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https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=35&t=16697

Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
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edgar
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Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von edgar » Samstag, 12.10.19, 12:16

Hallo miteinander,

ich möchte Euch auf das sehr wichtige "Berliner Manifest" aufmerksam machen (http://berliner-manifest.de/) und bitte Euch um zahlreiche Unterstützung der entsprechenden Petition:

https://www.change.org/p/gesellschaft-p ... sychiatrie

Vielen Dank ! :group:

Herzliche Grüße
Edgar
Zuletzt geändert von Annanas am Samstag, 12.10.19, 12:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: in globale Bekanntmachung geändert
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

edgar
Beiträge: 1235
Registriert: Donnerstag, 16.08.12, 14:04

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von edgar » Samstag, 12.10.19, 12:18

Eine Bitte noch an die Moderatoren: Könnte das Thema in eine öffentliche Bekanntmachung abgeändert werden ?

Vielen Dank.
Edgar
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

Rosenrot
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 12.10.19, 16:10

Hallo,

leider kommt unter dem Link zur Petition nur eine leere Seite.

LG Rosenrot
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Murmeline
Moderatorenteam
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Murmeline » Samstag, 12.10.19, 16:20

Liebe Rosenrot, bei mir nicht, da kommt die Petition. Komisch. Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

carlotta
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von carlotta » Samstag, 12.10.19, 17:54

Rosenrot hat geschrieben:
Samstag, 12.10.19, 16:10
Hallo,

leider kommt unter dem Link zur Petition nur eine leere Seite.

LG Rosenrot
Das passiert bei mir, wenn ich einen Browser verwende, wo Cookies deaktiviert sind. Wenn sie zugelassen sind, sollte es eigentlich gehen.

Und der Link zum Manifest direkt, der sollte aber bei Dir gehen, oder?

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

Rosenrot
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 12.10.19, 18:14

Danke, Murmeline und Carlotta!

Ja, das Manifest erreiche ich.

Ich lasse Cookies zu. Dann schau ich nochmal, was ich machen kann ...

Liebe Grüße
Rosenrot
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carlotta
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von carlotta » Samstag, 12.10.19, 19:01

Liebe Rosenrot,

bei mir funktioniert der Link tatsächlich auch nicht im mobilen Safari (auch mit zugelassenen Cookies), im mobilen Firefox dagegen schon.

Soeben erfahre ich, dass es die gleichen Probleme gibt im Samsung-Internet-Browser.

Welchen Browser benutzt Du?

Auf der Manifest-Seite sollte auch ein Link zur Petition führen. Hast Du diesen Weg schon versucht? Edit: Der Link zur Petition von der Manifest-Seite funktioniert bei mir im mobilen Safari auch nicht.

Liebe Grüße
Carlotta
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Rosenrot
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 12.10.19, 21:12

Liebe Carlotta,

danke für deine Mühe.

Ich benutze Firefox am Laptop
Der Link zu change.org funktioniert auch über die Manifest-Seite nicht.

...

So, jetzt bin ich über microsoft edge gegangen. Damit komme ich zur Petition.

Danke vielmals! :)

Liebe Grüße
Rosenrot
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carlotta
Beiträge: 3872
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von carlotta » Samstag, 12.10.19, 21:35

Liebe Rosenrot,

Danke für die Rückmeldung! :)

Das ist ja echt ein Ding, auch dass es bei Firefox wiederum am Desktop nicht geht, mobil aber schon (liegt vielleicht auch an der Version).

Es scheint aber ein Problem von change.org zu sein, habe das mal bei diversen anderen Petitionen getestet, da bestand bei mir dasselbe Problem.

Liebe Grüße
Carlotta
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Anjalena
Beiträge: 61
Registriert: Donnerstag, 26.07.18, 21:37

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Anjalena » Freitag, 18.10.19, 9:18

Hallo...

Oh ...sehr wichtiges Manifest!! Hab sofort unterschrieben👍!
Liebe Grüße, von Anjalena
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Homelander
Beiträge: 144
Registriert: Mittwoch, 22.11.17, 12:42

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Homelander » Samstag, 19.10.19, 6:33

Hallo,

habe auch gerade unterschrieben...absolut wichtig und notwendig das sich endlich was ändert in den Psychiatrien!

