Hallo Leute,
ich hab mich hier angemeldet da ich in Sachen Antidepressiva und Benzos ziemlich unerfahren bin und einfach zu wenig davon weiss.
Ich bin 27 Jahre alt hab schon lange einen Beruf wo ich relativ zufrieden bin vor 3 Jahren hab ich aufgehört Alkohol zu trinken, ich trank so an die 6 -8 Bier jeden Tag über Jahre. Habe zu Hause einen Entzug gemacht ohne Medikamente und konnte wieder erfolgreich in mein jetztiges normales Leben zurück finden und wollte grade erst durchstarten. Urlaube in Bali vorletztes Jahr, letzten Sommer Portugal. Hab richtig Blut geleckt wieder neues zu entdecken und das hat mich sehr glücklich gemacht.
Seit 5 Monaten hab ich ein gesundheitliches Problem, es ist anscheinend ein Geschwür am Genitalbereich das sehr schmerzhaft ist und ich auch von meiner Jugendzeit kenne. In der Zeit trank ich noch und es war mir viel zu peinlich damit zum Doc zu gehen deswegen hab ich es selbst aufgerissen und von einem Tag auf den anderen gings mir bestens.
Vor 6 Monaten fing es abermals an, ein verhärteter Punkt eine verstopfte Talgdrüse sowas in der Art. Die Schmerzen wurden immer größer sodass ich auch nicht mehr sitzen konnte (habe einen sitzenden Beruf)
Es wurde immer schwieriger den Alltag zu bewältigen und irgendwann ging ich zum Hausarzt der sofort sagte mit dieser Wunde muss ich zu einem Hautarzt.
Gesagt getang, HIV Test und Geschlechtskrankheitentest also Blutabnahme, beides negativ. Oh Gott zum Glück nicht so etwas.
Aber ich dachte mir das auch weil ich genau dasselbe in meiner Jugend alle Jahre wiedermal hatte.
Es wurde versucht mit Zugsalben das Ding aufzumachen und mit Antibiotika wurde es auch behandelt, es gab keinen Erfolg im Gegenteil wurde nur schlimmer.
Bin nun die letzten Monate von einem Arzt zum anderen vom Urologen zum Hautarzt, vom Hautarzt zu der KLinik, keiner wollte mir so recht weiter helfen und sagte es wäre nicht so schlimm.
In den letzten 6 Monaten hab ich eine Gewichtsabnahme zu beklagen von sage und schreibe 15 kg in etwa.
Da ich den Verdacht auf Fisteln hatte weil mein ganzer Körper nicht mehr funktionierte und ich beim Steißbein auch so einen Punkt habe wurde meine Angst größer. Nämlich das es eine Verbindung zwischen dem Genitalbereich und meinem Gesäss gibt und die Wunde einfach und endlich mal aufgemacht gehört damit das Zeug mal rausfließen kann. Die Wunde platzt übrigens schon fast, sie ist abgekapselt, eingesperrt und überall eingerissen.
Nach dutzenden Arztbesuchen konnnte mir nun ein Urologe und ein Krankenhaus weiterhelfen. Ein sehr guter Arzt den meine Mutter um Hilfe flehte sah sich mich an. Anscheinend ein Geschwür vorne im Genitalbereich und hinten eine Steißbeinfistel die aber nicht akut wäre und nicht entzündet ist aber saniert werden sollte. Vorne wäre aber das Hauptproblem und das gehört weg.
Da mein Urologe nach langem betteln und einer Email von mir zufälligerweise im selben KH einen Termin für eine Beschneidung mir organisieren konnte war das perfekt.
Endlich wieder Licht im unendlichen Tunnel. Ich würde nicht sagen das ich psychisch am Ende bin aber jeder Mann würde mir bestätigen das es sehr sehr schwer ist mit so einer Wunde genau an dem Bereich solange rumzulaufen und große Schmerzen auszuhalten, tag ein tag aus.
