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 ! Nachricht von: Oliver

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Sertralin Nebenwirkungen (Zoloft, Gladem, etc.)

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Asgard
Beiträge: 2
Registriert: 09.12.2005 15:58

Sertralin Nebenwirkungen (Zoloft, Gladem, etc.)

Beitrag von Asgard »

Hallo Forum Leute.

Seit einem halben Jahr leide ich unter Panik Attaken und Depressionen.
Vor 3 1/2 Wochen wurde ich zum Neurologe überwiesen. Der verschrieb
mir Sertralin von Ratiopharm.

Die Nebenwirkungen sind:

Schwindel, Kopfdruck, Muskelsteife im Schulterbereich,
verschwommenes Sehen, Gähnen, Schwitzten, Schlafstörung und Ohrensausen. :cry:

Es ist mir bekannt das man fiese Nebenwirkungen bekommt, da ich vor
3 Jahren Trevilor genommen habe. Bei diesem Präperat stellten
sich aber die meisten Symptome schon nach zwei Wochen ein.

Das einzige was positiv ist, das die Panik nicht mehr so oft kommt.
Die anti-depressive Wirkung trat bei mir noch nicht richtig ein, wen
nur wenig. Das ganze wird halt durch die Nebenwirkungen beeinträchtigt.


Wie lange dauern diese Nebenwirkungen, mit nur Gähnen könnte
ich mich noch anfreuen. Hat jemand von Euch Erfahrungen?


mfg

Andre
Zuletzt geändert von Asgard am 11.12.2005 17:32, insgesamt 2-mal geändert.
skysonic
Beiträge: 25
Registriert: 09.11.2005 16:22

Beitrag von skysonic »

Hallo Andre,

ich habe eine ganze Zeit lang Zoloft genommen. Das ist ja der gleiche Wirkstoff. Ich hatte am Anfang genau die gleichen Nebenwirkungen. Bei mir war es leider so, dass die stimmungsaufhellende Wirkung irgendwann nach ca. 3-4 Wochen einsetzte, aber die Nebenwirkungen nicht weggingen. Momentan stelle ich um auf Remergil und leide sehr unter dem Absetzen (Entzugserscheinungen). Wenn Du positive Erfahrungen mit Trevilor gemacht hast, warum nimmst Du es dann jetzt nicht wieder?

Gruss
Benny
2005 Diagnose Panikstörung, mittlere Depression
Stangyl 25mg erhöht auf 75 mg danach abgesetzt, da keine Wirkung
50 mg Zoloft morgens, Tavor nach Bedarf einige Zeit Besserung doch dann wieder schlechter
zusätzlich zu Zuloft 100 mg Insidon abends - gute Erfolge
nach ca. 1-2 Wochen Besserung auf Raten von Therapeutin Zoloft abgesetzt.
Zeitweise immer Kopfschmerzen und starker Schwindel, Muskelverspannungen.
seit 10.11.05 wieder morgens 25 mg Zoloft, da sehr starke Kopfschmerzen und Stimmungsverschlechterung, aber seit dem wieder "zittrige Beine"
ab 16.11.05 soll Zoloft wegen der vielen Nebenwirkungen doch abgesetzt werden.
Nach ca. 1 Woche soll ein neues AD eingesetzt werden. Laut Therapeuting bei Bedarf in dieser Zeit auf jeden Fall Tavor.
seit 01.12.05 von Zoloft 12,5 mg auf 15 mg Remergil abends und von 100 mg Insidon abends auf 50 mg Insidon morgens
seit 05.12.05 15 mg Remergil abends 0 mg Insidon
seit 09.12.05 30 mg Remergil abends
seit 18.12.05 keine Medikamente nur Bachblüten und nach Bedarf 0,5 mg Tavor
seit 29.12.05 Dysto loges N 3x 15 Tropfen und Akkupunktur
Asgard
Beiträge: 2
Registriert: 09.12.2005 15:58

Nebenwirkung Teil 2

Beitrag von Asgard »

Hallo Benny,

vielen Dank für die Antwort. Ich werde jetzt noch eine Woche abwarten.
Da sich der Kopfdruck etwas gesenkt hat. Die Ohrgeräusche bleiben
aber noch. Ist echt störend da man nicht weiss ob es ein echter Tinitus
ist, oder die Nebenwirkung. Da auch diese Nebenwirkung im Beipackzettel
als häufig beschrieben wurde.


Ich hatte dem Arzt ja gesagt das ich schon einmal Trevilor genommen habe,
aber er meinte das er mit Setralin bessere Erfahrungen gemacht habe.

Ich teilte ihm auch telefonisch mit, das ich auf die Nebenwirkungen nicht
gerade erfreut bin. Der meinte es wäre meine Entscheidung das Medikament
zu wechseln.

Wie lange hattest Du nochmals Zoloft genommen? Oder eine Frage an
Zoloft Usern wie lange hat es bei Euch gedauert bis die Nebenwirkungen
verschwanden?


mfg

Andre
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Beitrag von mücke »

Hallo Asgard

Ich habe Zoloft nach 9 Wo. Einnahme abgesetzt. Die Nebenwirkungen, die zuerst auftraten, ließen zwar nach, aber neue kamen dazu. Das war für mich nicht mehr akzeptabel gewesen.

Gruss Annette
Valeska
Beiträge: 106
Registriert: 11.09.2005 01:39

Beitrag von Valeska »

Hallo!

