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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Maudsley Debatte "Schaden durch Psychopharmaka"

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
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Murmeline
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Maudsley Debatte "Schaden durch Psychopharmaka"

Beitrag von Murmeline »

Am 13.05.2015 fand beim Institute of Psychiatry at Kings College London die 52. Maudsley Debate statt mit dem Titel: ‘This house believes that the long-term use of psychiatric medications is causing more harm than good’. (Etwa: Diese Insitution geht davon aus, dass die Langzeiteinnahme von Psychopharmaka mehr Schaden als Nutzen zur Folge hat).

Für diese These haben gesprochen:
Professor Sami Timimi, Consultant Child & Adolescent Psychiatrist; Director of Postgraduate Education, NHS Lincolnshire; Visiting Professor of Child & Adolescent Psychiatry, University of Lincoln
Professor Peter Gøtzsche, Director, The Nordic Cochrane Centre, Denmark

Dagegen haben gesprochen:
Professor Allan Young, Professor of Mood Disorders, IoPPN
Mr John Crace, Journalist, The Guardian

Zusammenfassung/Einschätzung von Dr James Davies, Sozialanthropologe und Psychotherapeut (Freie Übersetzung Murmeline)
Seit 30 Jahren sind diejenigen von uns, die sich kritisch über die Vielfachverschreibung und über den Schaden von Psychopharmaka geäußert haben auf der Seite der Verlierer gewesen, angesichts eines starken, durch die Pharmaindustrie gestützten medizinischen Konzeptes, das alternative Stimmen und Visionen verdrängt hat. Die wichtige Bedeutung des Maudsley Debatte von Mittwoch ist, dass diese symbolisiert, was die kritische Gemeinschaft seit einiger Zeit bemerkt - dass sich das Blatt endgültig zu drehen beginnt.

The people and institutions who were once isolated, unconnected and struggling against an evidence base favouring the status quo, can now, at a click, possess the evidence revealing that what we were sold as solid and beyond dispute is nothing of the sort. (sorry, ist mir zu komplex der Satz)

Letzte Nacht brachte die Maudsley-Debatte mit leistungsfähige Beweisen und Argumenten den Diskus in die etablierte Psychatrie ein, dass die langfristige Verwendung von Psychopharmaka mehr Schaden als Nutzen verursacht - und diese Beweise haben in der Nacht eindeutig gewonnen.

Dies ist ein Grund zur Hoffnung und Optimismus. Aber natürlich müssen wir vorsichtig bleiben, eine einzige Debatte wird die Welt nicht verändern, aber immerhin wurde das Thema mal auf die Agenda gesetzt - das Thema wurde als tragfähige Debatte von einem führenden psychiatrischen Einrichtung legitimiert, so etwas ist nie zuvor passiert.
http://cepuk.org/2015/05/15/maudsley-debate-cause-hope/

Die Debatte kann man hier anschauen: (ich habe noch keine Zeit gehabt).
Hinweis: ab Minute 13 fängt es ungefähr an.
Und: Jede Seite muss sein Argument "schwarz oder weiß" vortragen, "Grautöne" sind kaum erlaubt - so habe ich es verstanden.
http://cepuk.org/2015/05/14/video-mauds ... drug-harm/

Das ist der Artikel dazu:
http://www.bmj.com/content/350/bmj.h2435

Ein Satz on Professor Peter Gøtzsche daraus:
We also need widespread withdrawal clinics because many patients have become dependent on psychiatric drugs, including antidepressants, and need help so that they can stop taking them slowly and safely.

Es werden Kliniken zum Absetzen gebraucht, denn viele Menschen sind von Psychopharmaka abhängig geworden (auch von Antidepressiva) und brauchen Hilfe so dass sie langsam und sicher aufhören können, sie weiter zu nehmen.
Hier noch eine Zusammenfassung
http://cepuk.org/2015/05/13/bmj-article ... s-harmful/

Und hier die Presseschau:
http://cepuk.org/2015/05/13/broad-press ... drug-harm/
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Maudsley Debatte "Schaden durch Psychopharmaka"

Beitrag von Murmeline »

Aus der Vorankündigung:
Recent research indicates that prescriptions are rising because more people are taking antidepressants for longer; often they become dependent on them and cannot stop. However there is no good research supporting the safe long-term use of these drugs, and withdrawal support charities report that over 50% of their enquiries now relate to the negative withdrawal effects, which can be debilitating and sometimes lasts for years.

