Paroxetin-es ist zum aus der Haut fahren.......
Paroxetin-es ist zum aus der Haut fahren.......
So,mal wieder ich-wird ja langsam peinlich.
Nachdem ja meine Versuche,Paroxetin über ein anderes AD(Fluoxetin und Trazodon) auszuschleichen kläglich gescheitert sind bin ich seit Ende Dezember wieder zu meinen 20 mg Paroxetin zurückgekehrt.
Nach 12 Tagen Paroxetin -Einnahme ging es mir wieder gut.
Aber der Wunsch es zu reduzieren lies mich nicht los und so habe ich nach 8 Tagen der Stabilität gleich wieder reduziert.Um 2 mg nach Augenmass.
Ich könnte nicht sagen,dass es mir total schlecht geht,dennoch verspüre ich eine unruhige Antriebslosigkeit,Darmprobleme,Müdigkeit....
Das darf doch wohl nicht wahr sein,oder???
Habe ja auch früher meine Absetzversuche gestartet und bin meist bei 10-15 mg eingebrochen.Aber das ich nun bei 18 mg schon Problme bekomme...kann das sein????????
Und nun?Weiter durchhalten??Nehme die 18 mg seit 6 Tagen!
Oder wieder erhöhen um zu sehen ,ob es daran lag?
Ich bin ehrlich ratlos.
Jade
Nachdem ja meine Versuche,Paroxetin über ein anderes AD(Fluoxetin und Trazodon) auszuschleichen kläglich gescheitert sind bin ich seit Ende Dezember wieder zu meinen 20 mg Paroxetin zurückgekehrt.
Nach 12 Tagen Paroxetin -Einnahme ging es mir wieder gut.
Aber der Wunsch es zu reduzieren lies mich nicht los und so habe ich nach 8 Tagen der Stabilität gleich wieder reduziert.Um 2 mg nach Augenmass.
Ich könnte nicht sagen,dass es mir total schlecht geht,dennoch verspüre ich eine unruhige Antriebslosigkeit,Darmprobleme,Müdigkeit....
Das darf doch wohl nicht wahr sein,oder???
Habe ja auch früher meine Absetzversuche gestartet und bin meist bei 10-15 mg eingebrochen.Aber das ich nun bei 18 mg schon Problme bekomme...kann das sein????????
Und nun?Weiter durchhalten??Nehme die 18 mg seit 6 Tagen!
Oder wieder erhöhen um zu sehen ,ob es daran lag?
Ich bin ehrlich ratlos.
Jade
-
CloneX
- Gründer
- Beiträge: 1165
- Registriert: 10.10.2003 17:01
- Wohnort: Deutschland :)
- Danksagung erhalten: 20 Mal
Hi Jade,
peinlich wird das so schnell nicht
Gib deinem Körper einfach mehr Zeit sich zu stabilisieren. Du das ganze Hinundher ist dein Körper jetzt bestimmt erstmal noch empfindlicher. Wenn du es aushälst kannst du natürlich bei den 18mg bleiben. Aber lass dir jetzt erstmal viel Zeit. Viel Kraft sammeln und dann gehts langsam wieder los
peinlich wird das so schnell nicht
Gib deinem Körper einfach mehr Zeit sich zu stabilisieren. Du das ganze Hinundher ist dein Körper jetzt bestimmt erstmal noch empfindlicher. Wenn du es aushälst kannst du natürlich bei den 18mg bleiben. Aber lass dir jetzt erstmal viel Zeit. Viel Kraft sammeln und dann gehts langsam wieder los
Hallo Jade,
mir erging/geht es ähnlich wie Dir. Nur um Dir mal zu verdeutlichen das das was Du beschreibst "ganz normal" sein kann.
Ich nehme ja auch Paroxetin jetzt seit März 2003 und habe viele ups and downs erlebt. Bei mir hat sich die Dosis dann bei 20 mg/Tag eingependelt.
