Hallo zusammen,
vor 10 Tagen habe ich Paroxetin von 5mg auf 0mg abgesetzt.
Mittlerweile haben sich fast alle Nebenwirkungen auf ein erträgliches Maß reduziert.
Nur die Übelkeit wird tendenziell sogar eher schlimmer als besser.
Von welchem Organ kommt diese Übelkeit denn?
Gibt es irgendetwas das ich dagegen tun kann?
Langsam wird es nämlich immer schwerer, Tag für Tag die Übelkeit auszuhalten. Aber das Letzte wäre doch, deswegen den Entzug wieder abzubrechen.
Über irgendwelche Erfahrungen damit oder Infos würde ich mich echt freuen.
vivie
Wenn die Übelkeit nicht mehr aufhört
Wenn die Übelkeit nicht mehr aufhört
Symptome: Depression, Essprobleme, Selbstverletzungsgedanken
Medikation: Paroxetin >> 4/2002 - 7/2004 >> (zwischen 10 und 30mg...)
Bisherige Absetzversuche: 8/2004 15mg Absetzversuch gescheitert wegen zu starker Entzugserscheinungen - auch nach drei Wochen noch sehr schlimm
Absetzverlauf: innerhalb eines Jahres von 15mg auf 5mg reduziert - sogar deutliche Absetzerscheinungen bei 2mg Reduzierung
am 12.8. abgesetzt von 5mg auf 0mg wegen Zeitmangel für weitere Minischritte) >> 2 Wochen stärkste Absetzprobleme - Dämmerzustand, Schwindel, Alpträume, Übelkeit, Schwitzen und Frieren, Hautjucken
Jetzt endlich paroxetinfrei!!!
[
Medikation: Paroxetin >> 4/2002 - 7/2004 >> (zwischen 10 und 30mg...)
Bisherige Absetzversuche: 8/2004 15mg Absetzversuch gescheitert wegen zu starker Entzugserscheinungen - auch nach drei Wochen noch sehr schlimm
Absetzverlauf: innerhalb eines Jahres von 15mg auf 5mg reduziert - sogar deutliche Absetzerscheinungen bei 2mg Reduzierung
am 12.8. abgesetzt von 5mg auf 0mg wegen Zeitmangel für weitere Minischritte) >> 2 Wochen stärkste Absetzprobleme - Dämmerzustand, Schwindel, Alpträume, Übelkeit, Schwitzen und Frieren, Hautjucken
Jetzt endlich paroxetinfrei!!!
[
-
Oliver
- Gründer
- Beiträge: 11072
- Registriert: 10.10.2003 23:58
- Hat sich bedankt: 713 Mal
- Danksagung erhalten: 420 Mal
Hallo Vivie.
Wenn es unerträglich ist, wäre es wohl das beste, wenn du wieder auf die letzte Dosis gehts, wartest bis es Dir ein paar Tage besser geht und dann einen kleineren Reduktionsschritt (z.B. 2,5 mg) machst. Die letzten Schritte sind oft die schwersten. Das ist ja kein Scheitern, sondern eine notwendige Anpassung der Absetzgeschwindigkeit.
Alles Gute
Oliver
Wenn es unerträglich ist, wäre es wohl das beste, wenn du wieder auf die letzte Dosis gehts, wartest bis es Dir ein paar Tage besser geht und dann einen kleineren Reduktionsschritt (z.B. 2,5 mg) machst. Die letzten Schritte sind oft die schwersten. Das ist ja kein Scheitern, sondern eine notwendige Anpassung der Absetzgeschwindigkeit.
Alles Gute
Oliver
-
amanda
Hallo!
Danke für Eure Antworten.
Ich habe es tatsächlich geschafft
Ich habe den Entzug weiter durchgezogen und habe jetzt auch das Gefühl, daß mich die Nebenwirkungen nicht mehr zum Umkehren zwingen werden.
