Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung
-
Coldine
- Beiträge: 356
- Registriert: 09.03.2009 15:25
- Hat sich bedankt: 29 Mal
- Danksagung erhalten: 110 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Hallo Lisamarie,
Vielen Dank für Deinen Tip. Allerdings habe ich im Moment Angst noch irgendetwas auf meine Haut zu tun,da das Gesicht und der Hals extrem rot und entzündet sind. Ich habe mich allerdings vertan, ich habe keine Ringelblumensalbe mit Urea genommen sondern Nachtkerzenöl mit Urea. Auf irgendetwas scheine ich allergisch zu reagieren.
LG
Barbara
Vielen Dank für Deinen Tip. Allerdings habe ich im Moment Angst noch irgendetwas auf meine Haut zu tun,da das Gesicht und der Hals extrem rot und entzündet sind. Ich habe mich allerdings vertan, ich habe keine Ringelblumensalbe mit Urea genommen sondern Nachtkerzenöl mit Urea. Auf irgendetwas scheine ich allergisch zu reagieren.
LG
Barbara
2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
-
Jamie
- Moderatorenteam
- Beiträge: 20606
- Registriert: 04.02.2013 22:37
- Hat sich bedankt: 1457 Mal
- Danksagung erhalten: 2379 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Hallo Barbara,
eine oft verwendete Salbengrundlage ist Wollwachs.
Wollwachs (Adeps lanae / Lanolin) ist für einige Menschen ein Allergen.
Könnte es das sein?
Oder sind vielleicht Parabene zugesetzt? Die lösen auch oft Allergien aus.
Wenn du mir die Liste der Inhaltsstoffe mal posten würdest, könnte ich einen Blick drüber werfen.
Grüße
Jamie
eine oft verwendete Salbengrundlage ist Wollwachs.
Wollwachs (Adeps lanae / Lanolin) ist für einige Menschen ein Allergen.
Könnte es das sein?
Oder sind vielleicht Parabene zugesetzt? Die lösen auch oft Allergien aus.
Wenn du mir die Liste der Inhaltsstoffe mal posten würdest, könnte ich einen Blick drüber werfen.
Grüße
Jamie
-
Coldine
- Beiträge: 356
- Registriert: 09.03.2009 15:25
- Hat sich bedankt: 29 Mal
- Danksagung erhalten: 110 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Hallo Jamie,
das ist lieb von Dir. Ich habe gerade auf die Packung geschaut. Es sind ca. 50 Inhaltsstoffe in sehr kleiner Schrift auf der Packung. Das schaffe ich nicht, meine Augen so zu konzentrieren. Tut mir leid. Aber ich sehe nichts von Lanolin.
Es ist von Kneipp der Intensivbalsam Nachtkerze mit 10 % Urea. Für sehr trockene Haut bis hin zur Neurodermitis. War bei Amazon super rezensiert und da habe ich gedacht, dass ich es probieren könnte. Davor habe ich Linola Fett probiert, hat es auch verschlimmert. Allerdings nicht so stark wie jetzt. Es kommt mir wirklich vor, als wenn ich allergisch reagieren würde und das dann die Neurodermitis auch noch triggert.
LG
Barbara
das ist lieb von Dir. Ich habe gerade auf die Packung geschaut. Es sind ca. 50 Inhaltsstoffe in sehr kleiner Schrift auf der Packung. Das schaffe ich nicht, meine Augen so zu konzentrieren. Tut mir leid. Aber ich sehe nichts von Lanolin.
Es ist von Kneipp der Intensivbalsam Nachtkerze mit 10 % Urea. Für sehr trockene Haut bis hin zur Neurodermitis. War bei Amazon super rezensiert und da habe ich gedacht, dass ich es probieren könnte. Davor habe ich Linola Fett probiert, hat es auch verschlimmert. Allerdings nicht so stark wie jetzt. Es kommt mir wirklich vor, als wenn ich allergisch reagieren würde und das dann die Neurodermitis auch noch triggert.
LG
Barbara
2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
-
Murmeline
- Moderatorenteam
- Beiträge: 16480
- Registriert: 11.01.2015 13:50
- Hat sich bedankt: 843 Mal
- Danksagung erhalten: 2773 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Aqua (Water), Urea, Cetearyl Alcohol, Glyceryl Stearate, Mangifera Indica (Mango) Seed Butter, Olus (Vegetable) Oil, Glycerin, Oenothera Biennis (Evening Primrose) Oil, Persea Gratissima (Avocado) Oil, Persea Gratissima (Avocado) Oil Unsaponifiables, Myristyl Myristate, Potassium Palmitoyl Hydrolyzed Wheat Protein, Tocopheryl Acetate, Citric Acid, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil, Panthenol, Citrus Aurantium Bergamia (Bergamot) Leaf Extract, Cananga Odorata Flower Oil, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Oil, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Extract, Linalool, Citronellol, Limonene, Benzyl Salicylate, Parfum (Fragrance), Caprylyl Glycol, Sodium Hydroxide, Xanthan Gum, Triacetin, Tocopherol
http://shop.kneipp.de/intensiv-balsam-n ... -urea.html

http://shop.kneipp.de/intensiv-balsam-n ... -urea.html
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
-
Coldine
- Beiträge: 356
- Registriert: 09.03.2009 15:25
- Hat sich bedankt: 29 Mal
- Danksagung erhalten: 110 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Vielen Dank Murmeline. Ich habe die Zusammensetzung im Internet nicht gefunden.
Gruß Barbara
Gruß Barbara
2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
-
Jamie
- Moderatorenteam
- Beiträge: 20606
- Registriert: 04.02.2013 22:37
- Hat sich bedankt: 1457 Mal
- Danksagung erhalten: 2379 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Hallo Coldine,
erstmal danke für die Auflistung Murmeline
.
Die Liste ist verwunderlich; in Neurodermitis-Produkte gehören meines Erachtens keine Duftstoffe und hier finden sich einige.
Ich habe sie rot markiert. Das blau markierte sind Substanzen, die nicht Duftstoffe sind, aber als Allergen auch bekannt.
Dass in einem Neurodermitis-Produkt auch einfach Parfum / Fragrance drin ist, das man nicht mal näher beschreiben kann (und darum einem Allergiker auch nicht bekannt sein kann, was drin ist, weil es nur neutral mit Parfum (Duft) deklariert ist), finde ich auch sehr problematisch.
