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Nachricht von: Oliver
Dieses Forum ist im Ruhezustand.
Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:
Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.
Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.
Ich habe folgendes Problem: Ich nehme seit 10 tagen Trevilor/Effexor (Venlafaxinhydrochlorid) und habe schon seit dem ersten Tag der Einnahme Ejakulationsstörungen, d.h. überhaupt keine Ejakulationen mehr. Mein Psychiater meinte, dass das in den nächsten 2-3 Wochen wieder abklingne und vielelicht sogar vollständig verschwinden sollte, wenn sich mein Körper an das Medikament gewöhnt habe. Ich habe zum einen Angst, die Medikation vorzeitig abzubrechen, da ich auf einen stimmungsaufhellenden Effekt hoffe, zum anderen jedoch sollte mir das Medikament auch nicht noch mehr Probleme machen, als ich sowieso schon habe. Ich möchte mich auch vor einer Frau nicht blamieren...
Hat jemand Erfahrungen damit gemach und kann bestätigen, dass aus der ausbleibenden Ejakulation zumindest eine verzögerte oder normale werden kann, oder wird der Zustand eher so bleiben, selbst wenn ich das Medikament noch weiter nehme?
Sexuelle Nebenwirkungen sind bekannt. Es kann sich bessern, aber auch so bleiben. Da hilft nur abwarten. Nach dem Absetzen normaliesiert es sich meistens wieder.