HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
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InnocenceFelis
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hi Leni,
ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass der Satz auch einfach nicht korrekt übersetzt wurde. Weil so wirklich gutes Deutsch liest man auf der ganzen Seite nicht.
Werde den Mittelweg wählen und an einen ganz normalen Tag testen, der weder besonders stressig, noch besonders entspannt ist.
Wünsche dir ein tolles Wochenende!
Grüße, Felis
ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass der Satz auch einfach nicht korrekt übersetzt wurde. Weil so wirklich gutes Deutsch liest man auf der ganzen Seite nicht.
Werde den Mittelweg wählen und an einen ganz normalen Tag testen, der weder besonders stressig, noch besonders entspannt ist.
Wünsche dir ein tolles Wochenende!
Grüße, Felis
2011 - Symptome einer sozialen Phobie. Medikation zunächst Opipramol 100mg
2014- Paroxetin 20mg, anstelle von Opipramol
Mai 2018 - aufgrund anhaltender Nervosität wegen anstehendem Stellenwechsle höher Dosierung Paroxetin auf 40mg
Absetzverlauf:
17.10.2021 Reduktion auf 13,5mg
2014- Paroxetin 20mg, anstelle von Opipramol
Mai 2018 - aufgrund anhaltender Nervosität wegen anstehendem Stellenwechsle höher Dosierung Paroxetin auf 40mg
Absetzverlauf:
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Rameike
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallo Leni,
Ich danke dir schon einmal für Deine Antwort! Und für die Zeit, die du dir genommen hast!
Bezüglich Bindemittel: an was denkst du da?
Und was genau meinst du mit den weiteren Baustellen? Meine Schilddrüse macht zB keine Probleme. Kann sich das durch die Behandlung ändern? Das irritiert mich gerade
Mit der Leber hatte ich auch noch nie was.
Viele Grüße, Rameike
Ich danke dir schon einmal für Deine Antwort! Und für die Zeit, die du dir genommen hast!
Den Test habe ich an einem Sonntag durchgeführt. Ich hatte im Anschluss zwei Wochen Urlaub, habe aber bis dato einen normalen Stresspegel gehabt. Nicht wenig, aber auch nicht wahnsinnig viel. Es waren vier Wochen nach der letzten Reduzierung und etwa der 7. Zyklustag. Mein Wert liegt bei 1.48.
Bezüglich Bindemittel: an was denkst du da?
Und was genau meinst du mit den weiteren Baustellen? Meine Schilddrüse macht zB keine Probleme. Kann sich das durch die Behandlung ändern? Das irritiert mich gerade
Mit der Leber hatte ich auch noch nie was.
Viele Grüße, Rameike
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Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallo Rameike,
Ein gutes Bindemittel ist z.B. Modifiziertes Citruspektin. Wenn du dazu mehr lesen willst: Im www.hashimoto-forum.de gibt es einen ganzen Thread mit Erfahrungen von HPU-Patienten dazu. Man muss kein Hashimoto haben, um dort mitzulesen.
Wenn man die HPU einstellt, dann ist der Körper an dieser Stelle entlastet und es können sich durchaus dann andere Baustellen bemerkbar machen, die aber vorher auch schon Signale gesendet haben, nur waren die meist überlagert oder man hat sie einfach abgetan. Ich habe deinen Thread quer gelesen. Zur SD ist mir nichts aufgefallen, aber dein Immunsystem reagiert stark auf das Reduzieren (Grippe, Gürtelrose). HPUler haben in den meisten Fällen ein geschwächtes Immunsystem, weil der Körper durch die Entgiftungsstörung hauptsächlich damit beschäftigt ist, die Schadstoffe (die ja ohne HPU-Einstellung nicht rauskommen) in Schach zu halten. Dadurch kann es seiner Hauptaufgabe (Bekämpfung von Viren und Bakterien) immer weniger nachkommen und die Viren tummeln sich. Ein schadstoffhaltiges (und deswegen zumeist saures) Milieu begünstigt zudem die Vermehrung v. Viren und Bakterien. Deine Gürtelrose gibt z.B. Hinweis darauf, dass dein IS wahrscheinlich mit einem Herpes Zoster Virus kämpft. Der Zusammenhang mit den Reduktionen ist eindeutig: Durch das Reduzieren des PP wird deine körpereigene Entgiftung wieder ein Stück angekurbelt, das setzt Schadstoffe frei und um die muss sich dein Immunsystem (Cortisol) zuerst kümmern. Deswegen wird die Immunabwehr von den Viren kurzzeitig abgezogen und die Viren haben freie Fahrt. Ich hatte so immer phasenweise mit dem EBV zu kämpfen.
