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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Was tun bei Absetzsymptomen?

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Lucutus
Beiträge: 12
Registriert: 28.10.2005 05:40
Wohnort: NRW

Was tun bei Absetzsymptomen?

Beitrag von Lucutus »

Hallo,

kann mir jemand einen Rat geben?

Ich habe Absetzsymptome, weil Fluctin zu schnell abgesetzt. Was kann ich dagegen tun? Wieder Fluctin nehmen? Zum Hausarzt gehen (kann der sowas denn verschreiben)? Noch zwei Wochen warten bis ich nen Termin bei nem neuen Psychologen hab? Warten auf den Termin wär ja das einfachste, aber manchmal glaube ich, dass ich nicht so lange warten kann.
Symptome: Angstzustände Diagnose: Soziale Phobie?, Angststörung
Medikation: Fluoxetin 20mg 3jahre lang mit 3 Montatiger Unterbrechung. Seit Aug. 05 ohne.
Christine
Beiträge: 35
Registriert: 12.06.2004 00:00

Beitrag von Christine »

Hallo,

seit wann hast Du denn die Absetzsymptome? Sind sie schwer? Aus Deinem Aufruf kann man nicht viel lesen. Mir geht es zur Zeit auch nicht gut. Habe seit dem 01.09. nichts mehr genommen.
Was sind Deine Symptome? Hälst Du sie gut aus? Was erwartest Du Dir vom Psychologen? Oder meinst Du Neurologen?
Wäre nett mehr von Dir zu erfahren.

Grüße Christine
Symptome: Übelkeit, Schwindel, Herzrasen, Gefühl wahnsinnig zu werden; Diagnose: Panikattacken Medikation: 1. Insdison, danach seit ca. 2000 Paroxetin 40 mg
Bisherige Absetzversuche: 2 Versuche in 2004, nach den vergeblichen Versuchen auf 30 mg. Seit 13.08.2005 auf 15 mg und dann seit 01.09.2005 auf 0,00 mg.
Seit 13.09. massive Angstzustände + Heulkrämpfe. Angst Tag und Nacht vorhanden. Sehr schwer auszuhalten.
Seit 1.11. 15 mg dann ab 4.11. wieder 30 mg Paroxetin, nachdem ich nicht mehr konnte und bald durchgedreht bin vor Angstzuständen und stark selbstmordgefährdet war. Wirkung dauerte, hat auf sich warten lassen. Zur Zeit besser.
Lucutus
Beiträge: 12
Registriert: 28.10.2005 05:40
Wohnort: NRW

Beitrag von Lucutus »

Hallo Christine,

die Absetzsymptome habe ich seit zwei oder drei Wochen. Wie schwer sie sind? Kann nicht genau sagen oder unterscheiden, was bei mir Absetzsymptome oder Rückfälle sind. Jedenfalls geht es mir nach der (zu kurzen) Abseztung von Fluctin besonders schlecht. Was ich vorher (vor der Absetzung) nicht gehabt habe, sind Weinkrämpfe, fühle mich einsam, noch antriebsloser als vorher, fühle mich ungewollt von Freunden, bin oft sehr traurig, Herzklopfen, Schlafstörungen, habe Suizid-Gedanken.. Dazu kommt die Angst, die ich jetzt verstärkt spüre, aus der Wohnung zu gehen, vor der Zukunft, vor Fremden Menschen...

Ob ich das gut Aushalte? Weiss nicht, ich will nur dass es aufhört. Ich möchte wieder Spaß am Leben haben.

Von meinem neuen Psychotherapeuten erhoffe ich mir besserung.

Habe hier auch einiges über meinen alten Therapeuten geschrieben:
http://www.adfd.org/forum/viewtopic.php?p=12464#12464

Gruß,
Lucutus
Symptome: Angstzustände Diagnose: Soziale Phobie?, Angststörung
Medikation: Fluoxetin 20mg 3jahre lang mit 3 Montatiger Unterbrechung. Seit Aug. 05 ohne.
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