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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von TeaTime »

Liebe Hypeastrum,

vielen Dank :D

Stimmt, irgendwas muss ja mal positiv laufen, wenn man auch viel, weniger Schönes erlebt.

Das Forum ist wirklich klasse, der Austausch, die Tipps und Ratschläge sind bereichernd !!

Wünsche Dir auch ein tolles Wochenende, zwar kalt, aber dafür relaxt.

Habe gestern abend schon für heute vorgekocht, ein Kürbis-Curry. So konnte es die Nacht über schön durchziehen. Und bei den Temperaturen konnte ich den Topf heute Nacht auf der Terrasse (auf einem Tisch) parken.
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Deshalb heute nur noch Reis kochen, und sonst nichts tun.

Wauzi Runde ist ja entspannend und keine Arbeit.
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Liebe Grüße,

TeaTime
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[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)

Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.

Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*
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:party2: Am 06.Mai 2017 habe ich die letzten 2mg Esomeprazol eingenommen :party2:


Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]

"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)
Hypeastrum
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Hypeastrum »

Liebe TeaTime
Mmmhhh, klingt lecker.
Ich liebe Currys in allen Variationen.
Guten Appetit!
Lg
Hypeastrum
14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:
srico
Beiträge: 45
Registriert: 19.03.2015 07:59

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von srico »

Hallo ihr Lieben,
ja stimmt, ich hatte den Thread damals eröffnet, weil ich Fragen an Jamie hatte bezüglich des Reduzierens.
Ich dachte es sei für mich die Lösung. Doch dann kam leider alles anders.

In meiner Signatur steht der grobe Ablauf. Aktuell bin ich auf 20mg Omeprazol und ca. 75mg Ranitidin. Im Sommer war ich nur auf 20mg Omeprazol.
Ans Reduzieren ist aktuell nicht zu denken, weil ich ja nicht mal das Ranitidin reduzieren kann :-((.
Selbst mit Ranitidin habe ich Probleme. Esse zur Zeit nur extrem Flüssiges oder weiches. Eiweiß oder fettiges geht garnicht.

Ich schiebe es auf den Herbst, darauf, dass der Körper verrückt spielt. Wenn es sich nicht bessern sollte bald, dann drehe ich durch.
Zu lange ist geht das alles schon............ ich verstehe nicht warum es keine Möglichkeit gibt davon weg zu kommen.
Man sollte die Pharmaindustrie verklagen ! -ich konnte früher alles essen, jetzt nach jahrelangem Konsum von Omeprazol nicht mehr.


Es fällt mir auch immer schwerer mich an die Diät zu halten. Manchmal überkommt es mich und ich esse wonach mir ist, danach ist natürlich alles schlimmer.

Deswegen ja die Idee alles abzusetzen und einen radikalen Schnitt zu machen. Natürlich mit Atosil oder sowas.
Aber wahrscheinlich kommt man dadurch nur vom Regen in die Traufe.........

LG
Aktuell: 20mg Omeprazol und 75mg Ranitidin

----------------------------------------------------------
Seit 2009 Omeprazol 20mg.
Mehrere Absetzversuche durch Rebound gescheitert.


Seit 2011 Nahrungsmittelunverträglichkeiten (schiebe es auf das Omeprazol).
Seit 2013 Histaminintoleranz.

Herbst 2015 bei 80mg Omeprazol.
Langsam reduziert, weiter als bis 20mg nicht gekommen.

Im Frühjahr 2016 wieder zusätzlich zu Ranitidin gegriffen. Langsames ausschleichen im Sommer.
Seit Herbst wieder starke Probleme mit Sodbrennen und Unverträglichkeiten.
Wieder zu Ranitidin zusätzlich gegriffen.

Kann derzeit nur Reis und Kartoffeln gut vertragen.
Selbst Flüssignahrung macht Probleme.

Seit 6 Wochen Dauerkopfschmerz. Ich schiebe es auf das Omeprazol.
TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von TeaTime »

Hallo Srico,

weiß ja nicht, wie groß Dein momentanes Interesse ist, etwas auszuprobieren ??

Ranitidin und Omep zusammen einzunehmen.... ohne reduzieren zu können, ist natürlich etwas bedenklich, weil das Ranitidin, auf Dauer eingenommen an Wirkung verliert, man müsste also aufdosieren. Da wäre es vielleicht besser mal 30mg oder 25mg Omep zu testen.

