Juni 2009: Sulpirid abrupt abgesetzt, Paroxetin nach zweiwöchiger Einnahme abgesetzt bzw. Umstellung auf Cipralex 20 mg
zusätz. für 2 Wochen Seroquel (Dosierung im Nachhinein unbekannt)
Bis Ende Juli 2009: für ca. 6 Wo. Cipralex 20 mg + Alprazolam 0,5 mg; danach einfach abgesetzt
Juli 2010 und Jan. 2011: jeweils 4 Wo. Antibiotika in Form von täglichen Infusionen
April 2011 - Sept. 2011: zwei weitere Antibiotika-Therapien über mehrere Monate und zusätzlich wieder Cipralex in (leider!!!) wechselnder Dosierung zwischen 5 mg und 15 mg (über etwa vier Wochen "ausgeschlichen")
Jan. 2012: nach totalem Zusammenbruch Mirtazapin 15 mg für 3 Wochen, dann 1,5 Wochen 7,5 mg und 1 Woche 3,75 mg, danach auf 0.
Gleichzeitig Wiedereinstellung auf Cipralex 10 mg
Seit Ende Jan. 2012 nun Cipralex 10 mg
Mai 2013: Reduzierung auf 5 mg
nach vier Wo. auf 4 mg
nach weiteren 3 Wo. auf 3 mg
nach 2 Wo. auf 2 mg
nach 2 Wo. auf 1 mg
dann nach einer Woche auf 1 mg starke Depression, Unruhe, Kribbeln, Brennen der Füße, Schmerzstiche im Knie und anderen Körperteilen, Schwindel, Benommenheit etc.
zurück auf 2 mg
erst leichte Stabilisierung dann "Fast"-Zusammenbruch nach 9 Tagen mit totaler Depression, Verzweiflung, Übelkeit, Zittern, Schwitzen, Frösteln etc.
31.07.13: zurück auf 3 mg
04.08.13: 4 mg
07.08.13: freiwillig in Klinik, da nicht mehr aushaltbar
08.08.13: 5 mg
21.08.13: Klinikarzt verordnet Abdosierung auf 4,5 mg
01.09.13: aufgrund großer Verunsicherung in der Klinik erneuter Zusammenbruch, lasse mir Lyrica aufschwatzen, 2x 50 mg
01.12.13: 4 mg Cipralex
Seit Jan. 14 Abdosierung Lyrica, Seit Mitte April 14 auf Null
26.07.14: 3,8 mg Cipralex
27.08.14: 3,6 mg Cipralex
05.10.14: 3,4 mg Cipralex
08.11.14: 3,1 mg Cipralex
01.01.15: 2,8 mg Cipralex
03.02.15: 2,5 mg Cipralex
03.03.15: 2,2 mg Cipralex
01.04.15: 2 mg Cipralex
29.04.15: 1,8 mg Cipralex
24.05.15: 1,6 mg Cipralex
Mai - Oktober 2015: alle vier Wochen um 0,2 mg reduziert, aktuell bin ich bei 0,3 mg und in vier Wochen geht's auf Null!!!
seit 03.12.15 MEDIKAMENTENFREI :haha:

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Re: Übersicht Neben- und Wechselwirkungen / medizinische Fachbücher

Beitrag von Dia_HB » Donnerstag, 21.05.15, 10:57

Escitalopram Nebenwirkungen

Schwindel beim Aufstehen aufgrund niedrigen Blutdrucks, erhöhte Natriumwerte im Blut (die Symptome sind Übelkeit und Unwohlsein mit schwachen Muskeln oder Verwirrung), Sehstörungen, Erbrechen, Mundtrockenheit, Leberfunktionsstörungen (erhöhte Menge von Leberenzymen im Blut), Muskel- und Gelenkschmerzen, Anfälle, Zittern, Bewegungsstörungen (unwillkürliche Muskelbewegungen), Halluzinationen, Manien, Verwirrung, Erregung, Angst, Störung in der Selbstwahrnehmung (Depersonalisation), Panik-Attacken und Nervosität, Schwierigkeiten beim Harnlassen, Milchfluss bei nichtstillenden Frauen, Ausschlag, vermehrte Neigung zu Quetschungen, Blutungs­störungen einschliesslich Haut- und Schleimhautblutungen, Magen-Darm-Blutungen, Juckreiz, Schwellungen und Tinnitus.
In 15% der Fälle können Unwohlsein und Übelkeit auftreten.

