Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->


 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
Ex-Depressiver
Beiträge: 224
Registriert: 06.01.2013 11:33
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 14 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Ex-Depressiver »

Erstaunlich, dass inzwischen selbst das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte vor SSRI und SNRI warnt:

Zumindest erst mal bei der Anwenduung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 29 Jahren.

http://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoin ... rtung.html
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 16480
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 843 Mal
Danksagung erhalten: 2773 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Verrückt ist, dass der Text 10 Jahre alt ist und diese Hinweise erhält, von denen ich nicht weiß, wieviele Psychiater das berücksichtigen:
Der CHMP weist auch darauf hin, dass Langzeiterfahrungen über den Einfluss von Antidepressiva auf Wachstum, Reifung sowie zur kognitiven Entwicklung und Verhaltensentwicklung bei Kindern fehlen.

Eine Behandlung sollte nicht plötzlich und ohne ärztlichen Rat abgebrochen werden, da es zu Absetzerscheinungen wie z.B. Schwindel, Kribbeln in den Gliedmaßen, Schlafstörungen, Angst, Zittern, Übelkeit, Reizbarkeit kommen kann, die bei einigen Patienten auch schwer verlaufen und lang anhalten können. Es wird daher empfohlen, die Behandlung mit einer schrittweisen Verringerung der Dosis über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten zu beenden.
http://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoin ... rtung.html
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Kimeta
Beiträge: 944
Registriert: 07.09.2012 17:07
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kimeta »

29 Forscherteams haben jeweils den selben Datensatz ausgewertet, mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen: Klick

Das Experiment hat aus meiner Sicht reichlich Schwächen, die auch in den Kommentaren genannt werden, aber interessant ist es trotzdem. Ein Puzzleteil mehr zu meiner Desillusionierung in Bezug auf Wissenschaft und Objektivität.

Viele Grüße,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Kimeta
Beiträge: 944
Registriert: 07.09.2012 17:07
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kimeta »

Ich weiß nicht, ob das hier bereits verlinkt wurde:

"994 Massenerschiessungen in den USA seit der Wiederwahl von Barack Obama (2012) - Neueste Studie bestätigt, Antidepressiva erhöhen die Gewaltbereitschaft um 43% bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen" Klick

Der Artikel ist sehr deutlich. OTS ist, wenn ich das richtig sehe, ein österreichischer Pressedienst, bei dem man Pressemitteilungen einstellen kann, ob sie redaktionell geprüft werden, ist mir nicht klar.

Diese Pressemeldung wurde von einer "Bürger-Organisation für Menschenrechte" herausgegeben, die auch als Kontakt für Rückfragen angegeben ist. Sie beschäftigt sich mit Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie und ist international tätig. Klingt zunächst gut, aber die Organisation stammt offenbar aus dem Scientology-Umfeld, deshalb verlinke ich sie hier auch nicht.

Viele Grüße,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 16480
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 843 Mal
Danksagung erhalten: 2773 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Wenn wir schon bei den Gewalt sind hier noch ein aktueller Beitrag von Peter Breggin mit Hinweis auf Facebook-Eintrag des Oregon Amokläufers:
A screenshot of the Facebook of the Oregon shooter, taken by a colleague of mine before the site was taken down, has the following comment from the shooter: “Chris Harper Mercer, August 16: I have a pill bottle with like five types of pills mixed in. I don’t know which ones are the sleep aids, so I just took four of each.”
http://www.madinamerica.com/2015/10/bre ... n-shooter/
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Kimeta
Beiträge: 944
Registriert: 07.09.2012 17:07
Danksagung erhalten: 47 Mal

Spiegel-Artikel "Fragwürdige Umfragen: Von wegen repräsentativ"

Beitrag von Kimeta »

Spiegel-Artikel "Fragwürdige Umfragen: Von wegen repräsentativ"

Der Spiegel versucht an einigen Beispielen klarzumachen, dass das Ergebnis einer Befragung auch bei großen Datenmengen nicht repräsentativ sein muss. Der Artikel ist nach meiner Meinung nicht gerade umwerfend und überraschend, aber er bietet einen Baustein zum Thema "Kann man Studien überhaupt glauben" :wink: . Auch im Rahmen von Studien gibt es ja viele Befragungen.

Hier geht es zum Artikel: Klick

Viele Grüße,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 20606
Registriert: 04.02.2013 22:37
Hat sich bedankt: 1457 Mal
Danksagung erhalten: 2379 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Jamie »

Dieser TV-Hinweis stammt von Teilnehmerin Sommersprosse. Vielen Dank :)
Ich möchte auf eine kommende Dokumentation aufmerksam machen !