Mir ging es zwar besser als zur Zeit vor dem Paroxetin, doch kann ich nicht sagen das es mir in der Zeit wirklich gut ging. Ausserdem bin ich persönlich im Laufe der Einnahme zu der Erkenntnis gekommen, das ich da mir und meinem Körper nicht s gutes tu. Letztendlich sehe ich die Einnahme nur als eine Zeitverschiebung der tatsächlichen Problematik.
So wie jemand der sich total betrinkt, es ihm an dem Abend gut geht, er am nächsten Tag aufwacht, sein Problem immernoch hat und zusätzlich noch mit den Nebenwirkungen des Alkohols zu kämpfen hat. Also war ich fest entschlossen ende November 2003 das Paroxetin abzusetzen.
Innerhalb 5 Wochen bin ich dann von 20mg über 15mg aud 10mg.
So bei 10mg bin ich nun seit 4 Wochen und ich muss sagen es ist jeden Tag die Hölle und ich habe das Gefühl es wird jeden Tag schlimmer.
Dennoch rede ich mir immer ein "ich will das schaffen", "ich will mich davon befreien", "ich will kämpfen und stark sein" " ich will einfach wieder ich sein".
Auch ich frage mich wie kann es mir denn so schlecht gehen? mIch hab doch das Mittel noch garnicht abgesetzt sondern "nur" reduziert! Und bin eben auch schon seint 4 Wochen konstant bei 10 mg...also warum geht es mir so wahnsinnig schlecht? Ich hoffe immernoch auf den Tag der kommt an dem es mir besser geht.
Was ich mir auch immer denke ist folgendes. Also stell Dir vor jemand "frisst" sich innerhalb eines Jahres 20kg auf die Hüften, das ist ein schleichender Prozess...nun wie soll derjenige nun die 20kg innerhlab von 2 wochen wieder abnehmen...das ist nun mal nicht möglich. Bei Paroxetin sehe ich das ähnlich...als ich angefangen habe einzunehmen, hat man mir ja gesagt das es bis zu 6 Wochen dauern kann bis sich die Wirkung einstellt...was letztendlich auch so war und noch sogar noch länger gedauert hat. Also findet doch in jender Zeit ein gewisser Prozess im Körper statt, sprich der Körper stellt sich um bzw auf das Paroxetin ein. Nun wenn der Wirkstoff nun ausgeschlichen wird muss das ja dann der umkehrschub sein..also wieso sollte dann nicht auch da die Zeitspanne eine große Rolle spielen in der sich der körper wieder komplett umstellen muss. Vielleicht sehe ich das auch falsch, zumindest hilft es mir ein wenig darüber hinweg. Aber glaube mir es ist einfach die Hölle. Ich weiss nur ich darf keine sekunde zweifeln und aufgeben, obwohl ich immer kurz davor bin.
Ich wünsche Dir und allen betroffenen alles alles Liebe und Gute
Chris
mir erging/geht es ähnlich wie Dir. Nur um Dir mal zu verdeutlichen das das was Du beschreibst "ganz normal" sein kann.
Ich nehme ja auch Paroxetin jetzt seit März 2003 und habe viele ups and downs erlebt. Bei mir hat sich die Dosis dann bei 20 mg/Tag eingependelt.
Mir ging es zwar besser als zur Zeit vor dem Paroxetin, doch kann ich nicht sagen das es mir in der Zeit wirklich gut ging. Ausserdem bin ich persönlich im Laufe der Einnahme zu der Erkenntnis gekommen, das ich da mir und meinem Körper nicht s gutes tu. Letztendlich sehe ich die Einnahme nur als eine Zeitverschiebung der tatsächlichen Problematik.
So wie jemand der sich total betrinkt, es ihm an dem Abend gut geht, er am nächsten Tag aufwacht, sein Problem immernoch hat und zusätzlich noch mit den Nebenwirkungen des Alkohols zu kämpfen hat. Also war ich fest entschlossen ende November 2003 das Paroxetin abzusetzen.
Innerhalb 5 Wochen bin ich dann von 20mg über 15mg aud 10mg.