Nun zu den Fragen oder zum Hauptproblem wo ich sehr vorsichtig sein möchte. Morgen ist schon die OP E N D L I C H auch, nur gestern hatte ich wieder solche Schmerzen das ich nicht mehr wußte ob es noch lange geht. Ohrensausen, die Fingerspitzen taub, Magenschmerzen (habe übrigens auch so einen Helikopakter Virus dafür muss ich zwei starke Antibiotika nehmen und davor einen Magenschutz)
Herz klopfte mal ganz schnell mal weniger schnell. Vor lauter Schmerzen halte ich den ganzen Tag unbewußt auch die Luft an, dann verkrampft wohl meine Muskulatur sodass ich totale Kreuzschmerzen habe, sitzen kann ich eh kaum wegen der Fistel und der Wunde vorne, liegen geht auch nicht gut.
Das ist so wirklich kein Leben und es ist höchste Zeit das die morgen das raus schneiden und mich dann beschneiden um vorzubeugen das sowas nicht mehr an der Stelle kommt.
Mit vielen SAlben haben mich die Ärzte oft abgewimmel und ich kam mir nur verarscht vor weil wie soll man ein Geschwür oder eine Fistel mit einer Salbe abheilen, das geht nicht. HÄtte schon längst unters Messer gehört, brauchte früher NIE Ärzte und jetzt wenn ich welche brauche muss ich darum betteln.
Wirklich ein super Gesundheitssystem das einem schon zum nachdenken gibt. Vor allem wenn dir viele Ärzte nicht glauben das man Schmerzen hat trotz OFFENSICHTLICHER Wunde.
Ich war also nochmal im KH und wollte schon gestern stationär in der urologischen Abteilung aufgenommen weren. Eine Ärztin sagte mir gleich ich hätte nur einen kleinen Eingriff, wäre nix besonderes und ich müßte nicht Angst haben und es wäre leider auch kein Platz dort, also an dem Tag.
Dann zog sie gleich einen Psychologen hinzu und der wollte mit mir und meinem Vater sprechen.
Sehr sehr peinliche Situation und ich wollte am liebsten im Boden versinken oder auch auf das Gespräch verzichten. Alles was ich wollte ist endlich operiert zu werden damit das mal weg ist.
Er hörte sich das alles an, mein Vater sprach auch mit ihm dann wollte er auch das ich hier bleibe und das er nochmals in der Urologie anruft.
Ich hab mich dann aber umentschieden und sagte ich fahr nach Hause und komm am Montag früh nüchtern zur OP. Fisteln am Genitalbereich schlossen die Ärzte dort aus deswegen kann ich anscheinend auch total unbesorgt sein.
Ich klagte das meine Schmerzmittel die ich nehme nicht mehr helfen und auch meine Schlafmittel nicht mehr.
Der Psychologe fragte was ich für Schlafmittel nehme dann sagte ich ihm seit ca 2 Wochen Mirtel 30 mg. Er sagte mir das seien keine Schlafmittel sondern ein Antidepressivum also Mirtazapin. Na Super, warum belügt mich mein Hausarzt und sagt mir das macht nicht abhängig? Seltsam!
Jedenfalls gab mir der Arzt dann Volteran 100 mg mit mit der Betonung nur eine davon zu nehmen gegen die Schmerzen das müsste reichen.
Zusätzlich gab er mir für gestern und heute eine Schlaftablette, so eine Orange MEDA steht da hinten drauf.
Noch dazu und jetzt kommts mein wenn dann erstes Benzodiazepine nämlich 2 Tabletten Lexotanil a 3 mg.
Die Schlaftablette nahm ich gestern der Psychologe meinte auch das es erst nach 1,5 Stunden ca Wirkung zeigt. Durschlafen konnte ich nicht wirklich aber ich fand Schlaf was ja schon goldwert war.
Nun hab ich ein wenig gegoogelt wegen dem Lexotanil und eben rausgefunden das das ein Benzodiazepine ist und abhändig macht.
Der Arzt sagte mir zwar ich soll wenn dann nur eine halbe nehmen mehr nicht.