To reduce harm Professor Gøtzsche believes that prescribing practices urgently need to change: ‘As psychotropic drugs are immensely harmful when used long term, they should almost exclusively be used in acute situations and always with a firm plan for tapering off which can be difficult for many patients. We need new guidelines to reflect this. We also need withdrawal clinics all over the country, as many patients have become dependent on psychiatric drugs, including antidepressants, and need help to get off them slowly and safely.’
http://cepuk.org/2015/05/13/third-leadi ... dications/
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Clarissa
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Re: Maudsley Debatte "Schaden durch Psychopharmaka"

Beitrag von Clarissa »

Mann, ich wünschte, mein Englisch wäre besser! Ich bin so dankbar für jede Übersetzung, seufz.

VG sendet sleepless.
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Re: Maudsley Debatte "Schaden durch Psychopharmaka"

Beitrag von Murmeline »

Ich bin etwas verwundert darüber, dass der Artikel heute auf BMJ nur noch zugänglich ist, wenn man sich anmeldet. Das war gestern nicht so. Allerdings: ich hab mir das PDF gesichert :) Also Übersetzung ist immer noch möglich :)
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Murmeline
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Re: Maudsley Debatte "Schaden durch Psychopharmaka"

Beitrag von Murmeline »

Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
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Markus 77
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Re: Maudsley Debatte "Schaden durch Psychopharmaka"

Beitrag von Markus 77 »

Ich finds super das wer sagt das sie nicht zur Langzeiteinnahme geeignet sind und das Kliniken geben muss zum absetzen..!!Lg Markus
Seit 1.2 mirtazapin 15mg ca. 14tage ausgeschlichen. Psychische Krise: 25.2 .14 15mg mirtazapin ca. 15Tage u. 15 Tage 7,5 mg u.ausgeschlichen. ( schlief 15 Std. Damit)Seit.25.2 citalopram 10mg ( 65 Tage)umstieg am 5.4 30mg Duloxetin 14 Tage .. Dann Null( Grund:heftige kopfschmerzen,Augendruck , blutdruckkrise) seit. 15.5 Probleme mit starker Ermüdung/ tagesschläfrigkeit / war vorher nie/starker Erschöpfung/ am 1.6 2tage escitalopram 5mg ( starke Kopfschmerzen)26.6.14 in psychiatrischer Klinik mirtazapin 15mg u. 75mg bupropion . 2 Tage mit 150mg ... 75 mg zurückdosiert ( bekam bei 150mg blutdruckkrise zittrige Hände, übelkeit , Schwindel) ....Derzeitige Medikamente seit ca.seit ca.18.7:6,5m mirtazapin 7.8 ca 5mg Mitra. 2-3 mg Mirta seit 20.8..Seit 30.8 ..Seit 20.10 ca.6,5 mirtazapin seit 3. 11 15mg mirtazapin seit. 7.11 ca.12mg mirta weil 15 mg nicht benötigt!! 11mg Mirtazapin seit 21.11.13 13mg 2.12 .13 seit 18.1 Temsta 4,5mg reduziert auf null seit 22.2. 15 .! seit 20.2 15mg Mirtazapin seit 10.3.15 20mg stabil 18mg seit 15.4 .2015 seit 20.5 auf 16,5 mg schlaf 8 Std. Past 22.6 15,5 mg Versuch
....seit 14.7 . 14,5 mg mirtazapin seit 8.7.15 abilify 5mg abilify seit 18.7 2,5 mg mirta zapin seit 18.7 14mg , 13 mg mirta seit 11.8 12,5 mirtazapin seit 22.8 seit 3.9 12mg , seit 20.9 11mg ,seit 8.10.
...10 mg mirtazapin rezed. Depressionen .seit 1.10.15 9 mg 1.12.15 8 mg mirtazapin und seit 15.11 5 mg abilify schlaf ca.7-8 std . absetzerscheinung :erschöpfung (körperlich ,nervliche) erbrechen , übelkeit ...... ...7mg mirtazapin seit 25.12. 30.1......6,5mg mirtazpin 6 mg seit 29.2.16 .....19.3 5,5 mg
abilify 4,75mg ...!! abilify 5 mg 19.3 3.4.16 Umstieg wasserlösmethode 35ml ergibt 5,25
mg Mirtazapin 33ml ( 5 mg Mirtazapin ) 8.4. 16......30 ml ,( 4,5 mg ) 17.4 .16... 4mg ( 27ml ) 9.5 .16 .....31.5.16 ...3,5 mg ( 35 ml ) 24.6.16 3 mg ( 30ml ) 16.7
(26 ml ) 2,6 mg 18. 7 . 2,7 mg ( 27 ml ) 14 .8 ( 24 ml .. 2,4 mg 11.9.16 21 ml 2,1 mg ... 2 mg seit 25.9. 1,8 ml ( 1,8 mg ) seit 10.10 1,5 mg seit 5.11.16 ...1,2mg seit 30.11. (12ml ) .. 1mg ( 10ml ) 28.12.16....22.1 .17 ...0,8 mg .0,7 mg seit ...8.2.. 0,6 mg seit 18.2 ...0,5 mg 24.2 ..0,4mg ...3.3.17 0,3 mg 17.3 seit . 25.3 abgesetzt .....wieder eindosiert mit 0,2 mg ...ab 1.4.17....abgesetzt 27.4 .17 mit 0,15 mg Mirtazapin abgesetzt ...!!schlaf past 6-9 std.....seit 6.6.17 .........4 mg abilify 3,5 mg Abilify ....seit 29.6....21.7.. ..3mg. 2,6 mg ...seit 21.8 .....21.9.. 2,1 mg ...21.10...1,8 mg 21.11 1,4 mg .....21.12. .....1,00 mg .... 22.1 0,7 mg ....22.2 ... 0,4 mg abgesetzt
Markus 77
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Re: Maudsley Debatte "Schaden durch Psychopharmaka"