So bei 10mg bin ich nun seit 4 Wochen und ich muss sagen es ist jeden Tag die Hölle und ich habe das Gefühl es wird jeden Tag schlimmer.
Dennoch rede ich mir immer ein "ich will das schaffen", "ich will mich davon befreien", "ich will kämpfen und stark sein" " ich will einfach wieder ich sein".
Auch ich frage mich wie kann es mir denn so schlecht gehen? mIch hab doch das Mittel noch garnicht abgesetzt sondern "nur" reduziert! Und bin eben auch schon seint 4 Wochen konstant bei 10 mg...also warum geht es mir so wahnsinnig schlecht? Ich hoffe immernoch auf den Tag der kommt an dem es mir besser geht.
Was ich mir auch immer denke ist folgendes. Also stell Dir vor jemand "frisst" sich innerhalb eines Jahres 20kg auf die Hüften, das ist ein schleichender Prozess...nun wie soll derjenige nun die 20kg innerhlab von 2 wochen wieder abnehmen...das ist nun mal nicht möglich. Bei Paroxetin sehe ich das ähnlich...als ich angefangen habe einzunehmen, hat man mir ja gesagt das es bis zu 6 Wochen dauern kann bis sich die Wirkung einstellt...was letztendlich auch so war und noch sogar noch länger gedauert hat. Also findet doch in jender Zeit ein gewisser Prozess im Körper statt, sprich der Körper stellt sich um bzw auf das Paroxetin ein. Nun wenn der Wirkstoff nun ausgeschlichen wird muss das ja dann der umkehrschub sein..also wieso sollte dann nicht auch da die Zeitspanne eine große Rolle spielen in der sich der körper wieder komplett umstellen muss. Vielleicht sehe ich das auch falsch, zumindest hilft es mir ein wenig darüber hinweg. Aber glaube mir es ist einfach die Hölle. Ich weiss nur ich darf keine sekunde zweifeln und aufgeben, obwohl ich immer kurz davor bin.
Ich wünsche Dir und allen betroffenen alles alles Liebe und Gute
Chris
Erstmal ganz vielen Dank für Eure Antworten.
Chris,finde deinen Vergleich sehr gut mit der Gewichtsreduktion.Und finde es auch total toll,dass du kämpfst und kämpfst....
Kenn auch das Gefühl,jeden Tag die Überlegung ob ich nicht einfach wieder meine 20 mg nehme-denn mir geht es damit gut.
Das heisst zumindest stabil.
Was mich belastet sind die sexuellen Nebenwirkungen und so eine leichte Gefühlsabflachung.Ich weine nicht mehr,lache aber auch nicht mehr aus vollem Hals.Dennoch wohl besser als der Schmerz der Ängste!!!1
Überlege,obwohl ich erst bei 18 mg bin zu resignieren und brav die 20 mg zu nehmen.
Es strengt einfach so an,diese Unruhe....
Mensch,die werden doch was finden für uns um das Ausschleichen erträglich zu machen.Darf doch wohl nicht wahr sein.
Ich hab doch nur ein Leben!!!
Uschi,Chris....alles Liebe...und auch allen anderen
Jade
Chris,finde deinen Vergleich sehr gut mit der Gewichtsreduktion.Und finde es auch total toll,dass du kämpfst und kämpfst....
Kenn auch das Gefühl,jeden Tag die Überlegung ob ich nicht einfach wieder meine 20 mg nehme-denn mir geht es damit gut.
Das heisst zumindest stabil.
Was mich belastet sind die sexuellen Nebenwirkungen und so eine leichte Gefühlsabflachung.Ich weine nicht mehr,lache aber auch nicht mehr aus vollem Hals.Dennoch wohl besser als der Schmerz der Ängste!!!1
Überlege,obwohl ich erst bei 18 mg bin zu resignieren und brav die 20 mg zu nehmen.
Es strengt einfach so an,diese Unruhe....
Mensch,die werden doch was finden für uns um das Ausschleichen erträglich zu machen.Darf doch wohl nicht wahr sein.
Ich hab doch nur ein Leben!!!