Das kann dann alles sein.
Natürlich kann man auch auf einem der wirkenden Pflegestoffe wie z.B. Orangenblütenöl oder Rosmarinextrakt etc. allergisch sein, aber die Wahrscheinlichkeit liegt höher, dass man die Duftstoffe nicht verträgt.
Bergamotte (blau) riecht toll, ist aber ein ätherisches Öl (wobei hier vor allem Blattextrakt verwendet wird und nicht nur das reine Öl; im Blattextrakt ist aber auch Öl enthalten) mit ebenfalls allergenem Potential.
Nun ich fürchte, so richtig kann ich dir auch nicht helfen, aber vielleicht weißt du dann künftig, worauf du mehr achten kannst?
Aqua (Water), Urea, Cetearyl Alcohol, Glyceryl Stearate, Mangifera Indica (Mango) Seed Butter, Olus (Vegetable) Oil, Glycerin, Oenothera Biennis (Evening Primrose) Oil, Persea Gratissima (Avocado) Oil, Persea Gratissima (Avocado) Oil Unsaponifiables, Myristyl Myristate, Potassium Palmitoyl Hydrolyzed Wheat Protein, Tocopheryl Acetate, Citric Acid, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil, Panthenol, Citrus Aurantium Bergamia (Bergamot) Leaf Extract, Cananga Odorata Flower Oil, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Oil, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Extract, Linalool, Citronellol, Limonene, Benzyl Salicylate, Parfum (Fragrance), Caprylyl Glycol, Sodium Hydroxide, Xanthan Gum, Triacetin, Tocopherol
Liste mit deklaratspflichtigen allergenen Duftstoffen: https://www.allum.de/stoffe-und-ausloes ... duftstoffe
Grüße
Jamie
erstmal danke für die Auflistung Murmeline
Die Liste ist verwunderlich; in Neurodermitis-Produkte gehören meines Erachtens keine Duftstoffe und hier finden sich einige.
Ich habe sie rot markiert. Das blau markierte sind Substanzen, die nicht Duftstoffe sind, aber als Allergen auch bekannt.
Dass in einem Neurodermitis-Produkt auch einfach Parfum / Fragrance drin ist, das man nicht mal näher beschreiben kann (und darum einem Allergiker auch nicht bekannt sein kann, was drin ist, weil es nur neutral mit Parfum (Duft) deklariert ist), finde ich auch sehr problematisch.
Das kann dann alles sein.
Natürlich kann man auch auf einem der wirkenden Pflegestoffe wie z.B. Orangenblütenöl oder Rosmarinextrakt etc. allergisch sein, aber die Wahrscheinlichkeit liegt höher, dass man die Duftstoffe nicht verträgt.
Bergamotte (blau) riecht toll, ist aber ein ätherisches Öl (wobei hier vor allem Blattextrakt verwendet wird und nicht nur das reine Öl; im Blattextrakt ist aber auch Öl enthalten) mit ebenfalls allergenem Potential.
Nun ich fürchte, so richtig kann ich dir auch nicht helfen, aber vielleicht weißt du dann künftig, worauf du mehr achten kannst?
Aqua (Water), Urea, Cetearyl Alcohol, Glyceryl Stearate, Mangifera Indica (Mango) Seed Butter, Olus (Vegetable) Oil, Glycerin, Oenothera Biennis (Evening Primrose) Oil, Persea Gratissima (Avocado) Oil, Persea Gratissima (Avocado) Oil Unsaponifiables, Myristyl Myristate, Potassium Palmitoyl Hydrolyzed Wheat Protein, Tocopheryl Acetate, Citric Acid, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil, Panthenol, Citrus Aurantium Bergamia (Bergamot) Leaf Extract, Cananga Odorata Flower Oil, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Oil, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Extract, Linalool, Citronellol, Limonene, Benzyl Salicylate, Parfum (Fragrance), Caprylyl Glycol, Sodium Hydroxide, Xanthan Gum, Triacetin, Tocopherol
Liste mit deklaratspflichtigen allergenen Duftstoffen: https://www.allum.de/stoffe-und-ausloes ... duftstoffe
Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478
Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden
-----------------------------
Infos ueber mich:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden
-----------------------------
Infos ueber mich:
► Text zeigen
-
Coldine
- Beiträge: 356
- Registriert: 09.03.2009 15:25
- Hat sich bedankt: 29 Mal
- Danksagung erhalten: 110 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Liebe Jamie,
vielen Dank für Deine Mühe. Ich habe mich auch über die vielen Substanzen gewundert, die in dieser Salbe sind. Sie war bei amazon in über 100 Bewertungen so positiv bewertet worden, dass ich es mal ausprobiert habe. Allerdings muss ich wirklich gegen etwas allergisch sein, denn ich habe gedacht, dass ich verbrenne. Mein Ohrläppchen war so geschwollen,dass ich Angst hatte, es platzt auf. In meiner Not habe ich dann sogar eine stecknadelkopfgroße Menge von der Cortisonsalbe auf das Ohrlläppchen getan. Nachdem es mir vom Entzug her in letzter Zeit deutlich besser ging, habe ich heute wieder ziemlich starke Beschwerden. Aber es ist ja schon paranoid, wenn solch kleine Mengen Entzugsbeschwerden triggern sollen. Mein Mann lacht mich schon aus. Allerdings wenn ich sehe wie wenig ich im Herbst von der Cortisonsalbe genommen habe, es ist kaum etwas aus der Tube, und ich habe 8 Monate die schlimmsten Symptome gehabt, kann man alles glauben.
Liebe Jamie, nochmals vielen Dank,
Barbara
vielen Dank für Deine Mühe. Ich habe mich auch über die vielen Substanzen gewundert, die in dieser Salbe sind. Sie war bei amazon in über 100 Bewertungen so positiv bewertet worden, dass ich es mal ausprobiert habe. Allerdings muss ich wirklich gegen etwas allergisch sein, denn ich habe gedacht, dass ich verbrenne. Mein Ohrläppchen war so geschwollen,dass ich Angst hatte, es platzt auf. In meiner Not habe ich dann sogar eine stecknadelkopfgroße Menge von der Cortisonsalbe auf das Ohrlläppchen getan. Nachdem es mir vom Entzug her in letzter Zeit deutlich besser ging, habe ich heute wieder ziemlich starke Beschwerden. Aber es ist ja schon paranoid, wenn solch kleine Mengen Entzugsbeschwerden triggern sollen. Mein Mann lacht mich schon aus. Allerdings wenn ich sehe wie wenig ich im Herbst von der Cortisonsalbe genommen habe, es ist kaum etwas aus der Tube, und ich habe 8 Monate die schlimmsten Symptome gehabt, kann man alles glauben.