In 1–10% der Fälle können Schnupfen (verstopfte oder laufende Nase), verminderter Appetit, Einschlafstörungen, Schläfrigkeit, Schwindel, Gähnen, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, vermehrtes Schwitzen, sexuelle Störungen (verzögerte Ejakulation, Erektionsstörungen, verminderter sexueller Trieb, Orgasmusschwierigkeiten bei Frauen), Müdigkeit oder Fieber auftreten.
Hohes Fieber, Erregung, Verwirrung, Zittern und kurze, ruckartige Zuckungen einzelner Muskeln können Anzeichen des selten auftretenden so genannten «Serotonin-Syndroms» sein. 


Wechselwirkungen

Blutungsneigung: Cumarin-Antikoagulanzien, Clozapin, Phenothiazine.
Delirium : Selegilin-HCl .
EKG-Veränderungen - Verlängerung des QTc-Intervalls : Pimozid .
erhöhte Spiegel von: Escitalopram: Omeprazol, Cimetidin, Esomeprazol.
erhöhte Spiegel von: Flecainidazetat - ggf. Dosis verringern : .
erhöhte Spiegel von: Haloperidol, Clomipramin-HCl, Desipramin, Metoprolol, Nortriptylin-HCl, Perphenazinenantat, Propafenon-HCl, Risperidon, Thioridazin: .
Erregungszustand : Tryptophan .
extrapyramidale Symptome verstärkt : Metoclopramid .
Halluzinationen : Selegilin-HCl .
Hyponatriämie - Risiko erhöht : Desmopressinazetat .
Koma : Selegilin-HCl .
Kombination meiden : Citalopram, Clomipramin-HCl, Duloxetin, Fluoxetin, Fluvoxaminhydrogenmaleat,Johanniskrautextrakt, nichtsteroidale Antirheumatika, Paroxetin, Perphenazinenantat, Serotoninagonisten, Sertralin, Tramadol-HCl, Venlafaxin, Sibutramin, Linezolid, Pimozid, Tranylcypromin, Moclobemid, Rimonabant, Tranylcypromin, Selegilin-HCl, Oxitriptan, Tryptophan, Rasagilin.
Krampfanfälle : Buspiron-HCl, Tramadol-HCl, Bupropion-HCl, Mefloquin, Paliperidon.
Magen-Darm-Blutung : Butazone, Ibuprofen.
Magen-Darm-Störung: nichtsteroidale Antirheumatika
Parkinson-Syndrom - Einzelberichte zu schwerem akutem reversiblem Parkinsonoid : Fluphenazindecanoat, Fluphenazin.
Serotonin-Syndrom : Ziprasidon-HCl, Citalopram, Clomipramin-HCl, Duloxetin, Fluoxetin, Fluvoxaminhydrogenmaleat, Johanniskrautextrakt, Linezolid, Metoclopramid, Oxitriptan, Paroxetin, Serotoninagonisten, Sertralin, Sibutramin, Tramadol-HCl, Tranylcypromin, Trazodon, Tryptophan, Venlafaxin, Lithiumsalz, Carbamazepin, Moclobemid, Selegilin-HCl.
Tod : Moclobemid, Tranylcypromin.
Ulcus pepticum - Risiko erhöht : nichtsteroidale Antirheumatika .
Unruhezustand : Tryptophan .
Verwirrtheit : Moclobemid .
Wasserretention - Risiko erhöht : Desmopressinazetat .
wechselseitige Toxizitätssteigerung : Rasagilin .
Wirkungssteigerung von: Cumarin-Antikoagulanzien : Cumarin-Antikoagulanzien .
ZNS-Toxizität : Rasagilin .