Ich hoffe, das es was bewirkt

Liebe Grüße
Joshy
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2008 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2008 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Dort habe ich meine Freundin kennen gelernt, mit der ich bis heute zusammen bin und wir uns vom ersten Moment an in einander verliebt haben und das sich bis heute nicht geändert hat.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 06.11.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 12 Monaten auf 0 (noch)
Zopiclon seit 10 Monaten auf 0
Artane seit 11 Monaten auf 0
Alkohol seit 30 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:

20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)
40 Milligramm Propranolol (Betablocker)

Mittags:

2 Milligramm Clonazepam

Abends:

16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
40 Milligramm Propranolol
0,5 Milligramm Clonazepam

Nachts:

7,5 Milligramm Mirtazapin
2 Milligramm Clonazepam

Zustand : sehr ängstlich, immer angespannt, immer unruhig, manchmal doppelt sehen, starke Stimmungsschwankungen, Ileus, Blutdruckschwankungen, nur Hunger, starke Schwindelgefühle, Todessehnsucht, Gedankenkarussell, Dystonie spielt völlig verrückt, Suizidgedanken, Schluckstörungen, das Gefühl nur noch aufgeben zu wollen.

Name von ehemals Joshy geändert auf Homelander aus privaten Gründen, da es einige Menschen aus meinem privaten Umfeld gibt, die es trotz meiner Lage nicht gut mit mir meinen. Bitte um Verständnis.

micha68
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von micha68 » Sonntag, 20.10.19, 11:32

Hallo @all!

ich finde das Berliner Manifest auch extrem wichtig! Wir haben jetzt die 3.000 geknackt und befinden uns auf dem Weg zu 5.000 Unterschriften- wenn jeder Betroffene erreicht wird und die indirekt Betroffenen, die Angehörigen, auch, dann können wir alle zusammen deutlich mehr Unterschriften sammeln.

Lasst uns gemeinsam für eine menschlichere Psychiatrie einstehen! :group:

Herzliche Grüße und allen einen guten Sonntag!!!

Michaela

Ich habe unterzeichnet und bitte jeden mitzumachen: https://www.change.org/p/gesellschaft-p ... sychiatrie
Reduktion von Valproinsäure retardiert/ Valpro Saft unretardiert/Quetiapin (Wasserlösemethode)
► Text zeigen
Seit März 2018 Medikamenten frei

Ich habe das Berliner Manifest unterschrieben und möchte Euch bitten auch zu unterschreiben: https://www.change.org/p/gesellschaft-p ... sychiatrie
Initiatorin SHG Psychiatrie-Erfahrene in der Landeshauptstadt Wiesbaden
:pillowtalk:

Quietscheentchen
Beiträge: 1111
Registriert: Montag, 01.10.18, 3:43

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 20.10.19, 16:02

Ich bin einfach nur froh, dass es Menschen gibt, die sich so einsetzen. Und dass ich einen davon sogar persönlich kennen lernen durfte.
Ich habe unterschrieben, meine Mutter und eine Freundin ebenfalls.
Bild
Mein Thread
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edgar
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Registriert: Donnerstag, 16.08.12, 14:04

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von edgar » Montag, 28.10.19, 15:46

Hallo miteinander, :)

herzlichen Dank für die Unterstützung. :group: Es haben hier im Thread zwar nicht viele geantwortet, aber bei über 1.000 Zugriffen gehe ich davon aus, dass doch recht viele vom ADFD die Petition unterstützt haben.

Bei der sehr empfehlenswerten Seite "Mad in America" wird das Berliner Manifest auch genannt:

https://www.madinamerica.com/2019/10/be ... -released/

Alles Gute Euch !

Edgar
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

carlotta
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von carlotta » Montag, 28.10.19, 21:09

Hallo,

da der obige Link zur Petition nicht bei allen funktioniert, hier noch eine Alternative:
https://www.change.org/p/gesellschaft-p ... u/25260618

Zumindest in Safari und Samsung Internet Browser sollte er gehen.

Liebe Grüße
Carlotta

P. S.: Mittlerweile fast 5.000 Unterschriften! Unterschreibt zahlreich und verbreitet die Petition bitte weiter! Sie ist so wichtig dafür, dass sich in der Standard-Psychiatrie mal was ändert.
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


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Sensitiv white Soul
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Sensitiv white Soul » Montag, 23.12.19, 19:38

Huhu :)

Die petion ist super, die Ärzte müssen endlich begreifen. Die Armen Menschen die so viel leiden mussten weil die Ärzte denken man kann Medikamente einfach weglassen oder innerhalb zwei Wochen ausschleichen und nein Antidepressiva und Neuroleptika machen doch niemals abhängig. T_T

Obwohl ich in der Landeshauptstadt Deutschlands wohne, wann immer ich einen Arzt um Hilfe bat und erklärte das man langsam absetzen muss, muss nur unverständliche Gesichter und ich wurde ohne Medikamente aus der Praxis geschoben.