Uschi,Chris....alles Liebe...und auch allen anderen
Jade
Hallo Ihr alle,
wie schon berichtet, hab ich ja von 20 auf 10 mg innerhalb 4 Monaten reduziert und bin natürlich auch enttäuscht, daß es mir die letzten Wochen sowohl körperlich wie seelisch nicht mehr so gut geht.
Die Verunsicherung ist recht groß. Sind es Absetzsymptome oder Einnehm-Nebenwirkungen. Dann kommt die dritte, unberechenbarste Möglichkeit in Betracht - sind es Ursprungssymptome ? Immerhin hat alles mit Schwindel und der dazugehörigen Angst vor einer körperlichen Krankheit angefangen (...die psychosomatische Theorie ist natürlich genau umgekehrt...). Aber natürlich verschwende ich wieder den ein oder anderen Gedanken an die ominöse, nicht entdeckte Krankheit und zwar immer dann, wenn ich keine rationale Erklärung für mein Symptom bzw. psych. Zustand finde. Deshalb hilft es ungemein, hier von ähnlichen Erfahrungen zu lesen und das ganze Durcheinander sollte ein Ansporn mehr sein, irgendwann auf 0 zu kommen.
Die Betonung liegt auf "irgendwann", denn die Stabilität des aktuellen Zustands hat meiner Ansicht nach absoluten Vorrang. Das Endziel wird in diesem Moment nur zeitlich verschoben, es ändert sich deshalb nicht ! Letztendlich werden wir siegen !
wie schon berichtet, hab ich ja von 20 auf 10 mg innerhalb 4 Monaten reduziert und bin natürlich auch enttäuscht, daß es mir die letzten Wochen sowohl körperlich wie seelisch nicht mehr so gut geht.
Die Verunsicherung ist recht groß. Sind es Absetzsymptome oder Einnehm-Nebenwirkungen. Dann kommt die dritte, unberechenbarste Möglichkeit in Betracht - sind es Ursprungssymptome ? Immerhin hat alles mit Schwindel und der dazugehörigen Angst vor einer körperlichen Krankheit angefangen (...die psychosomatische Theorie ist natürlich genau umgekehrt...). Aber natürlich verschwende ich wieder den ein oder anderen Gedanken an die ominöse, nicht entdeckte Krankheit und zwar immer dann, wenn ich keine rationale Erklärung für mein Symptom bzw. psych. Zustand finde. Deshalb hilft es ungemein, hier von ähnlichen Erfahrungen zu lesen und das ganze Durcheinander sollte ein Ansporn mehr sein, irgendwann auf 0 zu kommen.
Die Betonung liegt auf "irgendwann", denn die Stabilität des aktuellen Zustands hat meiner Ansicht nach absoluten Vorrang. Das Endziel wird in diesem Moment nur zeitlich verschoben, es ändert sich deshalb nicht ! Letztendlich werden wir siegen !
Inzwischen denke ich:ICH SPINNE UND....DAS GIBT ES NICHT.
Habe eine Woche versucht Paroxetin zu reduzieren und statt 20 mg nur 18 mg genommen.Es ging mir soweit gut,dennoch spürte ich mittlere Unruhe.
Und nun wollt ichs wissen und hab gestern wieder 20 mg genommen.
UND:Die Unruhe ist weg.Das kann doch wohl nicht sein-innerhalb 12 Stunden.Oder doch???Ich weiss schon nicht mehr,was ich davon halten soll.Oder bilde ich mir schon Unruhe ein nur wenn ans Reduzieren denke????
Jade
Habe eine Woche versucht Paroxetin zu reduzieren und statt 20 mg nur 18 mg genommen.Es ging mir soweit gut,dennoch spürte ich mittlere Unruhe.
Und nun wollt ichs wissen und hab gestern wieder 20 mg genommen.
UND:Die Unruhe ist weg.Das kann doch wohl nicht sein-innerhalb 12 Stunden.Oder doch???Ich weiss schon nicht mehr,was ich davon halten soll.Oder bilde ich mir schon Unruhe ein nur wenn ans Reduzieren denke????