Ranitidin selber kenne ich, und halte sehr viel davon, vor allem wenn man dabei ist zu reduzieren und es als Beadrfsmedikament sieht. Oder eben grundsätzlich als Bedarfsmedikament, wenn Antacida und auch Alginate zu schwach sind.
Ich habe es sogar 3 Tage hintereinander ohne Probleme nehmen können, als ich meinen PPI einmal vergessen hatte mitzunehmen. Und kam mit 75/150mg einmaliger Einnahme am Tag aus.

Ob Atosil eine Alternative wäre, kann ich nicht beurteilen.

Wichtig wäre es, also meiner Meinung nach, in erster Linie, Stabilität zu erreichen.

Das was Du essen kannst, ohne dass es Dich gleich umhaut, ist ja nun definitiv nicht ausgewogen. Aber klar, man isst das, wo man die wenigsten Probleme hat.

Ob bei Die sanftere Mittel wirken weiß ich nicht, aber ich schreibe gleich mal ein paar Ideen auf. Falls sie Dich überhaupt interessieren.

Meine Idee wäre:
Das erste, was ich mir verschreiben lassen würde ist Tepilta...aber bitte als Bedarfsmedikation. Dafür das Ranitidin weglassen.
Tepilta wirkt SEHR schnell und betäubt zusätzlich.

Dann auf auf 25/30mg Omep hochgehen. Und bei Schmerzen, das Tepilta nehmen. Es ist sehr teurer, aber wird normalerweise übernommen.

Wenn Du Stabilität erreichst, das merkst Du ja schnell, dann wirst Du das Tepilta immer weniger brauchen.
Sollte es Dir widerstreben, dann könntest Du auch Gaviscon testen, hole Dir dann bitte sowohl das Dual auch das Advance. Sie wirken etwas unterschiedlich, aber auch sehr gut. Würde dann beide testen. Sie sind frei verkäuflich.

Zudem würde ich, soweit Du es verträgst, Mandelmilch und Kartoffelsaft holen, flüssig geht ja, schreibst Du. Das kannst Du immer vorsorglich trinken, langsam in kleinen Schlucken. Wenn Du rohe Kartoffeln verträgst, dann kannst Du alternativ auch diese in kleine Stücken schneiden und lange kauen und langsam kauen. Mandeln wirken auch super, aber ob Du die verträgst, weiß ich nicht. Auch Aloe Vera Saft hilft bei Sodbrennen.
Vielleicht passt das ja zu dem, was Du verträgst.

Ich denke schon, dass Du davon wegkommen wirst. Schau mal, Jamie nimmt es seit 15 Jahren, ich seit 8 Jahren. Und ich konnte es sogar mal eine zeitlang einen Tag über den anderen nehmen.
Und als ich das in diesem Jahr versucht habe, bin ich schnell gescheitert, obwohl ich es nur alle 5 Tage einmal ausgelassen hatte. Aber das reduzieren um 1mg funktioniert bisher super.

Es braucht Zeit und Geduld, und einen Rückschlag kann es geben, aber deshalb nicht verzweifeln.

Bitte setze das alles nicht auf einmal ab, das wird nicht funktionieren.

Du hast schon viel probiert und meine Vorschläge interessieren Dich vielleicht auch nicht. Doch ich finde, jede Möglichkeit sollte man nutzen, einen Versuch ist es immer wert.

Bei Interesse besorge Dir nun zuerst mal das Gaviscon, nehme das nach jeder "Mahlzeit" ein.
Wenn Du merkst, dass es was bringt, dann ist das schon mal super.

Im zweiten Schritt, das Omep etwas hoch dosieren.

Dann Tepilta besorgen (und wenn es nur die kleine Packung ist, dann hast Du ein Notfallmittel).

Das Ranitidin halbieren und dann vierteln und dann weglassen.

Jeden Abend Gaviscon nehmen und eben nach jedem Essen.

Wenn das stabil wäre.... dann kann man das Omep langsam reduzieren, bei Dir am besten in maximal 0,5mg Schritten.

Lieben Gruß

TeaTime
Zuletzt geändert von TeaTime am 05.11.2016 17:52, insgesamt 2-mal geändert.
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[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)

Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.

Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*
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:party2: Am 06.Mai 2017 habe ich die letzten 2mg Esomeprazol eingenommen :party2:


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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von TeaTime »

Vielen Dank Hypeastrum.

war wirklich lecker. Kürbis habe ich bisher noch nie gemacht, aber hier ist ein Kürbisfeld mit Hokkaidos, da haben sie wohl nur die großen geerntet und es liegen da bestimmten noch 100 kleine, ach nee, 90, die anderen habe ich ja mitgenommen ;o)

Früher habe ich immer Putencurry gemacht, aber esse ja kein Fleisch mehr, also musste eine Alternative her.

Lieben Gruß,

TeaTime
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[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)

Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.

Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*
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:party2: Am 06.Mai 2017 habe ich die letzten 2mg Esomeprazol eingenommen :party2:


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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Hypeastrum »

Liebe TeaTime
Super Idee und gute Alternative zu Pute;-).
Verträgst du Fleisch nicht mehr? Oder hast du dich dagegen entschieden?
Ich esse minimal Fleisch, etwa einmal pro Woche.
Hokkaidos sind meine lieblings Kürbisse. Schön Orange und total lecker auch als Suppe.
Da hast du aber Glück gehabt das du ein Feld nahe bei dir hast.... kannst ja die restlichen 10 noch holen;-))
Ich hab jede Menge Kerzen angezündet und machs mir auf dem Sofa mit einem guten Buch gemütlich.
Wünsche dir einen schönen Abend
Herzlich
Hypeastrum
14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von TeaTime »

Guten Abend, liebe Hypeastrum,

vertrage Fleisch schon, in kleinen Mengen, sonst hat der Magen schon viel zu tun.

Ich möchte eigentlich einfach nur diese Tierhaltung, wie sie praktiziert, wird nicht unterstützen. Wenn ich da manchmal Berichte sehe, dreht sich mir der Magen um. Finde das widerlich,ekelerregend, abstoßend und furchtbar traurig.
Vom Antibiotika Missbrauch mal ganz abgesehen. (Deshalb habe ich auch aufgehört Fisch zu essen)

Bin aber kein echter Vegetarier. Manchmal überkommt mich schon der Hunger nach einem Schwarzbrot mit Leberwurst und dann esse ich das auch, trotz meiner Vorbehalte. (Aber das auch, wenn überhaupt, einmal in der Woche)

Theoretisch könnte ich ja zB. Wild essen, denn da gibts weder schlechte Haltung oder Antibiotika. Meine Eltern hatten einen Jäger im Bekanntenkreis und da haben wir auch mal zugreifen können.

Aber da esse ich mal ein kleines Probierstück, einmal im Jahr -gg-.

Kerzen, Sofa und Buch klingt schon einmal gut und nach einem gemütlichen Abend.

Was macht denn inzwischen Dein Magen und Deine Muskelbeschwerden ??

Lieben Gruß,

TeaTime
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[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)

Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.

Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*
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:party2: Am 06.Mai 2017 habe ich die letzten 2mg Esomeprazol eingenommen :party2:


Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]

"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Hypeastrum »

Guten Morgen liebe TeaTime
Ich gebe dir Recht, es ist beschämend wie mit den Tieren umgegangen wird. Auch mir dreht sich der Magen um, wenn ich diese Dokus sehe.
Bin aber noch nicht so diszipliniert ganz auf Fleisch zu verzichten. Zumindest kaufe ich nur solches ein, wo ich weiss wie die Tiere gehalten werden.
Die Schmerzen sind momentan sehr moderat. Hab das Gefühl das die Physio und die Osteopathie plus Paracetamol mir helfen. Hoffe es bleibt so.
Gestern Nacht hat dafür mein Magen rebelliert.
Bin selber schuld, habe leider gesündigt. Sprich: zuviel Käse gegessen;-)
Danke der Nachfrage liebe TeaTime.
Und wie geht es dir?
Liebe Grüsse und schönen Sonntag
Hypeastrum
14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:
Hypeastrum
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Hypeastrum »

Liebe Katharina
Das tut mir sehr leid, das du so schlimm reagierst auf Paracetamol.
Schlimm!
Wie gehts dir heute? Ich hoffe, deine Schmerzen haben sich etwas gelegt?
Ich wünsche dir einen schmerzarmen Tag
Liebe Grüsse
Hypeastrum
14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie »

Hallo ihr beiden, Hypeastrum :) und Teatime :) (und ggf. auch Katharina :))

ich möchte nicht unhöflich sein, aber könntet ihr bitte eure Themen vielleicht in einem separaten Thread erörtern?
Das ist zu viel offtopic und der PPI-Thread wächst ins Unermessliche.
Da der Thread bereits jetzt völlig unübersichtlich ist und viele Einzelanfragen existieren, wäre das hilfreich.