Solltest du weiterhin damit kämpfen müssen, dann kann man das Immunsystem durch bestimmte Verfahren wieder so fit machen, dass es seine Hauptaufgabe wieder aufnimmt und die Viren/Bakterien selbstständig bekämpft. Allerdings müssen die Schadstoffe gleichzeitig auch raus, sonst bringt das nichts. Indem du die HPU einstellst und zusätzlich entgiftest, legst du schon die Grundbausteine dafür.
Mir sind deine Probleme mit den Zähnen noch in Erinnerung. Hast du Wurzelfüllungen oder Zahnersatzmaterialien oder entfernte Weisheitszähne? Das sind meist auch Baustellen für das Immunsystem.
LG Leni
Bindemittel sind Mittel, die die körpereigene Entgiftung unterstützen, indem sie Schadstoffe im Blut und in den Nervenbahnen zusätzlich binden und zur Leber transportieren. Dadurch hat man deutlich weniger Engiftungssymptome wie z.B. Unruhe und Ängste. Die Leber hat dann natürlich etwas mehr zu tun, aber auch die kann man gut unterstützen (Mariendistel, Lebertee). Den Darm muss man meistens auch unterstützen, da durch die Menge an ausgeleiteten Schadstoffen schnell eine HI entstehen kann.
Ein gutes Bindemittel ist z.B. Modifiziertes Citruspektin. Wenn du dazu mehr lesen willst: Im www.hashimoto-forum.de gibt es einen ganzen Thread mit Erfahrungen von HPU-Patienten dazu. Man muss kein Hashimoto haben, um dort mitzulesen.
Ich möchte dir einerseits keine Angst machen, andererseits möchte ich dir aber wichtige Infos geben, damit du ggf. nachhaken oder dich selbst einlesen kannst, wenn es nicht so läuft oder wenn du das Gefühl hast, du kommst nicht weiter in der Behandlung. Nicht alle HP`s kennen die systemischen Zusammenhänge, die durch eine HPU entstehen können. Aber eine HPU muss auch nicht unbedingt Folgeerkrankungen nach sich ziehen, das kommt stark darauf an, wie man sich ernährt, welche Zahnersatzmaterialien man hat usw. In der heutigen Zeit leider nicht leicht bei all den Zusatzstoffen.
Wenn man die HPU einstellt, dann ist der Körper an dieser Stelle entlastet und es können sich durchaus dann andere Baustellen bemerkbar machen, die aber vorher auch schon Signale gesendet haben, nur waren die meist überlagert oder man hat sie einfach abgetan. Ich habe deinen Thread quer gelesen. Zur SD ist mir nichts aufgefallen, aber dein Immunsystem reagiert stark auf das Reduzieren (Grippe, Gürtelrose). HPUler haben in den meisten Fällen ein geschwächtes Immunsystem, weil der Körper durch die Entgiftungsstörung hauptsächlich damit beschäftigt ist, die Schadstoffe (die ja ohne HPU-Einstellung nicht rauskommen) in Schach zu halten. Dadurch kann es seiner Hauptaufgabe (Bekämpfung von Viren und Bakterien) immer weniger nachkommen und die Viren tummeln sich. Ein schadstoffhaltiges (und deswegen zumeist saures) Milieu begünstigt zudem die Vermehrung v. Viren und Bakterien. Deine Gürtelrose gibt z.B. Hinweis darauf, dass dein IS wahrscheinlich mit einem Herpes Zoster Virus kämpft. Der Zusammenhang mit den Reduktionen ist eindeutig: Durch das Reduzieren des PP wird deine körpereigene Entgiftung wieder ein Stück angekurbelt, das setzt Schadstoffe frei und um die muss sich dein Immunsystem (Cortisol) zuerst kümmern. Deswegen wird die Immunabwehr von den Viren kurzzeitig abgezogen und die Viren haben freie Fahrt. Ich hatte so immer phasenweise mit dem EBV zu kämpfen.