Nun sind es 17 Stunden zur OP (sie schneiden das Geschwür weg und beschneiden mich anscheinend, das hinten weiß ich nicht ob sie es auch sofort machen oder erst danach - eher danach meinte der Arzt mit dem ich gesprochen hab weil vorne das Hauptprobelm liegt) und ich frage mich ob ich so ne halbe Tablette Lexotanil heute riskieren soll falls es am Abend wieder ganz schlimm wird oder ob ihr mir stark davon abrät wegen der Suchtgefahr?
Wenn man sowas nimmt was geht da mit einem ab, bekommt man da ein angenehmes Kribbeln ist ungehemmt oder schläft sogar ein?
Habe gar keine Erfahrungen deswegen bin ich so unwissend!
Das Medikament Mirtel wenn ich es zwei Wochen nehme a 30 mg am Tag kann ich das einfach so absetzen oder muß ich da auch die Dosis runtersetzen?
Ich nahm das Schlafmittel nur zur Not die Wochen weil ich wegen den Schmerzen nicht mehr schlafen konnte, es half eingentlich relativ gut aber ich hab große Stimmungsschwankungen.
Wie gesagt schon morgen ist die OP und vl sollte ich auf die Benzodiazepine Lexotanil doch ganz verzichten? Oder werd ich von den 2 Tabletten die ich da hab nicht abhängig?
Meine Angst ist da ich früher auch mit Drogen und ja Alkohol zu tun hatte das mir das Zeug ziemlich gefällt weil es ja angstlösend und entspannend wirkt, sodass ich mir dann versuche ein Rezept zu holen. Habe zuvor aber wirklich noch nie so etwas genommen deswegen melde ich mich auch hier an und frag nochmal ganz konkret an was ihr dazu sagt.
Über Rückmeldungen wäre ich sehr sehr dankbar! Grade lassen sich die Schmerzen schon aushalten, heute sogar seit 10 Uhr morgens ohne Schmerzmittel, wollte das mal versuchen weil ich eigentlich ein totaler Medikamentenhasser bin und nie länger einnehme als irgendwie nötig. Eigentlich nahm ich Jahrzente lang gar nix ausser mal für Zahnschmerzen eine Tablette aber da gings dann auch am nächsten Tag zum Zahnarzt um das Problem so zu lösen.
Tja ist alles ein wenig lang geworden, sorry wollte aber ein wenig ausholen damit ihr ein wenig Einblick habt was mich so beschäftigt und wovor ich bisschen Angst habe.
specialkey
Soll ich oder soll ichs lieber sein lassen?
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specialkey
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- Registriert: 04.01.2009 11:50
Re: Soll ich oder soll ichs lieber sein lassen?
Hallo Specialkey,
also da hast Du was mitgemacht! Das Du nun mit Deinen Nerven am Ende bist ist absolut verständlich.
Über das Vorgehen Deines Hausarztes kann man geteilter Meinung sein. Der Gedanke dahinter war denke ich die Schlaflosigkeit auch wegen Deiner angespannten Nerven. Mirtazapin wirkt gegen depressive Störungen, die Wirkung tritt aber frühestens nach 2-3 Wochen ein. Was sofort eintritt ist eine müdemachende Wirkung, wie ein Schlafmittel, aber ohne Suchtpotential, und mit der Zeit hätte sich die stimmungsaufhellende Wirkung schon eingestellt und Dein Schlaf hätte sich dann so gebessert. Da Antidepressiva beim Absetzen sog. Entzugserscheinungen auslösen können, ist es ratsam, sie langsam wieder auszuschleichen. Besprich das mit Deinem Hausarzt.
Voltaren ist nicht nur ein Schmerzmitel sondern ein Entzündungshemmer, das würde ich an Deiner Stelle nehmen, 1 so wie der Arzt gesagt hat. Wer nimmt schon gerne Tabletten, aber indiesem Falle den Helden zu spielen ist für den Körper auch nicht gut.
