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Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
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Oliver
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Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von Oliver » Montag, 15.06.15, 23:14

Liebe ADFDler,

man kann sich heute vor Zwangsbehandlung und Betreuung (der moderne Euphemismus für Entmündigung) schützen, indem man rechtzeitig eine Patientenverfügung einrichtet.
Es kann je­den tref­fen

Viele wis­sen es nicht: auch wenn Sie ge­gen kein Ge­setz ver­sto­ßen ha­ben, kann Ih­nen die Frei­heit und das Recht auf ein selbst­be­stimm­tes Le­ben ent­zo­gen wer­den.

Eine psych­ia­tri­sche Dia­gnose und die Be­haup­tung ei­ner „Selbst- oder Fremd­ge­fähr­dung“ sind da­für aus­rei­chend.

Psych­ia­ter klas­si­fi­zie­ren da­bei Ihr Ver­hal­ten als Sym­ptome ei­ner schwe­ren psy­chi­schen Er­kran­kung, nicht als Aus­druck Ih­res Wil­lens und Ih­rer Ent­schei­dun­gen.

Be­strei­ten Sie die Dia­gnose und leh­nen Sie eine Be­hand­lung ab, gilt dies be­reits als Be­weis Ih­rer Krank­heit.

Mög­li­che Fol­gen: Ein­sper­rung in der ge­schlos­se­nen Ab­tei­lung ei­ner psych­ia­tri­schen Kli­nik, zwangs­weise Ver­ab­rei­chung von Psy­cho­phar­maka oder Fest­schnal­len am Bett.
Quelle: Patverfü.de

Auf jeden Fall lesen:
http://www.patverfue.de/handbuch/konsequenzen-bedenken
http://www.patverfue.de/handbuch/risike ... richtungen

http://patverfue.de/
http://patientenverfuegung.de/

Alles Gute
Oliver
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Nospie

Re: Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von Nospie » Dienstag, 16.06.15, 11:37

Hallo,
ich habe Ende 2012,als mein Entzug anfing,eine Patientenverfügung gemacht,reines Bauchgefühl.
Gute Bekannte von mir haben eine von mir unterschriebene Kopie,außerdem habe ich eine Kopie
bei mir,wenn ich das Haus verlasse.
Gibt mir ein besseres Gefühl,ich komme mir nicht so ausgeliefert vor,man weiß ja nie.......
Ich finde das sehr wichtig!
Paßt auf euch auf :) .
Nospie

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Re: Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von Oliver » Dienstag, 16.06.15, 12:07

Hallo Nospie,

das bessere Gefühl ist viel wert :) - ich denke auch, dass es heute in dieser Gesellschaft ein wichtiger Baustein für ein selbstbestimmtes Leben ist.

Man sollte die Patientenverfügung übrigens auch noch im zentralen http://www.vorsorgeregister.de/ registrieren. Das muss von denen, die es beachten müssen (z.B. die Aufnahme in einer geschlossenen Psychiatrie bei versuchter Zwangseinweisung) abgefragt werden.

Alles Gute
Oliver
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Markus 77
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Re: Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von Markus 77 » Dienstag, 16.06.15, 12:26