Liebe Jamie, nochmals vielen Dank,
Barbara
2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
-
Murmeline
- Moderatorenteam
- Beiträge: 16480
- Registriert: 11.01.2015 13:50
- Hat sich bedankt: 843 Mal
- Danksagung erhalten: 2773 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
[mod=Murmeline]Luna, hab den Beitrag abgetrennt: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=11696[/mod]
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
-
Coldine
- Beiträge: 356
- Registriert: 09.03.2009 15:25
- Hat sich bedankt: 29 Mal
- Danksagung erhalten: 110 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Hallo an Alle,
hier kommt mal wieder ein SOS Ruf von mir. Ich leide noch immer sehr stark an einer ausgeprägten Neurodermitis, aber das ist nicht das Hauptproblem. Vor einer Woche bekam ich ganz starke Schulter Arm Schmerzen. Seitdeml laufe ich jede Nacht stundelang mit Schmerzen durchs Haus und kann nicht schlafen. Solche Schmerzen habe ich noch nie gehabt. Tagsüber sind sie erträglich oder ganz weg. Gestern habe ich es dann zum Orthopäden geschafft. Der konnte im Ultraschall nichts sehen und hatdann die Verdachtsdiagnose Nervenentzündung undSchleimbeutelentzündung gestellt. Diclofenac habe ich abgelehnt und so hat er mir dann Krankengymnastik verordnet. Ich habe am schmerzenden Arm auch einige Stellen mit schmerzenden kleinen Knoten und Bläschen. Die habe ich ihm auch gezeigt, da konnte er aber nichts mit anfangen. Heute morgen bekam ich auf einmal das Gefühl es könne auch Gürtelrose sein. Ich sofort zum Hausarzt wo sich der Verdacht bestätigte. Nun zu meinem Problem. Ich habe Aciclovir und die Creme Anaestesulf verordnet bekommen. Da ich überhaupt nichts vertrage an Medikamenten, habe ich natürlich Angst das Aciclovir zu nehmen. Es wird sicherlich über Monate Symptome triggern. Aber kann ich es riskieren es nicht zu nehmen? Ich bin ratlos und voller Angst. Gerade geht es mir vom Entzug wieder etwas besser und nun das.
Vielleicht kann mir einer raten was ich tun soll.
Liebe Grüße
Barbara
hier kommt mal wieder ein SOS Ruf von mir. Ich leide noch immer sehr stark an einer ausgeprägten Neurodermitis, aber das ist nicht das Hauptproblem. Vor einer Woche bekam ich ganz starke Schulter Arm Schmerzen. Seitdeml laufe ich jede Nacht stundelang mit Schmerzen durchs Haus und kann nicht schlafen. Solche Schmerzen habe ich noch nie gehabt. Tagsüber sind sie erträglich oder ganz weg. Gestern habe ich es dann zum Orthopäden geschafft. Der konnte im Ultraschall nichts sehen und hatdann die Verdachtsdiagnose Nervenentzündung undSchleimbeutelentzündung gestellt. Diclofenac habe ich abgelehnt und so hat er mir dann Krankengymnastik verordnet. Ich habe am schmerzenden Arm auch einige Stellen mit schmerzenden kleinen Knoten und Bläschen. Die habe ich ihm auch gezeigt, da konnte er aber nichts mit anfangen. Heute morgen bekam ich auf einmal das Gefühl es könne auch Gürtelrose sein. Ich sofort zum Hausarzt wo sich der Verdacht bestätigte. Nun zu meinem Problem. Ich habe Aciclovir und die Creme Anaestesulf verordnet bekommen. Da ich überhaupt nichts vertrage an Medikamenten, habe ich natürlich Angst das Aciclovir zu nehmen. Es wird sicherlich über Monate Symptome triggern. Aber kann ich es riskieren es nicht zu nehmen? Ich bin ratlos und voller Angst. Gerade geht es mir vom Entzug wieder etwas besser und nun das.
Vielleicht kann mir einer raten was ich tun soll.
Liebe Grüße
Barbara
2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
-
Clarissa
- Beiträge: 4280
- Registriert: 24.08.2014 18:37
- Hat sich bedankt: 221 Mal
- Danksagung erhalten: 370 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Hallo, Coldine.
Hier meine Meinung dazu:
Ich persönlich würde das Aciclovir NICHT nehmen.
Soviel ich weiß, ist der Nutzen nicht gesichert, wenn es nicht ganz frühzeitig zum Einsatz kommt. Mglw. sollen die evtl. auftretenden sog. postzosterischen Schmerzzustände abgemildert werden.
Das klingt alles ziemlich hypothetisch und wäre es mir nicht wert, das Trigger-Risiko in Kauf zu nehmen.
Die Gürtelrose ist eine noch nicht vollständig erforschte Viruserkrankung, die schlecht behandelbar ist. Eine üble Sache. Früher wurde generell nur symptomatisch behandelt, also Bekämpfung von Schmerzen und evtl. der Hauterscheinungen.
Mitfühlende Grüße und Wünsche für eine gute Besserung von sleepless. Einmal mehr ist Geduld angesagt.
Hier meine Meinung dazu:
Ich persönlich würde das Aciclovir NICHT nehmen.
Soviel ich weiß, ist der Nutzen nicht gesichert, wenn es nicht ganz frühzeitig zum Einsatz kommt. Mglw. sollen die evtl. auftretenden sog. postzosterischen Schmerzzustände abgemildert werden.
Das klingt alles ziemlich hypothetisch und wäre es mir nicht wert, das Trigger-Risiko in Kauf zu nehmen.
Die Gürtelrose ist eine noch nicht vollständig erforschte Viruserkrankung, die schlecht behandelbar ist. Eine üble Sache. Früher wurde generell nur symptomatisch behandelt, also Bekämpfung von Schmerzen und evtl. der Hauterscheinungen.