Ich nehme gerade Trevilor, hatte auch die üblichen NW beim einschleichen, erstes sowie zweites Mal nach dem Absetzen, aber jetzt wirken sie nicht mehr richtig. Nachdem ich bei einigen Neurologen war, die entweder Dosis erhöhen (150mg) oder Lithium oder Valproinsäure geben wollten, war ich bei einem der den Sachen kritisch gegenübersteht, aber sie eben verschreibt wenn man Depressionen hat. Er meinte Trevilor würde nicht so gut helfen und er hätte sehr gute Erfahrunge mit Sertralin gemacht. Er meinte auch dass das aber alles sehr individuell sei, dass ich vielleicht bei Trev bleiben sollte.

Warum hast Du Trevilor abgesetzt?

Wollte hier eignetlich auch mal in die Runde fragen was Sertralin für NW hat.

LG, Valeska
Symptome:
Depression, Panikattacken, Schlafprobleme, chronische Müdigkeit

Diagnosen:
ADHS, ASD Verdacht, Depression, Panikattacken
(chronische Schmerzen Gesicht/Kopf, Spondylarthrose/instabile HWS, Endometriose, Morbus Conn (ja, Conn, nicht Crohn ;-)) und dementsprechend auch brain fog, Schwindel, Konzentrationsprobleme, chron. Müdigkeit etc.)

Medikation:
250 mg Venlafaxin Heuman (von 300 runter durch die 12,5 mg Kugeln in Heumann oder Heunet)
100 mg Lamotrigin
(20 mg Pantropazol)

Abgesetzt:
- zweimal Pregabalin (zweites Mal wegen chronischen Schmerzen probiert, nicht gewirkt):
nach zweitem Mal dauerhaft Reflux, Dauererregung trotz niedrigsten Dosen einkapseln lassen, dadurch Magen nicht mehr richtig geschlossen
- dreimal Lorazepam 1mg/Tag nach einigen Monaten
- nicht erfolgreich: 150 mg Venlafaxin über ein Jahr (wusste damals noch nicht, wie wichtig der letzte Schritt ist)
(leider wirkte es danach nicht mehr so gut und später wurde mir in einer Klinik einfach so die Dosis verdoppelt + Pregabalin dazugegeben, was natürlich unverantwortlich war bei kleiner Größe und Gewicht)

(Amitryptilon nicht gewirkt gegen Schmerzen, Mirtrazapin zum Schlafen Albträume, Opipramol zu schwach, Ortoton Albträume, Gaba, Lithium und anderes abgelehnt, Diclophenac 2 Jahr 150 mg Wechselwirkungen (Hormone komplett druch den Wind, Manie), verschiedene Blutdruckmittel wegen Conn nicht vertragen, Antibiotika wegen Helicobakter überhaupt nicht vertragen)

Ich überlege meine Leberenzyme entschlüsseln zu lassen. Ich hab bei Einnahme und auch Absetzen immer ziemliche Nebenwirkungen und einige Ärzte glauen mir gar nicht, wie krass ich Entzugserscheinungen habe und von Jahr zu Jahr und Medikament zu Medikament dass ich neu einnehme/ absetze scheint das schlimmer zu werden.
skysonic
Beiträge: 25
Registriert: 09.11.2005 16:22

Beitrag von skysonic »

Hi Andre,

ich habe Zoloft cirka 4 Monate genommen. Aber wie gesagt die Nebenwirkungen sind nie richtig weggegangen. Deswegen der Wechsel auf Remergil. Mittlerweile bereue ich es den Wechsel gemacht zu haben. Mir geht es im Moment genauso schlecht wie im Anfang. Es ist zum k..... Wie geht es Dir? Was macht das Zoloft?

Also ich hatte an NW: spürbares Zittern, Schwindel, Konzentrationsprobleme, Angst, usw.
2005 Diagnose Panikstörung, mittlere Depression
Stangyl 25mg erhöht auf 75 mg danach abgesetzt, da keine Wirkung
50 mg Zoloft morgens, Tavor nach Bedarf einige Zeit Besserung doch dann wieder schlechter
zusätzlich zu Zuloft 100 mg Insidon abends - gute Erfolge
nach ca. 1-2 Wochen Besserung auf Raten von Therapeutin Zoloft abgesetzt.
Zeitweise immer Kopfschmerzen und starker Schwindel, Muskelverspannungen.
seit 10.11.05 wieder morgens 25 mg Zoloft, da sehr starke Kopfschmerzen und Stimmungsverschlechterung, aber seit dem wieder "zittrige Beine"
ab 16.11.05 soll Zoloft wegen der vielen Nebenwirkungen doch abgesetzt werden.
Nach ca. 1 Woche soll ein neues AD eingesetzt werden. Laut Therapeuting bei Bedarf in dieser Zeit auf jeden Fall Tavor.
seit 01.12.05 von Zoloft 12,5 mg auf 15 mg Remergil abends und von 100 mg Insidon abends auf 50 mg Insidon morgens
seit 05.12.05 15 mg Remergil abends 0 mg Insidon
seit 09.12.05 30 mg Remergil abends
seit 18.12.05 keine Medikamente nur Bachblüten und nach Bedarf 0,5 mg Tavor
seit 29.12.05 Dysto loges N 3x 15 Tropfen und Akkupunktur
Gesperrt