Hallo an alle,
nachdem es mir am Samstag vor Ostern nicht so gut ging, habe ich wieder auf 10mg erhöht. Für zwei Tage. Ich hatte dann so die Nase voll, daß ich gedacht habe ich werds jetzt auf einmal durchziehen. Am Dienstag nach Ostern habe ich kein Paroxetin mehr genommen. Genau drei Tage habe ich durchgehalten! Wie soll ichs beschreiben, in der ersten Nacht gegen morgen Kopfschmerzen. Am zweiten Tag dieses komische Gefühl im Kopf, wie betrunken. Gestern am dritten Tag Schmerzen im ganzen Körper, kann den Kopf nicht drehen ohne dass dieses Gefühl ausgelöst wird. Heute morgen am vierten Tag, Schmerzen überall, kann den Kopf nicht drehen, jede Bewegung, trinken kauen usw. löst eine Geräuschkulisse im Kopf aus die nicht zu ertragen ist. Seit ich kein Paroxetin mehr genommen, hab in der Nacht der reinste Horror. Ich träume von Geistern, Dämonen, Menschen die mit Messern auf mich einstechen, die ganze Palette durch. Morgends wache ich fast nicht auf, bin wie betäubt. Wie kann man so was aushalten und das nachdem ich eigentlich nur die letzten 10mg wegelassen haben. Laut Hersteller soll das ja so gehen! Also was tun? Wollte eigentlich zu meiner Hausärztin gehen und ihr das alles sagen. Meiner Meinung nach sollen die Ärzte ruhig wissen, wie stark die Absetzprobleme sind. Sie ist noch in Urlaub, wahrscheinlich ihr Glück! Also habe ich 10mg Paroxetin genommen. Wie ein Wunder, jetzt fast zwei Stunden später, gehts mir besser. Dabei werde ich jetzt mal bleiben, bis ich mich wieder gefangen habe. Leute es war mir eine Lehre. Vielleicht bin ich auch einfach in den letzten Wochen zu schnell vorgegangen. Ich weiß es nicht.
Ich werde jedenfalls nächste Woche wenn meine Ärztin wieder da ist bei Ihr erscheinen, und sie mal fragen ob sie eigentlich weiß wie heftig diese Absetzsymptome sind. Vom Hersteller wird es jedenfalls ganz schön heruntergespielt, wie ich jetzt am eigenen Leib erfahren habe. Es grenzt schon an Körperverletzung, was da mit einem gemacht wird. Eigentlich sollte man sie verklagen.
Gruß an alle Uschi
Medikamente
seit 2 Jahren 40mg Paroxetin
seit 17.02 30mg Paroxetin und100mg Opipramol(Insidon)
seit 01.03 25mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon
seit 06.03 22,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon
seit 11.03. 20mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 22.03. 15mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 28.03. 12,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 31.03. 10 mg Paroxetin und 100mg Opipramo (Insidon)
seit 06.04. 7,5 mg Paroxetin und 100 mg Opipramol ( Insidon)
täglich Fischölkapseln, ab und zu nehme ich Vitamin C, Zink, Magnesium
seit 13.04. kein Paroxetin mehr
seit 16.04 10mg Paroxetin
Absetzversuch fehlgeschlagen!
Wieder bei 10mg Paroxetin!
Hallo Uschi,
da hats dich aber ziemlich erwischt mit vielen Symptomen, die der Seroxat-Entzug zu bieten hat. Ich kenne Deine Wut, wo man es am liebsten den Ärzten ins Gesicht schreien würde, um dann evtl. noch ein mitleidiges Grinsen zu ernten und irgendwas von "Psychosomatik" zu hören. Die Tatsache, dass es Dir nach Wiedereinnahme von 10mg schlagartig gut geht, weist ganz klar auf Absetzerscheinungen hin. Bleib jetzt erst mal bei den 10mg - 2 Monate Absetz-Zeit für 40mg ist auch ziemlich heftig. Sei erst mal stolz darauf, dass Du immerhin 3/4 Deiner ursprünglichen Dosis in so kurzer Zeit reduzieren konntest, das ist schon mal ne gute Basis. Vielleicht brauchst Du für die letzten 10mg noch mal 2 Monate, oder 3, was solls..., ich hab mir für 20 mg 8 Monate genommen und überm Berg bin ich auch noch net.
Also, du hast schon viel geschafft - mach einfach weiter so !