Mitfühlende Grüße und Wünsche für eine gute Besserung von sleepless. Einmal mehr ist Geduld angesagt.
-
Coldine
- Beiträge: 356
- Registriert: 09.03.2009 15:25
- Hat sich bedankt: 29 Mal
- Danksagung erhalten: 110 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Hallo sleepless,
vielen Dank für Deine Einschätzung. Ich habe es auch nicht genommen und auch nicht dieses Horror Schmerzmittel Novaminsulfon.
Ich habe natürlch Angst vor diesen postzosterischen Schmerzen und dass es sich weiter ausbreitet.
Zusätzlich ist mir auch noch eine Krone abgebrochen und darunter kamen total kariöse Reste zum Vorschein. Solche Herde begünstigen auch vieles. Aber zum Zahnarzt um das zu sanieren schaffe ich es im Moment nicht.
Für Deine lieben Wünsche vielen Dank
Coldine
vielen Dank für Deine Einschätzung. Ich habe es auch nicht genommen und auch nicht dieses Horror Schmerzmittel Novaminsulfon.
Ich habe natürlch Angst vor diesen postzosterischen Schmerzen und dass es sich weiter ausbreitet.
Zusätzlich ist mir auch noch eine Krone abgebrochen und darunter kamen total kariöse Reste zum Vorschein. Solche Herde begünstigen auch vieles. Aber zum Zahnarzt um das zu sanieren schaffe ich es im Moment nicht.
Für Deine lieben Wünsche vielen Dank
Coldine
2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
-
Siggi
- Beiträge: 1044
- Registriert: 05.07.2007 19:49
- Wohnort: Rheinland-Pfalz
- Hat sich bedankt: 581 Mal
- Danksagung erhalten: 358 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Liebe Barbara,
und immer wieder lese ich voller Anteilnahme deine Befindlichkeitsberichte, denn ich kann mich sehr gut damit identifizieren.
Leide doch auch ich unter dem langen, protrahierten Entzug:
Auch ich litt immer mal wieder unter Gürtelrosen.
Seit vielen Jahren habe ich- fast alle 2-3 Wochen -am Po- ausgedehnte-schmerzhafte Herpes-Gürtelrosenähnliche Ausschläge
(hauptsächlich wenn der Psychostress zu groß wird)
Auch ich vertrage keine Kortisonsalben und dgl.sofort bekomme ich Panik Angst und Schweißausbrüche.....
Aber..... seit Jahren streiche ich gaaaaanz hauchdünn OXYTETRACYLIN Salbe Wirkstoff Oxytetracylinhydrochlorid auf
diese Stellen. Gebe ich auch nur ein klein wenig mehr drauf, kommen sofort wieder diese fiesen Symptome...
aber.....selbst das bisschen Salbe hat mir immer wieder geholfen, auch gegen diese Schmerzen.
Innerhalb 2 Tagen heilten diese Stellen etwas ab.....
Vielleicht wäre das mal ein Versuch und eine Option für ?
Ich fühle sehr mit dir.... als ich vor 4 Jahren mein Cochlea Implantat bekam, die OP Narbe nässte und nur schwer zuheilte,
verschrieb mir die Uni eine Corti Lotion, die ich auch auftrug .....und niemand wollte mir damals glauben,
ich wusste es damals auch noch nicht, dass Corti diese fiesen Symptome beschert.....und ich zweifelte selbst an mir
Ich wünsche dir alles Gute
und grüße dich herzlich
Siggi
und immer wieder lese ich voller Anteilnahme deine Befindlichkeitsberichte, denn ich kann mich sehr gut damit identifizieren.
Leide doch auch ich unter dem langen, protrahierten Entzug:
Auch ich litt immer mal wieder unter Gürtelrosen.
Seit vielen Jahren habe ich- fast alle 2-3 Wochen -am Po- ausgedehnte-schmerzhafte Herpes-Gürtelrosenähnliche Ausschläge
(hauptsächlich wenn der Psychostress zu groß wird)
Auch ich vertrage keine Kortisonsalben und dgl.sofort bekomme ich Panik Angst und Schweißausbrüche.....
Aber..... seit Jahren streiche ich gaaaaanz hauchdünn OXYTETRACYLIN Salbe Wirkstoff Oxytetracylinhydrochlorid auf
diese Stellen. Gebe ich auch nur ein klein wenig mehr drauf, kommen sofort wieder diese fiesen Symptome...
aber.....selbst das bisschen Salbe hat mir immer wieder geholfen, auch gegen diese Schmerzen.
Innerhalb 2 Tagen heilten diese Stellen etwas ab.....
Vielleicht wäre das mal ein Versuch und eine Option für ?
Ich fühle sehr mit dir.... als ich vor 4 Jahren mein Cochlea Implantat bekam, die OP Narbe nässte und nur schwer zuheilte,
verschrieb mir die Uni eine Corti Lotion, die ich auch auftrug .....und niemand wollte mir damals glauben,
ich wusste es damals auch noch nicht, dass Corti diese fiesen Symptome beschert.....und ich zweifelte selbst an mir
Ich wünsche dir alles Gute
und grüße dich herzlich
Siggi
Mein Absetzverlauf:
[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
-
Jamie
- Moderatorenteam
- Beiträge: 20606
- Registriert: 04.02.2013 22:37
- Hat sich bedankt: 1457 Mal
- Danksagung erhalten: 2379 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Liebe Barbara, 
es tut mir sehr leid zu lesen, dass du einfach nicht zur Ruhe kommst.
Aber ich fühle mich außerstande dir zu schreiben, dass du das Aciclovir weglassen kannst.
Das muss ein Arzt beurteilen, ob man auch zuwarten kann.
Gürtelrose kann sich ausbreiten und Komplikationen auslösen; mit dieser Diagnose ist nicht zu spaßen.
Ich bin mir nicht sicher, ob es unbehandelt bleiben kann.
Kannst du einen anderen Arzt, der dich nicht kennt, um eine zweite Meinung bitten und ihm sagen (du musst ja nicht sagen, dass du im Entzug bist, damit er dich nicht als Psycho abstempelt), dass du massiv Medikamenten-unverträglich bist?
Vielleicht begutachtet er deinen Fall dann anders und schaut noch nach anderen Optionen?