Es gibt hier im ADFD den Alltagschat (Persönlicher Austausch) oder aber ihr zwei eröffnet für euch gegenseitig einen neuen Faden.

Vielen Dank für euer Verständnis
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Hypeastrum »

Liebe Jamie
Sorry, das wusste ich nicht.
Bin ein echtes Greenhorn was Foren betrifft.
Also ich werde es in Zukunft so halten.
Lieber Gruss und schönen Sonntag
Hypeastrum
14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:
TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von TeaTime »

Hallo Jamie,

kein Problem, muss Dir ja Recht geben, geht zwar um Magen &Co aber eigentlich mehr um Gesundheit allgemein.

Ich mache mal einen neuen Thread unter Gesundheit auf und hoffe, dass wir uns da weiterhin austauschen werden.

Lieben Gruß

TeaTime

P.S. Jamie, vielleicht kannst Du, wenn es zeitlich geht, die letzten Beiträge, die nicht mehr gepasst haben verschieben ??
(Hab mal geschaut, glaube ab dem 3.11.16 --17.45 Uhr ist das sehr allgemein geworden. Nur die Beiträge von und an Srico nicht)

P.S. Hypeastrum, Katharina, und auch Juna, ich füge hier gleich noch den LINK ein

http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=12367
Zuletzt geändert von TeaTime am 07.11.2016 09:28, insgesamt 1-mal geändert.
Bild
[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)

Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.

Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*
Bild

:party2: Am 06.Mai 2017 habe ich die letzten 2mg Esomeprazol eingenommen :party2:


Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]

"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)
Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie »

hallo danke, ich werde das in ruhigen Minute verschieben. Danke auch für das Verständnis. :)

Grüße
Jamie
Mara_PPI
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Registriert: 17.07.2016 17:36

Re: PPI absetzen

Beitrag von Mara_PPI »

Hallo :)

2 Monate nachdem ich mit dem Reduzieren angefangen habe, kann ich euch Berichten, dass es super läuft.

Ich habe in folgenden Schritten reduziert:
Reduktion seit 05.09.2016 von ursprünglich 40 mg Esomeprazol Kapseln
05.09. - 18.09.2016 (14 Tage): 37,5 mg
19.09. - 02.10.2016 (14 Tage): 35 mg
03.10. - 16.10.2016 (14 Tage): 32,5 mg
17.10. - 06.11.2016 (21 Tage): 30 mg = Reduktion um 25 % :party2:
ab morgen nehm ich dann 27,5 mg

Es ging mir die letzten 2 Monate recht gut mit der Reduzierung. Manchmal hab ich in den ersten Tagen eines neuen Schrittes ganz leichte Magenschmerzen gehabt. Einmal musste ich Gaviscon nehmen. Ansonsten sind die Schmerzen (würde es als leichtes Ziehen beschreiben) immer spätestens in der zweiten Woche von selbst verschwunden.
Die 30 mg hab ich jetzt 3 Wochen gehalten, weil letzte Woche privat sehr stressig war und ich nicht riskieren wollte Magenschmerzen zu bekommen.

Meine Ernährung hab übrigens ich nicht umgestellt - ess und trinke also alles wie vorher mit Außnahme von Kaffee. Den hab ich vorher fast täglich getrunken und jetzt gibt's ab und zu am Wochenende eine Tasse, ansonsten Tee (bevorzugt Kamille und Fenchel).