Tod auf Rezept
Pillen mit lebensgefährlichen Nebenwirkungen
CH 2015

am 22. Oktober 2015 um 20.15 Uhr auf 3sat

Immer mehr Menschen greifen zu Psychopharmaka, seit 2000
hat sich der Konsum in Deutschland mehr als verdoppelt.
Die Pillen sollen Angstzustände und Depressionen lindern.
Einige der verschriebenen Medikamente stehen allerdings im Verdacht,
Aggressionen und Suizid auszulösen.
Ein Pharma-Insider enthüllt, wie die Branche systematisch versucht,
die Warnhinweise von den Beipackzetteln zu verbannen.

Liebes Team der ADFD, wollte nicht das diese TV-Sendung unter geht, daher in meinem Thread.
Wenn nicht passend dann bitte verschieben....DANKE Euch :hug:
35 Jahre Antidepressiva - div. Fabrikate.....
[highlight=yellow]
Edit murmeline, Inhaltsangabe laut 3sat:
[/highlight]

Tod auf Rezept
Film von Olivier Pighetti
Erstausstrahlung


Antidepressiva und Beruhigungsmittel werden oft verordnet, obwohl sie fatale Nebenwirkungen haben können: Sie stehen im Verdacht, in manchen Fällen Suizidgedanken und Aggressionen auszulösen.

Täglich begehen im Schnitt 22 US-Soldaten Selbstmord – mehr als in Kampfeinsätzen sterben. Die erlebten Extremsituationen führen oft zu Angstzuständen und Depressionen. Psychopharmaka sollen helfen, doch einige Experten führen die hohe Suizid-Rate auf sie zurück.

Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern – rund fünf Millionen Menschen leiden derzeit in Deutschland an einer Depression. Die Stoffgruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und deren Verwandte gehören zu den am häufigsten eingesetzten Antidepressiva. Sie helfen vielen Patienten, ihre Angstzustände und Depressionen zu überwinden. Doch Kritiker warnen davor, dass insbesondere in den ersten Wochen der Einnahme von SSRI eine erhöhte Gefahr für Suizidgedanken oder Aggressionen bestehe.

Am Max-Planck-Institut in München geht Professor Elisabeth Binder der Frage nach, welche Patienten bei Einnahme von SSRI-Antidepressiva diese Verhaltensmuster aufzeigen. Liegt die Erklärung dafür in ihren Genen? Durch die Entschlüsselung der genetischen Ausstattung der Patienten hofft man, die Gefahr einer Medikation mit Antidepressiva bereits im Vorfeld abschätzen und risikoärmere Alternativen suchen zu können.

Psychopharmaka gehören zu den am meisten verordneten Medikamenten – über eine Milliarde Tagesdosen Antidepressiva nehmen die Deutschen pro Jahr ein. Patienten mit psychischen Problemen suchen häufig Rat bei ihrem Hausarzt und bekommen dort zum ersten Mal Antidepressiva verschrieben. Im Falle einer leichten depressiven Verstimmung kann ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Hausarzt durchaus helfen. Eine medikamentöse Behandlung sollte allerdings immer von einer Psychotherapie begleitet werden - raten Psychologen und Psychiater.

Immer häufiger wird heute der Besuch beim Facharzt oder Therapeuten durch das Internet ersetzt. Unseriöse Online-Apotheken verkaufen Antidepressiva mit zweifelhafter Herkunft und Wirkung rezeptfrei, obwohl sich mittlerweile auf vielen Beipackzetteln ein Hinweis auf die unter Umständen erhöhte Suizidgefahr findet.

Die Dokumentation "Tod auf Rezept" fragt nach gefährlichen Nebenwirkungen und der Verantwortung der Pharmaindustrie. Unter anderem äußert sich der ehemalige Manager eines Pharmakonzerns dazu, wie Medikamentenhersteller versuchen, die Warnhinweise auf den Beipackzetteln ihrer Produkte zu unterdrücken.
http://www.3sat.de/programm/?viewlong=v ... N22&cx=105
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos ueber mich:
► Text zeigen
Wort
Beiträge: 115
Registriert: 19.01.2015 01:03
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Wort »

SSRIs beeinflussen möglicherweise das Gehirn von Depressiven anders als das von von Nicht-Depressiven
Common antidepressant may change brain differently in depressed and non-depressed people
http://www.neuroscientistnews.com/resea ... sed-people
The study -- conducted in nonhuman primates with brain structures and functions similar to those of humans -- found that the antidepressant sertraline, a selective serotonin reuptake inhibitor (SSRI) marketed as Zoloft, significantly increased the volume of one brain region in depressed subjects but decreased the volume of two brain areas in non-depressed subjects.

