Lithium30Jahre+ : Lithium absetzen - Experiment oder Chance
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Lithium30Jahre+
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Lithium30Jahre+ : Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo allerseits,
als Bipo 1 nehme ich schon fast 33 Jahre Quillonorm retard 450 mg 1 1/2 und möchte nun meine Zukunft mehr "in Farbe leben". Vor 13 Jahren habe ich das Lithium von heute auf morgen nicht mehr genommen was natürlich in einem GAU, einer "Absetzpsychose" endete. Im April dieses Jahres ging ich einen Monat lang auf nur 1 Tablette zurück (1/2 weniger) und hab das "Schleusen öffnen" gut zu spüren bekommen. Das ganze habe ich in Eigenregie gemacht - mit Bedarfsmedikation Quetiapin und Temesta, weil ich schon 8 Monate keinen Kontakt zum neuen Psychiater habe. ( Der alte Psychiater ist leider in Pension gegangen) Hatte einmal Kontakt zu einem anderen "Schulpsychiater" und der gab mir ein Nocebo/eine Erfolgsquote von 5 %. Hab also nach etwas mehr als einem Monat wieder aufdosiert wei die Absetzerscheinungen viel zu stark waren. Jetzt weiß ich, dass die Reduktion um 1/3 viel zu groß war und dann stellt sich die Frage wie das ganze anzupacken ist. Positiv ist, dass sich "die Schleusen" nicht mehr ganz geschlossen haben und ich dadurch schon mehr Leben spüre. Hab Anfang Juni einen Termin beim neuen Psychiater der leider auch nur ein Schulpsychiater ist und mir dauernd alles Mögliche verschreiben möchte. Bin bereits in Pension und es geht mir relativ gut. Habe in den letzten drei Jahren als Fitness- und Gesundheitstrainer und wegen meiner Thematik auch als Genesungsbegleiter im sozial psychiatrischen Bereich gearbeiten. Mache auch Leistungssport im Bereich Laufen und bin sonst auch sehr aktiv - jedoch mit keinerlei manischen Tendenzen. Versuche nun mit dem Psychiater einen Konsens zu finden und möchte im Herbst eine Spiegelreduktion vom Lithium von 0,5 in Richtung 0,3 vornehmen. Hoffentlich bin ich mit meinem Vorhaben nicht alleine auf weitem Flur! Vielen Dank für Anregungen im Kampf gegen Windmühlen.
Liebe Grüße von
Lithium30Jahre+
als Bipo 1 nehme ich schon fast 33 Jahre Quillonorm retard 450 mg 1 1/2 und möchte nun meine Zukunft mehr "in Farbe leben". Vor 13 Jahren habe ich das Lithium von heute auf morgen nicht mehr genommen was natürlich in einem GAU, einer "Absetzpsychose" endete. Im April dieses Jahres ging ich einen Monat lang auf nur 1 Tablette zurück (1/2 weniger) und hab das "Schleusen öffnen" gut zu spüren bekommen. Das ganze habe ich in Eigenregie gemacht - mit Bedarfsmedikation Quetiapin und Temesta, weil ich schon 8 Monate keinen Kontakt zum neuen Psychiater habe. ( Der alte Psychiater ist leider in Pension gegangen) Hatte einmal Kontakt zu einem anderen "Schulpsychiater" und der gab mir ein Nocebo/eine Erfolgsquote von 5 %. Hab also nach etwas mehr als einem Monat wieder aufdosiert wei die Absetzerscheinungen viel zu stark waren. Jetzt weiß ich, dass die Reduktion um 1/3 viel zu groß war und dann stellt sich die Frage wie das ganze anzupacken ist. Positiv ist, dass sich "die Schleusen" nicht mehr ganz geschlossen haben und ich dadurch schon mehr Leben spüre. Hab Anfang Juni einen Termin beim neuen Psychiater der leider auch nur ein Schulpsychiater ist und mir dauernd alles Mögliche verschreiben möchte. Bin bereits in Pension und es geht mir relativ gut. Habe in den letzten drei Jahren als Fitness- und Gesundheitstrainer und wegen meiner Thematik auch als Genesungsbegleiter im sozial psychiatrischen Bereich gearbeiten. Mache auch Leistungssport im Bereich Laufen und bin sonst auch sehr aktiv - jedoch mit keinerlei manischen Tendenzen. Versuche nun mit dem Psychiater einen Konsens zu finden und möchte im Herbst eine Spiegelreduktion vom Lithium von 0,5 in Richtung 0,3 vornehmen. Hoffentlich bin ich mit meinem Vorhaben nicht alleine auf weitem Flur! Vielen Dank für Anregungen im Kampf gegen Windmühlen.
Liebe Grüße von
Lithium30Jahre+
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Lithium30Jahre+
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Re: Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo Claudia,
danke für die Links welche sehr interessant sind und ich teils schon kenne.
Laut Signatur nehme ich im optimalen Fall 25 mg Quetiapin als Schlafanstoß. Wenn dies nicht reicht nehme ich eher selten einen Bedarf - die letzte 50er Packung Lorazepam habe ich mir im November 2017 vom Hausarzt verschreiben lassen und ich hab immer noch 1/2 Packung. Mein neuer Psychiater möchte - aufgrund dem Trend gegen Benzos - mir keine verschreiben. Hätte mir dann nur ungern 20 Stück verschrieben und ich sagte “Die kann er behalten denn mein Hausarzt hat mehr Vertrauen und gibt mir eine 50er Packung.“ Stattdessen will dieser Psychiater mir alles “verkaufen“. Von Pregabalin (hab ich eine Zeit lang genommen) angefangen bis Strattera welches ich nach einem 10 Minutengespräch/mit Schnelltest trotz Kassenverschreibungspflicht bekommen hätte. (Habe bei mir selbst die ADHS Diagnose in Betracht gezogen.)
Beim Reduktionsversuch habe ich hauptsächlich nur nachts ca. 10 x Lorazepam genommen und Quetiapin von 75 - 150 mg und meistens 1/2 Dominal. Konnte aber trotzdem nicht genügend Schlaf finden ... Frage mich inwieweit Lithium für meine Schlafprobleme mit verantwortlich ist, denn durch die nächtliche Nierenaktivität muss ich spätestens nach 5 - 6 Stunden auf die Toilette und dann kann ich kaum mehr einschlafen. Sonst geht es mir recht gut - bis auf du die Mühe mit dem Schlaf. Wäre die Reduktion von nur 1/4 Quillonorm retard 450 mg optimaler gewesen, weil ich ja gleich die 0,5 mmol/l unterschreite?
Habe wie schon einmal erwähnt habe ich Anfang Juni (mein letzter Termin war Anfang September 2017) wieder einen Termin wo ich meinen Lithiumreduktionswunsch besprechen werde und dann werde ich sehen ob ich entsprechende Unterstützung bekommen. Geplant habe ich dann erst im Oktober/November 2018 mit einer sehr geringen Reduktion zu beginnen. Interessant ist auf alle Fälle dass die Reduktion von 1 Monat den “Schutz“ verringert hat - wobei ich darin die Chance einer Aktivierung der Selbstheilung sehe.
Herzliche Grüße
Lithium30+
danke für die Links welche sehr interessant sind und ich teils schon kenne.
Laut Signatur nehme ich im optimalen Fall 25 mg Quetiapin als Schlafanstoß. Wenn dies nicht reicht nehme ich eher selten einen Bedarf - die letzte 50er Packung Lorazepam habe ich mir im November 2017 vom Hausarzt verschreiben lassen und ich hab immer noch 1/2 Packung. Mein neuer Psychiater möchte - aufgrund dem Trend gegen Benzos - mir keine verschreiben. Hätte mir dann nur ungern 20 Stück verschrieben und ich sagte “Die kann er behalten denn mein Hausarzt hat mehr Vertrauen und gibt mir eine 50er Packung.“ Stattdessen will dieser Psychiater mir alles “verkaufen“. Von Pregabalin (hab ich eine Zeit lang genommen) angefangen bis Strattera welches ich nach einem 10 Minutengespräch/mit Schnelltest trotz Kassenverschreibungspflicht bekommen hätte. (Habe bei mir selbst die ADHS Diagnose in Betracht gezogen.)
Beim Reduktionsversuch habe ich hauptsächlich nur nachts ca. 10 x Lorazepam genommen und Quetiapin von 75 - 150 mg und meistens 1/2 Dominal. Konnte aber trotzdem nicht genügend Schlaf finden ... Frage mich inwieweit Lithium für meine Schlafprobleme mit verantwortlich ist, denn durch die nächtliche Nierenaktivität muss ich spätestens nach 5 - 6 Stunden auf die Toilette und dann kann ich kaum mehr einschlafen. Sonst geht es mir recht gut - bis auf du die Mühe mit dem Schlaf. Wäre die Reduktion von nur 1/4 Quillonorm retard 450 mg optimaler gewesen, weil ich ja gleich die 0,5 mmol/l unterschreite?
Habe wie schon einmal erwähnt habe ich Anfang Juni (mein letzter Termin war Anfang September 2017) wieder einen Termin wo ich meinen Lithiumreduktionswunsch besprechen werde und dann werde ich sehen ob ich entsprechende Unterstützung bekommen. Geplant habe ich dann erst im Oktober/November 2018 mit einer sehr geringen Reduktion zu beginnen. Interessant ist auf alle Fälle dass die Reduktion von 1 Monat den “Schutz“ verringert hat - wobei ich darin die Chance einer Aktivierung der Selbstheilung sehe.
Herzliche Grüße
Lithium30+
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Re: Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo allerseits - im speziellen Bipolar 1 Erkrankte/Erfahrene ohne Depressionen!
Habe vor kurzem ein komplettes großes Blutbild von meinem Hausarzt erstellen lassen: 33 Jahre Lithium und ausgezeichnete Werte - sogar der GFR bewegt sich zumindest im unteren Rahmen (Das hab ich mit Sicherheit meiner gesunden sportlichen Lebensweise zu verdanken!)
Der Lithiumspiegel ist wie immer - auch nach meinem Reduktionsversuch - wieder bei 0,5 mmol/l, finde jedoch dass durch den Reduktionsversuch die Lithium-Stratosphäre Löcher aufweist und wie schon erwähnt der Körper damit eine Selbstheilung versucht. Mit diesen Werten war ich bei meinem neuen Psychiater und ich glaube es gibt endlich eine Basis der Zusammenarbeit. Muss den Psychiater regelrecht nötigen um das zu bekommen was ich will. Nur wenn ich ihn "in die Ecke dränge" gibt es sinnvolle nicht pharmaorientierte Beiträge von ihm. Es geht mir teils sehr gut auch wenn ich mich nicht von ihm helfen lasse mit Pregabalin, Atomoxetin, ... er will mir "einem alten Fuchs" einfach alles verkaufen. Positive Empfehlungen von ihm: Lavendelkapseln, Singen, Musikinstrument spielen/lernen und auch bezüglich Lithium Reduktion (1/4 nur jeden 2. Tag) Im selben Zug versuchte er mir jedoch ein Antidepressivum unterzujubel wo ich doch so sensibel darauf reagiere und ich dessen Wirkung äußerst skeptisch betrachte. Werde mit einem erneute Reduktionsversuch im November (finde die kalte Jahreszeit ist zudem besser) starten wenn ich mich sehr ausgeglichen fühle, denn das Nebenwirkungsprofil von Lithium hat es ja doch in sich! Bin im Grunde genommen (trotz Rente) Leistungssportler/Laufsport mit einem Background als Gesundheits- und Fitnesstrainer und Erfahrung in der Peerarbeit. Im Leistungssport muss ich mich in Form bringen durch gute Regeneration, ... und das heißt ein guter effizienter Schlaf. Wenn ich mich also gut in Balance bringe gibt es zur Belohnung ein Stockerplatz oder ab und zu auch ein Sieg und das unter den vermeintlich Gesunden. Nur kann ich einfach unter Lithium zu wenig Freude empfinden und möchte deshalb mehr Farbe im Leben. WIE VIELE BIPOLAR 1 ERFAHRENE GIBT ES DIE OHNE PHASENPROPHYLAXE ZURECHT KOMMEN ???
Liebe Grüße
Lithium30Jahre+
P.S: Jetzt muss ich mein Medikament nehmen ... nämlich 1/2 Stunde cromatische Mundharmonika spielen.
Einen großen Dank an das adfd Forum für die äußerst wichtige Unterstützung!