LG, Mara
Einnahme PPI seit Mai 2016

06.05. - 01.06.2016 (27 Tage): 40 mg Pratoprazol Tabletten - wegen Gastritis
02.06. - 06.06.2016 (5 Tage): 1. Absetzversuch: keine PPI - dadurch wieder starke Magenschmerzen (Rebound)
07.06. - 03.07.2016 (27 Tage): 40 mg Esomeprazol Tabletten - Wechsel von Pantoprazol auf Esomeprazol wg. ständiger
Verstopfung durch Pantoprazol
04.07. - 16.07.2016 (13 Tage): 2. Absetzversuch: abwechselnd 20 mg und 40 mg Esomeprazol Tabletten 1x am Tag - nach 4 Tagen starkes Sodbrennen - Rebound
17.07. - 21.07.2016 (5 Tage): 40 mg Esomeprazol Tabletten
22.07. - 04.09.2016 (45 Tage): 40 mg Esomeprazol Kapseln - Umstellung von Tabletten auf Kapseln um langsam Reduzieren zu können

Reduktion seit 05.09.2016 von ursprünglich 40 mg Esomeprazol Kapseln
05.09. - 18.09.2016 (14 Tage): 37,5 mg
19.09. - 02.10.2016 (14 Tage): 35 mg
03.10. - 16.10.2016 (14 Tage): 32,5 mg
17.10. - 06.11.2016 (21 Tage): 30 mg = Reduktion um 25 % :party2:
ab 07.11.2016: 27,5 mg
srico
Beiträge: 45
Registriert: 19.03.2015 07:59

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von srico »

Liebe TeaTime,
naklar interessiert mich, was du schreibst. Wir sitzen doch hier alle im gleichen Boot und das war ja Sinn und Zweck sich auszutauschen.
Ganz lieb von dir und vielen Dank dafür. <3

Da sind tolle Tipps dabei, mein Problem ist nur, dass ich ein Medikament (bis auf Omeprazol oder Ranitidin) nicht mehrmals nehmen kann.
Ich weiß, das klingt komisch, habe ich jetzt aber die letzten Jahre so herausgefunden.

Mir geht es wieder etwas besser und ich schöpfe neue Hoffnung doch noch weiterzureduzieren, obwohl ich totale Angst habe die 20mg anzutasten, denn die nehme ich ja schon so lange.

Ja es stimmt, ihr schafft es und da denkt man andere schaffen das auch, aber meine Situation mit der Histaminintoleranz ist wirklich etwas schwierig.
Deswegen die Idee mit der radikalen Methode. Ich habe einfach keine Lust mehr noch so lange zu warten bis ich auf null bin.
Und da bei mir jede Reduktion mit Problemen verbunden ist, selbst Ranitidin, ich keine Fleisch essen kann (was ich auf zu wenig Magensäure schiebe) war es ein weiterer Grund.

Aber du hast recht, ich sollte erst nochmal anderes ausprobieren und Stabilisation ist das Wichtigste, erst dann hat man überhaupt Kraft für Neues.
So werde ich es jetzt machen, nach dem erholsamen Tag heute habe ich etwas Kraft getankt.

Trotzdem geht mir noch der Gedanke mit dem HCL im Kopf rum, es gibt ja Leute, die den Ausstieg aus der Omeprazolfalle damit geschafft haben.


Achja, nach Tepilta werde ich meine Ärztin gleich morgen fragen.

Ganz lieben Dank nochmal und schön, dass es diesen Thread gibt.
Aktuell: 20mg Omeprazol und 75mg Ranitidin

----------------------------------------------------------
Seit 2009 Omeprazol 20mg.
Mehrere Absetzversuche durch Rebound gescheitert.


Seit 2011 Nahrungsmittelunverträglichkeiten (schiebe es auf das Omeprazol).
Seit 2013 Histaminintoleranz.

Herbst 2015 bei 80mg Omeprazol.
Langsam reduziert, weiter als bis 20mg nicht gekommen.

Im Frühjahr 2016 wieder zusätzlich zu Ranitidin gegriffen. Langsames ausschleichen im Sommer.
Seit Herbst wieder starke Probleme mit Sodbrennen und Unverträglichkeiten.
Wieder zu Ranitidin zusätzlich gegriffen.

Kann derzeit nur Reis und Kartoffeln gut vertragen.
Selbst Flüssignahrung macht Probleme.

Seit 6 Wochen Dauerkopfschmerz. Ich schiebe es auf das Omeprazol.
TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von TeaTime »

Hallo Srico,

wenn Du die Erfahrung gemacht hast, dass Du nur Omep und Ranitidin einnehmen kannst, verstehe ich, dass man nicht unbedingt etwas anderes testen will.