Ich hoffe soooo sehr das es mit der Zeit endlich zu den Ärzten durchdringt ich möchte einfach nicht mehr das Menschen leiden, ich habe schon genug unter Entzugserscheinungen von Psychopharmaka gelitten, ich wünsche es keinem, es muss einfach endlich in die Köpfe von Ärzten gelangen.

Das Leiden muss endlich aufhören!!! All die armen Menschen die all die Jahre leiden mussten.

Die Petition ist so ein wichtiger Schritt in ein neues medizinisches Verständnis, einfach nur klasse !!! Weiter so !!!

Allerherzlichste Grüße,

Marie
Meine aktuelle Medikation :

Venlafsfacin : 112,5 mg(verschrieben vom Psychiater möchte irgendwann auch gerne absetzen)

Suchtproblem Nummer 1 :
Anfang dezember: 4 mg Tavor
Aktuell :
Bromazepam 18 mg (nicht ärztlich verschrieben, da kein Arzt mir mit Absetzen helfen möchte und mir Benzos zum Absetzen verschreibt.)

Suchtproblem Nummer 2 :
Anfang dezember tilidin 300 mg
Aktuell:
tilidin 100 mg von meiner oma


Dazu noch rücken Schmerzen und kann nur 100 Meter gehen. Seit 11 Monaten.Warum weiß niemand Zitat arzt"sie sind gesund machen sie sport"

nadelwaldfichte
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Registriert: Montag, 02.12.19, 21:04

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von nadelwaldfichte » Montag, 06.01.20, 17:05

Hallo zusammen,

vielleicht kennen einige hier schon die Petition "Mensch vor Profit", die an dieses Thema, wie ich finde, doch irgendwie anknüpft.

Zumindest mir ging es im letzten Jahr oft so, dass ich meine absetzbedingten (was ich damals noch nicht wusste) gesundheitlichen Probleme oft nicht deuten konnte und sie mich verunsichert haben - Termine bekam ich oft lange nicht / oder ich wurde nicht ernst genommen / oder eben so behandelt, wie ich vermute, dass es dem Arzt finanziell besser in den Kram passt (auch wenns im Appell primär um Kliniken geht)... Und auch das leichtfertige Verschreiben von Antidepressiva hat ja irgendwie etwas damit zu tun, dass es für die Ärzte zeit- und kostensparend ist.

Daher möchte ich die Petition gerne hier einstellen: https://www.change.org/p/menschvorprofi ... -jensspahn

Hier ist der ursprüngliche Artikel dazu: https://www.stern.de/gesundheit/aerzte- ... 02860.html

(wenn hier nicht der richtige Platz dafür sein sollte, dürft ihr den Beitrag natürlich gerne verschieben :-))

Liebe Grüße,
nadelwaldfichte
seit ca. März 2014:
Escitalopram 10 mg (kurz Citalopram, aber wegen der Nebenwirkungen wurde dann relativ schnell umgestellt), wegen leichterer/mittelschwerer Depression und Selbstunsicherheit (und Ängsten – was ich vergessen hatte) --> ich wurde mit den Jahren recht stabil, daher Beginn des Absetzens

Ende Oktober 2018: Reduktion von 10 mg auf 5 mg Escitalopram

21.03.2019: quasi kaltes Absetzen der 5 mg (nach Rat meines Arztes) / alle paar Tage 5 mg, wenn ich den Schwindel nicht aushielt

03.04.2019: Mein Arzt sagt mir, dass es auch Tropfen gibt, mit denen man milligrammweise reduzieren kann. Alle paar Tage 2, dann alle paar Tage 1 Tropfen.

18.04.2019: Letzter Tropfen Escitalopram. Seitdem im protrahierten Entzug...

Einige gesundheitliche Probleme. Einige haben sich über die letzten 1-2 Jahre eingeschlichen, einige sind spontan genau zu dieser Zeit aufgetreten. Ich verstehe lange nicht, was mit mir los ist.
Erst Ende Juli finde ich dieses Forum und mir wird vieles klar!

Entzugssymptome (Einiges hat sich relativiert, mit Anderem kämpfe ich noch):
Körperlich: Schwindel (im akuten Entzug) / Probleme, zu schlafen / Probleme mit der Stimme, Fehlspannung der vorderen Halsmuskulatur, Druck im Hals / Magen/Darm-Probleme / Allergien, hyperreagible Bronchien, Atemprobleme / Probleme mit den Augen / Unterleibsschmerzen / Herzstolpern / erhöhte Entzündungswerte / Hautprobleme, hauptsächlich am Kinn / Inneres Vibrieren
Psychisch: Unsicherheit / Emotionale Instabilität, Labilität / Schlechte Belastbarkeit / Zittrigkeit, innere Unruhe / Depression / Konzentrationsprobleme

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