Von 2 Tabletten Lexotanil, noch dazu in dieser Dosis wird man nicht abhängig, aber es ist eben die Kunst, bei dieser Dosis auch zu bleiben. Also nicht nach dem Motto: ach , war sehr angenehm, das lasse ich mir aufschreiben und dann immer mal einwerfen!!!! So nicht!
Das Ganze regt Dich verständlicher Weise auf, die halbe Tablette hilft Dir vor der OP nicht verrückt zu werden, das wars aber dann. Auf die zusätzliche Schlaftablette kannst Du dann eigentlich verzichten, oder spar Dir die Lexotanil und probiere das Schlafmittel, aber nach der OP hat sich das dann erledigt, dann aufhören!
Ich wünsche Dir, dass Die OP gelingt und es Dir Bald wieder gutgeht.
Gruß
Mareile
also da hast Du was mitgemacht! Das Du nun mit Deinen Nerven am Ende bist ist absolut verständlich.
Über das Vorgehen Deines Hausarztes kann man geteilter Meinung sein. Der Gedanke dahinter war denke ich die Schlaflosigkeit auch wegen Deiner angespannten Nerven. Mirtazapin wirkt gegen depressive Störungen, die Wirkung tritt aber frühestens nach 2-3 Wochen ein. Was sofort eintritt ist eine müdemachende Wirkung, wie ein Schlafmittel, aber ohne Suchtpotential, und mit der Zeit hätte sich die stimmungsaufhellende Wirkung schon eingestellt und Dein Schlaf hätte sich dann so gebessert. Da Antidepressiva beim Absetzen sog. Entzugserscheinungen auslösen können, ist es ratsam, sie langsam wieder auszuschleichen. Besprich das mit Deinem Hausarzt.
Voltaren ist nicht nur ein Schmerzmitel sondern ein Entzündungshemmer, das würde ich an Deiner Stelle nehmen, 1 so wie der Arzt gesagt hat. Wer nimmt schon gerne Tabletten, aber indiesem Falle den Helden zu spielen ist für den Körper auch nicht gut.
Von 2 Tabletten Lexotanil, noch dazu in dieser Dosis wird man nicht abhängig, aber es ist eben die Kunst, bei dieser Dosis auch zu bleiben. Also nicht nach dem Motto: ach , war sehr angenehm, das lasse ich mir aufschreiben und dann immer mal einwerfen!!!! So nicht!
Das Ganze regt Dich verständlicher Weise auf, die halbe Tablette hilft Dir vor der OP nicht verrückt zu werden, das wars aber dann. Auf die zusätzliche Schlaftablette kannst Du dann eigentlich verzichten, oder spar Dir die Lexotanil und probiere das Schlafmittel, aber nach der OP hat sich das dann erledigt, dann aufhören!
Ich wünsche Dir, dass Die OP gelingt und es Dir Bald wieder gutgeht.
Gruß
Mareile
Nehme seit 2006 Citalopram 40mg wegen Burnoutsyndrom und Angst, seitdem wieder Lebensqualität.
Ausschleichversuch Anfang 2007 ohne Probleme auf 0mg. Nach 6 Wochen ohne kamen die alten Symptome wieder. Erneutes Einschleichen auf wieder 40mg und nach 3 Monaten wieder Besserung.
Fürchte mich irgendwie vor erneutem Ausschleichen, wünsche mir aber ein Leben ohne Medikament
Anfang Februar 2009 auf 20mg reduziert ohne Probleme
Ausschleichversuch Anfang 2007 ohne Probleme auf 0mg. Nach 6 Wochen ohne kamen die alten Symptome wieder. Erneutes Einschleichen auf wieder 40mg und nach 3 Monaten wieder Besserung.
Fürchte mich irgendwie vor erneutem Ausschleichen, wünsche mir aber ein Leben ohne Medikament
Anfang Februar 2009 auf 20mg reduziert ohne Probleme
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specialkey
- Beiträge: 2
- Registriert: 04.01.2009 11:50
Re: Soll ich oder soll ichs lieber sein lassen?