"These observations are important for human health because Zoloft is widely prescribed for a number of disorders other than depression," said Carol A. Shively, Ph.D., professor of pathology-comparative medicine at Wake Forest Baptist and lead author of the study, published in the current online issue of the journal Neuropharmacology.
Kassiopeia
Beiträge: 333
Registriert: 31.01.2014 21:59
Hat sich bedankt: 42 Mal
Danksagung erhalten: 56 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kassiopeia »

3sat Hauptabendprogramm am 22.Oktober 2015: Tod auf Rezept

http://www.3sat.at/programm/?viewlong=v ... border1800

Alles Liebe
Kassiopeia
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 16480
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 843 Mal
Danksagung erhalten: 2773 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Der Psychiatrie-Skandal
Hunderttausende Patienten werden aus finanziellen Gründen im Krankenhaus gehalten

Markus Grill, 26. September 2015

Immer mehr Menschen werden heute wegen einer psychischen Störung ins Krankenhaus eingewiesen. Weil die Deutschen depressiver, schizophrener, gestörter werden? Nein, der Fehler liegt im System. Die Krankenkassen verweigern sich der Erkenntnis, dass man viele seelisch Kranke am besten zu Hause behandelt. Und die Kliniken verdienen prächtig an den Patienten auf Station. Dabei gibt es längst alternative Modelle. Doch die Bundesregierung will lieber ein Pauschalen-Modell (PEPP) einführen, das die schlechten Zustände zementiert. Die Anatomie eines Skandals.

https://correctiv.org/recherchen/storie ... e-skandal/
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 16480
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 843 Mal
Danksagung erhalten: 2773 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Gefahr Psychopharmaka: "Nicht alles schlucken"
Nordmagazin - 14.10.2015 19:30 Uhr
Bei psychischen Erkrankungen wird schnell zu Psychopharmaka gegriffen - zu schnell? Der Dokumentarfilm "Nicht alles schlucken" lädt zum Gedankenaustausch ein.
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 32110.html
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 16480
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 843 Mal
Danksagung erhalten: 2773 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Ich hab mir erlaubt, die Kommentare zur Doku "Tod auf Rezept" zu verschieben, weil es mir sinnvoll erscheint, dass ddiese in einem Exctra-Beitrag zusammen sind.
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 45#p118145
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Kassiopeia
Beiträge: 333
Registriert: 31.01.2014 21:59
Hat sich bedankt: 42 Mal
Danksagung erhalten: 56 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kassiopeia »

Na da schau her!

Guter Artikel und nicht uninteressant, was der Herr da forscht in Krems.

http://derstandard.at/2000024425148/Ant ... raurigkeit

Alles Liebe
Kassiopeia
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 16480
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 843 Mal
Danksagung erhalten: 2773 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Danke Kassiopeia

Zum Autor (siehe Link oben)
Gerald Gartlehner ist Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin (EbM) und Klinische Epidemiologie der Donau-Uni Krems, Direktor der österreichischen Cochrane-Zweigstelle und Vizedirektor des Research Triangle Institute – University of North Carolina Evidence-based Practice Center, USA. Er leitet die Plattform medizin-transparent.at.
Dazu:
Die Cochrane Collaboration arbeitet nach methodischen Regeln, um Bias und systematische Fehler auszuschließen. Außerdem ist die oberste Prämisse der Verzicht auf industrielle oder pharmazeutische finanzielle Förderung, um Unabhängigkeit zu gewährleisten. Die Cochrane Collaboration ist eine gemeinnützige Organisation.
https://de.wikipedia.org/wiki/Cochrane_Collaboration

Prof. Peter Goetzsche ist übrigens Direktor des Nordic Cochrane Centre.
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Kimeta
Beiträge: 944
Registriert: 07.09.2012 17:07
Danksagung erhalten: 47 Mal

NDR Visite

Beitrag von Kimeta »

U.a. gibt es morgen (27.10.2015, 20:15) folgendes Thema:

Frei verkäufliche Schlafmittel nicht harmlos

Rezeptpflichtige Schlafmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine machen sehr schnell abhängig und haben auf Dauer gefährliche Nebenwirkungen. Als harmlos und völlig unbedenklich gelten dagegen frei verkäufliche Einschlafhilfen aus der Apotheke. Doch Experten warnen: Besonders von den weit verbreiteten Präparaten mit dem Wirkstoff Doxylamin ist dringend abzuraten.
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Kimeta
Beiträge: 944
Registriert: 07.09.2012 17:07
Danksagung erhalten: 47 Mal

"Angst vor Schmerzen -Arte: Das Milliardenbusiness mit den Schmerzmitteln"

Beitrag von Kimeta »

Es geht um Schmerzmittel, aber die Parallelen zu Psychopharmaka (und vermutlich noch x weiteren Medikamentengruppen) springen einem förmlich ins Auge:

"Angst vor Schmerzen - Das Milliardenbusiness mit den Schmerzmitteln" bei Arte

Wichtige Themen, z.B. die Unabhängigkeit von Ärzten, werden intensiv betrachtet.