Das schlimme und gefährliche und erschreckende ist, daß ich und vielleicht viele andere auch wärend des Entzugs nicht mehr so ganz realistische Pläne fassen können.
Deine Antwort Oliver habe ich an dem Sonntag, an dem ich es fast nicht mehr aushalten konnte, noch gelesen. Ich muß sagen, daß ich Deine Antwort wirklich vernünftig und nicht unpassend finde. Trotzdem hab ich mich danach erstmal ins Bett gelegt, hab geheult und hab mir überlegt, daß ich mich eher umbringen würde, als auch nur ein einziges Milligramm von diesem Medikament zu mir zu nehmen.
Natürlich liegt zwischen der Überlegung und der tatsächlichen Ausführung dann schon noch ein ganzer Weg.
Ich hab mir auch immer wieder gesagt, den nächsten Tag warte ich noch ab. Ja und irgendwann war der Zustand dann die meiste Zeit über aushaltbar und nur noch stundenweise schlimm.
Mittlerweile geht es mir ganz gut, und diese ganzen Entzugstage sind nur noch eine schreckliche Erinnerung.
vivie
Danke für Eure Antworten.
Ich habe es tatsächlich geschafft
Ich habe den Entzug weiter durchgezogen und habe jetzt auch das Gefühl, daß mich die Nebenwirkungen nicht mehr zum Umkehren zwingen werden.
Das schlimme und gefährliche und erschreckende ist, daß ich und vielleicht viele andere auch wärend des Entzugs nicht mehr so ganz realistische Pläne fassen können.
Deine Antwort Oliver habe ich an dem Sonntag, an dem ich es fast nicht mehr aushalten konnte, noch gelesen. Ich muß sagen, daß ich Deine Antwort wirklich vernünftig und nicht unpassend finde. Trotzdem hab ich mich danach erstmal ins Bett gelegt, hab geheult und hab mir überlegt, daß ich mich eher umbringen würde, als auch nur ein einziges Milligramm von diesem Medikament zu mir zu nehmen.
Natürlich liegt zwischen der Überlegung und der tatsächlichen Ausführung dann schon noch ein ganzer Weg.
Ich hab mir auch immer wieder gesagt, den nächsten Tag warte ich noch ab. Ja und irgendwann war der Zustand dann die meiste Zeit über aushaltbar und nur noch stundenweise schlimm.
Mittlerweile geht es mir ganz gut, und diese ganzen Entzugstage sind nur noch eine schreckliche Erinnerung.
vivie
Symptome: Depression, Essprobleme, Selbstverletzungsgedanken
Medikation: Paroxetin >> 4/2002 - 7/2004 >> (zwischen 10 und 30mg...)
Bisherige Absetzversuche: 8/2004 15mg Absetzversuch gescheitert wegen zu starker Entzugserscheinungen - auch nach drei Wochen noch sehr schlimm
Absetzverlauf: innerhalb eines Jahres von 15mg auf 5mg reduziert - sogar deutliche Absetzerscheinungen bei 2mg Reduzierung
am 12.8. abgesetzt von 5mg auf 0mg wegen Zeitmangel für weitere Minischritte) >> 2 Wochen stärkste Absetzprobleme - Dämmerzustand, Schwindel, Alpträume, Übelkeit, Schwitzen und Frieren, Hautjucken
Jetzt endlich paroxetinfrei!!!
[
Medikation: Paroxetin >> 4/2002 - 7/2004 >> (zwischen 10 und 30mg...)
Bisherige Absetzversuche: 8/2004 15mg Absetzversuch gescheitert wegen zu starker Entzugserscheinungen - auch nach drei Wochen noch sehr schlimm
Absetzverlauf: innerhalb eines Jahres von 15mg auf 5mg reduziert - sogar deutliche Absetzerscheinungen bei 2mg Reduzierung
am 12.8. abgesetzt von 5mg auf 0mg wegen Zeitmangel für weitere Minischritte) >> 2 Wochen stärkste Absetzprobleme - Dämmerzustand, Schwindel, Alpträume, Übelkeit, Schwitzen und Frieren, Hautjucken
Jetzt endlich paroxetinfrei!!!