Absetzerscheinungen


 Schwindelgefühl (Gleichgewichtsstörungen), Empfindungen wie „Nadelstiche“, brennende Empfindungen und (weniger häufig) Stromschlag-ähnliche Empfindungen auch im Kopf, Schlafstörungen (lebhafte Träume, Alpträume, Unfähigkeit zu Schlafen), Angstgefühle, Kopfschmerzen, Unwohlsein (Übelkeit), Schwitzen (einschließlich Nachtschweiß), Gefühl der Ruhelosigkeit oder Unruhe, Tremor (Zittern), Gefühl der Verwirrtheit oder Desorientierung, aufgewühltes oder gereiztes Gefühl, Durchfall, (weicher Stuhl), Sehstörungen, unruhiger oder pochender Herzschlag (Herzklopfen).




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Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
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Re: Übersicht Neben- und Wechselwirkungen / medizinische Fachbücher

Beitrag von Dia_HB » Dienstag, 26.05.15, 11:27

Fluoxetin Nebenwirkungen


Sehr häufig: Schlaflosigkeit (15,0%).

Häufig: Angst, Nervosität, Unruhe, Anspannung, Libidoverminderung (einschliesslich Libidoverlust), Schlafstörungen, abnormale Träume (einschliesslich Alpträume).

Gelegentlich: Depersonalisation, gesteigerte Stimmung, euphorische Stimmung, abnormale Gedanken, abnormaler Orgasmus (einschliesslich Anorgasmie), Zähneknirschen.

Selten: manische/hypomanische Reaktion, Halluzinationen, Agitiertheit.

Verwirrtheit wurde berichtet.

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Kopfschmerzen (19,9%).

Häufig: Aufmerksamkeitsstörung, Schwindel, Geschmacksstörungen, Lethargie, Schläfrigkeit (einschliesslich Hypersomnie und Sedation), Tremor.

Gelegentlich: psychomotorische Hyperaktivität, Dyskinesie, Ataxie, Gleichgewichtsstörungen, Myoklonus, Synkopen.

Selten: Krampfanfälle, Akathisie, buccoglossales Syndrom, Koma.

Sehr selten: Gedächtnisstörungen.

Serotonin-Syndrom wurde berichtet.

Augenerkrankungen

Häufig: Sehstörungen.

Gelegentlich: Mydriasis.

Herzerkrankungen

Häufig: Herzklopfen.

Gelegentlich: Angina Pectoris, Myokardinfarkt, Tachykardie (siehe «Überdosierung»).

Selten: Reizleitungs- bzw. Reizbildungsstörungen des Herzens.

Gefässerkrankungen

Häufig: Erröten.

Gelegentlich: Hypotonie.

Selten: Vasculitis, Vasodilatation, Thrombophlebitis.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Häufig: Gähnen.

Gelegentlich: Dyspnoe.

Selten: Pharyngitis.

Nasenbluten wurde berichtet.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: Diarrhö (11,0%), Übelkeit (18,5%).

Häufig: Erbrechen, Dyspepsie, Mundtrockenheit.

Gelegentlich: Dysphagie.

Selten: Schmerzen der Speiseröhre.

Sehr selten: Pankreatitis.

Gastrointestinale Blutungen, einschliesslich Ösophagusvarizenblutung, Blutungen von Zahnfleisch und Mund, Erbrechen von Blut, Blutstuhl, Hämatome (intraabdominal, peritoneal), Blutungen (anal, ösophageal, gastrisch, gastrointestinal (oberer und unterer Gastrointestinaltrakt), hämorrhoidal, peritoneal, rektal), hämorrhagische Diarrhö und Enterokolitis, hämorrhagische Divertikulitis, hämorrhagische Gastritis, Teerstuhl und hämorrhagisches Ulkus (ösophageal, gastrisch, duodenal), wurden gemeldet.