Habe vor kurzem ein komplettes großes Blutbild von meinem Hausarzt erstellen lassen: 33 Jahre Lithium und ausgezeichnete Werte - sogar der GFR bewegt sich zumindest im unteren Rahmen (Das hab ich mit Sicherheit meiner gesunden sportlichen Lebensweise zu verdanken!)
Der Lithiumspiegel ist wie immer - auch nach meinem Reduktionsversuch - wieder bei 0,5 mmol/l, finde jedoch dass durch den Reduktionsversuch die Lithium-Stratosphäre Löcher aufweist und wie schon erwähnt der Körper damit eine Selbstheilung versucht. Mit diesen Werten war ich bei meinem neuen Psychiater und ich glaube es gibt endlich eine Basis der Zusammenarbeit. Muss den Psychiater regelrecht nötigen um das zu bekommen was ich will. Nur wenn ich ihn "in die Ecke dränge" gibt es sinnvolle nicht pharmaorientierte Beiträge von ihm. Es geht mir teils sehr gut auch wenn ich mich nicht von ihm helfen lasse mit Pregabalin, Atomoxetin, ... er will mir "einem alten Fuchs" einfach alles verkaufen. Positive Empfehlungen von ihm: Lavendelkapseln, Singen, Musikinstrument spielen/lernen und auch bezüglich Lithium Reduktion (1/4 nur jeden 2. Tag) Im selben Zug versuchte er mir jedoch ein Antidepressivum unterzujubel wo ich doch so sensibel darauf reagiere und ich dessen Wirkung äußerst skeptisch betrachte. Werde mit einem erneute Reduktionsversuch im November (finde die kalte Jahreszeit ist zudem besser) starten wenn ich mich sehr ausgeglichen fühle, denn das Nebenwirkungsprofil von Lithium hat es ja doch in sich! Bin im Grunde genommen (trotz Rente) Leistungssportler/Laufsport mit einem Background als Gesundheits- und Fitnesstrainer und Erfahrung in der Peerarbeit. Im Leistungssport muss ich mich in Form bringen durch gute Regeneration, ... und das heißt ein guter effizienter Schlaf. Wenn ich mich also gut in Balance bringe gibt es zur Belohnung ein Stockerplatz oder ab und zu auch ein Sieg und das unter den vermeintlich Gesunden. Nur kann ich einfach unter Lithium zu wenig Freude empfinden und möchte deshalb mehr Farbe im Leben. WIE VIELE BIPOLAR 1 ERFAHRENE GIBT ES DIE OHNE PHASENPROPHYLAXE ZURECHT KOMMEN ???
Liebe Grüße
Lithium30Jahre+
P.S: Jetzt muss ich mein Medikament nehmen ... nämlich 1/2 Stunde cromatische Mundharmonika spielen.
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
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Lithium Reduktion hat am 23. Juni 2018 begonnen
Ja liebe Leute,
habe am 23. Juni nun mit meiner Minimalstreduktion
(1 mm von der 1/2 Tablette mit einem feinen Messer abtragen - in Zukunft mit einer Feinwaage) begonnen mit einem vorerst langfristigen Ziel von 675 mg auf 450 mg Lithiumcarbonat in zwei Jahren zu reduzieren. Obwohl meine Blutwerte vom Mai 2018 sehr gut waren - der GFR war gerade noch im Referenzbereich - habe ich mich dazu entschlossen meine Nieren zu entlasten und mehr Freude ins Leben zu bringen. Spüre von meiner Reduktion um eine 1/2 Tablette vom April - ein Monat lang - immer noch “eine Minderwirkung“ und das ist auch gut so. Der Psychiater würde sagen “Es wirkt nun nicht mehr so gut.“ - ich sage jedoch die natürliche Heilkraft nützt nun diese Möglichkeit eine Veränderung herbeizuführen.
Das Reduzieren oder Absetzen von Medikamente vergleiche ich gerne mit einer Waage. Auf der einen Seite nehme ich etwas weg und auf der Hand anderen Seite muss ich einen Ausgleich schaffen. Dabei setze ich Bausteine ein wie z.B. unter
viewtopic.php?f=4&t=7721
beschrieben. Habe vor kurzem auch beschlossen keinen Schluck Alkohol mehr zu trinken um auch dessen Einfluss auf die Ionenkanäle, Schlaf, ... auszuschließen. (Habe in der Vergangenheit zwar sowieso relativ wenig getrunken.)
Es geht mir sonst sehr gut und kann recht erfolgreich an Laufwettkämpfen teilnehmen. Werde euch auf dem laufenden halten ...
Liebe Grüße und schönen Sommer
Lithium30Jahre+
P.S.: Mein Psychiater ist informiert und wird mich - zwar mit Widerwillen - begleiten.
habe am 23. Juni nun mit meiner Minimalstreduktion
Das Reduzieren oder Absetzen von Medikamente vergleiche ich gerne mit einer Waage. Auf der einen Seite nehme ich etwas weg und auf der Hand anderen Seite muss ich einen Ausgleich schaffen. Dabei setze ich Bausteine ein wie z.B. unter
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beschrieben. Habe vor kurzem auch beschlossen keinen Schluck Alkohol mehr zu trinken um auch dessen Einfluss auf die Ionenkanäle, Schlaf, ... auszuschließen. (Habe in der Vergangenheit zwar sowieso relativ wenig getrunken.)
Es geht mir sonst sehr gut und kann recht erfolgreich an Laufwettkämpfen teilnehmen. Werde euch auf dem laufenden halten ...
Liebe Grüße und schönen Sommer
Lithium30Jahre+
P.S.: Mein Psychiater ist informiert und wird mich - zwar mit Widerwillen - begleiten.
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Lithium Reduktion seit 23. Juni 2018 - Zwischenbericht
Hallo allerseits,
hoffe dass euere Homöostase gut funktioniert - bei mir habe ich den Eindruck, dass die Selbstregulation sehr bemüht ist was sich wie folgt zeigt: Hautausschlag seit Änderung des Lithiumspiegels, Harndrang in der Nacht, Geräuschempfindlichkeit, offenes System/“der bekannte Schwamm der austrocknet“
Es geht mir sonst recht gut - der Schlaf könnte etwas besser sein weil er ja durch den Harndrang unterbrochen/abgebrochen wird. Sonst bin ich fast sogar sehr zufrieden und es geht mir besser im Vergleich zum Mai/Juni 2018.
Folgende ausgleichende/unterstützende Maßnahmen habe ich getroffen:
keinen Alkohol
weniger Kaffee und keinen nach 15:00 Uhr
regelmäßig mein Alternativmedikament Musikinstrument/Singen einnehmen
Entschleunigung indem ich weniger in mein Wochenprogramm einplane, ab und zu Trainingsläufe und Wettkämpfe streichen (konnte mich zwar immer weit vorne platzieren es kostete aber zu viel Kraft/Energie) - also mehr auf meine innere Stimme höre. Ich frage mich selbst wie geht es dir und gib mir eine ehrliche Antwort. Was zeigt mein Manometer, Puls, ... was brauche ich jetzt, brauche ich Ruhe oder Aktivierung, ... Raus in den Garten/Natur, Barfußgehen, fast jeden Morgen ca. 20 Minuten Frühsport/Gymnastik, Atembeobachtung, Bemühung Tätigkeiten achtsam auszuüben, Gedankeanalyse,...
Habe mir eine Feinwaage gekauft und setzen die Lithiumeinnahme für ca. 2 Monate ab 08. August 2018 auf umgerechnet 600 mg an und versuche gleichzeitig die Einahme vom Quetiapin von 50 mg auf 25 mg zu senken.
Wünsche euch allen noch einen schönen Sommer unter dem Motto “die Natur heilt“.
Liebe Grüße :
Lithium30Jahre+
hoffe dass euere Homöostase gut funktioniert - bei mir habe ich den Eindruck, dass die Selbstregulation sehr bemüht ist was sich wie folgt zeigt: Hautausschlag seit Änderung des Lithiumspiegels, Harndrang in der Nacht, Geräuschempfindlichkeit, offenes System/“der bekannte Schwamm der austrocknet“
Es geht mir sonst recht gut - der Schlaf könnte etwas besser sein weil er ja durch den Harndrang unterbrochen/abgebrochen wird. Sonst bin ich fast sogar sehr zufrieden und es geht mir besser im Vergleich zum Mai/Juni 2018.
Folgende ausgleichende/unterstützende Maßnahmen habe ich getroffen:
Habe mir eine Feinwaage gekauft und setzen die Lithiumeinnahme für ca. 2 Monate ab 08. August 2018 auf umgerechnet 600 mg an und versuche gleichzeitig die Einahme vom Quetiapin von 50 mg auf 25 mg zu senken.
Wünsche euch allen noch einen schönen Sommer unter dem Motto “die Natur heilt“.
Liebe Grüße :
Lithium30Jahre+
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
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Re: Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo Claudia, hallo Interessierte,
danke für das es klingt sehr gut bzw. für die Erinnerung “gleichzeitiges Reduzieren zweier Medikamente“. Das klingt sehr gut ist eine Motivation für mich, denn es gibt ja allgemein beim Absetzen von Psychopharmaka wenig verbündete. Habe persönlich Kontakt mit jemandem der beim Buch “Psychopharmaka absetzen“ von Peter Lehmann mitgewirkt hat und nun ohne Medikamente lebt. Zudem kenne ich auch noch andere Personen welche sich hauptsächlich durch eigene Kraft aus der Abhängigkeit von Psychopharmaka befreit haben - es sind aber aus meiner Sicht eher Einzelfälle denn die Schulpsychiatrie unterstützt dies wenig.
Was das gleichzeitige Reduzieren von Medikamenten betrifft sehe ich bei mir jedoch offener bzw. habe ich nicht richtig formuliert. Das Quetiapin setze ich bei mir in erster Linie für den Schlafanstoß ein und das regulierte ich sehr variabel je nach Müdigkeit. Fast jeder Mensch hat die Möglichkeit durch physische Belastung eine Müdigkeit herbeizuführen. Diese Entspannung/Erschlaffung kann jedoch auch vermeintlich einfach durch Psychopharmaka wie z. B. Pregabalin, ... herbeiführen wobei ich dann die entsprechenden Nebenwirkungen in Kauf nehmen muss. Aber auch durch Friede/Ruhe in mir durch eine “Glaubensaktivität“, Entspannungstraining (Jacobson, ...) kann ich zu einer sanften Müdigkeit beitragen.
Das mit dem Rauchen und der Einfluss auf Psychopharmaka ist nicht zu unterschätzen. Rauche schon lange nicht mehr denn wenn jemand Gesund werden möchte muss er auch dieses Sucht kontrollieren können. Sehe das Rauchen auch als Selbstmedikation des Körpers um die Wirkung/Nebenwirkungen von Psychopharmaka zu beeinflussen. Beim Clozapin ist der Einfluss des Rauchens besonders auch stark und spiegelbeeinflussend. Schlussendlich ist der Deal weniger Rauchen - weniger Medikamente.
Interessant ist auch die Polydipsie/vermehrtes Trinken und deine erwähnte Polyurie/vermehrter Harndrang welcher dadurch entsteht. Manche Medikamente wie die Psychopharmaka Lithium, Carbamazepin, Doxepin, ... verstärken den Durst. Darum ist es ja auch verständlich wenn anstelle von Wasser kalorienhaltige Getränke oder Essen zugeführt werden mit der Konsequenz einer starken Gewichtszunahme.
Wenn ich dann noch viel Sport betreibe heißt das noch mehr trinken und noch mehr ... Werde deshalb eventuell in der nächsten Zeit seit langem wieder einmal beim Nierenspezialist (Nephrologen) vorbeischauen obwohl ich mich frage was das ändern soll denn ich weiß ja selbst dass mein Wasserhaushalt gestört ist und ich deshalb meine Lithiumaufnahme senke. Deshalb werde ich - und ein Tipp auch an alle - VERMEHRT AUF DAS DURSTGEFÜHL HÖREN UND ENTSPRECHEND TRINKEN und am Abend bewusst wenig Trinken um die damit verbundenen Schlafprobleme zu beeinflussen.
Herzliche Grüße
Lithium
danke für das es klingt sehr gut bzw. für die Erinnerung “gleichzeitiges Reduzieren zweier Medikamente“. Das klingt sehr gut ist eine Motivation für mich, denn es gibt ja allgemein beim Absetzen von Psychopharmaka wenig verbündete. Habe persönlich Kontakt mit jemandem der beim Buch “Psychopharmaka absetzen“ von Peter Lehmann mitgewirkt hat und nun ohne Medikamente lebt. Zudem kenne ich auch noch andere Personen welche sich hauptsächlich durch eigene Kraft aus der Abhängigkeit von Psychopharmaka befreit haben - es sind aber aus meiner Sicht eher Einzelfälle denn die Schulpsychiatrie unterstützt dies wenig.