Jade
Hallo Jade,
mir geht es auch noch am selben Tag der Wiedereinnahme von Paroxetin wieder gut. So läuft das. Damit weißt du auch, dass du es mit Absetzproblemen zu tun hast. Bei mir dauert es übrigens ca. drei Wochen bis ich mich nach dem Reduzieren (auch von Winzigstdosen) wieder wohler fühle. Also ganz viel Geduld wünsche ich dir und mir.
Viele Grüße
Dorothea
mir geht es auch noch am selben Tag der Wiedereinnahme von Paroxetin wieder gut. So läuft das. Damit weißt du auch, dass du es mit Absetzproblemen zu tun hast. Bei mir dauert es übrigens ca. drei Wochen bis ich mich nach dem Reduzieren (auch von Winzigstdosen) wieder wohler fühle. Also ganz viel Geduld wünsche ich dir und mir.
Viele Grüße
Dorothea
Hallo Jade,
Dein Forschergeist in Ehren, aber ich würde an Deiner Stelle jetzt aufhören, zu viel an mir rumzuprobieren. Die Selbstbeobachtung ist eh schon groß genug und zum Schluss weiß man wirklich nicht mehr, was von was kommt und denkt, man spinnt.
Also, stabilisieren (körperlich und seelisch) mit 20 mg und ohne Eile einen guten Moment abwarten, um wieder langsam zu reduzieren.
Wir werden siegen ...
LG
Hippo
Dein Forschergeist in Ehren, aber ich würde an Deiner Stelle jetzt aufhören, zu viel an mir rumzuprobieren. Die Selbstbeobachtung ist eh schon groß genug und zum Schluss weiß man wirklich nicht mehr, was von was kommt und denkt, man spinnt.
Also, stabilisieren (körperlich und seelisch) mit 20 mg und ohne Eile einen guten Moment abwarten, um wieder langsam zu reduzieren.
Wir werden siegen ...
LG
Hippo
Lieber Hippo,
musste gerade sehr lachen.Ich weiss,dass du recht hast.
Und ich weiss,dass ich erstmal zur Ruhe kommen muss.
Mein Forschungsgeist....Wäre ich Forscherin ,ich hätt Euch und mir schon allen ein Absetz-Gebräu gezaubert.Oder ein AD ohne Nebenwirkungen.
Manchmal beschleicht mich die Angst,dass Paroxetin,bevor ich es reduzieren konnte ,nicht mehr wirkt....und dann kann ich mir echt nen Platz in der Psychartrie bestellen.
Das schlimme,trotz Therapie...sobald ich Paroxetin reduziere macht sich mein Körper irgendwie selbstständig und ich komme nicht mit dem erlernten Wissen an mich ran.
Aber ich lass mich jetzt wirklich mal in Ruhe und nehme mein weisses ganzes Pillchen
Lieber Gruss
Jade
musste gerade sehr lachen.Ich weiss,dass du recht hast.
Und ich weiss,dass ich erstmal zur Ruhe kommen muss.
Mein Forschungsgeist....Wäre ich Forscherin ,ich hätt Euch und mir schon allen ein Absetz-Gebräu gezaubert.Oder ein AD ohne Nebenwirkungen.
Manchmal beschleicht mich die Angst,dass Paroxetin,bevor ich es reduzieren konnte ,nicht mehr wirkt....und dann kann ich mir echt nen Platz in der Psychartrie bestellen.
Das schlimme,trotz Therapie...sobald ich Paroxetin reduziere macht sich mein Körper irgendwie selbstständig und ich komme nicht mit dem erlernten Wissen an mich ran.
Aber ich lass mich jetzt wirklich mal in Ruhe und nehme mein weisses ganzes Pillchen
Lieber Gruss
Jade
Oh, mann o mann. Das macht mir ja jetzt echt Angst.
Bei meinem ersten Versuch hatte ich Paroxetin 20mg auf 10mg reduziert. Ich weiß das war ein viel zu großer Schritt. Hinterher ist man immer schlauer.