Werde ich auch machen ...!
Seit 1.2 mirtazapin 15mg ca. 14tage ausgeschlichen. Psychische Krise: 25.2 .14 15mg mirtazapin ca. 15Tage u. 15 Tage 7,5 mg u.ausgeschlichen. ( schlief 15 Std. Damit)Seit.25.2 citalopram 10mg ( 65 Tage)umstieg am 5.4 30mg Duloxetin 14 Tage .. Dann Null( Grund:heftige kopfschmerzen,Augendruck , blutdruckkrise) seit. 15.5 Probleme mit starker Ermüdung/ tagesschläfrigkeit / war vorher nie/starker Erschöpfung/ am 1.6 2tage escitalopram 5mg ( starke Kopfschmerzen)26.6.14 in psychiatrischer Klinik mirtazapin 15mg u. 75mg bupropion . 2 Tage mit 150mg ... 75 mg zurückdosiert ( bekam bei 150mg blutdruckkrise zittrige Hände, übelkeit , Schwindel) ....Derzeitige Medikamente seit ca.seit ca.18.7:6,5m mirtazapin 7.8 ca 5mg Mitra. 2-3 mg Mirta seit 20.8..Seit 30.8 ..Seit 20.10 ca.6,5 mirtazapin seit 3. 11 15mg mirtazapin seit. 7.11 ca.12mg mirta weil 15 mg nicht benötigt!! 11mg Mirtazapin seit 21.11.13 13mg 2.12 .13 seit 18.1 Temsta 4,5mg reduziert auf null seit 22.2. 15 .! seit 20.2 15mg Mirtazapin seit 10.3.15 20mg stabil 18mg seit 15.4 .2015 seit 20.5 auf 16,5 mg schlaf 8 Std. Past 22.6 15,5 mg Versuch
....seit 14.7 . 14,5 mg mirtazapin seit 8.7.15 abilify 5mg abilify seit 18.7 2,5 mg mirta zapin seit 18.7 14mg , 13 mg mirta seit 11.8 12,5 mirtazapin seit 22.8 seit 3.9 12mg , seit 20.9 11mg ,seit 8.10.
...10 mg mirtazapin rezed. Depressionen .seit 1.10.15 9 mg 1.12.15 8 mg mirtazapin und seit 15.11 5 mg abilify schlaf ca.7-8 std . absetzerscheinung :erschöpfung (körperlich ,nervliche) erbrechen , übelkeit ...... ...7mg mirtazapin seit 25.12. 30.1......6,5mg mirtazpin 6 mg seit 29.2.16 .....19.3 5,5 mg
abilify 4,75mg ...!! abilify 5 mg 19.3 3.4.16 Umstieg wasserlösmethode 35ml ergibt 5,25
mg Mirtazapin 33ml ( 5 mg Mirtazapin ) 8.4. 16......30 ml ,( 4,5 mg ) 17.4 .16... 4mg ( 27ml ) 9.5 .16 .....31.5.16 ...3,5 mg ( 35 ml ) 24.6.16 3 mg ( 30ml ) 16.7
(26 ml ) 2,6 mg 18. 7 . 2,7 mg ( 27 ml ) 14 .8 ( 24 ml .. 2,4 mg 11.9.16 21 ml 2,1 mg ... 2 mg seit 25.9. 1,8 ml ( 1,8 mg ) seit 10.10 1,5 mg seit 5.11.16 ...1,2mg seit 30.11. (12ml ) .. 1mg ( 10ml ) 28.12.16....22.1 .17 ...0,8 mg .0,7 mg seit ...8.2.. 0,6 mg seit 18.2 ...0,5 mg 24.2 ..0,4mg ...3.3.17 0,3 mg 17.3 seit . 25.3 abgesetzt .....wieder eindosiert mit 0,2 mg ...ab 1.4.17....abgesetzt 27.4 .17 mit 0,15 mg Mirtazapin abgesetzt ...!!schlaf past 6-9 std.....seit 6.6.17 .........4 mg abilify 3,5 mg Abilify ....seit 29.6....21.7.. ..3mg. 2,6 mg ...seit 21.8 .....21.9.. 2,1 mg ...21.10...1,8 mg 21.11 1,4 mg .....21.12. .....1,00 mg .... 22.1 0,7 mg ....22.2 ... 0,4 mg abgesetzt

Lisamarie
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Re: Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 16.06.15, 20:48

Hallo, für mich ist das ganz wichtig und ich hab es jetzt auch im zentralen Vorsorgeregister , der Link von Oliver angemeldet, kostet einmal 2.50 Euro und zum Registieren nochmals 13 Euro. Aber das ist dort gut angelegt.
Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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fruehling
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Re: Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von fruehling » Dienstag, 16.06.15, 21:19

Soweit ich weiß, muss es aber nicht notariell beglaubigt sein oder?
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

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Re: Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 16.06.15, 21:58

Also da wird nur festgehalten , das eine Patientenverfügung existiert , nicht der Inhalt der Patientenverfügung . Mir soll schriftlich was zugeschickt werden , werd dann weiter berichten.
Lg Petra
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Re: Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von padma » Dienstag, 16.06.15, 22:06

Frühlingschrieb:
Soweit ich weiß, muss es aber nicht notariell beglaubigt sein oder?
Nein, ist nicht notwendig

lg padma
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Re: Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 21.06.15, 21:41

Hab gestern ne Brief bekommen das das jetzt im zentralen Vorsorgeregister hinterlegt ist. Fühle mich jetzt sicherer.
Lg Petra
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Patientenverfügung/Psychiatrietestament

Beitrag von Lea Gie » Montag, 08.10.18, 0:32

Hallo zusammen,

ich habe schon ein bisschen gesucht und den ein oder anderen Thread zum Thema Patientenverfügung gefunden. Aber ich wollte trotzdem nochmal ein paar Fragen zum Thema Patientenverfügung stellen.