Was das gleichzeitige Reduzieren von Medikamenten betrifft sehe ich bei mir jedoch offener bzw. habe ich nicht richtig formuliert. Das Quetiapin setze ich bei mir in erster Linie für den Schlafanstoß ein und das regulierte ich sehr variabel je nach Müdigkeit. Fast jeder Mensch hat die Möglichkeit durch physische Belastung eine Müdigkeit herbeizuführen. Diese Entspannung/Erschlaffung kann jedoch auch vermeintlich einfach durch Psychopharmaka wie z. B. Pregabalin, ... herbeiführen wobei ich dann die entsprechenden Nebenwirkungen in Kauf nehmen muss. Aber auch durch Friede/Ruhe in mir durch eine “Glaubensaktivität“, Entspannungstraining (Jacobson, ...) kann ich zu einer sanften Müdigkeit beitragen.
Das mit dem Rauchen und der Einfluss auf Psychopharmaka ist nicht zu unterschätzen. Rauche schon lange nicht mehr denn wenn jemand Gesund werden möchte muss er auch dieses Sucht kontrollieren können. Sehe das Rauchen auch als Selbstmedikation des Körpers um die Wirkung/Nebenwirkungen von Psychopharmaka zu beeinflussen. Beim Clozapin ist der Einfluss des Rauchens besonders auch stark und spiegelbeeinflussend. Schlussendlich ist der Deal weniger Rauchen - weniger Medikamente.
Interessant ist auch die Polydipsie/vermehrtes Trinken und deine erwähnte Polyurie/vermehrter Harndrang welcher dadurch entsteht. Manche Medikamente wie die Psychopharmaka Lithium, Carbamazepin, Doxepin, ... verstärken den Durst. Darum ist es ja auch verständlich wenn anstelle von Wasser kalorienhaltige Getränke oder Essen zugeführt werden mit der Konsequenz einer starken Gewichtszunahme.
Wenn ich dann noch viel Sport betreibe heißt das noch mehr trinken und noch mehr ... Werde deshalb eventuell in der nächsten Zeit seit langem wieder einmal beim Nierenspezialist (Nephrologen) vorbeischauen obwohl ich mich frage was das ändern soll denn ich weiß ja selbst dass mein Wasserhaushalt gestört ist und ich deshalb meine Lithiumaufnahme senke. Deshalb werde ich - und ein Tipp auch an alle - VERMEHRT AUF DAS DURSTGEFÜHL HÖREN UND ENTSPRECHEND TRINKEN und am Abend bewusst wenig Trinken um die damit verbundenen Schlafprobleme zu beeinflussen.
Herzliche Grüße
Lithium
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
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Lithium30Jahre+
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- Danksagung erhalten: 10 Mal
Lithium absetzen - Zwischenbericht/zufriedenstellend
Hallo “Recoveries“,
wie schon im Betreff formuliert geht es mir zufriedenstellend und das ist schon einmal OK. Es geht schleppend voran und ich werde voraussichtlich die Gesamtdosis von ca. 600 mg an Lithium noch zusätzlich einen Monat verlängern wobei ich vor kurzem angefangen habe die manuell auf ca. 150 mg dosierte Halbtablette in der Früh einzunehmen. Dies fordert meine Niere etwas weniger in der Nacht und ich kann dadurch ungefähr eine Stunde mehr schlafen - insgesamt mindestens 6 Stunden. Da sind wir - wie ihr alle wisst - beim wichtigsten Indikator/Frühwarnzeichen dem Schlaf angelangt worauf jeder peinlichst genau achten muss!
Geduld ist nun gefragt und das System braucht jetzt einfach viel Zeit um zu arbeiten, um auszugleichen. Der Körper meldet sich verständlicherweise mit Symtomen wie gleich zu Beginn der Spiegelsenkung mit einem Hautausschlag den ich nun schon fast 5 Monaten habe, welcher mich aber keineswegs beunruhigt. Ein Druck “im Kessel“ ist fast dauern vorhanden - ich merke ich bin also im roten Bereich - es pfeift und keucht im undichten System was sich sogar in der Stimme bemerkbar macht. Im Prinzip machen sich die meisten bipolaren Symtome vermehrt - aber für mich erträglich - bemerkbar wie Angst, Sorgen, Gedankenkarussell, Gedächtnisstörungen, Nervosität, Unruhe, Wortfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Kopf-, Rücken- oder Gelenkschmerzen, ...
Deshalb versuche ich aktiv so viele Gegenmaßnahmen wie möglich umzusetzen und ich muss sagen ich lebe so richtig - irgendwie macht es mir sogar Spaß und auf alle Fälle sehe ich es als eine Herausforderung. Der Ball liegt bei mir und ich sehe sehr viele Möglichkeiten den Ball passend zu spielen. Fakt ist jedoch geschenkt wird einem nichts und wie die Großmutter schon sagte nicht locker lassen. Die wichtigste Maßnahmen:
- gute und realistische Selbstbeobachtung unter Einbeziehung der Achtsamkeit und trotzdem so entspannt wie möglich sein
- absolut keinen Alkohol und Kaffee sehr eingeschränkt
- spezifische regelmäßige und achtsame Ernährung wie z.B nahrhafter/warmer Brei, völliges, saures und salziges, ...
- Berücksichtigung von Nährstoffen wie gehirnaktive Aminosäuren (z.B. Tryptophan u. Tyrosin) und Vitamine und Mineralstoffe.
- im besonderen Omega 3 Fettsäuren und Zink aber auch
- Naturmittel wie Lavendel, Baldrian, Johanniskraut und das ayurvedische Heilmittel Brahmi das ausgleichend wirkt
- entschleunigende Maßnahmen
- Aternativmedikament “Instrument/musizieren“ regelmäßig einnehmen
- tägliche moderate Bewegung
- Tätigkeiten im Alltag einbauen die zu einer Zufriedenheit beitragen
- Fernseher, Handy/Internet nur sehr in Maßen
- immer wieder kleine Pausen einlegen - auch kurzes Mittagsschläfchen
- Entspannungstrainings wie Jacobson, Yoga, Atemtraining
- Schlafhygiene z.B. 4-7-8-Atemtechnik
Liebe Grüße
Lithium30Jahre+
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)
wie schon im Betreff formuliert geht es mir zufriedenstellend und das ist schon einmal OK. Es geht schleppend voran und ich werde voraussichtlich die Gesamtdosis von ca. 600 mg an Lithium noch zusätzlich einen Monat verlängern wobei ich vor kurzem angefangen habe die manuell auf ca. 150 mg dosierte Halbtablette in der Früh einzunehmen. Dies fordert meine Niere etwas weniger in der Nacht und ich kann dadurch ungefähr eine Stunde mehr schlafen - insgesamt mindestens 6 Stunden. Da sind wir - wie ihr alle wisst - beim wichtigsten Indikator/Frühwarnzeichen dem Schlaf angelangt worauf jeder peinlichst genau achten muss!
Geduld ist nun gefragt und das System braucht jetzt einfach viel Zeit um zu arbeiten, um auszugleichen. Der Körper meldet sich verständlicherweise mit Symtomen wie gleich zu Beginn der Spiegelsenkung mit einem Hautausschlag den ich nun schon fast 5 Monaten habe, welcher mich aber keineswegs beunruhigt. Ein Druck “im Kessel“ ist fast dauern vorhanden - ich merke ich bin also im roten Bereich - es pfeift und keucht im undichten System was sich sogar in der Stimme bemerkbar macht. Im Prinzip machen sich die meisten bipolaren Symtome vermehrt - aber für mich erträglich - bemerkbar wie Angst, Sorgen, Gedankenkarussell, Gedächtnisstörungen, Nervosität, Unruhe, Wortfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Kopf-, Rücken- oder Gelenkschmerzen, ...
Deshalb versuche ich aktiv so viele Gegenmaßnahmen wie möglich umzusetzen und ich muss sagen ich lebe so richtig - irgendwie macht es mir sogar Spaß und auf alle Fälle sehe ich es als eine Herausforderung. Der Ball liegt bei mir und ich sehe sehr viele Möglichkeiten den Ball passend zu spielen. Fakt ist jedoch geschenkt wird einem nichts und wie die Großmutter schon sagte nicht locker lassen. Die wichtigste Maßnahmen:
- gute und realistische Selbstbeobachtung unter Einbeziehung der Achtsamkeit und trotzdem so entspannt wie möglich sein
- absolut keinen Alkohol und Kaffee sehr eingeschränkt
- spezifische regelmäßige und achtsame Ernährung wie z.B nahrhafter/warmer Brei, völliges, saures und salziges, ...
- Berücksichtigung von Nährstoffen wie gehirnaktive Aminosäuren (z.B. Tryptophan u. Tyrosin) und Vitamine und Mineralstoffe.
- im besonderen Omega 3 Fettsäuren und Zink aber auch
- Naturmittel wie Lavendel, Baldrian, Johanniskraut und das ayurvedische Heilmittel Brahmi das ausgleichend wirkt
- entschleunigende Maßnahmen
- Aternativmedikament “Instrument/musizieren“ regelmäßig einnehmen
- tägliche moderate Bewegung
- Tätigkeiten im Alltag einbauen die zu einer Zufriedenheit beitragen
- Fernseher, Handy/Internet nur sehr in Maßen
- immer wieder kleine Pausen einlegen - auch kurzes Mittagsschläfchen
- Entspannungstrainings wie Jacobson, Yoga, Atemtraining
- Schlafhygiene z.B. 4-7-8-Atemtechnik
Liebe Grüße
Lithium30Jahre+
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
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Re: Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo Oxonium,
schön dass du an dir aktiv arbeitest und vielleicht irgendwann das L-Thyroxin dann auch wieder los wirst. Bei der Reduzierung um eine 1/4 Tablette handelt es sich ja schon um über 100 mg (112,5 mg) und das ist oft schon zu viel.
1/2 Tablette hat ca. 355 g auf meiner Feinwaage. Es geht zwar in der Praxis nicht ganz exakt und die Qualität der neuen flacheren Verpackung hat dies noch erschwert weil sie weicher sind. Momentan dosierte ich so ca. auf 250 g was etwa einer Gesamteinnahme von 600 mg entspricht. Nach 3 Monaten habe ich also um ungefähr um 10 % reduziert. (von 675 mg auf 600 mg) Der Lithiumspiegel müsste etwas unter 0,45 mmol/l sein - ich nähere mich also an den untersten therapeutischen Bereich der bei 0,3 - 0,4 mmol/l angesetzt wird. Werde aber sicherlich keine Spiegelbestimmung vornehmen lassen - frühestens bei meinem jährlichen Check und den mach ich wahrscheinlich im Juni 2019 in Form eines sehr umfassenden Blutbildes.
Hab noch einen sehr interessanten Link in diesem Zusammenhang:
http://ex-it.info/selbsthilfe.html
Auf dieser Seite gibt es das Dokument “Die Frühwarnzeichenliste“!
Alles Gute und Liebe Grüße
Lithium30Jahre+
schön dass du an dir aktiv arbeitest und vielleicht irgendwann das L-Thyroxin dann auch wieder los wirst. Bei der Reduzierung um eine 1/4 Tablette handelt es sich ja schon um über 100 mg (112,5 mg) und das ist oft schon zu viel.
1/2 Tablette hat ca. 355 g auf meiner Feinwaage. Es geht zwar in der Praxis nicht ganz exakt und die Qualität der neuen flacheren Verpackung hat dies noch erschwert weil sie weicher sind. Momentan dosierte ich so ca. auf 250 g was etwa einer Gesamteinnahme von 600 mg entspricht. Nach 3 Monaten habe ich also um ungefähr um 10 % reduziert. (von 675 mg auf 600 mg) Der Lithiumspiegel müsste etwas unter 0,45 mmol/l sein - ich nähere mich also an den untersten therapeutischen Bereich der bei 0,3 - 0,4 mmol/l angesetzt wird. Werde aber sicherlich keine Spiegelbestimmung vornehmen lassen - frühestens bei meinem jährlichen Check und den mach ich wahrscheinlich im Juni 2019 in Form eines sehr umfassenden Blutbildes.
Hab noch einen sehr interessanten Link in diesem Zusammenhang:
http://ex-it.info/selbsthilfe.html
Auf dieser Seite gibt es das Dokument “Die Frühwarnzeichenliste“!