Solltest du weiterhin damit kämpfen müssen, dann kann man das Immunsystem durch bestimmte Verfahren wieder so fit machen, dass es seine Hauptaufgabe wieder aufnimmt und die Viren/Bakterien selbstständig bekämpft. Allerdings müssen die Schadstoffe gleichzeitig auch raus, sonst bringt das nichts. Indem du die HPU einstellst und zusätzlich entgiftest, legst du schon die Grundbausteine dafür.
Mir sind deine Probleme mit den Zähnen noch in Erinnerung. Hast du Wurzelfüllungen oder Zahnersatzmaterialien oder entfernte Weisheitszähne? Das sind meist auch Baustellen für das Immunsystem.
LG Leni
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Rameike
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallo Leni,
wow, ich danke Dir von Herzen für die vielen Infos!!
Herzliche Grüße und sorry für die vielen Fragen
Rameike
wow, ich danke Dir von Herzen für die vielen Infos!!
Ich war erst irritiert, aber ich denke, es geht -wie so oft- über die vorsichtige Veränderung. Ich hatte erst kurz gedacht: besser, ich stelle die HPU erstmal nicht ein, wenn da so ein Rattenschwanz hinterher kommen kann. Dass etwas Neues dazu kommt, also sich neu entwickelt. Aber es ist ja dann so, dass es eigentlich schon da war, nur eben überlagert und sich deswegen nicht "richtig" zeigen konnte. Also erstmal um die HPU kümmern und dann schauen, was sich evtl. weiter auftut. Guter Hinweis mit dem Bindemittel!
Entgifte ich nicht automatisch, wenn ich die HPU einstelle?Indem du die HPU einstellst und zusätzlich entgiftest, legst du schon die Grundbausteine dafür.
Mir wurden 2014 alle vier Weisheitszähne auf einmal gezogen. Seit Dez. 2018 habe ich einen wurzelgefüllten Zahn: Das Ergebnis von meinen monatelangen Zahnschmerzen. Bis heute muckt der Zahn manchmal (trotz Wurzelfüllung) oder vll. ist es auch das Gewebe um den Zahn. Aber seitdem ich B12 nehme und kein Fluorid mehr, tut er nur noch selten weh. Sonst habe ich nichts an den Zähnen direkt, aber ja seit ein paar Jahren im Unterkiefer an mehreren Zähnen ziemlich freiliegende Zahnhälse.Mir sind deine Probleme mit den Zähnen noch in Erinnerung. Hast du Wurzelfüllungen oder Zahnersatzmaterialien oder entfernte Weisheitszähne? Das sind meist auch Baustellen für das Immunsystem.
Herzliche Grüße und sorry für die vielen Fragen
Rameike
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Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallo Rameike,
Auch wenn es schwer fällt (ich habe drei Monate gebraucht um mich dazu zu überwinden), die einzige vernünftige Lösung um das Immunsystem nicht weiter zu belasten: Ein Zahn mit Wurzelentzündung muss gezogen werden und durch ein Implantat (Vollkeramik) ersetzt werden.
Auch gezogene Weisheitszähne können ein Problem für das Immunsystem darstellen: An den Stellen, an den die Weisheitszähne saßen, kann sich eine Kieferostitis bilden, die wieder eine Belastung für das IS ist. Kann, muss aber nicht. Ist aber wieder typisch für HPUler. Kann man diagnostizieren lassen und minimalinvasiv operieren lassen.
