Hallo,
ich bin gestern auf das Forum gestossen und möchte mich mal kurz vorstellen.
Ich bin 25 Jahre alt, verheiratet und habe zwei kleine Kinder ( 18 und 7 Monate alt ).
zu meiner Geschichte:
in der ersten Schwangerschaft habe ich das erste Mal in meinem Leben eine Panikattacke beim einkaufen bekommen, die ihren Höhepunkt bein bezahlen erreicht hat. ich bekam luftnot, herzrasenn schwindel... ich konnte es mir selbst nicht erklären, ich hatte angst weil ich nicht wusste was mit mir passiert, dazu die angst dass andere es bemerken könnten...ich wurde knall rot beim bezahlen, so war meine phobie geboren. zunächst hatte ich nur panikattacken, danach hat sich ´ne angst vorm rot werden entwickelt, die is heute anhält.
sekundär hatte ich eine schwere depression entwickelt, war drei tage in der psychiatrie, im siebten monat schwanger! ich wollte nur Hilfe, jemande´der mir aus der Höhle raushilft, ich war so verzweifelt, dass ich nicht ein Mal an mein ungeborenes Kind mehr denken konnte... in der psychiatrie sagte man mir, dass sie mir nicht helfen werden, da ich ja schwanger bin und das man eine psychotherapie in der schwangerschaft nicht macht!!! Aber Antidepressiva wollten sie mir natrlich verschreiben, den sie schaden ja nicht so sehr wie ´ne therapie in der schwangerschaft. ich habe jedoch keine eingenommen.
nach geburt ging es dann bergauf, mein zustand verbesserte sich, drei monate lang war ich wieder die alt, bis ich erfahren habe , dass ich erneut schwanger war, und die alte story nahm wieder seinen anfang, panikattacken... zum glück erlitt ich keine depression, ich hatte genug zu tun mit meiner kleinen tochter.
nach der zweiten geburt sind die angstattacken geblieben. ich habe eine psychotherapie angefangen, bin allerdings erst am anfang.
ich habe sehr viel im internet über die erkrankung und therapie gelesen, zahlreiche bücher gelesen.Überall steht, dass es sehr sinnvoll wäre zur therapie begleitend SSRi´s einzunehmen, dass es bessere therapieerfolge gibt.also lies ich mir Paroxetin verschreiben.Bein Einschleichen hatte ich keinerlei Nebenwirkung,nur dass ich durch die gesamte einnahmezeit sehr viel schwitzte und Muskelzuckungen hatte. Das Medikament wirkte bei mir abslut nicht, also sollte ich die Dosis erhöhen bis 40 mg, als ich bei 30 mg noch immer nichts merkte, setzte ich sie von einem auf den anderen tag komplett weg. ich dachte mir dass wenn ich keine nebenwirkungen beim einschleichen habe werde ich auch keine absetztsymptome haben, dies war vor 6 Tagen. 4 Tage ging es mir gut seit den 5 Tag habe ich mit starken Kreislauf störungen zu kämpfen, Übelkeit Schwindel, ich habe das Gefühl als würde ich den Halt verlieren, ich kann die Symptome gar nicht erklären, denn so etwas hatte ich nocht nicht, wie stromschläge, diedurch den ganzen Körper jagen, habe schon verschieden kreislauf Tropfen probiert, globulis etc. nicht hilft.
Jetzt weiß ich nciht was ich machen, wieder anfangen die tabletten einzunehmen und ganz langsam ausschleichen, oder durch halten? wie lange dauert es bis es mir wieder gut geht? habe die tabletten ungefähr 3 1/2 Monate eingenommen.
Vorstellung
-
Ulrich
Re: Vorstellung
Hallo Verona!
Erstmal willkommen im Forum!
Bei Deiner Geschichte fällt mir auf, daß durch die Hormonumstellung im Körper bei einer Schwangerschaft immer wieder es zu solchen Schwankungen kommt. Nur in der Regel kommt es ja nach der Geburt dazu, aber auch etwas seltener vorher. Ob es Depressionen, Ängste, Panikattacken oder sogar
Psychosen sind alle psychischen Bilder sind manchmal dabei. In der Regel gehen diese Symptome wieder vorüber, aber sie können auch länger anhalten wie bei Dir. Stillst Du noch?
Zu Deiner Frage nach dem Paroxetin, das Du 3 1/2 Monate eingenommen hast. Es ist, denke ich noch nicht so eine lange Einnahmezeit,wenn Du die Absetzerscheinungen aushalten kannst,
das zu versuchen ohne Wiedereinnahme des Paroxetins. Die Stromschlagartigen Zuckungen, Schwindel, Benommenheit, depressivere Grundstimmung usw. würden mit der Zeit auf jeden Fall weniger werden. Du hast 2 kleine Kinder die auch versorgt werden müssen, und wenn die Qual zu groß wird, dann sollte man sich überlegen das Paroxetin mit Paroxetintropfen langsam auszuschleichen. Hier im Forum gibt es Betroffene wie zb. Mücke die werden Dir nochmals genaue Auskunft darüber geben!
Frage nochmals stillst Du noch?
Lg Uli
Erstmal willkommen im Forum!