Beitrag von Markus 77 »

Man sollte Kliniken bauen wo net mit diesen Psychopharmarka herumgeworfen wird ...!
Seit 1.2 mirtazapin 15mg ca. 14tage ausgeschlichen. Psychische Krise: 25.2 .14 15mg mirtazapin ca. 15Tage u. 15 Tage 7,5 mg u.ausgeschlichen. ( schlief 15 Std. Damit)Seit.25.2 citalopram 10mg ( 65 Tage)umstieg am 5.4 30mg Duloxetin 14 Tage .. Dann Null( Grund:heftige kopfschmerzen,Augendruck , blutdruckkrise) seit. 15.5 Probleme mit starker Ermüdung/ tagesschläfrigkeit / war vorher nie/starker Erschöpfung/ am 1.6 2tage escitalopram 5mg ( starke Kopfschmerzen)26.6.14 in psychiatrischer Klinik mirtazapin 15mg u. 75mg bupropion . 2 Tage mit 150mg ... 75 mg zurückdosiert ( bekam bei 150mg blutdruckkrise zittrige Hände, übelkeit , Schwindel) ....Derzeitige Medikamente seit ca.seit ca.18.7:6,5m mirtazapin 7.8 ca 5mg Mitra. 2-3 mg Mirta seit 20.8..Seit 30.8 ..Seit 20.10 ca.6,5 mirtazapin seit 3. 11 15mg mirtazapin seit. 7.11 ca.12mg mirta weil 15 mg nicht benötigt!! 11mg Mirtazapin seit 21.11.13 13mg 2.12 .13 seit 18.1 Temsta 4,5mg reduziert auf null seit 22.2. 15 .! seit 20.2 15mg Mirtazapin seit 10.3.15 20mg stabil 18mg seit 15.4 .2015 seit 20.5 auf 16,5 mg schlaf 8 Std. Past 22.6 15,5 mg Versuch
....seit 14.7 . 14,5 mg mirtazapin seit 8.7.15 abilify 5mg abilify seit 18.7 2,5 mg mirta zapin seit 18.7 14mg , 13 mg mirta seit 11.8 12,5 mirtazapin seit 22.8 seit 3.9 12mg , seit 20.9 11mg ,seit 8.10.
...10 mg mirtazapin rezed. Depressionen .seit 1.10.15 9 mg 1.12.15 8 mg mirtazapin und seit 15.11 5 mg abilify schlaf ca.7-8 std . absetzerscheinung :erschöpfung (körperlich ,nervliche) erbrechen , übelkeit ...... ...7mg mirtazapin seit 25.12. 30.1......6,5mg mirtazpin 6 mg seit 29.2.16 .....19.3 5,5 mg
abilify 4,75mg ...!! abilify 5 mg 19.3 3.4.16 Umstieg wasserlösmethode 35ml ergibt 5,25
mg Mirtazapin 33ml ( 5 mg Mirtazapin ) 8.4. 16......30 ml ,( 4,5 mg ) 17.4 .16... 4mg ( 27ml ) 9.5 .16 .....31.5.16 ...3,5 mg ( 35 ml ) 24.6.16 3 mg ( 30ml ) 16.7