Die meisten Zahnärzte können damit nichts anfangen. Aber es gibt inzwischen viele ganzheitlich arbeitende Umweltzahnmediziner. Die kennen sich mit den Zahnersatzmaterialien aus, wissen, was verträglich ist und können deine ev. Belastungen auch durch einen Lymphozythentransformationstest (LTT) nachweisen.
Das mit den freiliegenden Zahnhälsen habe ich hier schon häufig gelesen, da muss es auch einen Zusammenhang mit dem Entgiften geben. Ich werde mal nachfragen, was da die Ursache ist.
LG Leni
Nein, im Gegenteil: Wenn man die HPU nicht einstellt, aber gleichzeitig die Entgiftungskapazität durch das Absetzen wieder anschiebt, dann kommt erst recht was Neues bzw. ein Rattenschwanz dazu. Die Schadstoffe können den Körper nicht verlassen, zirkulieren dann nur im Körper und lagern sich neu ein und das fördert dann die Entstehung von Autoimmunerkrankungen. Besser also, wenn du deine HPU zuerst angehen willst. Das, was danach als Rattenschwanz kommt, war sowieso schon da.
Ja. Mit den zusätzlichen Bindemitteln milderst du die Entgiftungssymptome ab und es geht schneller voran.
Wurzelbehandelte Zähne sind eine Belastung für das IS, weil wurzelbehandelte Zähne tot sind und (wenn sie nicht gezogen werden) nur noch Leichengifte produzieren, die in das umliegende Gewebe abwandern. Dazu kommen meist noch die Wurzelfüllmaterialien: Bisphenol A oder Eugenol oder Bismutoxid usw. Lauter Zusatzstoffe, die GIFTIG sind und in den Körper gelangen. Das alles muss das Immunsystem wieder kompensieren, also wieder eine Baustelle mehr. Ist bei Nicht-HPUlern auch nicht anders, aber deren IS hat auch nicht so viele Baustellen wie das IS eines HPUlers.Rameike hat geschrieben: ↑17.09.2019 21:17 Mir wurden 2014 alle vier Weisheitszähne auf einmal gezogen. Seit Dez. 2018 habe ich einen wurzelgefüllten Zahn: Das Ergebnis von meinen monatelangen Zahnschmerzen. Bis heute muckt der Zahn manchmal (trotz Wurzelfüllung) oder vll. ist es auch das Gewebe um den Zahn.
Auch wenn es schwer fällt (ich habe drei Monate gebraucht um mich dazu zu überwinden), die einzige vernünftige Lösung um das Immunsystem nicht weiter zu belasten: Ein Zahn mit Wurzelentzündung muss gezogen werden und durch ein Implantat (Vollkeramik) ersetzt werden.
Auch gezogene Weisheitszähne können ein Problem für das Immunsystem darstellen: An den Stellen, an den die Weisheitszähne saßen, kann sich eine Kieferostitis bilden, die wieder eine Belastung für das IS ist. Kann, muss aber nicht. Ist aber wieder typisch für HPUler. Kann man diagnostizieren lassen und minimalinvasiv operieren lassen.
Die meisten Zahnärzte können damit nichts anfangen. Aber es gibt inzwischen viele ganzheitlich arbeitende Umweltzahnmediziner. Die kennen sich mit den Zahnersatzmaterialien aus, wissen, was verträglich ist und können deine ev. Belastungen auch durch einen Lymphozythentransformationstest (LTT) nachweisen.
Das mit den freiliegenden Zahnhälsen habe ich hier schon häufig gelesen, da muss es auch einen Zusammenhang mit dem Entgiften geben. Ich werde mal nachfragen, was da die Ursache ist.
LG Leni
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Rameike
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallo Leni,
Ich bin u.a. bei einem ganzheitlichen Zahnmediziner. Ich werde ihn mal fragen.
U.a. schreibe ich, weil ich im letzten Jahr bei ziemlich vielen Zahnärzten war und man glaubt es kaum: keiner war bereit, mir den Zahn zu ziehen. Nur deswegen habe ich dann die Wurzelbehandlung gemacht, weil Ziehen nicht möglich war.