Alles Gute und Liebe Grüße
Lithium30Jahre+
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Re: Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo C./Oxonium,
ja so eine Lithiumreduktion ist wirklich ein heikles Experiment und auf alle Fälle eine Chance gesunde, alternative Elemente in das Leben zu integrieren. Hab jetzt vor kurzem meine Reduktion abgebrochen und wieder aufdosiert auf meine üblichen 1 1/2 Tabletten und lieg wahrscheinlich wieder bei meinem ursprünglichen Spiegel von 0,5 mmol/l. Es ist immer enger geworden (zu wenig Schlaf, Dauersymtome, Energiehaushalt, ...) Habe das Lithium nun schon über 30 Jahre und das lässt sich nicht einfach nicht so einfach reduzieren. Nach 4 Monaten lag ich so bei 13 % Reduktion und das ist für mich in diesem Fall viel zu schnell. Wenn es vielleicht ein dritter Versuch geben wird dann würde ich mich langsam auf eine 5% Reduktion hinarbeiten und dies mindestens 1/2 Jahr belassen.
Bei dir ist das natürlich ganz anders zu bewerten den deine “Lithiumschwelle“ liegt woanders. Was deine Schilddrüse betrifft, da kann ich mich höchstens aufgrund meiner vielseitigen Kenntnisse in Richtung Personaltrainer einbringen. Zum Beispiel unter https://de.m.wikihow.com/Die-Schilddrüs ... ich-heilen sind tolle Sachen nachzulesen. Gymnastische Übungen sind auch unterstützend wie aus dem Yoga der Sonnengruß, Schulterstand, Pflug, Fisch, ...
Mir geht es soweit ganz gut und hab durch diesen Reduktionsversuch wieder einiges dazugelernt. Einen Glauben auf irgend eine Weise “mit ins Boot zu holen“ ist sicherlich von großer Bedeutung und hilft das Kreuz leichter zu tragen. Erfreue mich am Leben so gut es geht und schätze es auf irgend eine Art und Weise durch meine Bipolare Störung eine nicht so leichte Aufgabe bekommen zu haben.
Alles Gute bei deinen Vorhaben und schnür deine Laufschuhe
denn jeder Schritt zählt!
Liebe Grüße
G.
ja so eine Lithiumreduktion ist wirklich ein heikles Experiment und auf alle Fälle eine Chance gesunde, alternative Elemente in das Leben zu integrieren. Hab jetzt vor kurzem meine Reduktion abgebrochen und wieder aufdosiert auf meine üblichen 1 1/2 Tabletten und lieg wahrscheinlich wieder bei meinem ursprünglichen Spiegel von 0,5 mmol/l. Es ist immer enger geworden (zu wenig Schlaf, Dauersymtome, Energiehaushalt, ...) Habe das Lithium nun schon über 30 Jahre und das lässt sich nicht einfach nicht so einfach reduzieren. Nach 4 Monaten lag ich so bei 13 % Reduktion und das ist für mich in diesem Fall viel zu schnell. Wenn es vielleicht ein dritter Versuch geben wird dann würde ich mich langsam auf eine 5% Reduktion hinarbeiten und dies mindestens 1/2 Jahr belassen.
Bei dir ist das natürlich ganz anders zu bewerten den deine “Lithiumschwelle“ liegt woanders. Was deine Schilddrüse betrifft, da kann ich mich höchstens aufgrund meiner vielseitigen Kenntnisse in Richtung Personaltrainer einbringen. Zum Beispiel unter https://de.m.wikihow.com/Die-Schilddrüs ... ich-heilen sind tolle Sachen nachzulesen. Gymnastische Übungen sind auch unterstützend wie aus dem Yoga der Sonnengruß, Schulterstand, Pflug, Fisch, ...
Mir geht es soweit ganz gut und hab durch diesen Reduktionsversuch wieder einiges dazugelernt. Einen Glauben auf irgend eine Weise “mit ins Boot zu holen“ ist sicherlich von großer Bedeutung und hilft das Kreuz leichter zu tragen. Erfreue mich am Leben so gut es geht und schätze es auf irgend eine Art und Weise durch meine Bipolare Störung eine nicht so leichte Aufgabe bekommen zu haben.
Alles Gute bei deinen Vorhaben und schnür deine Laufschuhe
Liebe Grüße
G.
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo allerseits,
hoffentlich seid ihr alle gut im neuen Jahr angekommen. Bin selbst äußerst zufrieden und habe durch "das Drehen an den Medikamentenschrauben" und natürlich durch persönliche Weiterentwicklung (SHG, aktiv als Psychiatrieerfahrener, Pharmawissen, Ernährung, Mentalmedizin, ...) mittlerweile eine gute Stabilität erreicht.
Ein Hauptaspekt ist für mich das Quetiapin als reiner Schlafanstoß von 50 mg auf 25 mg zu senken und langfristig auch ohne damit zurechtzukommen. Da ich nun als exzellenter Responder überzeugt bin dass das Lithium bei bipolaren I Störungen das Mittel erster Wahl ist hat es bei der Reduktion keine Priorität. Mir ist nun auch bewusst, dass das "Lithium absetzen - Experiment oder Chance" ein Projekt für mehrere Jahre darstellt und das für die Reduktion von 1 1/2 auf 1 Tablette (675 mg auf 450 mg). Bei einer Einnahme von über 30 Jahren braucht es einfach sehr viel Zeit um diese Veränderung in den Ionenkanälen kompensieren zu können. Entscheidend ist vorerst irgendwann einen Lithiumspiegel von schätzungsweise 0,4 mmol/l langfristig zu halten.
Es muss jedoch jedem bewusst sein, dass solch eine Reduktion kein einfacher Spaziergang darstellt und mit Fingerspitzengefühl begangen werden muss. Ehrlich gesagt habe ich persönlich viel Glück gehabt, dass ich bisher Oberwasser beibehalten könnte. Nur durch langjährige Erfahrung und ein lebenslanges Lernen fühle ich mich in der Lage mich überhaupt darauf einzulassen!
Zu meiner Weiterentwicklung zählt auch die Philosophie und deshalb die Aussage von Platon: "Unser sein ist ein unaufhörliches Werden!"
Liebe Grüße an alle
Lithium30Jahre+
P.S.: Anbei noch meine Rezension nach Verabschiedung von meinem Psychiater (er war wirklich schlecht und hat nun insgesamt 4 Rezensionen und alle nur mit einem Stern)
Kein Arzt des Vertrauens - "Pillendoktor"
Sehr viele Menschen werden Ärzte weil es ein lukratives Geschäft ist. Sie sind egoistisch auf ihr vermeintliches Fachgebiet fixiert und verkaufen so viele Medikamente wie möglich ohne auf dessen eingeschränkte Wirkungen und meistens drastische Nebenwirkungen/Abhängigkeiten hinzuweisen. Das kapitalistische Gesundheitssystem unterstützt dies dann auch noch, weil es zu sehr mit der Pharmaindustrie verstrickt ist.
Ein Arzt sollte Bedingungen schaffen die Heilung erlauben und nicht nur mit zweifelhaften Medikamenten behandeln die Symptome zu sehr unterdrücken und den Gehirnstoffwechsel manipulieren. Wenn keine gegenseitige Vertrauensbasis zwischen Arzt/Patient vorhanden ist, bedeutet dies, dass die Heilwirkung von psychischen Medikamenten (von einem sehr guten Psychiater mit ca. 13% eingeschätzt) noch geringer wird. Das Ziel sollte sein so wenig Medikamenten wie möglich und das gewaltige Selbstheilungspotenzial des Menschen durch Offenheit gegenüber Alternativ-, Komplementär- aber auch "Mentalmedizin" zu unterstützen!
hoffentlich seid ihr alle gut im neuen Jahr angekommen. Bin selbst äußerst zufrieden und habe durch "das Drehen an den Medikamentenschrauben" und natürlich durch persönliche Weiterentwicklung (SHG, aktiv als Psychiatrieerfahrener, Pharmawissen, Ernährung, Mentalmedizin, ...) mittlerweile eine gute Stabilität erreicht.
Ein Hauptaspekt ist für mich das Quetiapin als reiner Schlafanstoß von 50 mg auf 25 mg zu senken und langfristig auch ohne damit zurechtzukommen. Da ich nun als exzellenter Responder überzeugt bin dass das Lithium bei bipolaren I Störungen das Mittel erster Wahl ist hat es bei der Reduktion keine Priorität. Mir ist nun auch bewusst, dass das "Lithium absetzen - Experiment oder Chance" ein Projekt für mehrere Jahre darstellt und das für die Reduktion von 1 1/2 auf 1 Tablette (675 mg auf 450 mg). Bei einer Einnahme von über 30 Jahren braucht es einfach sehr viel Zeit um diese Veränderung in den Ionenkanälen kompensieren zu können. Entscheidend ist vorerst irgendwann einen Lithiumspiegel von schätzungsweise 0,4 mmol/l langfristig zu halten.
Es muss jedoch jedem bewusst sein, dass solch eine Reduktion kein einfacher Spaziergang darstellt und mit Fingerspitzengefühl begangen werden muss. Ehrlich gesagt habe ich persönlich viel Glück gehabt, dass ich bisher Oberwasser beibehalten könnte. Nur durch langjährige Erfahrung und ein lebenslanges Lernen fühle ich mich in der Lage mich überhaupt darauf einzulassen!
Zu meiner Weiterentwicklung zählt auch die Philosophie und deshalb die Aussage von Platon: "Unser sein ist ein unaufhörliches Werden!"
Liebe Grüße an alle
Lithium30Jahre+
P.S.: Anbei noch meine Rezension nach Verabschiedung von meinem Psychiater (er war wirklich schlecht und hat nun insgesamt 4 Rezensionen und alle nur mit einem Stern)
Kein Arzt des Vertrauens - "Pillendoktor"
Sehr viele Menschen werden Ärzte weil es ein lukratives Geschäft ist. Sie sind egoistisch auf ihr vermeintliches Fachgebiet fixiert und verkaufen so viele Medikamente wie möglich ohne auf dessen eingeschränkte Wirkungen und meistens drastische Nebenwirkungen/Abhängigkeiten hinzuweisen. Das kapitalistische Gesundheitssystem unterstützt dies dann auch noch, weil es zu sehr mit der Pharmaindustrie verstrickt ist.
Ein Arzt sollte Bedingungen schaffen die Heilung erlauben und nicht nur mit zweifelhaften Medikamenten behandeln die Symptome zu sehr unterdrücken und den Gehirnstoffwechsel manipulieren. Wenn keine gegenseitige Vertrauensbasis zwischen Arzt/Patient vorhanden ist, bedeutet dies, dass die Heilwirkung von psychischen Medikamenten (von einem sehr guten Psychiater mit ca. 13% eingeschätzt) noch geringer wird. Das Ziel sollte sein so wenig Medikamenten wie möglich und das gewaltige Selbstheilungspotenzial des Menschen durch Offenheit gegenüber Alternativ-, Komplementär- aber auch "Mentalmedizin" zu unterstützen!
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Lithium30Jahre+
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Lithium absetzen - Experiment oder Chance / einen Schritt weiter
Hallo Recoveries,
bin wieder einen Schritt weiter obwohl eine Rippenprellung mit den damit verbundenen Schlafschwierigkeiten mir wieder klar meine Grenzen aufgezeigt haben.
Habe nun endlich einen Psychiater - welchen ich aus meiner Peer-Zeit persönlich kenne - mit dem ich ganz gut zurecht komme. Er ist auch bezüglich einer Lithiumreduktion kooperativ was mich zusätzlich gestärkt hat. In amerikanischen Berichten über Lithium habe ich gelesen dass ein Absetzen/Reduzieren extrem viel Zeit braucht und an keinen Fahrplan gebunden sein darf und so ist auch die Realität. Bin im Moment bei einer Reduktion von 10 %, welche ich mindestens 6 Wochen beibehalten werde. Der Schlafanstoß durch Quetiapin liegt bei 25 - 50 mg - werden keine Bedarfsmedikamente benötigt kann dann in Zukunft eine weitere Reduktion in Betracht gezogen werden!
Positiv ist auch meine Psychotherapie mit dem Schwerpunkt ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie), welche auch gerne vom Psychologen Steven C. Hayes mit der Aussage „Wenn Du es nicht haben willst, wirst Du es haben.“ erklärt wird. Hoffe, dass dadurch meine psychische Flexibilität noch größer wird und kognitive Fusionen mich weniger beeinträchtigtigen. Fakt ist, dass mein Schlaf um vieles besser geworden ist
weil ich mich mehr "im grünen Bereich" bewege. Mir ist auch bewusst geworden, dass ich in den letzten Jahren immer "mit überhöhter Geschwindigkeit"
unterwegs war und das hat mich oft weniger gut schlafen lassen!