Bei Deiner Geschichte fällt mir auf, daß durch die Hormonumstellung im Körper bei einer Schwangerschaft immer wieder es zu solchen Schwankungen kommt. Nur in der Regel kommt es ja nach der Geburt dazu, aber auch etwas seltener vorher. Ob es Depressionen, Ängste, Panikattacken oder sogar
Psychosen sind alle psychischen Bilder sind manchmal dabei. In der Regel gehen diese Symptome wieder vorüber, aber sie können auch länger anhalten wie bei Dir. Stillst Du noch?
Zu Deiner Frage nach dem Paroxetin, das Du 3 1/2 Monate eingenommen hast. Es ist, denke ich noch nicht so eine lange Einnahmezeit,wenn Du die Absetzerscheinungen aushalten kannst,
das zu versuchen ohne Wiedereinnahme des Paroxetins. Die Stromschlagartigen Zuckungen, Schwindel, Benommenheit, depressivere Grundstimmung usw. würden mit der Zeit auf jeden Fall weniger werden. Du hast 2 kleine Kinder die auch versorgt werden müssen, und wenn die Qual zu groß wird, dann sollte man sich überlegen das Paroxetin mit Paroxetintropfen langsam auszuschleichen. Hier im Forum gibt es Betroffene wie zb. Mücke die werden Dir nochmals genaue Auskunft darüber geben!
Frage nochmals stillst Du noch?
Lg Uli
Re: Vorstellung
Hallo Verona
wie sieht es bei dir in der Zwischenzeit aus? Suchst du weiterhin Hilfe hier im Forum? Ulrich hat dir ja schon einiges geantwortet - vielleicht möchtest du gerne einen Teil deiner Problematik in einem eigenen Thread, in dem man sicher mehr sagen kann, als hier im Vorstellungsforum, schreiben?
Hier möchten und können wir normalerweise nur kurz auf die Probleme der Mitglieder eingehen, weil es doch sonst zu unübersichtlich werden würde.
Liebe Grüße
chiara
wie sieht es bei dir in der Zwischenzeit aus? Suchst du weiterhin Hilfe hier im Forum? Ulrich hat dir ja schon einiges geantwortet - vielleicht möchtest du gerne einen Teil deiner Problematik in einem eigenen Thread, in dem man sicher mehr sagen kann, als hier im Vorstellungsforum, schreiben?
Hier möchten und können wir normalerweise nur kurz auf die Probleme der Mitglieder eingehen, weil es doch sonst zu unübersichtlich werden würde.
Liebe Grüße
chiara
Diagnose: redidivierende Depressionen, gen. Angststörung!
- Seit 1996 immer wieder auftretende, mitunter sehr starke Angstepisoden.
- 1996 erster Klinikaufenthalt, Einstellung auf saroten und Tavor.
- 1998 Tavorabhängigkeit, stat. Entzug.
- Von 1998 bis 2003 versch. Antidepressiva (Saroten, Zoloft, Fluoxetin, Remergil, Trevilor)
- Von 2003 bis 2006 ohne Psychopharmaka
- 2006 extremer Rückfall, erneut Einstellung auf AD, Trevilor und Lyrika.
- 2008 Umstellung von Trevilor (Nebenwirkungen) auf Cipralex. Von Ende 2008 bis 2010 ohne ADs.
- 2010 schlimmster Rückfall bisher. Stat. Aufenthalt von Aug/Ende Nov. Extreme NEbenwirkungen bei Cipralex (Angst, Übelkeit, Erbrechen), Umstellung auf Cymbalta, Remergil und Lyrika.
- Im Lauf von 2011 Reduzierung von Lyrika und Remergil, schließlich Absetzung von Remergil ohne Probleme.
- 2013 Versuch "cold Turkey" von Cymbalta, aber extreme Entzugserscheinungen (Übelkeit, Schwindel, Zittern, Träume, usw.) deshalb wieder Rückgang auf die vorige Dosis. Jetzt langsamer Entzug.
Stand: Anfang Juli 2013
- Seit 1996 immer wieder auftretende, mitunter sehr starke Angstepisoden.
- 1996 erster Klinikaufenthalt, Einstellung auf saroten und Tavor.
- 1998 Tavorabhängigkeit, stat. Entzug.
- Von 1998 bis 2003 versch. Antidepressiva (Saroten, Zoloft, Fluoxetin, Remergil, Trevilor)
- Von 2003 bis 2006 ohne Psychopharmaka
- 2006 extremer Rückfall, erneut Einstellung auf AD, Trevilor und Lyrika.
- 2008 Umstellung von Trevilor (Nebenwirkungen) auf Cipralex. Von Ende 2008 bis 2010 ohne ADs.
- 2010 schlimmster Rückfall bisher. Stat. Aufenthalt von Aug/Ende Nov. Extreme NEbenwirkungen bei Cipralex (Angst, Übelkeit, Erbrechen), Umstellung auf Cymbalta, Remergil und Lyrika.
- Im Lauf von 2011 Reduzierung von Lyrika und Remergil, schließlich Absetzung von Remergil ohne Probleme.
- 2013 Versuch "cold Turkey" von Cymbalta, aber extreme Entzugserscheinungen (Übelkeit, Schwindel, Zittern, Träume, usw.) deshalb wieder Rückgang auf die vorige Dosis. Jetzt langsamer Entzug.
Stand: Anfang Juli 2013