Aber ich frage auch da nochmal nach.
Implantat aus Vollkeramik: dann mit so einem Stift im Unterkiefer? Ist das dann nicht wieder ein "Fremdstoff".? Ach herrje, so viele Fragen.
Nachdem mich ein Zahnarzt, zu dem ich inzwischen nicht mehr gehe (!!) mehrfach als psychosomatisch abgestempelt hat, hat er sich dann doch mal die Mühe gemacht und in seinem PC nachgeschaut, ob es zwischen Sertralin und zurückweichendem Zahnfleisch einen Zusammenhang gibt. Er fand dann immerhin heraus, dass Sertralin das nächtliche Knirschen verstärkt und das wiederum aufs Zahnfleisch gegen kann. Ich knirsche ziemlich.
Und Zahnfleisch und IS hängen ja auch zusammen, wenn ich mich richtig belesen habe.
Liebe Grüße
Mareike
Ich bin u.a. bei einem ganzheitlichen Zahnmediziner. Ich werde ihn mal fragen.
U.a. schreibe ich, weil ich im letzten Jahr bei ziemlich vielen Zahnärzten war und man glaubt es kaum: keiner war bereit, mir den Zahn zu ziehen. Nur deswegen habe ich dann die Wurzelbehandlung gemacht, weil Ziehen nicht möglich war.
Aber ich frage auch da nochmal nach.
Implantat aus Vollkeramik: dann mit so einem Stift im Unterkiefer? Ist das dann nicht wieder ein "Fremdstoff".? Ach herrje, so viele Fragen.
Nachdem mich ein Zahnarzt, zu dem ich inzwischen nicht mehr gehe (!!) mehrfach als psychosomatisch abgestempelt hat, hat er sich dann doch mal die Mühe gemacht und in seinem PC nachgeschaut, ob es zwischen Sertralin und zurückweichendem Zahnfleisch einen Zusammenhang gibt. Er fand dann immerhin heraus, dass Sertralin das nächtliche Knirschen verstärkt und das wiederum aufs Zahnfleisch gegen kann. Ich knirsche ziemlich.
Und Zahnfleisch und IS hängen ja auch zusammen, wenn ich mich richtig belesen habe.
Liebe Grüße
Mareike
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallöchen,
Ich wollte Dir, Leni, eigentlich eine private Nachricht schicken, aber das geht wohl nicht mehr?
Ich nehme nun Taurin, Glycin, Flohsamen, Chlorella, Mariendistel und aktive Kulturen.
Ich denke, ich nehme dann noch das von Leni empfohlene Citruspektin dazu und dann mal sehen. Das klingt so viel...
Liebe Grüße
Ich wollte Dir, Leni, eigentlich eine private Nachricht schicken, aber das geht wohl nicht mehr?
Ich nehme nun Taurin, Glycin, Flohsamen, Chlorella, Mariendistel und aktive Kulturen.
Ich denke, ich nehme dann noch das von Leni empfohlene Citruspektin dazu und dann mal sehen. Das klingt so viel...
Liebe Grüße
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallo Rameike,
Und dann natürlich Bakterienbefall.
Verträgst du die Chlorella? Die kann auch ordentlich mobilisieren, das sorgt ggf. für Unruhe und Ängste.
Wie bindest du denn im Darm? Nimmst du Zeolith?
Meine PN habe ich erstmal deaktivieren müssen.
LG Leni
Der Stift ist dann auch aus Keramik (deswegen Vollkeramik). Und Keramik ist sicher auch ein Fremdstoff, aber es ist der bisher am besten verträglichste Fremdstoff. Da gibt es keine Reaktionen der IS.
