vor Monaten fand ich hier ganz nützliche Tips zum Absetzen des Escitalopram, und Mut diesen Entzug auch durchzustehen!
Der Tip mit dem Rosenwurz war wirklich gut, hat die Stimmung manchmal stabilisiert und vor allem dem Schwindel entgegen gewirkt. Schade das ich in der Apotheke nur Kombipräparate bekam, nur Rosenwurz wäre vielleicht aussagekräftiger gewesen.
Nun, ich habe von ´96 bis zu meiner ADHS-Diagnose im Sommer 2006 viele Fehlbehandlungen und Unmengen an verschiedenen Medikamenten hinter mich gebracht: Fluvoxamin, Citalopram, Venlavaxin, Fluctin, Mirtazapin, Duloxetin, Reboxetin und am Ende eben auch Escitalopram, immer schön in Kombination mit Doxepin und Timipramin, Schlaftabletten (Zolpidem und Zopiclon), die ersten Jahre Perazin, dann Amisulprid, ´n bissel Promethazin mal zwischendurch, und einige andere sachen sind an mir probiert worden, ´natürlich´ immer das Neueste
Komisch das es mir nun, nur mit geringer Dosis D/L Amphetamin wieder gut geht, abgesehen von den 10 Jahren (zehn!) die ich verloren habe.
Nur, bezahlt wird dieses Medikament nicht so wie die zig Kilos an vorherigen Medikamenten
tja, so ist unser Gesundheitssystem, bezahlt wird nur das wodurch es nicht schlimmer wird, gesundmachen dürfen unsere Doc´s nicht auf Rezept.
Naja, auf keinen Fall nehm ich nochmal AD´s.
Irgendwie haben alle mal für ein paar wochen gewirkt (Placebo?), dann hatte ich nur noch Robotergefühle, oder gar schlimmste Depressionen.
Von Duloxetin bekam ich sogar eine schwere Bipolare Störung, da wollten die
Von Escitalopram hatte ich alles Mögliche: Schwindel, Pickel, komische Haut, Schlafstörungen, Sozialphobie(komisch, desshalb hab ich es bekommen, aber es ist schlimmer geworden. komisch auch dass es in den Nebenwirkungen genannt wird
So, das reicht erstmal.
Ich werde das Rosenwurz-Präparat noch mal bestellen und berichten
bis dahin, bleibt knuddelig
Markus