Weiß auch, dass eine mentale Stärke im Zusammenhang mit der Gesundheit/Absetzthematik meist entscheidend ist! Vermeintliche Rückschläge sehe ich also als Lehrstunden und deshalb fokussiere ich auch in schwierigen Situationen meine Ziele. Willensstärke, Frustrationstoleranz, Gelassenheit und ein Glaube an mich selbst unterstützen mich hoffentlich darin.
Bleibt dabei mit dem Motto "die Natur hilft"!

Liebe Grüße
Lithi(um30Jahre+)
bin wieder einen Schritt weiter obwohl eine Rippenprellung mit den damit verbundenen Schlafschwierigkeiten mir wieder klar meine Grenzen aufgezeigt haben.
Habe nun endlich einen Psychiater - welchen ich aus meiner Peer-Zeit persönlich kenne - mit dem ich ganz gut zurecht komme. Er ist auch bezüglich einer Lithiumreduktion kooperativ was mich zusätzlich gestärkt hat. In amerikanischen Berichten über Lithium habe ich gelesen dass ein Absetzen/Reduzieren extrem viel Zeit braucht und an keinen Fahrplan gebunden sein darf und so ist auch die Realität. Bin im Moment bei einer Reduktion von 10 %, welche ich mindestens 6 Wochen beibehalten werde. Der Schlafanstoß durch Quetiapin liegt bei 25 - 50 mg - werden keine Bedarfsmedikamente benötigt kann dann in Zukunft eine weitere Reduktion in Betracht gezogen werden!
Positiv ist auch meine Psychotherapie mit dem Schwerpunkt ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie), welche auch gerne vom Psychologen Steven C. Hayes mit der Aussage „Wenn Du es nicht haben willst, wirst Du es haben.“ erklärt wird. Hoffe, dass dadurch meine psychische Flexibilität noch größer wird und kognitive Fusionen mich weniger beeinträchtigtigen. Fakt ist, dass mein Schlaf um vieles besser geworden ist
Weiß auch, dass eine mentale Stärke im Zusammenhang mit der Gesundheit/Absetzthematik meist entscheidend ist! Vermeintliche Rückschläge sehe ich also als Lehrstunden und deshalb fokussiere ich auch in schwierigen Situationen meine Ziele. Willensstärke, Frustrationstoleranz, Gelassenheit und ein Glaube an mich selbst unterstützen mich hoffentlich darin.
Bleibt dabei mit dem Motto "die Natur hilft"!
Liebe Grüße
Lithi(um30Jahre+)
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
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Re: Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo Recoverys,
es ist wieder einmal ein Zwischenbericht fällig, denn mit einer Lithiumdosis von nur 1 1/4 Tabletten habe ich nun einen sehr kritischen Spiegelbereich von 0.3/0,4 mmol/l erreicht. Die vergangenen Tage waren teilweise schon sehr unangenehm/kritisch und psychisch äußerst instabil.
Ausgelöst durch den niederen Spiegel und durch eine intensive sportliche Einheit ist "das Schiff in den Sturm geraten". Zweifel und verschiedenste Recherchen über Lithium und eine Bipolar-I-Störung sagen mir mittlerweile klar dass dies mehr als ein Experiment darstellt. Eine Chance ist es auf alle Fälle vieles zu Optimieren, Grenzen auszuloten und Klarheit zu verschaffen. Wenn ich international über: "I Don’t Believe in God, but I Believe in Lithium" oder "In God I do believe but do not believe in Lithium." ... lese und wenn der Autor eines "Lithiumerfolgsberichtes" dann mittels Suizid verstirbt ... weil die Suizidrate doch bei ca. 25 % liegt ...
Das stimmt mich natürlich sehr nachdenklich mit der Quintessenz dass jeder psychisch Kranke individuell mit Sorgfalt und Einfühlungsvermögen behandelt werden muss! Werde und kann momentan meine 1 1/4 Lithiumcarbonat bzw. 560 mg beibehalten - muss jetzt natürlich besonders gut auf mich aufpassen!
Nichtsdestotrotz ist ja jeder selbst Kapitän und mit etwas Glück liegt nun das Schiff nach dem Sturm im sicheren, ruhigen Hafen.
Mit 50 mg Seroquel, 40-80 mg Dominal und etwas Zolpidem und Lorazepam konnte ich wieder einen halbwegs befriedigenden Schlaf herstellen. Lange ruhige Spaziergänge in der Natur, etwas Musizieren, einmal ein Kino mit Freunden und immer wieder etwas Meditieren haben mich wieder in Balance gebracht und insbesonders mein neues „Additiv“ 200 mg Rosenwurz morgens!
Die Nahrung und die Nahrungsergänzung hat ja laut Signaturen einen sehr hohen Stellenwert. Dazu ist interessant, dass sich auch die Psychologen im Bereich „Nutritional Psychiatry“ aufgrund von neuen Ansätzen in der Vorbeugung und Behandlung von psychischen Krankheiten weiterbilden. Initiert von einer Psychiaterin und Psychotherapeuting mit dem Fachgebiet Darmmikrobiomforschung bekommt der Ernährungsbereich als therapeutisches Werkzeug in Österreich immer mehr Bedeutung!
https://www.youtube.com/watch?v=pCMcORV6hBg
Mein ROSENWURZ tut mir anscheinend nach nur 4maliger Einnahme in der Früh sehr gut – mein Schlaf ist auf alle Fälle besser und tagsüber fühle ich mich etwas ausgeglichener. Die Bipolare Störung ist ja eine Stresskrankheit und Cortisol als Stresshormon wird dadurch ein wenig gesenkt.
Bin auf der einen Seite froh, dass ich in den Sturm geraten bin und hab nun die Möglichkeit weiter an meiner Seetauglichkeit zu arbeiten. Nach dem Motto „Gut Ding will Weile haben“ sehe ich mit zuversichtlich in die Zukunft.
Herzliche Grüße und passt gut auf Euch auf
Lithi(um30Jahre+)
es ist wieder einmal ein Zwischenbericht fällig, denn mit einer Lithiumdosis von nur 1 1/4 Tabletten habe ich nun einen sehr kritischen Spiegelbereich von 0.3/0,4 mmol/l erreicht. Die vergangenen Tage waren teilweise schon sehr unangenehm/kritisch und psychisch äußerst instabil.
Ausgelöst durch den niederen Spiegel und durch eine intensive sportliche Einheit ist "das Schiff in den Sturm geraten". Zweifel und verschiedenste Recherchen über Lithium und eine Bipolar-I-Störung sagen mir mittlerweile klar dass dies mehr als ein Experiment darstellt. Eine Chance ist es auf alle Fälle vieles zu Optimieren, Grenzen auszuloten und Klarheit zu verschaffen. Wenn ich international über: "I Don’t Believe in God, but I Believe in Lithium" oder "In God I do believe but do not believe in Lithium." ... lese und wenn der Autor eines "Lithiumerfolgsberichtes" dann mittels Suizid verstirbt ... weil die Suizidrate doch bei ca. 25 % liegt ...
Das stimmt mich natürlich sehr nachdenklich mit der Quintessenz dass jeder psychisch Kranke individuell mit Sorgfalt und Einfühlungsvermögen behandelt werden muss! Werde und kann momentan meine 1 1/4 Lithiumcarbonat bzw. 560 mg beibehalten - muss jetzt natürlich besonders gut auf mich aufpassen!
Nichtsdestotrotz ist ja jeder selbst Kapitän und mit etwas Glück liegt nun das Schiff nach dem Sturm im sicheren, ruhigen Hafen.
Die Nahrung und die Nahrungsergänzung hat ja laut Signaturen einen sehr hohen Stellenwert. Dazu ist interessant, dass sich auch die Psychologen im Bereich „Nutritional Psychiatry“ aufgrund von neuen Ansätzen in der Vorbeugung und Behandlung von psychischen Krankheiten weiterbilden. Initiert von einer Psychiaterin und Psychotherapeuting mit dem Fachgebiet Darmmikrobiomforschung bekommt der Ernährungsbereich als therapeutisches Werkzeug in Österreich immer mehr Bedeutung!
https://www.youtube.com/watch?v=pCMcORV6hBg
Mein ROSENWURZ tut mir anscheinend nach nur 4maliger Einnahme in der Früh sehr gut – mein Schlaf ist auf alle Fälle besser und tagsüber fühle ich mich etwas ausgeglichener. Die Bipolare Störung ist ja eine Stresskrankheit und Cortisol als Stresshormon wird dadurch ein wenig gesenkt.
Bin auf der einen Seite froh, dass ich in den Sturm geraten bin und hab nun die Möglichkeit weiter an meiner Seetauglichkeit zu arbeiten. Nach dem Motto „Gut Ding will Weile haben“ sehe ich mit zuversichtlich in die Zukunft.
Herzliche Grüße und passt gut auf Euch auf
Lithi(um30Jahre+)
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Re: Lithium absetzen - Experiment oder Chance
P.S.: Ergänzung Tagesstruktur/PsychohygieneLithium30Jahre+ hat geschrieben: ↑06.08.2019 15:25 Hallo Recoverys,
es ist wieder einmal ein Zwischenbericht fällig, denn mit einer Lithiumdosis von nur 1 1/4 Tabletten habe ich nun einen sehr kritischen Spiegelbereich von 0.3/0,4 mmol/l erreicht. Die vergangenen Tage waren teilweise schon sehr unangenehm/kritisch und psychisch äußerst instabil.![]()
Ausgelöst durch den niederen Spiegel und durch eine intensive sportliche Einheit ist "das Schiff in den Sturm geraten". Zweifel und verschiedenste Recherchen über Lithium und eine Bipolar-I-Störung sagen mir mittlerweile klar dass dies mehr als ein Experiment darstellt. Eine Chance ist es auf alle Fälle vieles zu Optimieren, Grenzen auszuloten und Klarheit zu verschaffen. Wenn ich international über: "I Don’t Believe in God, but I Believe in Lithium" oder "In God I do believe but do not believe in Lithium." ... lese und wenn der Autor eines "Lithiumerfolgsberichtes" dann mittels Suizid verstirbt ... weil die Suizidrate doch bei ca. 25 % liegt ...
Das stimmt mich natürlich sehr nachdenklich mit der Quintessenz dass jeder psychisch Kranke individuell mit Sorgfalt und Einfühlungsvermögen behandelt werden muss! Werde und kann momentan meine 1 1/4 Lithiumcarbonat bzw. 560 mg beibehalten - muss jetzt natürlich besonders gut auf mich aufpassen!![]()
Nichtsdestotrotz ist ja jeder selbst Kapitän und mit etwas Glück liegt nun das Schiff nach dem Sturm im sicheren, ruhigen Hafen.Mit 50 mg Seroquel, 40-80 mg Dominal und etwas Zolpidem und Lorazepam konnte ich wieder einen halbwegs befriedigenden Schlaf herstellen. Lange ruhige Spaziergänge in der Natur, etwas Musizieren, einmal ein Kino mit Freunden und immer wieder etwas Meditieren haben mich wieder in Balance gebracht und insbesonders mein neues „Additiv“ 200 mg Rosenwurz morgens!
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Die Nahrung und die Nahrungsergänzung hat ja laut Signaturen einen sehr hohen Stellenwert. Dazu ist interessant, dass sich auch die Psychologen im Bereich „Nutritional Psychiatry“ aufgrund von neuen Ansätzen in der Vorbeugung und Behandlung von psychischen Krankheiten weiterbilden. Initiert von einer Psychiaterin und Psychotherapeuting mit dem Fachgebiet Darmmikrobiomforschung bekommt der Ernährungsbereich als therapeutisches Werkzeug in Österreich immer mehr Bedeutung!![]()
https://www.youtube.com/watch?v=pCMcORV6hBg
Mein ROSENWURZ tut mir anscheinend nach nur 4maliger Einnahme in der Früh sehr gut – mein Schlaf ist auf alle Fälle besser und tagsüber fühle ich mich etwas ausgeglichener. Die Bipolare Störung ist ja eine Stresskrankheit und Cortisol als Stresshormon wird dadurch ein wenig gesenkt.