Wenn ich an deiner Stelle wäre, wüsste ich mir leider kaum auch einen Rat.
Ich spreche nur für mich, aber ich würde es wohl mit Kolloidalem Silber probieren; das allerdings ist nicht jedermanns Sache.
Aciclovir hat leider viele Nebenwirkungen; auch und gerade im psychiatrischen Bereich und ich befürchte natürlich auch wie du, dass dir das Ganze überhaupt nicht bekommen wird. Da ist leider guter Rat teuer
.
Ich wünsche von Herzen, dass es nur eine leichte Gürtelrose ist, die ggf. nichtmedikamentös abheilen kann und drücke dafür feste die Daumen
Grüße
Jamie
es tut mir sehr leid zu lesen, dass du einfach nicht zur Ruhe kommst.
Aber ich fühle mich außerstande dir zu schreiben, dass du das Aciclovir weglassen kannst.
Das muss ein Arzt beurteilen, ob man auch zuwarten kann.
Gürtelrose kann sich ausbreiten und Komplikationen auslösen; mit dieser Diagnose ist nicht zu spaßen.
Ich bin mir nicht sicher, ob es unbehandelt bleiben kann.
Kannst du einen anderen Arzt, der dich nicht kennt, um eine zweite Meinung bitten und ihm sagen (du musst ja nicht sagen, dass du im Entzug bist, damit er dich nicht als Psycho abstempelt), dass du massiv Medikamenten-unverträglich bist?
Vielleicht begutachtet er deinen Fall dann anders und schaut noch nach anderen Optionen?
Wenn ich an deiner Stelle wäre, wüsste ich mir leider kaum auch einen Rat.
Ich spreche nur für mich, aber ich würde es wohl mit Kolloidalem Silber probieren; das allerdings ist nicht jedermanns Sache.
Aciclovir hat leider viele Nebenwirkungen; auch und gerade im psychiatrischen Bereich und ich befürchte natürlich auch wie du, dass dir das Ganze überhaupt nicht bekommen wird. Da ist leider guter Rat teuer
Ich wünsche von Herzen, dass es nur eine leichte Gürtelrose ist, die ggf. nichtmedikamentös abheilen kann und drücke dafür feste die Daumen
Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478
Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden
-----------------------------
Infos ueber mich:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden
-----------------------------
Infos ueber mich:
► Text zeigen
-
Coldine
- Beiträge: 356
- Registriert: 09.03.2009 15:25
- Hat sich bedankt: 29 Mal
- Danksagung erhalten: 110 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Liebe Siggi, liebe Jamie,
vielen Dank für eure guten Wünsche und Ratschläge.
Ich möchte erst einmal abwarten, zumal der Arzt auch sagte, dass es im Grunde für dieses Medikament schon zu spät sei. Es war ja schon eine Woche vergangen und es soll ja wohl nur in den ersten 2 bis3 Tagen nützen. Dann sagte er noch, die Meinungen gingen auch auseinander. Viele Kollegen würden es erst einmal ohne probieren. Dumm ist nur, dass ich gleichzeitig am Hals die ausgeprägte Neurodermitis habe.
Dazu, liebe Jamie, hätte ich noch einmal eine Frage. Der Arzt hst mir Cardiospermum empfohlen, das wäre ein pflanzlicher Wirkstoff, der cortisonähnlich wirken soll. Kennst Du es?
Liebe Grüße
Barbara
vielen Dank für eure guten Wünsche und Ratschläge.
Ich möchte erst einmal abwarten, zumal der Arzt auch sagte, dass es im Grunde für dieses Medikament schon zu spät sei. Es war ja schon eine Woche vergangen und es soll ja wohl nur in den ersten 2 bis3 Tagen nützen. Dann sagte er noch, die Meinungen gingen auch auseinander. Viele Kollegen würden es erst einmal ohne probieren. Dumm ist nur, dass ich gleichzeitig am Hals die ausgeprägte Neurodermitis habe.
Dazu, liebe Jamie, hätte ich noch einmal eine Frage. Der Arzt hst mir Cardiospermum empfohlen, das wäre ein pflanzlicher Wirkstoff, der cortisonähnlich wirken soll. Kennst Du es?
Liebe Grüße
Barbara
2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
-
Jamie
- Moderatorenteam
- Beiträge: 20606
- Registriert: 04.02.2013 22:37
- Hat sich bedankt: 1457 Mal
- Danksagung erhalten: 2379 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Liebe Barbara, 
ja ich kenne Cardiospermum, ich habe es öfters als Alternative verkauft. Man nimmt es bei Juckreiz, Ekzemen und Neurodermitis.
Ob es wirklich hormonähnlich wirkt, kann ich aber nicht beurteilen.
Ich habe mal die teurere Halicar Salbe N von der DHU mit der billigeren Variante Dermaplant verglichen und die Inhaltsstoffe sind absolut identisch.
Leider weiß ich nicht, ob und wie du es verträgst?
In beiden Salben sind keine homöopathischen Potenzen, sondern die Urtinktur, was auch die komische Farbe (gelb-grün) erklärt.
Eine Urtinktur ist platt ausgedrückt der ausgequetschte Pflanzensaft, den man in eine Salbengrundlage einarbeitet.
https://www.pharma24.de/content/beipack ... otheke.pdf
https://www.docmorris.de/medias/sys_mas ... 339580.pdf
Grüße
Jamie
ja ich kenne Cardiospermum, ich habe es öfters als Alternative verkauft. Man nimmt es bei Juckreiz, Ekzemen und Neurodermitis.
Ob es wirklich hormonähnlich wirkt, kann ich aber nicht beurteilen.
Ich habe mal die teurere Halicar Salbe N von der DHU mit der billigeren Variante Dermaplant verglichen und die Inhaltsstoffe sind absolut identisch.
Leider weiß ich nicht, ob und wie du es verträgst?
In beiden Salben sind keine homöopathischen Potenzen, sondern die Urtinktur, was auch die komische Farbe (gelb-grün) erklärt.
