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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

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Nebenwirkung von Trevilor erhöhter Prolaktinspiegel

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
amanda

Nebenwirkung von Trevilor erhöhter Prolaktinspiegel

Beitrag von amanda »

Hallo ich habe mal eine Frage an die Fachleute hier im Forum.
Eine bekannte Nebenwirkung von Trevilor ist ein Anstieg des Prolaktinspiegels.
Bei mir war der Prolaktinspiegel noch 1 1/2 Jahre nach dem Absetzten von Trevilor stark erhöht.
Ist so etwas möglich???
Der Endokrionologe murmelte etwas : Diese Medikamente können die Hormone durcheinander bringen....

Ist so etwas über einen so langen Zeitraum möglich?
Ich hatte allerdings auch starke TOXISCHE REAKTIONEN auf Trevilor und habe auf andere Medikamente auch schon bei geringer Dosierung mit ÜBERDOSIERUNGSSYMPTHOMEN reagiert.

Ist es möglich das bei Patienten mit gestörter Entgiftungsfunktion Medikamente noch lange nach dem Absetzten Hormone durcheinander bringen ??

Ich habe zwar die Nase langsam voll von Blutbildkontrollen,werde aber JETZT noch mal einen Termin machen :cry:

Gruss AMANDA
Valeska
Beiträge: 106
Registriert: 11.09.2005 01:39

Beitrag von Valeska »

Was hat denn Dein Frauenarzt dann gemacht wegen Prolaktin und was verursacht ein niedriger Prolaktinspiegel? Könnte ich denn auch alleine beim Frauenarzt messen lassen ohne vorher die Endokrinologie zu passieren? Für die brauch ich wieder eine Überweisung. Mein Hausarzt wollte mir keine geben, hat das mit den Hormonen nicht eingesehen. Hab ihn nur dazu gebracht mal Omega-Fettsäuren im Blut zu kontrollieren, war ok, aber ich schlucke ja auch schon seit Wochen Leinöl jeden Tag. Und eine genauere Schilddrüsenuntersuchung krieg ich.
Das Problem mit der schlechten Entgiftung kenne ich. Das hat mir mein Heilpraktiker auch gesagt, aber schulmedizinisch nicht nachzuweisen, nur ob das Organ eben krank oder gesund ist.
Symptome:
Depression, Panikattacken, Schlafprobleme, chronische Müdigkeit

Diagnosen:
ADHS, ASD Verdacht, Depression, Panikattacken
(chronische Schmerzen Gesicht/Kopf, Spondylarthrose/instabile HWS, Endometriose, Morbus Conn (ja, Conn, nicht Crohn ;-)) und dementsprechend auch brain fog, Schwindel, Konzentrationsprobleme, chron. Müdigkeit etc.)

Medikation:
250 mg Venlafaxin Heuman (von 300 runter durch die 12,5 mg Kugeln in Heumann oder Heunet)
100 mg Lamotrigin
(20 mg Pantropazol)

Abgesetzt:
- zweimal Pregabalin (zweites Mal wegen chronischen Schmerzen probiert, nicht gewirkt):
nach zweitem Mal dauerhaft Reflux, Dauererregung trotz niedrigsten Dosen einkapseln lassen, dadurch Magen nicht mehr richtig geschlossen
- dreimal Lorazepam 1mg/Tag nach einigen Monaten
- nicht erfolgreich: 150 mg Venlafaxin über ein Jahr (wusste damals noch nicht, wie wichtig der letzte Schritt ist)
(leider wirkte es danach nicht mehr so gut und später wurde mir in einer Klinik einfach so die Dosis verdoppelt + Pregabalin dazugegeben, was natürlich unverantwortlich war bei kleiner Größe und Gewicht)

(Amitryptilon nicht gewirkt gegen Schmerzen, Mirtrazapin zum Schlafen Albträume, Opipramol zu schwach, Ortoton Albträume, Gaba, Lithium und anderes abgelehnt, Diclophenac 2 Jahr 150 mg Wechselwirkungen (Hormone komplett druch den Wind, Manie), verschiedene Blutdruckmittel wegen Conn nicht vertragen, Antibiotika wegen Helicobakter überhaupt nicht vertragen)

Ich überlege meine Leberenzyme entschlüsseln zu lassen. Ich hab bei Einnahme und auch Absetzen immer ziemliche Nebenwirkungen und einige Ärzte glauen mir gar nicht, wie krass ich Entzugserscheinungen habe und von Jahr zu Jahr und Medikament zu Medikament dass ich neu einnehme/ absetze scheint das schlimmer zu werden.
amanda

Beitrag von amanda »

Einen Prolaktinspiegel müsste eigentlich auch ein Frauenarzt überprüfen können. Ich habe noch keine Kontrolluntersuchung gemacht.
Gruss AMANDA
Gesperrt