Alles Gute für Dich
Hippo
da hats dich aber ziemlich erwischt mit vielen Symptomen, die der Seroxat-Entzug zu bieten hat. Ich kenne Deine Wut, wo man es am liebsten den Ärzten ins Gesicht schreien würde, um dann evtl. noch ein mitleidiges Grinsen zu ernten und irgendwas von "Psychosomatik" zu hören. Die Tatsache, dass es Dir nach Wiedereinnahme von 10mg schlagartig gut geht, weist ganz klar auf Absetzerscheinungen hin. Bleib jetzt erst mal bei den 10mg - 2 Monate Absetz-Zeit für 40mg ist auch ziemlich heftig. Sei erst mal stolz darauf, dass Du immerhin 3/4 Deiner ursprünglichen Dosis in so kurzer Zeit reduzieren konntest, das ist schon mal ne gute Basis. Vielleicht brauchst Du für die letzten 10mg noch mal 2 Monate, oder 3, was solls..., ich hab mir für 20 mg 8 Monate genommen und überm Berg bin ich auch noch net.
Also, du hast schon viel geschafft - mach einfach weiter so !
Alles Gute für Dich
Hippo
Liebe Uschi,
ich bin so froh von Dir hier ein Lebenszeichen zu bekommn. Es tut mir sooo Leid, daß auch Du diese extremen Erfahrungen machen musstest. Es war sicher ein Fehler es einfach ganz weg zu lassen, aber ich kann bzw. versuche es nach zu vollziehen. Man hat die Schna... gestrichen voll und denkt jetzt oder nie ich schaff das. Bei dem einen oder anderen klappt es vielleicht. Es gibt sicher auch viele, die ähnliche Horrorzustände erlebt haben wie Du und einer davon ist garantiert mein Mann. Er hatte ja auch solche extremen Entzugserscheinungen. In der Klinik spielte man diesen Zustand herunter bzw. fand man es völlig in Ordnung durch das Weglassen von paroxetin( 10mg Schritte) wieder ohne leben zu können und das ohne Problem. Die Ärzte halten sich nur an den Beipackzettel und links und rechts gibt es keine andere Meinung oder die Absetzsymptome werden einer anderen Krankheit zugeschoben.
Ich komme mir jetzt etwas hilflos vor, weil ich kaum Worte finde, die Dir etwas Trost spenden könnten.
Ich bin in Gedanken bei Dir und ich hoffe Dein Mann kann Dich wie er es immer schon tat, mit aller Kraft bei diesem langen Weg unterstützen.
Bleib bei den 10 mg und wenn es nicht besser wird musst Du vielleicht nochmal auf 15 mg gehen. Ich weiß, davon möchte man garnichts hören, aber ich habe gelernt Geduld zu haben, was die Reduzierung bzw. Höherdosierung angeht. Bei meinem Mann warten wir bis zum Urlaub und danach wird er langsam von 30 auf 20mg gehen. Vorher werden wir auf keinen Fall irgend etwas anderes unternehmen. Viel zu groß ist die Angst vor einer Verschlechterung seines jetzigen Zustandes (im Großen und Ganzen gut).
Liebe Uschi ich drücke Dich ganz doll Deine Kati (S.)
ich bin so froh von Dir hier ein Lebenszeichen zu bekommn. Es tut mir sooo Leid, daß auch Du diese extremen Erfahrungen machen musstest. Es war sicher ein Fehler es einfach ganz weg zu lassen, aber ich kann bzw. versuche es nach zu vollziehen. Man hat die Schna... gestrichen voll und denkt jetzt oder nie ich schaff das. Bei dem einen oder anderen klappt es vielleicht. Es gibt sicher auch viele, die ähnliche Horrorzustände erlebt haben wie Du und einer davon ist garantiert mein Mann. Er hatte ja auch solche extremen Entzugserscheinungen. In der Klinik spielte man diesen Zustand herunter bzw. fand man es völlig in Ordnung durch das Weglassen von paroxetin( 10mg Schritte) wieder ohne leben zu können und das ohne Problem. Die Ärzte halten sich nur an den Beipackzettel und links und rechts gibt es keine andere Meinung oder die Absetzsymptome werden einer anderen Krankheit zugeschoben.
Ich komme mir jetzt etwas hilflos vor, weil ich kaum Worte finde, die Dir etwas Trost spenden könnten.
Ich bin in Gedanken bei Dir und ich hoffe Dein Mann kann Dich wie er es immer schon tat, mit aller Kraft bei diesem langen Weg unterstützen.