Das kenne ich auch. Als ich die Wurzelentzündung hatte und mich dann notwendigerweise in die Wurzelfüllstoffmaterie eingelesen habe, fand das mein damaliger Zahnarzt gar nicht gut. Er hat mich auch ordentlich unter Druck gesetzt, indem er immer wieder meinte, je länger ich mit der End-Wurzelfüllung warte, umso schlechter werde das Ergebnis sein. Was so nicht stimmt. Eine provisorische Wurzelfüllung hält bis zu 6 Monaten. Als Zum Glück habe ich ihm nicht vertraut, sonst hätte man das alles wieder rausholen müssen. Der will mich natürlich nicht mehr sehen. Ich ihn aber auch nicht.
Oh ja. Knirschen ist eine Ursache für den Zahnfleischrückgang, eine andere wäre das Tragen einer Zahnspange (auch wenn es schon länger her ist).
Und dann natürlich Bakterienbefall.
Dann fängst du erstmal vorsichtig an? Verträgst du das B6 nicht oder warum startest du mit Taurin?
Verträgst du die Chlorella? Die kann auch ordentlich mobilisieren, das sorgt ggf. für Unruhe und Ängste.
Wie bindest du denn im Darm? Nimmst du Zeolith?
Das ist auch viel.
Meine PN habe ich erstmal deaktivieren müssen.
LG Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallo Leni,
Meine HP hat das so vorgeschlagen, damit erstmal mein Darm gut vorbereitet wird.
In 4 Wochen starte ich mit B6.
Empfiehlt es sich, zusätzlich Citrusoektin oder Zeolith zu nehmen? Oder reichen 2x tägl. Flohsamenschalen?
LG
Meine HP hat das so vorgeschlagen, damit erstmal mein Darm gut vorbereitet wird.
In 4 Wochen starte ich mit B6.
Empfiehlt es sich, zusätzlich Citrusoektin oder Zeolith zu nehmen? Oder reichen 2x tägl. Flohsamenschalen?
LG
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Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallo Rameike,
Flohsamenschalen quellen im Darm auf und regen somit die Darmtätigkeit mehr an, das sorgt für einen besseren Stuhlgang und somit auch für eine Darmreinigung.
Zeolith bindet Schadstoffe im Darm und führt sie aus. Das verhindert, dass die durch die Entgiftung in den Darm gelangten Schadstoffe wieder durch die Darmwand in den Blutkreislauf gelangen.
Modifiziertes Citruspektin gelangt durch die Darmwand in den Blutkreislauf und bindet bestimmte Arten (z.B. Kupfer, Blei, Aflatoxine) von Schadstoffen im Blut (jedoch nicht im Nervensystem), die dann über Leber und Darm ausgeschieden werden können.
Wenn du Chlorella gut verträgst (das mobilisiert und bindet Schadstoffe), dann brauchst du eigentlich kein Modifiziertes Citruspektin zusätzlich.
Zeolith halte ich eigentlich für eine gute Ergänzung. Aber sicher wird dein HP einen Grund dafür haben, dass sie dir das bisher nicht empfohlen hat.
LG Leni
Alle drei Präparate haben unterschiedliche Funktions-/Wirkungsweisen:
Flohsamenschalen quellen im Darm auf und regen somit die Darmtätigkeit mehr an, das sorgt für einen besseren Stuhlgang und somit auch für eine Darmreinigung.
Zeolith bindet Schadstoffe im Darm und führt sie aus. Das verhindert, dass die durch die Entgiftung in den Darm gelangten Schadstoffe wieder durch die Darmwand in den Blutkreislauf gelangen.
Modifiziertes Citruspektin gelangt durch die Darmwand in den Blutkreislauf und bindet bestimmte Arten (z.B. Kupfer, Blei, Aflatoxine) von Schadstoffen im Blut (jedoch nicht im Nervensystem), die dann über Leber und Darm ausgeschieden werden können.
Wenn du Chlorella gut verträgst (das mobilisiert und bindet Schadstoffe), dann brauchst du eigentlich kein Modifiziertes Citruspektin zusätzlich.
Zeolith halte ich eigentlich für eine gute Ergänzung. Aber sicher wird dein HP einen Grund dafür haben, dass sie dir das bisher nicht empfohlen hat.
LG Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Ergänzung:
Wie möchtest du denn mit dem Ausschleichen des Pp weiter machen?