Bin auf der einen Seite froh, dass ich in den Sturm geraten bin und hab nun die Möglichkeit weiter an meiner Seetauglichkeit zu arbeiten. Nach dem Motto „Gut Ding will Weile haben“ sehe ich mit zuversichtlich in die Zukunft.![]()
Herzliche Grüße und passt gut auf Euch auf![]()
Lithi(um30Jahre+)
Eine exakte Tagesstruktur fast schon wie ein Stundenplan in der Schule mit exakter Uhrzeit wann und was an Entspannungseinheiten, Bewegung, Freunde, Vereine, ... sollte speziell bei Bipolaren Störungen erarbeitet werden!
Heute ist bei mir die Bewegung zu kurz gekommen! Deshalb bin ich ab 18:00 Uhr - trotz teils Starkregen noch eine Stunde raus zu einer moderater Bewegung. (Geplant war eigentlich eine gemütliche Tageswanderung mit Freunden und Bekannten, welche aber wetterbedingt abgesagt werden musste.) Gestern waren es ca. 5 Std./250 km Motorradroller und am Sonntag z.B. 3 Stunden “Waldbaden“ mit einem Freund in teils weglosem und steilem Gelände.
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Lithium30Jahre+
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Re: Lithium30Jahre+ : Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo,
es fließt und es ist immer sehr interessant wie der Körper sich beständig wandelt. Sehe meine in etwa 20%gien Reduktion seit 13. Juli 2019 (540 mg) mit einem Lithiumspiegel zwischen 0,3 - 0,4 mmol/l schon als guten Erfolg an und habe weiterhin eine positive Erwartungshaltung.
Die nachhaltigsten Vorgangsweisen sind für mich der Versuch mein Gehirn mittels Natur, Meditation und buddhistischen Elementen/Schlagworte wie Tugend, Achtsamkeit, Weisheit, Mitgefühl, Güte, Emphatie, ... umzustrukturieren.
Die zweite Möglichkeit um Symptome zu mildern bzw. positiv auf psychische Krankheiten einzuwirken ist die immer mehr auf sich aufmerksam machende “Nutritional Psychiatrie“! In diesem Zusammenhang habe ich einen neuen Joker ins Spiel gebracht um meine Darmflora zu verbessern - nämlich den altbekannten Kefir. Schon vor Jahrzehnten haben sie den Kefir bei uns positiv bei psychischen Krankheiten, Schlafstörungen, ... erwähnt und es ist doch lustig dieses natürliche Psychopharmaka - den Kefir Pilz - in der Apotheke zu kaufen.
Eine sich anbahnende Depression konnte ich gut mit einer Überdosis Antidepressiva - nämlich durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Laufveranstaltung/Vereinsmeisterschaft abwehren.
Bin also weiterhin guter Dinge und freue mich schon auf die nächste Psychotherapiesitzung.
Wünsche allen viel Vertrauen und ein offenes sonniges
Herz für neue Wege.
Liebe Grüße
Lithi
es fließt und es ist immer sehr interessant wie der Körper sich beständig wandelt. Sehe meine in etwa 20%gien Reduktion seit 13. Juli 2019 (540 mg) mit einem Lithiumspiegel zwischen 0,3 - 0,4 mmol/l schon als guten Erfolg an und habe weiterhin eine positive Erwartungshaltung.
Die nachhaltigsten Vorgangsweisen sind für mich der Versuch mein Gehirn mittels Natur, Meditation und buddhistischen Elementen/Schlagworte wie Tugend, Achtsamkeit, Weisheit, Mitgefühl, Güte, Emphatie, ... umzustrukturieren.
Die zweite Möglichkeit um Symptome zu mildern bzw. positiv auf psychische Krankheiten einzuwirken ist die immer mehr auf sich aufmerksam machende “Nutritional Psychiatrie“! In diesem Zusammenhang habe ich einen neuen Joker ins Spiel gebracht um meine Darmflora zu verbessern - nämlich den altbekannten Kefir. Schon vor Jahrzehnten haben sie den Kefir bei uns positiv bei psychischen Krankheiten, Schlafstörungen, ... erwähnt und es ist doch lustig dieses natürliche Psychopharmaka - den Kefir Pilz - in der Apotheke zu kaufen.
Eine sich anbahnende Depression konnte ich gut mit einer Überdosis Antidepressiva - nämlich durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Laufveranstaltung/Vereinsmeisterschaft abwehren.
Bin also weiterhin guter Dinge und freue mich schon auf die nächste Psychotherapiesitzung.
Wünsche allen viel Vertrauen und ein offenes sonniges
Liebe Grüße
Lithi
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Lithium30Jahre+
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Schöne Feiertage allerseits ... / Lithium absetzen - Experiment oder Chance
... und viel Kraft für den Recovery-Weg!
Bin immer noch im Rennen mit einem Minimal-Lithiumspiegel von 0,3 mmol/l. Werde von den klassischen bipolaren Symptomen immer wieder anständig gebeutelt - bin aber dank Unterstützung meines Darmmikrobioms/Kefir und vieler anderer "Treatments" trotzdem noch ganz gut in Balance.
Dazu schenke ich euch zu Weihnachten das Rezept Lebensfreude Brot, das auf folgender Homepage als PDF zu finden ist. Hab es selbst bereits zweimal gebacken und es schmeckt einfach hervorragend! Initiiert wurde dies von der Expertin im Bereich Nutritional Psychiatry - nämlich von der Univ. Ass. Dr. Sabrina Mörkl.
https://christopherlangbrotsommelier.co ... t/#more-92
Liebe Grüße
Lithi
P.S.: Mein Körper hat vielleicht im Moment eine Disharmonie, ich aber bin (im Bewusstsein) gesund!
Bin immer noch im Rennen mit einem Minimal-Lithiumspiegel von 0,3 mmol/l. Werde von den klassischen bipolaren Symptomen immer wieder anständig gebeutelt - bin aber dank Unterstützung meines Darmmikrobioms/Kefir und vieler anderer "Treatments" trotzdem noch ganz gut in Balance.
Dazu schenke ich euch zu Weihnachten das Rezept Lebensfreude Brot, das auf folgender Homepage als PDF zu finden ist. Hab es selbst bereits zweimal gebacken und es schmeckt einfach hervorragend! Initiiert wurde dies von der Expertin im Bereich Nutritional Psychiatry - nämlich von der Univ. Ass. Dr. Sabrina Mörkl.
https://christopherlangbrotsommelier.co ... t/#more-92
Liebe Grüße
Lithi
P.S.: Mein Körper hat vielleicht im Moment eine Disharmonie, ich aber bin (im Bewusstsein) gesund!
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Fazit Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo allerseits,
gehe nun mit meiner Bipolar I Persönlichkeit und der Reduktion auf dem absolut untersten therapeutischen Lithiumspiegel von 0,3 mmol/l mit voller Zuversicht in die Zukunft. Das doch gefährliche Experiment war für mich eine riesen Chance und hat viele Türen geöffnet.
Mir wurde bewusst, was für unzählige Möglichkeiten es gibt Einfluss zu nehmen und sehe meine Bipolar I Störung nicht als Krankheit sondern als Symptom mit Auswirkungen z. B. auf den Gehirnstoffwechsel. Das Darmmikrobiom ist dabei mit großer Sicherheit von sehr entscheidender Bedeutendung - nicht umsonst ist es im Moment das Lieblingsorgan der Forscher. Die zentrale Frage ist ja wie kann Stress “in Schach gehalten“ werden und da kommen die Themen Ernährung und Nahrungsergänzungen wie z.B. Kefir, Rosenwurz, Alpha-Liponsäure, ... ins Spiel. Natürlich gehört noch viel mehr zu einer vermeintlichen Normalität wie soziale Kontakte, der Umgang mit sich selbst, Liebe, Dankbarkeit, Glaube, ...
Der Glaube an eine Heilung oder Linderung von Beschwerden wird immer eine zentrale Rolle spielen und nimmt auch Einfluss auf die Gene und deshalb ...
“Glaub an dich! Glaube vor allem an dich selbst und die Kraft, die in dir wohnt.“ (Karin Heinrich)
Alles Gute wünscht Euch
Lithi
gehe nun mit meiner Bipolar I Persönlichkeit und der Reduktion auf dem absolut untersten therapeutischen Lithiumspiegel von 0,3 mmol/l mit voller Zuversicht in die Zukunft. Das doch gefährliche Experiment war für mich eine riesen Chance und hat viele Türen geöffnet.
Mir wurde bewusst, was für unzählige Möglichkeiten es gibt Einfluss zu nehmen und sehe meine Bipolar I Störung nicht als Krankheit sondern als Symptom mit Auswirkungen z. B. auf den Gehirnstoffwechsel. Das Darmmikrobiom ist dabei mit großer Sicherheit von sehr entscheidender Bedeutendung - nicht umsonst ist es im Moment das Lieblingsorgan der Forscher. Die zentrale Frage ist ja wie kann Stress “in Schach gehalten“ werden und da kommen die Themen Ernährung und Nahrungsergänzungen wie z.B. Kefir, Rosenwurz, Alpha-Liponsäure, ... ins Spiel. Natürlich gehört noch viel mehr zu einer vermeintlichen Normalität wie soziale Kontakte, der Umgang mit sich selbst, Liebe, Dankbarkeit, Glaube, ...
Der Glaube an eine Heilung oder Linderung von Beschwerden wird immer eine zentrale Rolle spielen und nimmt auch Einfluss auf die Gene und deshalb ...
“Glaub an dich! Glaube vor allem an dich selbst und die Kraft, die in dir wohnt.“ (Karin Heinrich)
Alles Gute wünscht Euch
Lithi
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Lithium30Jahre+
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Re: Fazit Lithium absetzen - Experiment oder Chance
P.S.:Lithium30Jahre+ hat geschrieben: ↑13.02.2020 10:50 Hallo allerseits,
gehe nun mit meiner Bipolar I Persönlichkeit und der Reduktion auf dem absolut untersten therapeutischen Lithiumspiegel von 0,3 mmol/l mit voller Zuversicht in die Zukunft. Das doch gefährliche Experiment war für mich eine riesen Chance und hat viele Türen geöffnet.
Mir wurde bewusst, was für unzählige Möglichkeiten es gibt Einfluss zu nehmen und sehe meine Bipolar I Störung nicht als Krankheit sondern als Symptom mit Auswirkungen z. B. auf den Gehirnstoffwechsel. Das Darmmikrobiom ist dabei mit großer Sicherheit von sehr entscheidender Bedeutendung - nicht umsonst ist es im Moment das Lieblingsorgan der Forscher. Die zentrale Frage ist ja wie kann Stress “in Schach gehalten“ werden und da kommen die Themen Ernährung und Nahrungsergänzungen wie z.B. Kefir, Rosenwurz, Alpha-Liponsäure, ... ins Spiel. Natürlich gehört noch viel mehr zu einer vermeintlichen Normalität wie soziale Kontakte, der Umgang mit sich selbst, Liebe, Dankbarkeit, Glaube, ...
Der Glaube an eine Heilung oder Linderung von Beschwerden wird immer eine zentrale Rolle spielen und nimmt auch Einfluss auf die Gene und deshalb ...
“Glaub an dich! Glaube vor allem an dich selbst und die Kraft, die in dir wohnt.“ (Karin Heinrich)
Alles Gute wünscht Euch![]()
Lithi
Bezüglich Lithium Langzeittherapie und Reduktion/Ausschleichen bedarf es also einer sehr, sehr langsamen Handhabe über Jahre! Lithium hat eine relativ zuverlässige Wirkung - mit entsprechende Nebenwirkungen ist jedoch genauso zuverlässig zu rechnen. Im BfArM Bulletin zu Arzneimittelsicherheit Ausgabe 4/2014
https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloa ... onFile&v=3
wird ausführlich über Lithium und die Folgen der Langzeittherapie berichtet. Beängstigend ist das Risiko für die Entwicklung von Nierentumoren, denn laut der erwähnten Studie sind 14 von 170 Patienten davon betroffen. Zudem sind mehr als 50% von einer verminderten Konzentrationsleistung der Niere und 30% von einer Polyurie/Polydipsie betroffen was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann.
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1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
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Lithium30Jahre+
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Re: Lithium30Jahre+ : Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo Padma,
vielen Dank für deine Zeilen/Glückwünsche und auch vielen Dank an das ganze Team für die hervorragende Arbeit.
Beim letzten stöbern im ADFD bin ich zur “Recovery – meine Lebensgeschichte“ gestoßen,
https://www.alternativenzurpsychiatrie. ... eschichte/
bei welcher das Reduzieren/Absetzen von Lithium genau erläutert wird. Bin genauso ein wenig stolz über mein Zwischenziel Lithium Minimaldosis, das ich ohne Einverständnis durch meinen Psychiater erreicht habe. Werde deshalb wahrscheinlich auch diesen Psychiater - welchen ich sogar aus meiner Peerzeit persönlich kenne - verlassen müssen.