Bleib bei den 10 mg und wenn es nicht besser wird musst Du vielleicht nochmal auf 15 mg gehen. Ich weiß, davon möchte man garnichts hören, aber ich habe gelernt Geduld zu haben, was die Reduzierung bzw. Höherdosierung angeht. Bei meinem Mann warten wir bis zum Urlaub und danach wird er langsam von 30 auf 20mg gehen. Vorher werden wir auf keinen Fall irgend etwas anderes unternehmen. Viel zu groß ist die Angst vor einer Verschlechterung seines jetzigen Zustandes (im Großen und Ganzen gut).
Liebe Uschi ich drücke Dich ganz doll Deine Kati (S.)
20mg Paroxetin 05.01, 10mg Paroxetin ab 07.03
2. Absetzversuch 02.04(Fehlschlag), 20mg Paroxetin ab 20.02.04,10mg Paroxetin ab 26.02.04 starke Schlafprobleme,04.03.20mg,10.03.30mg,23.05. 25mg
2. Absetzversuch 02.04(Fehlschlag), 20mg Paroxetin ab 20.02.04,10mg Paroxetin ab 26.02.04 starke Schlafprobleme,04.03.20mg,10.03.30mg,23.05. 25mg
Hallo Hippo, hallo Kati,
danke für euren lieben Worte. Kati nach Deinem Beitrag kamen mir erst mal die Tränen. Es ist einfach schön zu wissen, man ist nicht alleine. Hippo Du hast Recht, die Ärzte spielen das alles viel zu sehr runter. Manchmal glaube ich die haben keine Ahnung, was in der Realität vor sich geht. Heute abend geht es mir schon wieder so gut, dass ich fast glaube ich war heute morgen im falschen Film. Alle meine Symptome sind fast weg! Ich habe ja dann heute morgen wieder 10mg genommen. kurz vor Mittag gings mir dann auf einmal total schlecht, mir war speiübel ich hatte ganz komische Gedanken. Ich rief dann meinen Mann in der Arbeit an um ihn zu bitten heim zu kommen. Ich hab gedacht ich erleb den Mittag nicht mehr. Mein Mann konnte jedoch nicht sofort da er mitten in einer Besprechung war und noch einen Vortrag halten mußte. Ich hab dann mit meiner Tochter telefoniert und irgendwann gings dann auf einmal wieder. Was mich so wütend macht, dass alles von der Pharmafirma und den Ärzten runtergespielt wird!
Man kann von Ihnen keine Hilfe erwarten, das ist leider die Realität!
Ich werde jetzt jedenfalls für ne ganze Weile bei 10mg bleiben. Und dann in ein paar Wochen wenn ich wieder stabil bin, weitersehen. Eigentlich kann ich ja zufrieden sein, ich habs schon mal von 40mg auf 10mg geschaft. Wahrscheinlich bin ich einfach zu ungeduldig. Ich muß meinem Körper sprich Gehirn einfach mehr Zeit für die Umstellung lassen.
Liebe Grüße an Euch beide Uschi
danke für euren lieben Worte. Kati nach Deinem Beitrag kamen mir erst mal die Tränen. Es ist einfach schön zu wissen, man ist nicht alleine. Hippo Du hast Recht, die Ärzte spielen das alles viel zu sehr runter. Manchmal glaube ich die haben keine Ahnung, was in der Realität vor sich geht. Heute abend geht es mir schon wieder so gut, dass ich fast glaube ich war heute morgen im falschen Film. Alle meine Symptome sind fast weg! Ich habe ja dann heute morgen wieder 10mg genommen. kurz vor Mittag gings mir dann auf einmal total schlecht, mir war speiübel ich hatte ganz komische Gedanken. Ich rief dann meinen Mann in der Arbeit an um ihn zu bitten heim zu kommen. Ich hab gedacht ich erleb den Mittag nicht mehr. Mein Mann konnte jedoch nicht sofort da er mitten in einer Besprechung war und noch einen Vortrag halten mußte. Ich hab dann mit meiner Tochter telefoniert und irgendwann gings dann auf einmal wieder. Was mich so wütend macht, dass alles von der Pharmafirma und den Ärzten runtergespielt wird!
Man kann von Ihnen keine Hilfe erwarten, das ist leider die Realität!
Ich werde jetzt jedenfalls für ne ganze Weile bei 10mg bleiben. Und dann in ein paar Wochen wenn ich wieder stabil bin, weitersehen. Eigentlich kann ich ja zufrieden sein, ich habs schon mal von 40mg auf 10mg geschaft. Wahrscheinlich bin ich einfach zu ungeduldig. Ich muß meinem Körper sprich Gehirn einfach mehr Zeit für die Umstellung lassen.