[
-
Hannes Wien
- Gründer
- Beiträge: 903
- Registriert: 27.10.2003 14:16
- Wohnort: Wien
- Danksagung erhalten: 6 Mal
-
Oliver
- Gründer
- Beiträge: 11072
- Registriert: 10.10.2003 23:58
- Hat sich bedankt: 713 Mal
- Danksagung erhalten: 420 Mal
Hallo Vivie.
Schön, dass Du es auch geschafft hast
Ich kann Deine Abneigung verstehen wieder hochzudosieren, aber wenn die Symptome unerträglich sind, ist das ein Ausweg, den man sich nicht versperren sollte. Das ist ja keine Kapitulation, sondern es gehört mit zum Absetzen dazu, dass man auch Rückschläe hinnehmen muss und sich dadurch nicht entmutigen lassen sollte.
Alles Gute
Oliver
Schön, dass Du es auch geschafft hast
Ich kann Deine Abneigung verstehen wieder hochzudosieren, aber wenn die Symptome unerträglich sind, ist das ein Ausweg, den man sich nicht versperren sollte. Das ist ja keine Kapitulation, sondern es gehört mit zum Absetzen dazu, dass man auch Rückschläe hinnehmen muss und sich dadurch nicht entmutigen lassen sollte.
Alles Gute
Oliver
Hallo Vivie,
habe gerade deine Beiträge gelesen und freue mich sehr für dich,dass du es geschafft hast. Würde mich freuen, wenn du mir schreibst, welche Entzugssymptome du hattest. Ich stecke gerade mittendrin
Dir weiterhin viel Kraft.
LG Kim
habe gerade deine Beiträge gelesen und freue mich sehr für dich,dass du es geschafft hast. Würde mich freuen, wenn du mir schreibst, welche Entzugssymptome du hattest. Ich stecke gerade mittendrin
Dir weiterhin viel Kraft.
LG Kim
Symptome: Herzprobleme, Schwindel, Muskelkrämpfe, Angst; Diagnose:Herzreizleitungsstörung/VES und Angststörung
Medikation: seit 2000 Paroxetin 30mg
Zusätzlich: 2003 Diazepam 15mg, Beloc-Zok-mite 50mg
Bisherige Absetzversuche: Paroxetin von 30mg seit ca. 2004 auf 15mg, Diazepam auf 3mg
Absetzverlauf: seit 23.5. Paroxetin über 3 Wochen auf 10mg runter; momentan schwere Entzugserscheinungen
24.08.2005 7,5mg Paroxetin, 27.10.2005 10mg Paroxetin wegen schweren Entzugssymptomen
Dezember 2005 auf 7,5mg reduziert und das hat geklappt. Seit dem 23.01.06 auf 5mg, noch ein bisschen am schwanken, aber auch das scheint zu funktionieren. Freu!
Seit dem 10.04.06 auf 2,5mg, wieder Entzugssymptome aber langsam gewöhne ich mich daran.....
Ich hoffe es klappt.........
Medikation: seit 2000 Paroxetin 30mg
Zusätzlich: 2003 Diazepam 15mg, Beloc-Zok-mite 50mg
Bisherige Absetzversuche: Paroxetin von 30mg seit ca. 2004 auf 15mg, Diazepam auf 3mg
Absetzverlauf: seit 23.5. Paroxetin über 3 Wochen auf 10mg runter; momentan schwere Entzugserscheinungen
24.08.2005 7,5mg Paroxetin, 27.10.2005 10mg Paroxetin wegen schweren Entzugssymptomen
Seit dem 10.04.06 auf 2,5mg, wieder Entzugssymptome aber langsam gewöhne ich mich daran.....