Hallo Marseile,
erstmal vielen vielen Dank für die so schnelle Antwort!
Tja du hast vollkommen recht, kein Wunder das ich mit meinen Nerven fertig bin. Ich komm mir echt seit Monaten so verarscht vor.
Ich laufe ganze 27 Jahre nie zum Arzt halte alles aus so gut es geht und hab eh kaum Beschwerden.
Dann hab ich unglaubliche Schmerzen ein Geschwür am männlichen Geschlecht : ( und die glauben mir nicht wirklich bzw. der eine schiebst auf dem anderen und passiert ist nie was. Ich war wirklich bei 20 Ärzten und in vier Krankenhäuser keiner konnte mir helfen.
Aber nun steht ja morgen die OP an und das gibt mir wirklich ein zuversichtliches Gefühl!
Wenn ich es nun richtig verstanden habe, ich könnte das Lexotanil also eine halbe Tablette heute Abend nehmen was mir die Aufregung vor der OP nimmt.
Davon wird man normalerweise nicht süchtig, ausser man läuft dann zum Arzt und will neue Tabletten.
Auf jeden fall wenn ich die halbe da nehme bekomme ich davon keine Entzugserscheinungen. Hab ich das richtig verstanden?
Oder aber ich lass die weg und nimm die Schlaftablette die gestern auch ein wenig geholfen hat. Konnte zwar nicht ganz durchschlafen und hatte schlimme Alpträume, aber ich fand trotzdem Schlaf was schon angenehm war.
Heute hab ich seit ich wach bin nur den Magenschutz genommen und die zwei Antipiotika gegen den Helikopacter Virus. Muss die Medikamente eh nur noch morgen und übermorgen nehmen dann sollte eigentlich der Virus ausgelöscht sein. Das bespreche ich aber mit meinem Hausarzt.
Voltaren sollte man nicht nehmen wenn man eine Magendarmkrankheit hat. Ich hatte immer angst das ich sowas wie Morbus Chron habe.
Meine Gewichtsabnahme und die immer mal wieder kommenden Durchfälle sprechen dafür.
Möchte mir das natürich nicht einreden, aber hab ein wenig Bammel davor und deswegen heute überhaupt noch keine Schmerzmittel genommen.
Lebe seit Wochen davon und das ist für meinen Magen der entzündet ist eh nicht gut, von daher würd ich so gut es geht darauf verzichten.
Gestern hab ich eine davon genommen, großartig passiert ist nichts, dann wird das schon passen.
Sind die Voltaren 100 mg stärker als eine Proxen oder wie eine Miranax die man gegen Zahnschmerzen nimmt oder kann man das schlecht vergleichen?
Wegen dem Benzomedikament werd ich mir noch meine GEdanken machen, wenn es wirklich wieder schlimm wird heute Abend und ich alle möglichen Zustände krieg nimm ich eine halbe davon und verzichte auf die Schlaftablette.
Das einzige was ich jetzt noch nicht genau weiß ist das wegen dem Mirtel 30 mg. Ist anscheinend ein stimmungsaufhellendes Antidepressiva was anfangs auch zum einschlafen hilft. Kann ich das nun einfach ganz weg lassen oder soll ich es reduzieren? Vor allem weil ich ja die Schlaftablette heute nehme oder die halbe Lexotanil. Im Medikament Mirtel ist ja Mirtazapin vorhanden und ich frag mich blos warum die im Internet schreiben wie man von Mirtazapin los kommt. Gibt es da Mirtazapin pur und ist in meinem Medikament da nicht so viel drinn oder sind die Leute die davon wegkommen wollen fehlinformiert oder nehmen es über Jahre und haben deswegen Probleme es abzusetzen?
Ich hab das nur als Hilfe zum einschlafen genommen weil ich immer über Schmerzen klagen musste und da wäre schlafen nicht drinn gewesen.
Das heißt ich wäre nun schon wirklich ganz verrückt geworden wenn ich nie hätte schlafen können.