Leber- und Gallenerkrankungen

Häufig: abnorme Leberfunktionstests.

Sehr selten: Hepatitis.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Hautausschlag, Urtikaria, Pruritus, Hyperhidrose.

Gelegentlich: Alopezie, erhöhte Neigung zu Blutergüssen, kalter Schweiss. Exantheme, die sehr selten von systemischen Begleiterscheinungen wie Gelenksbeschwerden, Adenopathie und Fieber begleitet sein können.

Selten: Angioödem, Ekchymosen, Lichtempfindlichkeitsreaktion.

Erythema multiforme wurde berichtet, das zum Stevens-Johnson-Syndrom führen kann, oder toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom).

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Gelegentlich: Muskelzuckungen.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig: häufiges Wasserlassen (einschliesslich Pollakisurie).

Gelegentlich: Dysurie.

Selten: Harnverhalten.

Blasenentleerungsstörungen wurden berichtet.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Häufig: gynäkologische Blutungen, erektile Dysfunktion, Ejakulationsstörungen.

Gelegentlich: sexuelle Funktionsstörungen (gelegentlich anhaltend nach Absetzen der Therapie), Galaktorrhö.

Selten: Hyperprolaktinämie (Amenorrhö, Brustvergrösserung, etc.).

Priapismus wurde berichtet.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig: Müdigkeit (12,8%) (einschliesslich Asthenie).

Häufig: Nervositätsgefühl, Schüttelfrost.

Gelegentlich: Unwohlsein, Unbehagen, Hitzegefühl, Kältegefühl.



Wechselwirkungen


Monoaminoxidase-Hemmer:

Siehe Abschnitt 4.3 "Gegenanzeigen".

Nicht empfohlene Kombinationen:

MAOI-A (z. B. Moclobemid).

Kombinationen, die nur mit Vorsicht angewendet werden können:

MAOI-B (z. B. Selegilin): Risiko eines Serotoninsyndroms. Eine klinische Überwachung wird empfohlen.

Phenytoin:

Veränderungen der Blutspiegel wurden bei der gleichzeitigen Gabe mit Fluoxetin beobachtet. In einigen Fällen kam es zu toxischen Erscheinungen. Es sollte überlegt werden, die Dosis von Phenytoin vorsichtig zu titrieren und den klinischen Zustand zu überwachen.

Arzneimittel mit serotonerger Wirkung:

Die gleichzeitige Gabe von Arzneimitteln mit serotonerger Wirkung (z. B. Tramadol, Triptane) kann das Risiko eines Serotoninsyndroms erhöhen. Bei der gleichzeitigen Anwendung von Triptanen besteht das zusätzliche Risiko einer koronaren Gefäßverengung und Hypertonie.

Lithium und L-Tryptophan:

Es gibt Berichte über ein Serotoninsyndrom, wenn SSRIs zusammen mit Lithium oder L-Tryptophan gegeben wurden. Daher sollte Fluoxetin nur mit Vorsicht zusammen mit diesen Arzneimitteln angewendet werden. Wird Fluoxetin zusammen mit Lithium angewendet, ist eine engere und häufigere klinische Überwachung erforderlich.

CYP2D6 Isoenzyme:

Da Fluoxetin (wie trizyklische Antidepressiva und andere selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) durch das Cytochrom P4502D6 Isoenzym-System der Leber metabolisiert wird, kann die gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die auch durch dieses Enzymsystem metabolisiert werden, zu Wechselwirkungen führen. Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Arzneimitteln, die hauptsächlich durch dieses Isoenzym metabolisiert werden und eine geringe therapeutische Breite haben (wie Flecainid, Encainid, Carbamazepin und trizyklische Antidepressiva), sollte die Dosis dieser Arzneimittel am unteren Ende ihres Dosisbereichs liegen. Dies trifft auch zu, wenn Fluoxetin in den letzten 5 Wochen eingenommen wurde.