Liebe Grüße an Euch beide Uschi
Hallo,
wollte Euch mitteilen es geht mir inzwischen wieder gut. Nehme wieder 10mg Paroxetin.
Ich wollte Euch noch berichten wie`s heute bei meiner Hausärztin war. Ich habe Ihr von meinem Absetzfehlschlag berichtet, und Sie dann gefragt, ob es Ihr bekannt sei, dass das Absetzen solch grosse Probleme macht.
Sie war jedenfalls ganz überrascht und sagte mir, ihr sei nur bekannt dass man das Mittel langsam ausschleichen muß um die Absetzsymptome zu reduzieren. Aber dass es so massiv ist, fast wie ein Drogenentzug, das waren ihre Worte, wüßte sie nicht. Sie nahm mich jedenfalls sehr ernst und sagte mir auch dass Sie froh ist, dass ich komme und ihr das berichte. Denn diese Problematik bekämen ja meist nur die Neurologen mit. Ich erzählte ihr auch daß ich mir im Internet viele Informationen über Paroxetin besorgt habe und auch hier im Forum bin. Dass wir uns gegenseitig beim Absetzen unterstützen. Sie hat mich jedenfalls gebeten alle Informationen die ich habe für Sie auszudrucken, damit Sie sich informieren kann. Toll ! Oder! Mit dieser Ärztin habe ich wirklich Glück. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich vor zwei Jahren von meinem vorherigen Hausarzt zu ihr gewechselt bin. Obwohl Sie mir das Paroxetin verschrieben hat, trage ich ihr das nicht nach, mir gings eben damals sehr schlecht. Und es hat mir ja auch sehr viel geholfen in den zwei Jahren in denen ich es nahm. Das habe ich ihr auch gesagt, dass ich ihr keinen Vorwurf machen will, sondern sie nur informieren will, wie schwer es sein kann davon wieder weg zu kommen.
Nach ihrem Vorschlag soll ich nun für eine Weile bei 10mg bleiben. Und dann immer ganz wenig wegschaben , genauso wie es hier vorgeschlagen wird. Sie meinte auch ich solle mir Zeit lassen, damit sich mein Körper daran gewöhnt ohne das Paroxetin zu leben.
Das werde ich auch tun! Zu groß ist nun meine Angst, das nochmals durchzumachen!
Grüße an alle Paroxetinis Uschi
wollte Euch mitteilen es geht mir inzwischen wieder gut. Nehme wieder 10mg Paroxetin.
Ich wollte Euch noch berichten wie`s heute bei meiner Hausärztin war. Ich habe Ihr von meinem Absetzfehlschlag berichtet, und Sie dann gefragt, ob es Ihr bekannt sei, dass das Absetzen solch grosse Probleme macht.
Sie war jedenfalls ganz überrascht und sagte mir, ihr sei nur bekannt dass man das Mittel langsam ausschleichen muß um die Absetzsymptome zu reduzieren. Aber dass es so massiv ist, fast wie ein Drogenentzug, das waren ihre Worte, wüßte sie nicht. Sie nahm mich jedenfalls sehr ernst und sagte mir auch dass Sie froh ist, dass ich komme und ihr das berichte. Denn diese Problematik bekämen ja meist nur die Neurologen mit. Ich erzählte ihr auch daß ich mir im Internet viele Informationen über Paroxetin besorgt habe und auch hier im Forum bin. Dass wir uns gegenseitig beim Absetzen unterstützen. Sie hat mich jedenfalls gebeten alle Informationen die ich habe für Sie auszudrucken, damit Sie sich informieren kann. Toll ! Oder! Mit dieser Ärztin habe ich wirklich Glück. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich vor zwei Jahren von meinem vorherigen Hausarzt zu ihr gewechselt bin. Obwohl Sie mir das Paroxetin verschrieben hat, trage ich ihr das nicht nach, mir gings eben damals sehr schlecht. Und es hat mir ja auch sehr viel geholfen in den zwei Jahren in denen ich es nahm. Das habe ich ihr auch gesagt, dass ich ihr keinen Vorwurf machen will, sondern sie nur informieren will, wie schwer es sein kann davon wieder weg zu kommen.
Nach ihrem Vorschlag soll ich nun für eine Weile bei 10mg bleiben. Und dann immer ganz wenig wegschaben , genauso wie es hier vorgeschlagen wird. Sie meinte auch ich solle mir Zeit lassen, damit sich mein Körper daran gewöhnt ohne das Paroxetin zu leben.
Das werde ich auch tun! Zu groß ist nun meine Angst, das nochmals durchzumachen!
Grüße an alle Paroxetinis Uschi