Bezüglich weiterem reduzieren sollte ich wahrscheinlich so ca. 2 Jahre zuwarten um meiner Körperchemie genügend Zeit zu geben. Kann diese Zeit auch sicher gebrauchen um belastende Eigenschaften meiner besonderen Persönlichkeit/Maske abzulegen.
Liebe Grüße
Lithi
Die Nacht vergeht,
die grauen Wolken fliegen,
der Tag erwacht,
und seine Strahlen siegen.
Gottfried Keller (1819-1890), schweizer Dichter
vielen Dank für deine Zeilen/Glückwünsche und auch vielen Dank an das ganze Team für die hervorragende Arbeit.
Beim letzten stöbern im ADFD bin ich zur “Recovery – meine Lebensgeschichte“ gestoßen,
https://www.alternativenzurpsychiatrie. ... eschichte/
bei welcher das Reduzieren/Absetzen von Lithium genau erläutert wird. Bin genauso ein wenig stolz über mein Zwischenziel Lithium Minimaldosis, das ich ohne Einverständnis durch meinen Psychiater erreicht habe. Werde deshalb wahrscheinlich auch diesen Psychiater - welchen ich sogar aus meiner Peerzeit persönlich kenne - verlassen müssen.
Bezüglich weiterem reduzieren sollte ich wahrscheinlich so ca. 2 Jahre zuwarten um meiner Körperchemie genügend Zeit zu geben. Kann diese Zeit auch sicher gebrauchen um belastende Eigenschaften meiner besonderen Persönlichkeit/Maske abzulegen.
Liebe Grüße
Lithi
Die Nacht vergeht,
die grauen Wolken fliegen,
der Tag erwacht,
und seine Strahlen siegen.
Gottfried Keller (1819-1890), schweizer Dichter
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
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Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
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Re: Status quo / Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo,
bin nun schon seit fast 6 Monaten mit einer Minimalstdosis von 450 mg Lithiumcarbonat und einem Lithium-Plasmaspiegel von 0,3 mmol unterwegs und muss schon sagen, dass ich immer wieder ausgeprägten Schwankungen ausgesetzt bin. Die größte Mühe habe ich dann mit dem Schlaf, welcher schon von vornherein durch eine Polyurie beeinträchtigt ist.
Sehe diese Reduktion/dieses Experiment wirklich als Chance, denn es ist für mich nicht tragbar "einfach nur so" Medikamente einzunehmen um damit mir ein vermeintlich einfaches Leben zu ermöglichen. Es kann doch nicht sein und es macht auch keinen Sinn Lithium in vollen Dosen zu konsumieren um damit dann teils Raubbau mit seinem Körper (Alkoholtrinken, Rauchen, Stress, ungesunde Ernährung, ...) betreiben zu können, denn Symptome werden dann ja bis zu einem gewissen Grad gar nicht wahrgenommen. Diese vorübergehende oder dauernde Abschwächung der Symptome wird dann als "Erfolg" oder Remission bezeichnet - in Wirklichkeit wird dadurch aber ein natürlicher Selbstheilungsprozess oft von vornherein verhindert.
Auch in diesem Forum liest man oft von einer unverantwortlichen Langzeitnahme von Psychopharmaka. Patienten werden mit legalen Drogen "nur arbeitsfähig gemacht". Maßgebende Verhaltensänderungen oder gravierende Entscheidungen werden dann nicht vorgenommen, erschwert oder vielleicht sogar ein ganzes Leben vor sich hergeschoben.
Ein Psychotherapeut hat einmal gesagt: "Medikamente sind Mitarbeiter für welche jeder schlussendlich teuer (Nebenwirkungen, Lebensjahre, Lebensfreude, ...) bezahlen muss!"
Meine Aufgabe ist es jedoch nun zu durchleuchten welche Verhaltens- oder Persönlichkeitsstörungen
, Charaktereigenschaften, Temperament
, Ängstlichkeit, Agressivität, Essgewohnheiten, ... mich beeinträchtigen und mein Leben erschweren. Dazu gehört auch mein Umgang mit Konflikten. Einen Teil davon habe ich mir im Laufe des Lebens angeeignet und ein Teil davon ist genetisch bedingt was jedoch noch lange nicht lebenslang eingebrannt heißen muss.
Was mich ein wenig stört ist eine Art von Stigmatisierung von psychischen Diagnosen - auch in diesem Forum - wenn z. B. die eigene Diagnose [highlight=yellow]bipolare Störung [/highlight]in Frage gestellt wird und damit oft die [highlight=yellow]Fehlinformation "unheilbar"[/highlight] im Raum steht. Im besten Fall findet man die Formulierung kaum oder grundsätzlich unheilbar was jedoch nicht wirklich korrekt ist. Um diese Fehlinformation richtigzustellen habe ich für mich die professionellste Aussage des Arztes Dr. Terry Lynch aus Irland übersetzt: (... wenn er zudem aus Irrland
kommt wird er es wohl wissen!)
[highlight=yellow]"Eine vollständige Genesung nach der Diagnose einer bipolaren Störung ist möglich. Ich persönlich kenne über zwei Dutzend Menschen, die sich von einer Diagnose einer bipolaren Störung hervorragend erholt haben, von denen viele mehrere Krankenhauseinweisungen wegen einer bipolaren Störung hatten.
Der Recoveryprozess ist oft eine große Herausforderung und schwierig. Ich behaupte nicht, dass sich jeder erholen kann oder dass jeder es versuchen sollte. Aber eine Wiedergenesung IST NICHT UNMÖGLICH, so wie es viele angeblich zuverlässigen Quellen uns glauben lassen."[/highlight]
Mit dieser Gewissheit ist es mir auf alle Fälle möglich mit einer entsprechenden Zuversicht an meinem Recovery zu arbeiten und das bestärkt mich sehr. Etwas vom Wichtigsten sind jedoch immer die Frühwarnsymptomen, denn in der Realität kann sich das Blatt sehr schnell wenden und davor habe ich nicht nur Respekt sondern auch Angst welche sich auch im Warnsignal der intensität des Hautausschlags äußert!
Es sollte jedem bewusst sein welche Kraft (natürliche Heilkraft)/Macht in jedem innewohnt!
Herzliche Grüße
Lithi
bin nun schon seit fast 6 Monaten mit einer Minimalstdosis von 450 mg Lithiumcarbonat und einem Lithium-Plasmaspiegel von 0,3 mmol unterwegs und muss schon sagen, dass ich immer wieder ausgeprägten Schwankungen ausgesetzt bin. Die größte Mühe habe ich dann mit dem Schlaf, welcher schon von vornherein durch eine Polyurie beeinträchtigt ist.
Sehe diese Reduktion/dieses Experiment wirklich als Chance, denn es ist für mich nicht tragbar "einfach nur so" Medikamente einzunehmen um damit mir ein vermeintlich einfaches Leben zu ermöglichen. Es kann doch nicht sein und es macht auch keinen Sinn Lithium in vollen Dosen zu konsumieren um damit dann teils Raubbau mit seinem Körper (Alkoholtrinken, Rauchen, Stress, ungesunde Ernährung, ...) betreiben zu können, denn Symptome werden dann ja bis zu einem gewissen Grad gar nicht wahrgenommen. Diese vorübergehende oder dauernde Abschwächung der Symptome wird dann als "Erfolg" oder Remission bezeichnet - in Wirklichkeit wird dadurch aber ein natürlicher Selbstheilungsprozess oft von vornherein verhindert.
Auch in diesem Forum liest man oft von einer unverantwortlichen Langzeitnahme von Psychopharmaka. Patienten werden mit legalen Drogen "nur arbeitsfähig gemacht". Maßgebende Verhaltensänderungen oder gravierende Entscheidungen werden dann nicht vorgenommen, erschwert oder vielleicht sogar ein ganzes Leben vor sich hergeschoben.
Ein Psychotherapeut hat einmal gesagt: "Medikamente sind Mitarbeiter für welche jeder schlussendlich teuer (Nebenwirkungen, Lebensjahre, Lebensfreude, ...) bezahlen muss!"
Meine Aufgabe ist es jedoch nun zu durchleuchten welche Verhaltens- oder Persönlichkeitsstörungen
Was mich ein wenig stört ist eine Art von Stigmatisierung von psychischen Diagnosen - auch in diesem Forum - wenn z. B. die eigene Diagnose [highlight=yellow]bipolare Störung [/highlight]in Frage gestellt wird und damit oft die [highlight=yellow]Fehlinformation "unheilbar"[/highlight] im Raum steht. Im besten Fall findet man die Formulierung kaum oder grundsätzlich unheilbar was jedoch nicht wirklich korrekt ist. Um diese Fehlinformation richtigzustellen habe ich für mich die professionellste Aussage des Arztes Dr. Terry Lynch aus Irland übersetzt: (... wenn er zudem aus Irrland
[highlight=yellow]"Eine vollständige Genesung nach der Diagnose einer bipolaren Störung ist möglich. Ich persönlich kenne über zwei Dutzend Menschen, die sich von einer Diagnose einer bipolaren Störung hervorragend erholt haben, von denen viele mehrere Krankenhauseinweisungen wegen einer bipolaren Störung hatten.
Der Recoveryprozess ist oft eine große Herausforderung und schwierig. Ich behaupte nicht, dass sich jeder erholen kann oder dass jeder es versuchen sollte. Aber eine Wiedergenesung IST NICHT UNMÖGLICH, so wie es viele angeblich zuverlässigen Quellen uns glauben lassen."[/highlight]
Mit dieser Gewissheit ist es mir auf alle Fälle möglich mit einer entsprechenden Zuversicht an meinem Recovery zu arbeiten und das bestärkt mich sehr. Etwas vom Wichtigsten sind jedoch immer die Frühwarnsymptomen, denn in der Realität kann sich das Blatt sehr schnell wenden und davor habe ich nicht nur Respekt sondern auch Angst welche sich auch im Warnsignal der intensität des Hautausschlags äußert!
Es sollte jedem bewusst sein welche Kraft (natürliche Heilkraft)/Macht in jedem innewohnt!
Herzliche Grüße
Lithi
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
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Lithium30Jahre+
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Wille zur Gesundheit/Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Hallo,
zwei Monate sind nun verstrichen seit meine Standardmedikation nur noch aus 1 Tablette/450 mg besteht.
Um ein besseres Bild zu vermitteln gehe ich nun ein wenig ins Detail. In diesen zwei Monaten bin ich einige Mal an meine Grenzen gestossen und hab mit etwas Bedarfsmedikation stabilisieren müssen.
Bei einer bipolar 1 Störung besteht die große Gefahr Frühwarnzeichen nicht rechtzeitig wahrzunehmen. Wenn der Schlaf zu positiv bewertet wird und auch ein zu spätes Schlafengehen sich einschleicht ist das Risiko oft schon sehr groß in einen energetischen (Nerven/Angst)Zusammenbruch abzudriften. Sind die Defizite höher muss jedoch auch damit gerechnet werden dass sich urplötzlich eine Manie entwickelt - vergleichbar mit dem Start eines Space Shuttels bei dem ein "Return To Launch" dann äußerst schwierig ist.
Dies kann mit Bedarfsmedikamenten z.B. Benzos eventuell aber auch mit (minimalen) Dosen Antipsychotika, ... mit etwas Glück aufgefangen werden. Dabei ist je nach Dünnhäutigkeit ein Fingerspitzengefühl notwendig, denn z. B. eine Nacht sehr schlecht oder gar nicht zu schlafen ist normal und muss noch lange nicht heißen sofort etwas einzuschmeißen.
War glücklicherweise in meiner schon fast vier Jahrzehnten andauernden Genesungserfahrung noch nie benzodiazepinabhängig und weiß in Wirklichkeit auch gar nicht ab wann sich bei mir eine Abhängigkeit entwickeln könnte? Nehme oder habe gebraucht z. B. Zolpidem, Lorazepam oder Diazepam je nach Gefahrenpotential max. an 1-3 Tagen hintereinander mit dann oft mit 2-3 Wochen oder mehr Pause.
Diese Woche war relativ gut. Seit längerer Zeit sind jedoch Depressionstendenzen vorhanden welche sich durch "dieses Corona" verstärkt haben.
Finde es also sehr wichtig den Istzustand richtig beurteilen zu können um die passenden Maßnahmen ergreifen zu können. Fühle ich mich gut oder ist mein Treibstoff auf Reserve? Bin ich im Yin- oder Yangbereich?