HCL kenne ich bei Reflux nicht, da werde ich mich mal im I-Net schlau machen.

Meinst Du, Du könntest mal Apfelessig testen ?? Würde das gehen ?? Etwa 1 EL in ein Glas lauwarmes Wasser geben und trinken.
Langsam und kleine Schlucke. Das hilft auch oft bei Sodbrennen. Ich selber trinke das schon mal, weil es allgemein gut verträglich ist, und auch der Darm sich freut.

Ich habe Dir nochmal was aus dem I-net kopiert, wo das mit dem Apfelessing und auch dem Aloe Vera Saft steht. (Den müsstest Du vetragen, ziemlich geschmacksneutral und shr gut verträglich.

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... eflux.html

Bei Dir ist das schon alles sehr schwierig. Trotzdem halte ich eine Reduktion für möglich, aber eben nicht von jetzt auf eben absetzen.

Ok, Du könntest es mal einen Tag weglassen, und dann die Probleme auf Dich wirken lassen, ob Du das ertragen willst und kannst. Also ich muss zugeben, das wäre mir zu heftig.

Meine Idee ist nach wie vor, dass Du mit dem Omep stabil werden solltest, und das Ranitidin nicht täglich einnimmst, weil die Wirkung nachlässt. Das könntest Du einmalig testen, indem Du 2 Ranitidin gleichzeitig nimmst (wieviel Milligramm nimmst Du denn davon ? Also natürlich nicht 600mg dann einnehmen..).
Ich weiß, Du willst vom Omep weg, aber auch das Ranitidin hat als Dauermedikation viele ähnliche Nebenwirkungen wie das Omep. Die Magensäure wird zwar nicht in dem Maße gehemmt, wie beim PPI aber trotzdem eben gehemmt.

Wie Du es machst, und was machbar ist, kannst ja nur Du alleine entscheiden.

Das wäre jetzt eine Vorgehensweise für mich.
Das Omep auf 25/30mg hochdosieren. Und das Ranitidin nur bei Bedarf, aber nicht mehr grundsätzlich nehmen. (Kann sein, dass es dann auch später wieder besser wirkt)

Wenn das funktioniert, dann in kleinen Schritten das Omep reduzieren.

Versuche ein paar von den Hausmitteln, vielleicht verträgst Du was davon und kannst Dich wirklich stabilisieren.

Deine vielen Unverträglichkeiten sind natürlich ein Problem, aber durch abruptes absetzen wird sich das vermutlich nicht ändern.

Und nun google ich mal ein wenig nach Salzsäure ;o)

Lieben Gruß,

TeaTime
Bild
[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)

Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.

Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*
Bild

:party2: Am 06.Mai 2017 habe ich die letzten 2mg Esomeprazol eingenommen :party2:


Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]

"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
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Re: PPI absetzen

Beitrag von TeaTime »

Hallo Mara,

das sind ja SUUUUUUPER Neuigkeiten !!!

Meine Ernährung habe ich auch nicht angepasst ;o) funktioniert bisher GsD !!!
Ab Donnerstag bin ich dann bei 8mg.

Weiterhin viel Erfolg, bist ja recht schnell vorgegangen, aber so wie Du es machst, in stressigen Situationen halten, ist ein guter Plan.


Alles Gute weiterhin und halte uns bitte auf dem Laufenden.

Lieben Gruß,

TeaTime
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[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)

Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.

Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*
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:party2: Am 06.Mai 2017 habe ich die letzten 2mg Esomeprazol eingenommen :party2:


Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]

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Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
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TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von TeaTime »

Hallo Srico,

nun hatte ich zwar Deine anfänglichen Beiträge mal gelesen, aber nicht alles. Hast Du denn zuwenig Magensäure ????

DANN würde HCL Sinn machen. Du hattest doch sicher mal eine Magenspiegelung ? Aber warum würde man Dir dann einen PPI verschreiben ? Das wäre ja der totale Blödsinn.

Habe Dir auch hier was kopiert, schau bitte mal da rein.

http://www.gesundheitsfundament.de/blog ... sprobleme/

Lieben Gruß,

TeaTime
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[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)

Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.

Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*
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:party2: Am 06.Mai 2017 habe ich die letzten 2mg Esomeprazol eingenommen :party2:


Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]

"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie »

Hallo Teatime und srico,

ich nehme an, bei srico ist es genau wie bei mir: erst war zu viel Magensäure da und durch die dauerhafte PPI Einnahme kippte es dann um in zu wenig, was auch ganz massive Probleme hervorrufen kann, da die ganze Verdauung lahmgelegt wird.
[Inclusive Nahr.mitt.unverträglichkeiten; ich bekam eine HIT davon!]
Ich kann erst jetzt, wo das PPI immer weniger wird, auch mal an etwas "komplexere" Lebensmittel; vorher fehlte schlicht die Säure zur Vorverdauung / Aufschlüsselung im Magen und das sollte man nicht unterschätzen.

Interessant ist auch die Info, die henning hier mit einfließen ließ - es erklärt, warum ich nach Kaffee und Schokolade giere - beides bekanntermaßen (die bösen) "Säurelocker"; aber genau das will mein Körper ja haben! Deswegen auch der Jeeper (oder wie sich das schreibt) :P nach Schoki und einfachen Kohlenhydraten.

Es klingt alles etwas paradox, aber genau so empfinde ich das. Und es deckt sich mit meiner Erfahrung.

Ich glaube es gibt HCl Präparate, aber ich würde vorher den Retterspitz innerlich testen. Er ist zugelassen sowohl bei zu viel als auch zu wenig Magensäure!

Grüße in die Runde :pillowtalk:
Jamie
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TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von TeaTime »

Hallo Jamie,

also hattet Ihr, genau wie ich, erst zuviel Magensäure.

Dann zu wenig, wegen des PPI, wodurch es ähnliche Problem gibt, die allerdings genau die gegensächliche Ursache haben.
Ok, letztendlich erfüllt der PPI nun seinen Zweck, allerdings zuviel des Guten.

Es kommen nun Probleme, weil man zu wenig Magensäure hat, schluckt den PPI weiter und die Probleme verschlimmern sich.

Nun hat Srico seinen PPI weggelassen, wodurch es zu einer Überproduktion der Magensäure kam, seine Beschwerden waren also NOCH schlimmer.
Er schluckt wieder den PPI, und hat dann noch Ranitidin zusätzlich, und nun kommen erneut die Probleme durch zu wenig Magensäure.

Du hingegen schleichst aus, langsam. Und deshalb kommt Deine Magensäueproduktion auch wieder langsam in Fahrt.
Deine Verdauung und auch andere Probleme bessern sich, also ein Hinweis, dass Du alles richtig machst.

Und Srico befindet sich nun in einem kleinen Teufelskreis, weil sein Magen wahrscheinlich so extrem gelitten hat, dass er im Moment zum einen sehr viele Unverträglichkeiten hat und zum anderen die kleinste Veränderung in der Dosierung merkt.

Aber das bedeutet auch, er muss wirklich ganz langsam reduzieren, denn weglassen, was ihm vorschwebt, würde das alles nochmal verschlimmern.

Hatte ja vor wenigen Monaten meine Magenspiegelung, der Gastro sagte nichts zu meiner Magensäuremenge, aber da ich nun eh von 20mg auf 9mg bin, wird das ja nun auch anders sein.

Unverträglichkeiten habe ich keine. Süßhunger hatte ich auch vor dem PPI schon, aber dass meine Magensäure reduziert ist und war, ist ja klar.

Naja, über all diese möglichen Probleme macht man sich ja keine Gedanken, erst wenn sie eintreten. Was ein PPI alles verursachen kann, habe ich nie groß hinterfragt.
Einfach genommen. Erst als ich Berichte wegen Osteoporose gelesen hatte, und Vitamin B12 Mangel, und dass Bakterien die im Magen normalerweise vernichtet werden, sich dann Richtung Darm bewegen, machte mir klar, ich will das loswerden.

Kannst Du mal schreiben wie es Dir im Moment mit Deiner Reduktion geht.

Vielen Dank und Grüßle,

TeaTime

P.S. Könntest Du mal einen LINK zu dem Retterspitz einstellen, den Du empfehlen würdest, das wäre super.
Zuletzt geändert von TeaTime am 07.11.2016 09:35, insgesamt 2-mal geändert.
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[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)

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Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.

Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
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:party2: Am 06.Mai 2017 habe ich die letzten 2mg Esomeprazol eingenommen :party2:


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