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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Gibt es irgend jemanden der KEINE Probleme mit Parotexin hat

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Snowittchen
Beiträge: 29
Registriert: 29.12.2005 13:00
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Gibt es irgend jemanden der KEINE Probleme mit Parotexin hat

Beitrag von Snowittchen »

Mich interessiert, ob es irgend jemanden gibt, der keine Probleme mit der anfänglichen Einnahme hatte und ob es Leute gibt, die auch das Ausschleichen lassen ohne Probleme hinbekommen habe?
Egal wo ich lese und wieviel ich lese... alle Patienten scheinen das Absetzen als schlimm und foltergleich zu betrachten.
Ja sorry aber wenn dem wirklich so ist.... warum soll ich das Zeugs dann erst nehmen?
Ist das nicht irgendwie sowas wie eine "Verarsche"? Dem Körper vorgaukeln, dass alles rodger sei und nach dem Absetzen geht der Schmu wieder los?
Schließlich will ich den Mist ja irgendwann mal los sein und nicht kurzzeitig betäuben.
Ne also ich glaube dann leide ich doch lieber 10 Minuten am Stock an einer Panikattacke, die dann wieder versvchwindet als dass ich tagelnag an Absetzsymtpomen leide...

Ich weiss nicht, ich hab einfach Angst *haha witzig, warum wohl sonst würde ich das Zeugs nehmen sollen grins* :roll:
Vielleicht wäre man nicht so skeptisch, wenn man lesen würde, wie gut es den Menschen tut... wenn man den Forenbeiträgen folgt und das mit den Angaben des Beipackzettels vergleicht, dann frage ich mich ob die Pharma-Hersteller da nicht etwas an den Zahlen gedreht haben..... :whistle:
Immerhin bin ich nicht 1 von 10, dem schlecht wird... IST das nicht schön *g* und das mit empfinldichem Magen, aber ich habe nach 10 mg schon Kopfschmerzen, ach ich vergas, die hab ich ja eh immer *g*
GOTT sei Dank lä#sst so langsam das Besoffen und Benommenheitsgefühl nach... Hab meine Pilli genommen um halb 9 und so ab 10 war mir dunig.... und die Pupillen waren meeega geweitet und schissig war ich auch und ach irgendwie auf nem ganz anderen Planeten....
Jetzt ist es ca halb zwei am Nachmittag und mir reichts auch ehrlich gesagt...
Gruss, Snowi
amanda

Beitrag von amanda »

Hallo snowi
Offiziell sollen ca 30% ( ich glaube inoffiziell sind es mehr) mit Absetzsympthomen zu tun haben. Ca 12 % schwerwiegend und lang anhaltend.
Zu SCHNELLES Absetzen und Eindosieren sollte vermieden werden.

Hast du schon ALTERNATIVEN ausprobiert?

Es gibt Menschen die haben weder Nebenwirkungen noch starke Absetzsympthome!
Trotzdem sollte man wissen das Medikamente nur KÖRPERLICHE UND SEELISCHE SYMPTHOME lindern können. Eine Therapie,Sport,Ernährungsumstellung, Entspannungstechniken können HEILEN.

Wichtig ist die URSACHE für deine seelische Erkrankung herraus zufinden. Seelisch ??? oder Organisch???

Wenn jemand ohne Medikamente nicht " lebensfähig" ist sollte man mit Hilfe eines GUTEN Arztes vieleicht übergangsweise ( so kurz wie möglich) Medikamente einnehmen?????

Lass dir von deinem behandelnden Arzt mal alles genau über PAROXETIN erklären.
Wenn er sagt es gibt keine Absetzsympthome ......ist es wohl kein kompetenter Arzt.

Alles Gute AMANDA
Snowittchen
Beiträge: 29
Registriert: 29.12.2005 13:00
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Beitrag von Snowittchen »

Hallo amanda,

ich bin mittlerweile 32 und ich weiss woher mein Unwohlsein kommt....
Ich weiss nur nicht wie ich's wegbekommen soll.
Da half zuletz weder das REDEN noch das selbst irgendwie immer wieder auf die Beines stellen..
Es gab 2 dicke Dämpfer in meinem Leben, von dem der eine heftiger war aber der andere das Fass halt zum Überlaufen brachte und seither... hab ich schlechte Karten.
Ich weiche allen Dingen nur noch aus und tja...
Ich weiss nich ob man es "nicht lebensfähig" nennen kann, aber schwerer ist es schon so.

Organisch, da sagst du was.
Egal was Ärzte mir sagen, ich glaube ihnen meist nur für 5 Minuten.
Mir wäre organisch ja auch lieber ;)
Du hast ja in einem anderen Thread schon den Endokrinologen erwähnt.
Naja und ansonsten merke ich, dass ich heftigst darauf reagiere wenn ich mich unregelmässig ernähre.. etc pp.
Sicher brauche ich auch Sport, aber ich bräuchte noch so vieles mehr...

Mein Arzt sagt zu Parotexin und seiner Wahl:"Du machst mir heute nach einen noch schissigeren Eindruck als im Februar.. also nimm mal Parotexin und ruf mich in einer Woche an wie du es verträgst und wenn alles gut geht dann sehen wir usn am 25.01. Vertrau mir!"

Ich und vertrauen.. haha... das ist ja eines meiner Probleme..
Gruss, Snowi
Gesperrt