Schon seit langem habe ich immer wieder eiskalte vordere Oberschenkel was sich nun auch noch verstärkt hat. Kann mir jemand bitte über persönliche Erfahrungen/Zusammenhänge dahingehend berichten!? Sehe darin eine Gesamtschwächung des Systems und im Speziellen eine Nieren-Yang Schwäche. Hab das auch schon beim Hausarzt oder bei verschiedenen Psychiatern erfolglos angesprochen.
Der Mittwoch war stressig, denn die Feder war ca. 6 Stunden ohne Pause gespannt. Deshalb gab es nach dem Mittagessen noch ein Entspannungstraining nach Jacobso bevor ich eine ca. zweistündige Autofahrt antrat um Bekannte zu treffen. Auf der Strecke habe ich mir noch eine Pause/Jause im Klappstuhl an einem Fluss gegönnt und die Natur auf mich einwirken lassen.
Vor dem Treffen gab's dann noch ein Slow Jogging und beim anschließenden Treffen hatte ich dann meine Stimmungsschwankungen wieder in den Griff bekomnen. Dieser soziale Kontakte hat sehr gut getan und auch die Nachhausefahrt bis nach Mitternacht ging gut vonstatten. Das Einschlafen gestaltete sich jedoch sehr schwierig und deshalb entschied ich mich - seit sehr langem wieder für 5 mg Diazepam.
Was habe ich in dieser Woche sonst noch unterstützendes gemacht: 5 Tibeter, Meditation, Longboard, Slackline, kurz - trotz Regenwettertendenz mit dem Rad (20 km gesamt) noch einen Freund besucht, insgesamt dreimal Joggen, besonderes Augenmerk auf das Essen mit dem neuen Favoriten Melissentee, ...
Die Nacht von gestern auf heute habe ich - "Mea Culpa" - wieder einmal fast nicht geschlafen. Wenn ich dies durchleuchtet ist für mich klar, dass ich zu viel zu viele Regelverstöße begangen habe und deshalb brauche ich überhaupt nicht jammern! (Um 17:30 eine Stunde mäßig Joggen, Abendessen 19:00 Uhr und später nochmals einiges, zu viel Handy Computer und noch etwas Fernseher bis vielleicht 23:00 Uhr)
Im Großen und Ganzen bin ich trotzdem zufrieden und optimistisch. Es ist extrem schwierig meinen überschießenden Gedankenfluss im Zaun zu halten und den Wille zur Gesundheit aufrechtzuerhalten.
Fakt ist bei einer bipolaren Störung dass eine Gesundung "nicht unmöglich ist" und ich spüre auch dass es mir immer besser und besser geht.
Dafür gibt es bei mir viele Strategien, welche mir Auftrieb geben und es gibt auch reale Vorbilder wie
z. B. Caroline Mary/"How I cured Bipolar and now stay off medication!" https://youtu.be/uQaa15kcBNk
auf welche ich zu einem späteren Zeitpunkt noch eingehen werde.
Liebe Grüße
Lithi
"Just believe in yourselfe and you can do anything."
zwei Monate sind nun verstrichen seit meine Standardmedikation nur noch aus 1 Tablette/450 mg besteht.
Um ein besseres Bild zu vermitteln gehe ich nun ein wenig ins Detail. In diesen zwei Monaten bin ich einige Mal an meine Grenzen gestossen und hab mit etwas Bedarfsmedikation stabilisieren müssen.
Bei einer bipolar 1 Störung besteht die große Gefahr Frühwarnzeichen nicht rechtzeitig wahrzunehmen. Wenn der Schlaf zu positiv bewertet wird und auch ein zu spätes Schlafengehen sich einschleicht ist das Risiko oft schon sehr groß in einen energetischen (Nerven/Angst)Zusammenbruch abzudriften. Sind die Defizite höher muss jedoch auch damit gerechnet werden dass sich urplötzlich eine Manie entwickelt - vergleichbar mit dem Start eines Space Shuttels bei dem ein "Return To Launch" dann äußerst schwierig ist.
Dies kann mit Bedarfsmedikamenten z.B. Benzos eventuell aber auch mit (minimalen) Dosen Antipsychotika, ... mit etwas Glück aufgefangen werden. Dabei ist je nach Dünnhäutigkeit ein Fingerspitzengefühl notwendig, denn z. B. eine Nacht sehr schlecht oder gar nicht zu schlafen ist normal und muss noch lange nicht heißen sofort etwas einzuschmeißen.
War glücklicherweise in meiner schon fast vier Jahrzehnten andauernden Genesungserfahrung noch nie benzodiazepinabhängig und weiß in Wirklichkeit auch gar nicht ab wann sich bei mir eine Abhängigkeit entwickeln könnte? Nehme oder habe gebraucht z. B. Zolpidem, Lorazepam oder Diazepam je nach Gefahrenpotential max. an 1-3 Tagen hintereinander mit dann oft mit 2-3 Wochen oder mehr Pause.
Diese Woche war relativ gut. Seit längerer Zeit sind jedoch Depressionstendenzen vorhanden welche sich durch "dieses Corona" verstärkt haben.
Finde es also sehr wichtig den Istzustand richtig beurteilen zu können um die passenden Maßnahmen ergreifen zu können. Fühle ich mich gut oder ist mein Treibstoff auf Reserve? Bin ich im Yin- oder Yangbereich?
Schon seit langem habe ich immer wieder eiskalte vordere Oberschenkel was sich nun auch noch verstärkt hat. Kann mir jemand bitte über persönliche Erfahrungen/Zusammenhänge dahingehend berichten!? Sehe darin eine Gesamtschwächung des Systems und im Speziellen eine Nieren-Yang Schwäche. Hab das auch schon beim Hausarzt oder bei verschiedenen Psychiatern erfolglos angesprochen.
Der Mittwoch war stressig, denn die Feder war ca. 6 Stunden ohne Pause gespannt. Deshalb gab es nach dem Mittagessen noch ein Entspannungstraining nach Jacobso bevor ich eine ca. zweistündige Autofahrt antrat um Bekannte zu treffen. Auf der Strecke habe ich mir noch eine Pause/Jause im Klappstuhl an einem Fluss gegönnt und die Natur auf mich einwirken lassen.
Vor dem Treffen gab's dann noch ein Slow Jogging und beim anschließenden Treffen hatte ich dann meine Stimmungsschwankungen wieder in den Griff bekomnen. Dieser soziale Kontakte hat sehr gut getan und auch die Nachhausefahrt bis nach Mitternacht ging gut vonstatten. Das Einschlafen gestaltete sich jedoch sehr schwierig und deshalb entschied ich mich - seit sehr langem wieder für 5 mg Diazepam.
Was habe ich in dieser Woche sonst noch unterstützendes gemacht: 5 Tibeter, Meditation, Longboard, Slackline, kurz - trotz Regenwettertendenz mit dem Rad (20 km gesamt) noch einen Freund besucht, insgesamt dreimal Joggen, besonderes Augenmerk auf das Essen mit dem neuen Favoriten Melissentee, ...
Die Nacht von gestern auf heute habe ich - "Mea Culpa" - wieder einmal fast nicht geschlafen. Wenn ich dies durchleuchtet ist für mich klar, dass ich zu viel zu viele Regelverstöße begangen habe und deshalb brauche ich überhaupt nicht jammern! (Um 17:30 eine Stunde mäßig Joggen, Abendessen 19:00 Uhr und später nochmals einiges, zu viel Handy Computer und noch etwas Fernseher bis vielleicht 23:00 Uhr)
Im Großen und Ganzen bin ich trotzdem zufrieden und optimistisch. Es ist extrem schwierig meinen überschießenden Gedankenfluss im Zaun zu halten und den Wille zur Gesundheit aufrechtzuerhalten.
Fakt ist bei einer bipolaren Störung dass eine Gesundung "nicht unmöglich ist" und ich spüre auch dass es mir immer besser und besser geht.
Dafür gibt es bei mir viele Strategien, welche mir Auftrieb geben und es gibt auch reale Vorbilder wie
z. B. Caroline Mary/"How I cured Bipolar and now stay off medication!" https://youtu.be/uQaa15kcBNk
auf welche ich zu einem späteren Zeitpunkt noch eingehen werde.
Liebe Grüße
Lithi
"Just believe in yourselfe and you can do anything."
Diagnose: Bipolar 1 seit 1985
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda
Symptome/Verlauf: manische, psychotische und depressive Episoden mit insgesamt 3 Klinikaufenthalten. 1985/1991/2004) teilweise induziert durch Sommer/Badeurlaub und übermäßige Aktivitäten - auch mit Alkoholkonsum. 2004 erfolgte ein unüberlegter/abrupter Stopp der Lithiumeinnahme (Monomedikation) was eine Absetzpsychose zur Folge hatte.
1. Reduktionsversuch (viel zu schnell) am 5. April 2018 bis 9. Mai 2018 675 mg auf 450 mg - Aufdosierung 675 mg wegen gravierender Schlafprobleme, körperlicher Schwäche/Überreaktion mit Reizüberflutung trotz Bedarfsmedikation. (Quetiapin, 50 - 150 mg, Dominal Forte 40-80 mg, Lorazepam 1,0 mg) Hätte früher aufdosieren müssen denn es war schon recht kritisch - hatte dabei großes Glück.
2. Reduktionsversuch am 3. Juni 2018 675 mg auf 630 mg/8. Aug. 600 mg, ... - am 16. Oktober 2018 bei ca. 560 abgebrochen. Es wurde immer "enger" mit "typischen" hypomanische Tendenzen (Wochenendbeziehung, zu viel Bedarfsmedikation, ...)
3. Reduktionsversuch ab 15. Jänner 2019 640 mg (5%ige Reduktion mit dem Ziel einer 10%igen Reduktion bis Ende 2019 - abgebrochen im März 2019 wegen einer Rippenprellung/Schlafbeeinträchtigung)
4. Reduktionsversuch ab 1. Mai 2019 und am 01/2020 das sehr hohes Zwischenziel von 450 mg Tagesdosis erreicht! "Das Eis ist zwar etwas dünn" - hab aber nun dadurch die Möglichkeit mich neuronal umzustrukturieren. Seit dem 25. April 2020 ist es mir nun auch erstmals gelungen das Quetiapin als Schlafanstoß komplett auszuschleichen!
Fortsetzung der Lithiumreduktion durch Auslassen von Dosen - ab 30. Aug. 2020 jeden 3. Tag die Morgendosis von 1/2 Tablette auslassen, ab 19. Sept. Abenddosis 375 mg/0,75 Tablette, 5. Okt. 280 mg/0,63 Tabletten und ab 11. Okt. nur noch 225 mg. Ab 04.11. 100 mg, 17.11. 80 mg, 25.11. 70 mg, 03.12. 60 mg, 11.12. 50 mg, ab 17.12. 40 mg usw. morgens und abends (zum Ausgleich der Retardproblematik.) 01.01.2021 MEDIKAMENTENFREI
Leider hatte ich einen Rückfall, welcher sich jedoch halbwegs in Grenzen gehalten hat - deshalb nur 3 Monate ohne Medikamente aber immerhin fast ein Jahr mit nur sehr wenig Phasenprophylaxe. Lithium ist auf alle Fälle abgesetzt und deshalb kann meine Niere mit einer anderen Medikation sich erholen!
Fazit: Eine Lithiumreduktion unter 0,5 mmol ist ein sehr gefährliches Experiment - im Besonderen bei einer Bipolar I Störung - und sollte nur in Begleitung eines Psychiaters erfolgen!
Ein Recovery ist oft äußerst schwierig und es sollte auch nicht jeder versuchen! Ein Wiedergenesung ist jedoch auch nicht unmöglich, wie viele angeblich maßgebliche Quellen glaubhaft machen wollen.
Eine sehr, sehr langsame Reduktion ist mittels Feinwaage (trotz Handhabe, Retardpräperat, Hautproblematik, ...) aber auch mittels Auslassen von Dosen möglich. Eine eventuelle Traumatisierung sollte aufgearbeitet sein!
Bedarfsmedikation lt. "Medikamentenlager": Dominal Forte 80 mg, Zolpidem 10 mg, Lorazepam 1,0 mg, Diazepam 10 mg, Quetiapin 100/25 mg, Quetiapin XR 50 mg
Nahrungsergänzung: Magnesium, D3, C, Neuromultivit, Selen, Zink, Folsäure, Kefir für mein Darmmikrobiom - bedarfsmäßig Rosenwurz, Alpha-Liponsäure (ALA) und Brahmi
Schlafoptimierung: 375 mg Passionsblumenextrakt und 750 mg Ashwaganda