Eine Urtinktur ist platt ausgedrückt der ausgequetschte Pflanzensaft, den man in eine Salbengrundlage einarbeitet.
https://www.pharma24.de/content/beipack ... otheke.pdf
https://www.docmorris.de/medias/sys_mas ... 339580.pdf
Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478
Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden
-----------------------------
Infos ueber mich:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden
-----------------------------
Infos ueber mich:
► Text zeigen
-
Nospie
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Hallo,
ich wollte nur mal auf einen Text aufmerksam machen,der auch für
Langzeitbetroffene interessant ist.(Deutsche Übersetzung)
Er handelt zwar vom Benzo-Entzug,diese Erfahrungen kann man
aber ,meiner schlimmen Erfahrung nach ,auch im AD-Entzug machen.
Schon gleich zur Entwarnung
:
Es ist ein positiver Bericht !
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=11717
LG
Nospie
ich wollte nur mal auf einen Text aufmerksam machen,der auch für
Langzeitbetroffene interessant ist.(Deutsche Übersetzung)
Er handelt zwar vom Benzo-Entzug,diese Erfahrungen kann man
aber ,meiner schlimmen Erfahrung nach ,auch im AD-Entzug machen.
Schon gleich zur Entwarnung
Es ist ein positiver Bericht !
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=11717
LG
Nospie
-
Siggi
- Beiträge: 1044
- Registriert: 05.07.2007 19:49
- Wohnort: Rheinland-Pfalz
- Hat sich bedankt: 581 Mal
- Danksagung erhalten: 358 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Liebe Nospie,
lass dich erst mal ganz fest und lieb von mir drücken
Never ever sollst du dich alleine fühlen.....noch sitzen wir alle in einem geborgenen und wertvollen Familienboot
Es nimmt einem fast den Boden von den Füßen, wenn man erfährt, dass das einzig "Wurstige" , das man bis dato vertragen
nicht mehr hergestellt wird.
Vielleicht gelingt es dir irgendwann den Verlust dieses Würstchens von der positiven Seite zu sehen.
Selbst in schonend hergestellten Würstchen sind mehr "Giftstoffe" als man glaubt ,z.B. weitaus mehr al in einem Bio Geflügel.
Ich kaufe mir alle paar Tage bei Aldi Süd ein frisches Bio Hähnchen.
Ich entferne die Haut und das Fett ( es triggert mich) schneide aus dem Brusfilet kleine Schnitzel, und den Rest koche ich
in einem Sud.
Vom gekochten Resthähnchen mache ich eine Art Ragout, d.h. ich entferne das Fleisch vom Knochen, schneide es in kleine Stücke,
gebe etwas Sud dazu und gebe Hirseflocken dazu was zu einer sämigen leckeren Sauce wird . (viel Protein)
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass sich dein Darm auf Dauer mehr über das reine Geflügel, als über das Würstchen
freut.
Noch erlebst du eine Darm- Entzugsphase des Würstchens, so unglaublich es klingt, aber es ist aber so....
dein Darm rebelliert auf eine entzgliche Art weil er seine gewohnte Nahrung wieder haben will.
Ich kann dir aber versichern, dass sich dein Zustand nach einigen Tagen wieder bessern wird.
Als ich vor ca. 6 Monaten gänzlich auf Milchprodukte verzichtete, erlebte auch ich darmmäßig gleiche Entzüge !!
Sehr gut nachvollziehen kann ich, dass du im Moment ob dieser Welle verzweifelt bist, denn es ist unfassbar,
dass solch ein "fehlendes Würstchen" solch einen Rückschlag bewirkt....aber es wird dir in einigen Tagen
besser gehen.
Du hast im Laufe des letzten Jahres immer wieder kleine Fortschritte erlebt, und der Zustand deiner Wellen verlief
nicht mehr so krass und gravierend wie noch vor ca.zwei Jahren !?
Auch ich spüre, dass meine Wellen mich noch oft einholen, aber sie sind etwas abgeschwächter..
aber.... wehe, ich esse mal etwas mehr von meiner vermeintlichen Ernährungsverträglichkeit....schon überfallen mich
diese fiesen Wellen -Symptome wie: Unruhe, Herzrasen, Panik und Katastrophengedanken der Darm mit diesen Symptomen innerhal 24-36 Stunden. Also gibt es immer wieder Hoffnung auf Besserung bei Auslassernährung!
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei "Wellengang" auch der Darm ein Mimöschen ist, und am liebsten
keine Nahrung aufnehmen möchte....
Auch meine Tage sind tägliche "Erhaltungstage"....ich weiß aber auch, dass ich sie "überstehe", wenn ich mich strikt
an meine karge Ernährung halte.
Sei versichert, dass du bald wieder deinen täglichen Ablauf, den du bisher gut gemeistert hast,wieder zurück bekommen wirst.
Wir werden immer wieder in Löcher fallen, (es sind dann aber keine Gruben mehr...) aber wir hatten immer wieder den Mumm die Kraft und die Hoffnung, nicht in den Löchern stecken zu bleiben, sondern rauszukrabbeln und uns immer wieder den Dreck abschütteln.
Ich wünsche dir von Herzen, dass dein "alter Zustand" bald wieder kommen möge , die Hoffnung ist berechtigt...
und wenn man sich die Zusammenhänge dazu erklären kann, so ist das für mich schon immer die halbe Miete zur Besserung
gewesen!
Alles Liebe für dich , es wird alles wieder gut!
von "family-Mitglied Siggi
lass dich erst mal ganz fest und lieb von mir drücken
Never ever sollst du dich alleine fühlen.....noch sitzen wir alle in einem geborgenen und wertvollen Familienboot
Es nimmt einem fast den Boden von den Füßen, wenn man erfährt, dass das einzig "Wurstige" , das man bis dato vertragen
nicht mehr hergestellt wird.
Vielleicht gelingt es dir irgendwann den Verlust dieses Würstchens von der positiven Seite zu sehen.
Selbst in schonend hergestellten Würstchen sind mehr "Giftstoffe" als man glaubt ,z.B. weitaus mehr al in einem Bio Geflügel.
Ich kaufe mir alle paar Tage bei Aldi Süd ein frisches Bio Hähnchen.
Ich entferne die Haut und das Fett ( es triggert mich) schneide aus dem Brusfilet kleine Schnitzel, und den Rest koche ich
in einem Sud.
