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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Fevarin und Absetzerscheinungen - HILFE

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Blandine777
Beiträge: 8
Registriert: 05.09.2005 15:47
Wohnort: Bonn

Fevarin und Absetzerscheinungen - HILFE

Beitrag von Blandine777 »

Hallo,

ich bin neu hier, bin 28 und nehme seit Mai 2004 "Fevarin" 50 mg pro Tag. Bekommen habe ich das Medikament wegen Depressionen sowie Angst und Panik. Ich befinde mich jetzt gerade in einer "Absetzphase" und habe von täglich 50 mg auf 25 mg reduziert. Die ersten Tage war das vollkommen ok, seit letzte Woche Donnerstag geht es mir gar nicht mehr so gut, wobei ich dazu sagen muss, dass mich auch ein Virus erwischt hat. Der Virus scheint wieder weg zu sein, aber ich habe vermehrt Panikzustände, bin extrem müde und habe besonders gegen Abend das Gefühl, als wären meine Augen total dick und geschwollen und es fühlt sich an, als wäre mir schwindelig, mir ist aber nicht wirklich schwindelig. Sehr schwer zu erklären...

Da ich erst am 11.10. einen Termin bei meinem neuen Psychiater habe und mein jetziger Psychiater mein volles Vertrauen verloren hat, nachdem ich einfach nur mit Medikamenten abgespeist wurde und anschliessend zu hören bekam, ich darf jetzt nicht mehr zu dem Doc selber weil der nur noch Privatpatienten behandelt und ich somit zu nem neuen Doc der frisch angestellt wurde wechseln sollte...

Glaubt ihr, daß es falsch war, das Medi gleich auf 25 mg zu reduzieren? Soll ich lieber noch etwas abwarten wie es sich entwickelt oder aber erstmal wieder 50 mg nehmen und dann im Oktober unter Anleitung des neuen Arztes absetzen? Hat bereits jemand Erfahrungen mit Fevarin?

Bin schon ein wenig verzweifelt und wäre froh, wenn mir hier jemand helfen könnte...

Lieben Dank!

Blandine
1. Absetzversucht von 50 mg Fevarin pro Tag auf 25 mg Fevarin pro Tag - leider nicht geklappt
2. Absetzversuch folgt wahrscheinlich ab Mai 2006
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
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Beitrag von mücke »

Hallo Blandine

Mit Fevarin habe ich keine Erfahrung, habe aber einen link für dich.
www.antidepressiva-absetzen.de
Wenn du das gelesen hast, kannst du deine jetzigen Beschwerden vielleicht besser einordnen. Ob du zu schnell reduziert hast, hängt von der Intensität deiner Beschwerden ab. Sind sie kaum zu ertragen, war es wohl zu viel. Du könntest auf 50 mg zurückgehen, warten bis du wieder stabil bist, dann erst erneut reduzieren auf 37,5 mg.

Gruss Annette
Blandine777
Beiträge: 8
Registriert: 05.09.2005 15:47
Wohnort: Bonn

@Annette

Beitrag von Blandine777 »

Hallo,

Danke für Deine Antwort und den Link! Werd ihn mir gleich mal anschauen!

Meine Beschwerden sind jetzt nicht extrem schlimm, hab ja auch "nur" 50 mg genommen am Tag, aber stören tuts doch schon und dazu kommt halt eben die Angst, etwas falsch zu machen...

Auf alle Fälle müsste ich aber erstmal auf 50 mg zurück und dann auf 37,5 mg usw.?

Danke fürs Helfen!!!

LG,
Blandine
1. Absetzversucht von 50 mg Fevarin pro Tag auf 25 mg Fevarin pro Tag - leider nicht geklappt
2. Absetzversuch folgt wahrscheinlich ab Mai 2006
amanda

Beitrag von amanda »

Hallo Blandine LEIDER ist es so dass bei vielen Ärzten zuerst der Rezeptblock gezückt wird....anstatt eine Aufklärung über das eigentliche Krankheitsbild ,Alternativen zu Psychopharmaka usw . Ich habe es selbst nicht anders erlebt. LEIDER !!!! Wichtig ist es dass du eine gute Therapie machst . DIE GRÜNDE für deine Erkrankung findest und lernst wie man Panik und Ängste aushält oder sogar lindern kann. Sollte dein neuer Psychiater auch SCHROTT sein dann versuche lieber in eine gute Psychosomatische Klinik zu kommen. Nicht jeder hat die Kraft sich selbst zu helfen. Wichtig ist aber auf jeden Fall dass du dir möglichst viel Info besorgst über DEINE Krankheitssympthome und über Medikamente. Alles Gute AMANDA
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