Aber mir kam es auch so vor, dass ich alles, was ich durch die Therapie gelernt hatte, wieder verloren hatte. Das war so enttäuschend und traurig. Jetzt habe ich Angst, dass es wieder passieren könnte.
Wie kann man das Gelernte (be-)halten?
Wie schafft man es, es gewinnbringend anzuwenden - dann, wenn man es braucht - beim Ausschleichen?
Ich habe noch keine Antwort gefunden.
Astrid
Bei meinem ersten Versuch hatte ich Paroxetin 20mg auf 10mg reduziert. Ich weiß das war ein viel zu großer Schritt. Hinterher ist man immer schlauer.
Aber mir kam es auch so vor, dass ich alles, was ich durch die Therapie gelernt hatte, wieder verloren hatte. Das war so enttäuschend und traurig. Jetzt habe ich Angst, dass es wieder passieren könnte.
Wie kann man das Gelernte (be-)halten?
Wie schafft man es, es gewinnbringend anzuwenden - dann, wenn man es braucht - beim Ausschleichen?
Ich habe noch keine Antwort gefunden.
Astrid
-
CloneX
- Gründer
- Beiträge: 1165
- Registriert: 10.10.2003 17:01
- Wohnort: Deutschland :)
- Danksagung erhalten: 20 Mal
Astrid, es ist normal dass man das Gelernte beim Absetzen teilweise "vergisst". Das liegt - für mich - daran, dass die Ängste zum Beispiel nicht deine wirklichen Ängste sind, sondern durch den Entzug hervorgerufen werden.
Beispiel: Ich kann tagelang einen weiten Spaziergang machen. Dann kommt plötzlich wieder so ein derber Entzugstag mit heftiger Benommenheit und Angst, dass ich mich fast nicht mal vor die Tür traue. Das ist jedes mal ein Rückschlag, aber es kann auch genauso schnell wieder verschwinden.
Ich sehe das so: Du kannst an diesen schlimmen Tagen trotzdem versuchen gegen diese Angst anzukämpfen - denn wenn du sogar solche Monsterentzugsängste bekämpfen kannst (oder zumindest ein bisschen), dann wird dir das später bei deinen "normalen" ängsten sicher ein vortei sein
Das ist so meine Theorie.
Beispiel: Ich kann tagelang einen weiten Spaziergang machen. Dann kommt plötzlich wieder so ein derber Entzugstag mit heftiger Benommenheit und Angst, dass ich mich fast nicht mal vor die Tür traue. Das ist jedes mal ein Rückschlag, aber es kann auch genauso schnell wieder verschwinden.
Ich sehe das so: Du kannst an diesen schlimmen Tagen trotzdem versuchen gegen diese Angst anzukämpfen - denn wenn du sogar solche Monsterentzugsängste bekämpfen kannst (oder zumindest ein bisschen), dann wird dir das später bei deinen "normalen" ängsten sicher ein vortei sein
Das ist so meine Theorie.
Astrid,ich hoffe nicht,dass ich Dir mit meinen Gedanken Angst gemacht hab?!
Ich glaube man muss erstmal einen guten Moment zum Absetzen finden und dann klappt das auch Schritt für Schritt.
Und Clonex-Du hast sicher total recht.
War ja auch schonmal bei 5mg.Nur leider wusste ich damals noch nicht,welch tollen Erfolg ich damit erzielt hatte.Und hab in einer Kriese wieder ganz erhöht.Das würde ich nun anders machen.
Ganz lieber Gruss
Jade
Ich glaube man muss erstmal einen guten Moment zum Absetzen finden und dann klappt das auch Schritt für Schritt.
Und Clonex-Du hast sicher total recht.
War ja auch schonmal bei 5mg.Nur leider wusste ich damals noch nicht,welch tollen Erfolg ich damit erzielt hatte.Und hab in einer Kriese wieder ganz erhöht.Das würde ich nun anders machen.
Ganz lieber Gruss
Jade