LG Leni
Wie möchtest du denn mit dem Ausschleichen des Pp weiter machen?
LG Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallo Leni,
Ich frage meine HP wegen des Zeolith. Sollte ich es nehmen: gibt es eine Empfehlung, welcher Hersteller gut wäre?
LG, Mareike
Das weiß ich ehrlich gesagt gerade auch nicht. Ich tippe mal, dass ich da etwas pausieren muss, um zu schauen, wie sich alles andere einpendelt.
Ich frage meine HP wegen des Zeolith. Sollte ich es nehmen: gibt es eine Empfehlung, welcher Hersteller gut wäre?
LG, Mareike
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Edit: ich schleiche mich gerade an das Chlorella ran. Aktuell vertrage ich es gut, bin aber auch bei weitem noch nicht bei der Menge, die ich nehmen soll (3x10, wobei ein Pressling 7.5 mg beinhaltet).
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallo Rameike,
Das ist nicht ganz unkritisch: Chlorella mobilisiert die Schadstoffe im Körper (bindet sie aber auch gleichzeitig).
Das Reduzieren des Pp´s mobilisiert ebenfalls erstmal vermehrt Schadstoffe (weil die körpereigene Entgiftung dadurch wieder angekurbelt wird), gebunden werden die aber nur, wenn du als HPUler das b6+Zink+Magnesium+Mangan nimmst und einen guten Spiegel aufgebaut hast.
Trotzdem kann das Reduzieren des Pp für deutlich mehr Symptome sorgen. Sollte das so sein, dann macht das Citruspektin Sinn, weil es hilft, die vermehrte Schadstofffreisetzung durch das Pp zu binden (quasi als Unterstützung zum B6).
LG Leni
das ist richtig. Bitte unbedingt abwarten. Ich hatte das heute Morgen ganz vergessen, dass du ja auch noch ausschleichen willst.
Das ist nicht ganz unkritisch: Chlorella mobilisiert die Schadstoffe im Körper (bindet sie aber auch gleichzeitig).
Das Reduzieren des Pp´s mobilisiert ebenfalls erstmal vermehrt Schadstoffe (weil die körpereigene Entgiftung dadurch wieder angekurbelt wird), gebunden werden die aber nur, wenn du als HPUler das b6+Zink+Magnesium+Mangan nimmst und einen guten Spiegel aufgebaut hast.
Trotzdem kann das Reduzieren des Pp für deutlich mehr Symptome sorgen. Sollte das so sein, dann macht das Citruspektin Sinn, weil es hilft, die vermehrte Schadstofffreisetzung durch das Pp zu binden (quasi als Unterstützung zum B6).
Es gibt Zeolith-Produkte mit dem "Med"-Zusatz, die sind sicherlich geprüft und unbedenklich. Bei Problemen mit Histamin ist Zeobent eine gute Alternative, weil es Histamin bindet. Auch hier auf ein "Med"-Produkt achten.
LG Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hallo,
Ich lasse die Chlorella weg, habe gerade viel gelesen und das ist mir „zu heiß“. Dafür habe ich Zeolith und Citruspektin bestellt.
Gute Nacht!
Ich lasse die Chlorella weg, habe gerade viel gelesen und das ist mir „zu heiß“. Dafür habe ich Zeolith und Citruspektin bestellt.
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Guten Morgen Rameike,
Mit dem modifizierten Citruspektin sorgst du dafür, dass zusätzlich Schadstoffe gebunden werden, weil durch die HPU-Einstellung erstmal eine ordentliche Lawine losgetreten wird. Da kann der Körper je nach Alter und Schadstoffbelastung auch schnell überfordert sein.
Für Chlorella ist später auch noch Zeit.
LG Leni
ich finde das sehr gut. Vorrangig sollte erstmal deine HPU-Einstellung sein, was mind. 3-4 Monate dauern wird (je nachdem, wie gut du das b6 verträgst). Das alleine führt schonmal zu einer ordentlichen Entgiftung.