Vom gekochten Resthähnchen mache ich eine Art Ragout, d.h. ich entferne das Fleisch vom Knochen, schneide es in kleine Stücke,
gebe etwas Sud dazu und gebe Hirseflocken dazu was zu einer sämigen leckeren Sauce wird . (viel Protein)
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass sich dein Darm auf Dauer mehr über das reine Geflügel, als über das Würstchen
Noch erlebst du eine Darm- Entzugsphase des Würstchens, so unglaublich es klingt, aber es ist aber so....
dein Darm rebelliert auf eine entzgliche Art weil er seine gewohnte Nahrung wieder haben will.
Ich kann dir aber versichern, dass sich dein Zustand nach einigen Tagen wieder bessern wird.
Als ich vor ca. 6 Monaten gänzlich auf Milchprodukte verzichtete, erlebte auch ich darmmäßig gleiche Entzüge !!
Sehr gut nachvollziehen kann ich, dass du im Moment ob dieser Welle verzweifelt bist, denn es ist unfassbar,
dass solch ein "fehlendes Würstchen" solch einen Rückschlag bewirkt....aber es wird dir in einigen Tagen
besser gehen.
Du hast im Laufe des letzten Jahres immer wieder kleine Fortschritte erlebt, und der Zustand deiner Wellen verlief
nicht mehr so krass und gravierend wie noch vor ca.zwei Jahren !?
Auch ich spüre, dass meine Wellen mich noch oft einholen, aber sie sind etwas abgeschwächter..
aber.... wehe, ich esse mal etwas mehr von meiner vermeintlichen Ernährungsverträglichkeit....schon überfallen mich
diese fiesen Wellen -Symptome wie: Unruhe, Herzrasen, Panik und Katastrophengedanken der Darm mit diesen Symptomen innerhal 24-36 Stunden. Also gibt es immer wieder Hoffnung auf Besserung bei Auslassernährung!
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei "Wellengang" auch der Darm ein Mimöschen ist, und am liebsten
keine Nahrung aufnehmen möchte....
Auch meine Tage sind tägliche "Erhaltungstage"....ich weiß aber auch, dass ich sie "überstehe", wenn ich mich strikt
an meine karge Ernährung halte.
Sei versichert, dass du bald wieder deinen täglichen Ablauf, den du bisher gut gemeistert hast,wieder zurück bekommen wirst.
Wir werden immer wieder in Löcher fallen, (es sind dann aber keine Gruben mehr...) aber wir hatten immer wieder den Mumm die Kraft und die Hoffnung, nicht in den Löchern stecken zu bleiben, sondern rauszukrabbeln und uns immer wieder den Dreck abschütteln.
Ich wünsche dir von Herzen, dass dein "alter Zustand" bald wieder kommen möge , die Hoffnung ist berechtigt...
und wenn man sich die Zusammenhänge dazu erklären kann, so ist das für mich schon immer die halbe Miete zur Besserung
gewesen!
Alles Liebe für dich , es wird alles wieder gut!
von "family-Mitglied Siggi
Mein Absetzverlauf:
[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
-
Murmeline
- Moderatorenteam
- Beiträge: 16480
- Registriert: 11.01.2015 13:50
- Hat sich bedankt: 843 Mal
- Danksagung erhalten: 2773 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Hier ein Update von Altostrata als Langzeitbetroffene (Merci an Carlotta):
Posted 17 July 2016 - 07:50 PM
Kurze Zusammenfassung: 3 Jahre Paroxetin, Absetzen innerhalb von drei Wochen. Schwerwiegendes Entzugssyndrom, nach erster Besserung erneut ausgebrochen wegen eines stressigen Jobs. Später Rückschlag wegen Herzproblemen.
Zustand heute nach 11 Jahren: Schlaf hat sich fast normalisiert, ihr Nervensystem ist ziemlich stabil und sie hat keine Symptomwellen mehr.
Posted 17 July 2016 - 07:50 PM
QuelleYes, I was on 10mg Paxil for about 3 years, including a failed cold switch to Lexapro in the middle. I went off Paxil over about 3 weeks. It took me about 11 years to recover.
At about 4 years off, depersonalization and poor sleep started to lift. But I changed to a high-stress job and got a lot worse very fast, completely losing the ability to sleep. In the nick of time, I found a doctor who recognized my problem and prescribed micro-doses of lamotrigine to settle my nervous system. I took this for more than 2 years. Along the way, I developed a heart condition. After this was treated, it took me several more years to recover.
For the lamotrigine part of the story, see http://survivingantidepressants.org/ind ... -syndrome/))
I can now sleep more or less normally, my nervous system is fairly stable, and I do not have waves of symptoms.
Kurze Zusammenfassung: 3 Jahre Paroxetin, Absetzen innerhalb von drei Wochen. Schwerwiegendes Entzugssyndrom, nach erster Besserung erneut ausgebrochen wegen eines stressigen Jobs. Später Rückschlag wegen Herzproblemen.
Zustand heute nach 11 Jahren: Schlaf hat sich fast normalisiert, ihr Nervensystem ist ziemlich stabil und sie hat keine Symptomwellen mehr.
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
-
Luna
- Beiträge: 1519
- Registriert: 17.05.2014 02:57
- Hat sich bedankt: 95 Mal
- Danksagung erhalten: 207 Mal
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Ich rechne auch so mit 7 bis 10 Jahren. Meines Wissens ist das auch normal wenn Körper im Ungleichgewicht ist. Manche werden schneller gesund,andere brauchen länger aber man kann gesund werden. Klar man muss schon bisschen mithelfen um den Körper nicht zu stressen usw.
Da ich jetzt mit so einem Zeitraum rechne,nehme ich es irgendwie hin und warte einfach geduldig (manchmal auch noch ungeduldig
) ab. Es bringt mir nichts wenn ich denke,dass es schneller gehen muss. Entweder ich werde schneller gesund oder nicht.Ich kann nur das tun was geht und halt abwarten. Eine Zeitlang war soviel Ungeduld da und ich dachte ständig....wann nimmt das mal eine Ende aber das ist weniger geworden (nicht ganz weg aber viel weniger).
Mir bleibt nur es hinzunehmen,das Beste draus machen und abzuwarten. Ja manchmal kommt Angst,Ungeduld und Unsicherheit usw aber ich glaube,dass das normal ist,weil das alles nicht einfach ist und ängstigen kann.Vor allem ist die Angst am schlimmsten um den Körper.Zumindest kenne ich so eine Angst. Halt Angst vor Schäden,die dauerhaft bleiben könnten und man dann auf Pillen angewiesen ist,die man dann nicht verträgt oder die dann wieder Schaden anrichten. Pillen sind ein Trauma für mich...naja!