Orale Antikoagulantien:

Wenn Fluoxetin und orale Antikoagulantien gleichzeitig gegeben wurden, wurde gelegentlich über eine Änderung der blutgerinnungshemmenden Wirkungen (Laborwerte und/oder klinische Anzeichen) berichtet, ohne einheitliches Muster, aber auch mit der Zunahme von Blutungen. Bei Patienten, die mit Warfarin behandelt werden, muss der Blutgerinnungsstatus sorgfältig überwacht werden, wenn eine Behandlung mit Fluoxetin begonnen oder beendet wird (siehe Abschnitt 4.4 "Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung" unter "Blutungen").

Elektrokrampfbehandlung:

Es gibt seltene Berichte über verlängerte Krampfanfälle bei Patienten, die während einer Behandlung mit Fluoxetin eine Elektrokrampfbehandlung erhalten. Daher ist Vorsicht angebracht.


HALBWERTZEIT

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Re: Übersicht Neben- und Wechselwirkungen / medizinische Fachbücher

Beitrag von Dia_HB » Dienstag, 26.05.15, 14:01

Atosil Nebenwirkungen ( Promethazin )

Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit
- vor allem unter höheren Dosen bzw. bei Langzweitanwendung: Veränderungen des Augeninnendrucks, Einlagerungen bzw. Pigmentierung in Hornhaut und Linse des Auges, Schwitzen
- Obstipation
- Leukopenie
- Hyperthermie
- Porphyrie
- Tinnitus
- Diplopie, okulogyrische Krisen
- Erregung, Nervosität, Euphorie, Hysterie, Tremor, Anfälle, katatonische Zustände
- Ruhelosigkeit, Akathisie
- unregelmäßige Atmung
- athetoid-ähnliche Bewegungen der oberen Extremitäten bei Schmerzpatienten, die nicht oder nicht adäquat analgetisch behandelt wurden (nach parenteraler Applikation von Promethazin). Die Symptome verschwanden gewöhnlich nach Schmerzkontrolle
- besonders bei Kindern und älteren Patienten: paradoxe ZNS-Stimulationen mit Tremor, Irritabilität, Schlaflosigkeit, dystonen Reaktionen. Prädisponierend wirken fieberhafte Erkrankungen und Dehydratation.
- bei Patienten mit vorbestehenden respiratorischen Störungen: zentrale Atemdepression (dosisabhängig)
- Benommenheit, Müdigkeit, Fatique, Konzentrationsschwäche, vermindertes Reaktionsvermögen, Unkoordiniertheit
- Erhöhung der Plasma-Prolaktin-Konzentration
- Tachykardie, Bradykardie
- Hypotension (nach schneller i.v.-Applikation), Hypertension (nach langsamer i.v.-Applikation)
- Palpitationen (Herzklopfen)

Sehr häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/10)
- Sedierung (falls nicht als Sedativum eingesetzt)
- Mundtrockenheit und Eindickung von Schleim mit Störung der Speichelsekretion
- Vor allem zu Behandlungsbeginn: Blutdruckveränderungen (Hypotonie bzw. orthostatische Dysregulation), reflektorische Tachykardie, EKG-Veränderungen in Form klinisch nicht bedeutsamer Erregungsrückbildungstörungen

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (> 1/1000)
- Störungen der Hämatopoese
- Funktionsstörungen des Magen-Darm-Kanals, Cholestase, Miktionsstörungen
- Akkomodationsstörungen
- Hautreaktionen, Photosensibilisierung
- Tachykardie, Blutdruckschwankungen, Erregungsleitungsstörungen
- Provokation epileptischer Anfälle
- Sekretionsstörungen der Schweißdrüsen, vermehrter Tränenfluss, vermehrtes Durstgefühl
- verstopfte Nase
- Gewichtszunahme
- sexuelle Funktionsstörungen (z.B. Beeinträchtigung der sexuellen Reaktionsfähigkeit, Störungen der Libido, Störungen der Erektion und Ejakulation)
- Galactorrhoe
- Störung der Temperaturregulation
Die vegetativen Begleiterscheinungen sind oft dosisabhängig und verschwinden meist im Laufe der Behandlung oder nach Verringerung der Dosis.