Mit dem modifizierten Citruspektin sorgst du dafür, dass zusätzlich Schadstoffe gebunden werden, weil durch die HPU-Einstellung erstmal eine ordentliche Lawine losgetreten wird. Da kann der Körper je nach Alter und Schadstoffbelastung auch schnell überfordert sein.
Für Chlorella ist später auch noch Zeit.
LG Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Hab noch was vergessen:
Wenn du Interesse hast, dann findest du viele Infos auf hcfricke.de. Fricke ist Ingenieur und selbst betroffen. Er hat sich mit einer ganzen Menge von Sachthemen rund um Schadstoffbelastungen, Nahrungsergänzungsmitteln, Ernährung usw. bis ins kleinste Detail auseinandergesetzt.
LG Leni
Das Thema ist so dermaßen vielschichtig und individuell, da muss man sich auch selbst einlesen und auf das Bauchgefühl hören.
Wenn du Interesse hast, dann findest du viele Infos auf hcfricke.de. Fricke ist Ingenieur und selbst betroffen. Er hat sich mit einer ganzen Menge von Sachthemen rund um Schadstoffbelastungen, Nahrungsergänzungsmitteln, Ernährung usw. bis ins kleinste Detail auseinandergesetzt.
LG Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Guten Morgen Leni,
Danke für deine Antwort. Habe gestern noch viel in dem Hashimoto Forum gelesen und fühle mich jetzt erstmal gut eingedeckt
Eine Frage stellt sich mir noch: Lt. HP soll ich in ein paar Wochen dann mit einem aktivierten Vit. B Komplex starten. Da sind ua 10mg P5P drin. Oder lieber ein Präparat nur mit P5P?
Danke von Herzen!
Danke für deine Antwort. Habe gestern noch viel in dem Hashimoto Forum gelesen und fühle mich jetzt erstmal gut eingedeckt
Eine Frage stellt sich mir noch: Lt. HP soll ich in ein paar Wochen dann mit einem aktivierten Vit. B Komplex starten. Da sind ua 10mg P5P drin. Oder lieber ein Präparat nur mit P5P?
Danke von Herzen!
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Und, was mir beim Lesen gestern auch ins Auge stach: Entgiftung mit Bärlauch ohne Bindemittel. 3 Monate vor meiner ersten psychischen Krise habe ich das auf Anraten einer anderen HP gemacht... Muss keinen Zusammenhang haben, kann aber.
Hatte ihr damals gesagt, dass ich das Gefühl habe, den Bärlauch nicht zu vertragen. "Kann gar nicht" ...
Hatte ihr damals gesagt, dass ich das Gefühl habe, den Bärlauch nicht zu vertragen. "Kann gar nicht" ...
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Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann
Ja, das Schwarmwissen zum Thema HPU/Entgiftung dort ist enorm.
Ich weiß jetzt nicht, ob du den aktivierten Vit B Komplex zusätzlich zum HPU-Komplex nehmen sollst oder ob dieser Vit. B Komplex als HPU-Komplex gedacht ist.
Ich würde zuerst nur p5p, Zink, Mag und Mangan als HPU-Mittel einnehmen, das p5p dabei bis auf 30 mg steigern. Wenn du das gut verträgst (also ohne Symptome), dann kann man auch einen aktivierten Vit-B-Komplex dazunehmen, 10 mg p5p zusätzlich zu den ersten 30 mg p5p geht noch. Allerdings sorgt das dann aber auch für eine stärkere Entgiftung. Deshalb Vorsicht, vor allem, wenn du das Sertralin absetzen möchtest. Da kann der B-Komplex schnell zu viel sein.
Ehrlich gesagt: Wenn man nicht gerade einen Arzt oder einen HP hat, der selbst von HPU betroffen ist, dann muss man die Therapievorschläge mit Vorsicht genießen und sich selbst einlesen. Meine erste HP hat mich mit Kupfer abgeschossen, angeblich total ungefährlich bei HPU. Ich war massiv vergiftet, weil ich ihr vertraut habe.
LG Leni
Erfahrungen mit Cipralex, HPU
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