Den Beitrag von gestern kann man 7 Tage lang in der Mediathek sehen (klick).

Ich würde ja sehr gern eine Zusammenfassung schreiben, aber ich fürchte, das schaffe ich nicht, deshalb meine Empfehlung, den Beitrag zu gucken. Er ist allerdings 50 min. lang.

Viele Grüße,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Kimeta
Beiträge: 944
Registriert: 07.09.2012 17:07
Danksagung erhalten: 47 Mal

Nachtrag zu "Angst vor Schmerzen - Das Milliardenbusiness mit den Schmerzmitteln"

Beitrag von Kimeta »

Guten Abend,

Nachtrag: die Sendung ist auch (hoffentlich dauerhaft) bei Youtube zu sehen: Klick

Viele Grüße,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Oliver
Gründer
Beiträge: 11072
Registriert: 10.10.2003 23:58
Hat sich bedankt: 713 Mal
Danksagung erhalten: 420 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Oliver »

Gestern zufällig im Radio mitbekommen:

http://www.srf.ch/sendungen/forum/komm-suesser-schlaf
Komm, süsser Schlaf!
Schlafmittel gehören zu den bestverkauften Medikamenten in der Schweiz. Ob rezeptpflichtig oder frei erhältlich Medikamente, die den Schlaf verheissen, sind begehrt. Schliesslich leidet ein Viertel der Bevölkerung in der Schweiz unter Schlafproblemen.

So liest man im Helsana- Arzneimittelreport, dass letztes Jahr 571'200 Menschen Benzodiazepine eingenommen haben. Medikamente dieser Gruppe gelten als wirksam, sind aber nicht unumstritten. Aber auch nicht rezeptpflichtige Schlaf-Medikamente gingen in den Apotheken millionenfach über den Ladentisch.
Ich habe gerade reingeschaltet, als einer der Experten meinte, dass seiner Meinung nach Benzodiazepine verboten sein sollten (meiner Meinung nach nie eine Lösung, aber interessant, dass sowas aus dem Radio kommt), konnte aber dann nicht mehr weiter hören (mein Autoradio ist sehr launisch).

Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

Bitte beachten:
Bitte melde Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen über einen Klick auf das Ausrufezeichen oben rechts im problematischen Beitrag und erkläre in der Meldung was das Problem ist. Das Team wird sich dann darum kümmern. Da das Team nur ehrenamtlich in der Freizeit aktiv ist, kann das allerdings auch mal dauern.

Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
fruehling
Beiträge: 996
Registriert: 08.03.2014 19:48
Hat sich bedankt: 38 Mal
Danksagung erhalten: 58 Mal

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von fruehling »

http://swrmediathek.de/player.htm?show= ... 26b975f2e6

Ich hoffe, es ist in der Mediathek zu sehen.
Gestern im Nachtcafe. Sehr interessant, besonders die letzten Minuten in denen ein Mediziner von seinem Vater erzählt, der im Pflegeheim Risperdal bekam und ihn das Medikament umgebracht habe.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:
Kimeta
Beiträge: 944
Registriert: 07.09.2012 17:07
Danksagung erhalten: 47 Mal

Psychopharmaka bei Tieren

Beitrag von Kimeta »

Guten Morgen und einen schönen Sonntag!

Ich habe gerade festgestellt, dass es mehrere Berichte zum Thema Psychopharmaka in Zoos gegeben hat. Ob die Vorwürfe angemessen sind, kann ich angesichts der pro- und contra-Aussagen nicht beurteilen, aber ich war trotzdem reichlich überrascht. Offenbar ist das aber ein Thema, das immer mal wieder diskutiert wird (weil das Suchwort "tiere" hier so viele Treffer hat, konnte ich nicht feststellen, ob es hier schon einen Bericht dazu gab).

Einige Artikel:
http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/ar ... r-zootiere
http://www.gn-online.de/Nachrichten/Kau ... 29375.html

In diesem Fall scheint leider was dran zu sein:
http://www.extremnews.com/nachrichten/n ... 58bfac8c0b

Viele Grüße,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Antworten