1. Hat jemand von euch vielleicht eine mit einem Anwalt aufgesetzt und kann einem Tipps für eine rechtlich verbindliche Form geben?
2. Ist es sinnvoll die Verfügung von einem Zeugen für die aktuelle Zurechnungsfähigkeit unterschreiben zu lassen, zum Beispiel dem eigenen Hausarzt?
3. Habt ihr eine Kopie eurer Verfügung dann auch an die Psychiatrie in eurer Heimatnähe geschickt? Oder wie gewährleistet man, dass sie dann auch da landet wo sie hinsoll? :schnecke: :schnecke:


Sorry falls das alles schon ausführlich in einem anderen Thread war. Dann wäre ich für einen Hinweis auf den entsprechenden Thread sehr dankbar <3
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Re: Patientenverfügung/Psychiatrietestament

Beitrag von Jamie » Montag, 08.10.18, 9:23

Hallo lea :)

ich kann nur sagen, wie ich es gemacht habe. Das gilt auch für meine ganz normale Patientenverfügung, nicht nur die psychiatrische (beides möchte ich aber demnächst noch mal angehen / überprüfen, ob es nicht neuere / bessere gibt, denn meine sind uralt).

Zu 1) nein, wäre wohl aber sicherer.

zu 2) Ja, und ich wiederhole das jedes Jahr und unterschreibe selbst erneut in Anwesenheit eines Zeugen sowie dass der Zeuge selbst unterschreibt.

zu 3) Die Verfügung ist bei meinem Hausarzt sowie den engsten Familienmitgliedern und Freunden hinterlegt, sodass ich im Notfall schnell rankomme. Nach dem Prinzip: viel verteilt, einer wird schnell reagieren können.

Grüße
Jamie

----

PS evtl. kann man den Faden an unseren Patientenverfügungsthread hängen?
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Re: Patientenverfügung/Psychiatrietestament

Beitrag von gioia » Montag, 08.10.18, 10:03

Hallo ihr Lieben :)

Habe gelesen dass man das nach (5?) Jahren immer wieder erneuern lassen muss, damit es wirklich,verbindlich ' bleibt. Meine Hausärztin hat mir auch empfohlen das unbedingt notariell beglaubigen zu lassen, auch damit es ,verbindlich ' ist. Das werde ich sicher machen, sobald ich die Kraft dazu habe!
Liebe Grüße
Gioia
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2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
Im Herbst Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
2018: Auswirkung bis heute, war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, Psychopharmaka

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Re: Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 10.10.18, 8:05

Hallo,

Ich habe das Thema angefügt.

LG Ute
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Re: Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 10.10.18, 19:56

Hallo,

ich war auf dem Seminar von Peter Lehmann,
http://www.antipsychiatrieverlag.de/inf ... ychpav.pdf
da wurde gesagt, dass bei einer Patientenverfügung eigentlich kein Notar mitwirken muss. Der Gesetzgeber hat lediglich die schriftliche Form für die Patientenverfügung festgelegt, damit jeder Bürger ganz einfach und rechtswirksam seine Selbstbestimmungsrecht ausüben kann. Jeder kann daher eine Patientenverfügung wirksam schriftlich erstellen, ganz gleich ob dies per Hand oder am Computer ausgedruckt . Zwingend ist die eigenhändige Unterschrift, deswegen geht eine e-mail nicht.
Es besteht keine gesetzliche Vorschrift, die Patientenverfügung regelmäßig zu erneuern Man kann sie von Zeit zu Zeit aktualisieren und anpassen - und neu unterschreiben.
Und dennoch kann es sein , dass sich Psychiater über Gesetze hinwegsetzen und behaupten , dass derjenige schon beim Unterzeichnen nicht geschäftsfähig war.
Und nur deshalb ist es ratsam, einen Mit- Unterzeichner zu haben. Außer einem Notar kann es auch ein Anwalt oder ein (guter) Psychiater sein.

Hier nochmal alle Vorausverfügungen im Vergleich:
http://www.antipsychiatrieverlag.de/info/voraus.htm

liebe Grüße Arian
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inandout
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Re: Schutz vor psychiatrischer Willkür: Patientenverfügung

Beitrag von inandout » Freitag, 12.10.18, 11:06

Hallo,

zum Thema, dass Psychiater die Geschäftsfähigkeit bezweifeln könnten, habe ich den Rat erhalten, dass man den Hausarzt bittet, die Geschäftsfähigkeit zu attestieren. Und dann datiert man die Patientenverfügung möglichst auf das gleiche Datum und tackert das zusammen. So habe ich das auch gemacht.

Liebe Grüße inandout
"The goal of life is to have a ball." (Albert Ellis)
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