Seltene unerwünschte Wirkungen (> 1/10000)
Ikterus (cholestatische Hepatitis)

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 1/10000)
- Schlafstörungen
- Verwirrtheitszustände und allgemeine Unruhe
- respiratorische Störungen
- Agranulozytose
- Ausbildung einer Thrombose
- schwere phototoxische Reaktion
- Krampfanfälle
- Parkinson-Syndrom (Zittern, Steifigkeit, Bewegungsarmut)
- Auftreten ungewollter auffälliger Bewegungen der Glieder, des Rumpfes, und der Gesichtsmuskeln (z.B. krampfartiges Herausstrecken der Zunge, Verkrampfung der Schlundmuskulatur, Blickkrämpfe (okulogyre Krisen), Schiefhals, Versteifung der Rückenmuskulatur, Kiefermuskelkrämpfe)
- Auslösung eines Glaukomanfalls (Grüner Star)
- lebensbedrohliches Malignes neuroleptisches Syndrom, Symptome: Fieber >40 Grad Celsius, Muskelstarre, Anstieg des Myoglobins und der Kreatinkinase-Aktivität im Blut, veränderter mentaler Status, unregelmäßiger Puls oder Blutdruck, Tachykardie, Diaphorese



Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen zentraldämpfenden Arzneimitteln (Hypnotika/Sedativa, Analgetika, anderen Psychopharmaka, Antihistaminika) oder Alkohol kann es zu einer wechselseitigen Verstärkung der Wirkungen und Nebenwirkungen (insbesondere von Sedierung und Blutdrucksenkung) kommen.

Bei Kombination von Promethazin mit anderen anticholinerg wirkenden Arzneistoffen, wie z. B. Antidepressiva oder Atropin, können die anticholinergen Effekte additiv verstärkt werden und vermehrt pharmakogene delirante Syndrome auftreten.

Die Plasmakonzentration von trizyklischen Antidepressiva und ihrer Metabolite wird durch gleichzeitige Gabe von Promethazin oder anderen Phenothiazinen stark erhöht, so dass mit einer erhöhten Toxizität beider Wirkstoffe (anticholinerge Wirkung, Absenken der Krampfschwelle, vor allem aber mit kardialen Effekten [QT-Intervall-Verlängerung]) gerechnet werden muss. Aus diesem Grunde wird von dieser Kombination abgeraten.

Auf Grund von Hinweisen auf Hypertension und Verstärkung extrapyramidalmotorischer Nebenwirkungen in Verbindung mit MAO-Hemmstoffen wird von einer Kombination von Promethazin mit MAO-Hemmstoffen abgeraten.

Promethazin sollte auf Grund eines möglichen paradoxen Blutdruckabfalls ("Adrenalinumkehr") nicht mit Epinephrin kombiniert werden.

Die Wirkung von Antihypertonika kann beeinflusst werden; in der Regel ist eine verstärkte blutdrucksenkende Wirkung (z. B. orthostatische Kreislaufdysregulation) von klinischer Relevanz.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Antikonvulsiva kommt es zu einem gesteigerten Abbau der Phenothiazine.

Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall verlängern (z. B. Antiarrhythmika Klasse IA oder III, Makrolid-Antibiotika, Malaria-Mittel, Antihistaminika, Antidepressiva), zu einer Hypokaliämie führen (z. B. bestimmte Diuretika) oder den hepatischen Abbau von Promethazin hemmen können, ist zu vermeiden.



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