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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Auch ich bin neu...

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Palinurus
Beiträge: 4
Registriert: 04.04.2004 18:36
Wohnort: Kassel

Auch ich bin neu...

Beitrag von Palinurus »

Guten Abend,

ich möchte mich hiermit kurz vorstellen:

Ich bin männlich, 37 Jahre alt und eigentlich schon immer depressiv gewesen (ein Freund meinte erst kürzlich, daß man meine Selbstmordgedanken gar nicht mehr ernst nehmen könnte, da ich sie vor 20 Jahren auch schon äußerte). Im Zuge meines depressiven Lebens nahm ich diverse Drogen und vor allem Alkohol als Gedankenvernichter, was schließlich in einer Alkoholsucht resultierte. Seit 6,5 Jahren bin ich nun trocken und fast ebenso lang AD-Konsument. Anfangs bekam ich Cipramil, welches ich aber gar nicht vertrug, insbesondere die libidinösen Einschränkungen konnte ich nicht hinnehmen - wenn man ohnehin schon mit Minderwertigkeitsgefühlen zu kämpfen hat, muß man ja nicht auch noch impotent werden - irgendwie logisch, nicht wahr? Anschließend bekam ich Trevilor, welches aber keinerlei Wirkung zeitigte. Ich hatte als Schüler mal Aponal geschenkt bekommen, welches mich gut sediert hat, also fragte ich meinen damaligen Arzt danach und bekam es auch, zunächst das Originalprodukt, später dann Doxepin ratiopharm. Davon nahm ich längere Zeit 75mg am Tag und kam einigermaßen zurecht, auch wenn sich kein wirklich antidepressiver Effekt einstellte. Zwei- oder dreimal schlich ich das Doxepin aus, landete über kurz oder lang aber wieder dabei. Letztens hatte ich eine Tagesdosis von 100mg.

In den letzten Monaten haben sich die depressiven Symptome gehäuft, die Abstürze wurden immer heftiger, das Zurückfinden immer schwieriger. Hinzu kamen noch körperliche Symptome und einiges mehr. Mein Arzt verwies mich schließlich an die Psychiatrische Ambulanz. Dort bekam ich auch relativ schnell einen Termin, die Therapeutin meinte zu meinem Doxepin-Problem, daß die antidepressive Wirkung dieses Mittels erst ab etwa 150mg täglich einsetzt, niedrigere Dosen seien bestenfalls als leichtes Beruhigungs- oder Schlafmittel zu gebrauchen. Wieder was gelernt.

Naja, über diese Therapeutin bekam ich dann die Telefonnummer eines Therapeuten, der gerade Plätze freihat; bei diesem rief ich an und bekam einen Termin für morgen früh.

Das war mal meine Geschichte arg gekürzt, nur damit man mal sieht, WER sich hier angemeldet hat.

Für Fragen jedweder Art stehe ich gerne zur Verfügung.

Palinurus
150mg Doxepin am Abend.
Sina
Beiträge: 202
Registriert: 24.10.2003 11:17
Wohnort: NRW

Beitrag von Sina »

Hallo Palinurus,

herzlich willkommen hier im Forum!
Bekommst Du denn jetzt 150 mg Doxepin? Drücke Dir die Daumen, dass es Dir dann besser geht!

Gibt es auch mal Zeiten, in denen es Dir gut geht? Bei mir ist es schwankend, die Depressionen kommen in Schüben.

Liebe Grüße und alles Gute!
Sina
Palinurus
Beiträge: 4
Registriert: 04.04.2004 18:36
Wohnort: Kassel

Beitrag von Palinurus »

Sina hat geschrieben:Bekommst Du denn jetzt 150 mg Doxepin? Drücke Dir die Daumen, dass es Dir dann besser geht!
Ja, ich bin jetzt den dritten Tag bei 150mg, vorher halt ein paar Tage auf 125mg, davor längere Zeit auf 100mg. Eine direkte Verbesserung merke ich noch nicht, die Sedierung ist etwas ausgeprägter, ich fühle mich etwas 'freier'. Schlafen kann ich sonderbarerweise genauso gut oder schlecht wie mit 75 oder 100mg, ich merke keinen Unterschied. Dachte ja eigentlich, bei 150mg kommt man gar nicht mehr aus dem Bett...

Tja, der Termin beim Therapeuten ist heute leider ausgefallen, von daher trete ich wieder mal auf der Stelle...

Palinurus
150mg Doxepin am Abend.
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Willkommen im Forum :)
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