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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Wie werde ich Citalopram los???

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Kija
Beiträge: 1
Registriert: 20.10.2008 19:14
Wohnort: Kreis Recklinghausen

Wie werde ich Citalopram los???

Beitrag von Kija »

Hallo ihr Lieben,
endlich ist es soweit,nach 1 Monat warten durfte ich mich auch anmelden. !!! :D
Erschreckend aber da sieht man mal wieviele Menschen dasselbe Problem haben wie ich. Nun zu mir:Ich bin eine 36jährige Mutter eines 13 jährigen Teenis und gehe (Gott sei Dank) wieder 3mal die Woche in einem Dentallabor arbeiten. Vor ca 2 Jahren begann mein Leidensweg.:

Ich begann nach langer Zeit wieder in meinem alten Beruf zu arbeiten. Der Job war toll, gut bezahlt aber (im nachhinein) wohl nicht richtig für mich. Ich arbeitete mit gestörten Kindern und war nach 1 1/2 Jahren selbst völlig durch.
Panikanfälle, Schlafstörungen und Weinkrämpfe häuften sich und Hilfe zu bekommen war sehr schwierig. Es kam soweit das ich meinen Job verlor...
um mich und mein Kind über Wasser zu halten fing ich auf Raten meines Arztes mit der Einnahme von Citalopram an. Nach der ersten Woche mit 10mg waren alle Symptome erst noch viel schlimmer!!! 3Monate habe ich gebraucht um auf 30mg zu kommen und dann ging es mir auch viel besser. ...
Ja gut, sagen wir mal so , ich habe wieder soweit funktioniert das ich einen Nebenjob angenommen habe und mich nicht mehr zu Hause eingeschlossen hab. Ist zwar ganz O,k, aber wirklich leben ist das für mich auch nicht! Die Angstanfälle und Weinkrämpfe werden zwar gedrückt, aber leider vieles andere auch (ich denke ihr wißt was ich meine:-) I
ch habe mittlerweile einen guten Therapeuten gefunden und versuche seit kurzem die Tabletten abzusetzen. Von 30 auf 20mg klappte auch ganz gut, aber von 20 auf 10mg war dann Schluß mit lustig!!! Schwindel, "Zaps" im Kopf, quälende Unruhe, Agressionen und Panikattacken haben mich ganz schnell wieder auf 20mg
gehen lassen. Das ging jetzt auch 2 Monate ganz gut (immerhin!) Jetzt habe ich mir gedacht ich lasse es mal langsam angehen und versuche es in 2,5erSchritten alle 2 Wochen.

Die 1. Woche war O.k. aber jetzt fangen die Panikattacken wieder an! Langsamer dosieren geht doch mit den Tabletten gar nicht! Wie lange kann sowas anhalten und was kann ich dagegen tun???
Hat jemand Tipps für mich? Ich würde die Medikament wirklich so gerne los werden!!!

Lg Kija
Hallo, bin gezwungenermaßen Citalopram abhängig und möchte das gerne ändern!!! Alles andere steht in meiner Vorstellung vom 20.10.08
Marsupilami

Re: Wie werde ich Citalopram los???

Beitrag von Marsupilami »

Hallo,

lies mal die Infos unter Antidepressiva absetzen, vielleicht hilft Dir das irgendwie. Ärzte haben meistens keine Ahnung von der Thematik.
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Wie werde ich Citalopram los???

Beitrag von mücke »

Hallo Kija
Jetzt habe ich mir gedacht ich lasse es mal langsam angehen und versuche es in 2,5erSchritten alle 2 Wochen.
Die 1. Woche war O.k. aber jetzt fangen die Panikattacken wieder an! Langsamer dosieren geht doch mit den Tabletten gar nicht! Wie lange kann sowas anhalten und was kann ich dagegen tun???
Alle 2 Wo., das könnte zu kurz sein.
Vor jeder erneuten Reduktion solltest du wieder stabil genug sein, also beschwerdefrei.
Kennst du die Ursache deiner Panik?
Machst du eine Verhaltenstherapie?
Bist du körperlich gesund? sh. Schilddrüse. Ist die untersucht worden?

Gruss Mücke
chiara63
Beiträge: 570
Registriert: 11.07.2008 22:30
Wohnort: Rhl.-Pf.
Kontaktdaten:

Re: Wie werde ich Citalopram los???

Beitrag von chiara63 »

Hallo

jetzt hast du so lange gewartet, bis du endlich dich hier registrieren konntest - aber wir lesen nichts mehr über dich.....ist deine problematik beendet, hast du keine Fragen mehr? Wer so lange wartet, bis er in einem Forum schreiben darf, muss doch eine ganze Menge auf dem Herzen haben, oder irre ich mich da ? :)

Da hier ja "nur" ein Vorstellungsthread ist - mach doch unter dem entsprechenden Forum einen eigenen Thread mit deiner Absetzproblematik auf - vielleicht gibt es dort ja Leute, die dir dann auch noch mehr helfen können.
Diagnose: redidivierende Depressionen, gen. Angststörung!

- Seit 1996 immer wieder auftretende, mitunter sehr starke Angstepisoden.
- 1996 erster Klinikaufenthalt, Einstellung auf saroten und Tavor.
- 1998 Tavorabhängigkeit, stat. Entzug.
- Von 1998 bis 2003 versch. Antidepressiva (Saroten, Zoloft, Fluoxetin, Remergil, Trevilor)
- Von 2003 bis 2006 ohne Psychopharmaka
- 2006 extremer Rückfall, erneut Einstellung auf AD, Trevilor und Lyrika.
- 2008 Umstellung von Trevilor (Nebenwirkungen) auf Cipralex. Von Ende 2008 bis 2010 ohne ADs.
- 2010 schlimmster Rückfall bisher. Stat. Aufenthalt von Aug/Ende Nov. Extreme NEbenwirkungen bei Cipralex (Angst, Übelkeit, Erbrechen), Umstellung auf Cymbalta, Remergil und Lyrika.
- Im Lauf von 2011 Reduzierung von Lyrika und Remergil, schließlich Absetzung von Remergil ohne Probleme.
- 2013 Versuch "cold Turkey" von Cymbalta, aber extreme Entzugserscheinungen (Übelkeit, Schwindel, Zittern, Träume, usw.) deshalb wieder Rückgang auf die vorige Dosis. Jetzt langsamer Entzug.
Stand: Anfang Juli 2013
Gesperrt