Es ist furchtbar was die Pillen angerichtet haben aber nach so langer Zeit Chemie einnehmen konnte es ja bei mir nicht anders ausgehen. Leider wusste ich es halt nur nicht vorher sonst hätte ich den Mist erst gar nicht genommen aber man vertraut ja und hat keine ahnung was Chemie/Pillen anrichten können. Manche nehmen nichtmal so lange das Zeug und der Körper spinnt aber es ist halt ein falscher Eingriff ins normal laufende System und das System kommt durcheinander. Ich möchte aber auch nicht auf Werkeinstellung gehen
So schlimm das Ganze auch ist....ich versuche immer wieder Positives daraus zu ziehen. Ich konnte viel lernen in der Zeit und mein Leben hat sich geändert. Wie Jamie mal schrieb....es wird nie so wie es mal war und ich will das auch gar nicht mehr. Dann würde ich wieder Pillen nehmen und zu schnell Ärzten vertrauen usw. Ja der Körper wird gesund aber mein Leben hat sich geändert. Ich achte mehr auf meine Gesundheit,Ernährung,mache Spaziergänge,nehme meine Umgebung viel besser wahr und genieße sie zb wenn ich im Grünen bin oder in den Bergen oder am Meer.Vorher lebte ich so irgendwie...naja alles egal.
Nein ich möchte nicht,dass es je wieder so wird wie es mal war. Mein Wissen usw geb ich nicht mehr her.
Ich will halt nur damit sagen,dass das ganze schlimm ist und voll lange brauch aber es gibt auch was Gutes in dem ganzen Caos. Zumindest habe ich es für mich entdeckt und das hilft mir weiter zu gehen.
Da ich jetzt mit so einem Zeitraum rechne,nehme ich es irgendwie hin und warte einfach geduldig (manchmal auch noch ungeduldig
Mir bleibt nur es hinzunehmen,das Beste draus machen und abzuwarten. Ja manchmal kommt Angst,Ungeduld und Unsicherheit usw aber ich glaube,dass das normal ist,weil das alles nicht einfach ist und ängstigen kann.Vor allem ist die Angst am schlimmsten um den Körper.Zumindest kenne ich so eine Angst. Halt Angst vor Schäden,die dauerhaft bleiben könnten und man dann auf Pillen angewiesen ist,die man dann nicht verträgt oder die dann wieder Schaden anrichten. Pillen sind ein Trauma für mich...naja!
Es ist furchtbar was die Pillen angerichtet haben aber nach so langer Zeit Chemie einnehmen konnte es ja bei mir nicht anders ausgehen. Leider wusste ich es halt nur nicht vorher sonst hätte ich den Mist erst gar nicht genommen aber man vertraut ja und hat keine ahnung was Chemie/Pillen anrichten können. Manche nehmen nichtmal so lange das Zeug und der Körper spinnt aber es ist halt ein falscher Eingriff ins normal laufende System und das System kommt durcheinander. Ich möchte aber auch nicht auf Werkeinstellung gehen
So schlimm das Ganze auch ist....ich versuche immer wieder Positives daraus zu ziehen. Ich konnte viel lernen in der Zeit und mein Leben hat sich geändert. Wie Jamie mal schrieb....es wird nie so wie es mal war und ich will das auch gar nicht mehr. Dann würde ich wieder Pillen nehmen und zu schnell Ärzten vertrauen usw. Ja der Körper wird gesund aber mein Leben hat sich geändert. Ich achte mehr auf meine Gesundheit,Ernährung,mache Spaziergänge,nehme meine Umgebung viel besser wahr und genieße sie zb wenn ich im Grünen bin oder in den Bergen oder am Meer.Vorher lebte ich so irgendwie...naja alles egal.
Nein ich möchte nicht,dass es je wieder so wird wie es mal war. Mein Wissen usw geb ich nicht mehr her.
Ich will halt nur damit sagen,dass das ganze schlimm ist und voll lange brauch aber es gibt auch was Gutes in dem ganzen Caos. Zumindest habe ich es für mich entdeckt und das hilft mir weiter zu gehen.
Zuletzt geändert von Luna am 30.07.2016 02:39, insgesamt 2-mal geändert.
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)
Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
(© Franz Schmidberger (*1942)
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)
Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
► Text zeigen
-
Nospie
Re: Thread für Langzeitbetroffene !
Hallo
,
Das heißt für uns aber nicht,dass es diese ganze Zeit durchgehend furchtbar ist,Verbesserungen
geschehen im Laufe der Jahre,das merken wir ja alle,man muß lernen in anderen Zeiträumen zu denken.
Ach ja...Luna,wärst du so lieb und würdest ein paar Absätze in deine Texte machen,das ist so
anstrengend zu lesen,merke ich gerade besonders (bin mal wieder in ner Welle).
Danke für deine Überlegungen
.
LG
Nospie
Davon gehe ich bei mir auch seit geraumer Zeit aus.Luna hat geschrieben: Ich rechne auch so mit 7 bis 10 Jahren
Das heißt für uns aber nicht,dass es diese ganze Zeit durchgehend furchtbar ist,Verbesserungen
geschehen im Laufe der Jahre,das merken wir ja alle,man muß lernen in anderen Zeiträumen zu denken.
So sieht's aus.Luna hat geschrieben: Da ich jetzt mit so einem Zeitraum rechne,nehme ich es irgendwie hin und warte einfach geduldig (manchmal auch noch ungeduldig) ab.
Da bist du nicht alleine,das ist auch meine größte Angst.Luna hat geschrieben:Vor allem ist die Angst am schlimmsten um den Körper.Zumindest kenne ich so eine Angst. Halt Angst vor Schäden,die dauerhaft bleiben könnten und man dann auf Pillen angewiesen ist,die man dann nicht verträgt oder die dann wieder Schaden anrichten. Pillen sind ein Trauma für mich...naja!
Ach ja...Luna,wärst du so lieb und würdest ein paar Absätze in deine Texte machen,das ist so
anstrengend zu lesen,merke ich gerade besonders (bin mal wieder in ner Welle).
Danke für deine Überlegungen
LG
Nospie