(26 ml ) 2,6 mg 18. 7 . 2,7 mg ( 27 ml ) 14 .8 ( 24 ml .. 2,4 mg 11.9.16 21 ml 2,1 mg ... 2 mg seit 25.9. 1,8 ml ( 1,8 mg ) seit 10.10 1,5 mg seit 5.11.16 ...1,2mg seit 30.11. (12ml ) .. 1mg ( 10ml ) 28.12.16....22.1 .17 ...0,8 mg .0,7 mg seit ...8.2.. 0,6 mg seit 18.2 ...0,5 mg 24.2 ..0,4mg ...3.3.17 0,3 mg 17.3 seit . 25.3 abgesetzt .....wieder eindosiert mit 0,2 mg ...ab 1.4.17....abgesetzt 27.4 .17 mit 0,15 mg Mirtazapin abgesetzt ...!!schlaf past 6-9 std.....seit 6.6.17 .........4 mg abilify 3,5 mg Abilify ....seit 29.6....21.7.. ..3mg. 2,6 mg ...seit 21.8 .....21.9.. 2,1 mg ...21.10...1,8 mg 21.11 1,4 mg .....21.12. .....1,00 mg .... 22.1 0,7 mg ....22.2 ... 0,4 mg abgesetzt
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Re: Maudsley Debatte "Schaden durch Psychopharmaka"

Beitrag von Arianrhod »

Markus 77 hat geschrieben: 14.08.2018 21:55 Man sollte Kliniken bauen wo net mit diesen Psychopharmarka herumgeworfen wird ...!
Man braucht die Kliniken gar nicht bauen - man muss "nur " die Standards ändern.

So allgemeine Richtlinien in der Medizin werden "Goldstandard " genannt. :
"Als Goldstandard bezeichnet man in der Medizin ein diagnostisches, therapeutisches oder allgemein wissenschaftliches Verfahren, das im gegebenen Fall die bewährteste und beste Lösung darstellt. Neue Verfahren werden an diesem Goldstandard gemessen.

Da sich die Medizin durch neue Entdeckungen ständig verändert, müssen allerdings auch Goldstandards einer regelmäßigen Überprüfung unterzogen werden."

http://flexikon.doccheck.com/de/Goldstandard

Da ich in der Klinik ja meistens am Diskutieren war , erklärte mir einer der (netteren) Ärzte, die Behandlung von Psychosen mit Neuroleptika wäre der Goldstandard in der Psychiatrie, und wenn sie mich damit nicht behandeln, wäre das ein Kunstfehler.

( Als Kunstfehler werden alle diagnostischen oder therapeutischen Schritte bezeichnet, die trotz fehlender Indikation oder nicht nach wissenschaftlichem Erkenntnisstand beziehungsweise mit gebotener Sorgfalt durchgeführt wurden.)


http://flexikon.doccheck.com/de/Kunstfehler

Damit hatte der Arzt erfolgreich an mein Harmoniebedürfnis und meine Gutmütigkeit appeliert ....ich will ja gar nicht, dass jemand wegen mir Ärger bekommt...... :o
Wie gesagt, der Goldstandard ist der, der auf Grund neuer Erkenntnisse verbessert werden muss.

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
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