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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


@verrückte

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Jade
Beiträge: 189
Registriert: 25.10.2003 12:22
Wohnort: Mannheim

@verrückte

Beitrag von Jade »

Liebe Verrückte,
ersmal:hut 3x ab,Gratulation,freu,staun,freu,dass Du alles so toll eschafft hast.
nun hab ich eine grosse bitte an Dich,da ich vielleicht auch mit rat meines Neurologen "Deinen Weg"versuchen will.
bitte bitte schreib mir doch nochmal in Stichworten deine Absetzschritte,bzw die Medis die du statt dessen genommen hast.
wäre super lieb!!!!!!!!!
Danke
Jade
Verrückte
Beiträge: 27
Registriert: 18.12.2003 22:33

Beitrag von Verrückte »

Bitte bloß nicht so viele Blumen :roll: :roll: Wed ja noch rot :lol:

In Stichworten:

Ich hatte als letzte Medikation Doxepin 25 mg am Abend und 20 mg Fluoxetin am Morgen.

Zuerst habe ich "kalt" das Doxepin abgesetzt. Gab zwar etwas Probleme mit dem Schlaf, aber ging eigentlich ganz gut. Ca. vier Wochen später habe ich begonnen das Fluoxetin abzusetzen. Das habe ich erst auf die Häfte reduziert und es so eine Woche gelassen. Keine Probleme, dann habe ich es nochmal um die Häfte reduziert und da begannen die ersten Absetzprobleme.

Ich habe dann L-Tryptophan genommen, aber das nur, weil ich u.a. Essprobleme hatte, weil ich so sehr von dem Doxepin zugenommen hatte und mein Essverhalten alles Andere als regelmäßig war. Davon habe ich genau eine Schachtel genommen und dann auch kalt abgesetzt.

Parallel dazu habe ich Diphenhydramin-HCL besorgt (z.B. Emesan, kostet 20 Tabletten EUR 3,40 derzeit in der Apotheke). Ist ein H1 Antihistaminikum und wirkt eigentlich recht gut. Es beruhigt und "levelt" ziemlich runter. Es reduzierte die Absetzerscheinungen so stark, sodass sie aushaltbar waren. Ab und zu Zapps (1 bis 3 am Tag) und ab und zu kleinere depressive Schübe. Nicht weiter tragisch und für mich akzeptabel.

Das Medikament habe ich über 3 Monate genommen und es dann auch kalt abgesetzt. Die ersten 3 Nächte waren fast schlaflos, danach war der ganze Spuk vorüber. Man kann es aber auch über 1 Woche ausschleichen, dann gibts keine Probleme damit.

Viel Erfolg! (ich bin nur 1 bis 2 Mal pro Woche hier im Forum, wenn Du Fragen hast, kannst Du mich auch gerne anmailen. Ich gebe Dir die Adresse als private Nachricht.)

die Verrückte
Verrückte
Beiträge: 27
Registriert: 18.12.2003 22:33

Beitrag von Verrückte »

Was ich ganz vergessen hatte:

Verdauungsprobleme, die kriegte ich als Einziges nicht wirklich gut in den Griff. Sehr weicher Stuhlgang über knapp 2 Monate hinweg, konnte mich damit aber irgendwie arrangieren. :lol: :lol:

die Verrückte
Gesperrt