Dennoch würde ich es sehr gerne wieder absetzen, ich glaube nicht wirklich das ich ein solches Medikament benötige.
Wie gesagt ich trinke seit drei Jahren nichts mehr komme so gut damit zurecht bzw. für mich ist es das normalste nichts zu trinken und ich wollte mit meinen 27 endlich durchstarten, das ist ja eigentlich ein Alter wo man nicht dauerhaft Schmerzen haben sollte ausser man hat ne schlimme Krankheit.
Wisst ihr zufällig warum meine Adern überall so rausstehen und mir Nachts schon seit wirklich vielen vielen Monaten die Arme einschlafen sobald sie abgewinkelt sind? Kann das vom zuvielen Rauchen kommen. auf 1,5 Schachteln Marlboro komm ich schon am Tag *schäm*
Heute hab ich mal weniger geraucht und es geht mir besser. Ist in dem Zustand halt sehr sehr schwer zu sagen.
Der Magen ist entzündet, vorne die Wunde am Genitalbereich (könnte ja vl doch sein das dort ein Nerv eingeklemmt ist der solche Schmerzen verursacht?)
hinten am Steißbein SChmerzen, nachts schlafen die Arme ein. DA weiß man nicht wovon das genau kommt oder was jetzt eigentlich weh tut *g*
Es wird Zeit das die Op kommt und nochmals danke für deine schnelle Antwort die mich schon ein wenig beruhigt hat!
erstmal vielen vielen Dank für die so schnelle Antwort!
Tja du hast vollkommen recht, kein Wunder das ich mit meinen Nerven fertig bin. Ich komm mir echt seit Monaten so verarscht vor.
Ich laufe ganze 27 Jahre nie zum Arzt halte alles aus so gut es geht und hab eh kaum Beschwerden.
Dann hab ich unglaubliche Schmerzen ein Geschwür am männlichen Geschlecht : ( und die glauben mir nicht wirklich bzw. der eine schiebst auf dem anderen und passiert ist nie was. Ich war wirklich bei 20 Ärzten und in vier Krankenhäuser keiner konnte mir helfen.
Aber nun steht ja morgen die OP an und das gibt mir wirklich ein zuversichtliches Gefühl!
Wenn ich es nun richtig verstanden habe, ich könnte das Lexotanil also eine halbe Tablette heute Abend nehmen was mir die Aufregung vor der OP nimmt.
Davon wird man normalerweise nicht süchtig, ausser man läuft dann zum Arzt und will neue Tabletten.
Auf jeden fall wenn ich die halbe da nehme bekomme ich davon keine Entzugserscheinungen. Hab ich das richtig verstanden?
Oder aber ich lass die weg und nimm die Schlaftablette die gestern auch ein wenig geholfen hat. Konnte zwar nicht ganz durchschlafen und hatte schlimme Alpträume, aber ich fand trotzdem Schlaf was schon angenehm war.
Heute hab ich seit ich wach bin nur den Magenschutz genommen und die zwei Antipiotika gegen den Helikopacter Virus. Muss die Medikamente eh nur noch morgen und übermorgen nehmen dann sollte eigentlich der Virus ausgelöscht sein. Das bespreche ich aber mit meinem Hausarzt.
Voltaren sollte man nicht nehmen wenn man eine Magendarmkrankheit hat. Ich hatte immer angst das ich sowas wie Morbus Chron habe.
Meine Gewichtsabnahme und die immer mal wieder kommenden Durchfälle sprechen dafür.
Möchte mir das natürich nicht einreden, aber hab ein wenig Bammel davor und deswegen heute überhaupt noch keine Schmerzmittel genommen.
Lebe seit Wochen davon und das ist für meinen Magen der entzündet ist eh nicht gut, von daher würd ich so gut es geht darauf verzichten.
Gestern hab ich eine davon genommen, großartig passiert ist nichts, dann wird das schon passen.
Sind die Voltaren 100 mg stärker als eine Proxen oder wie eine Miranax die man gegen Zahnschmerzen nimmt oder kann man das schlecht vergleichen?
Wegen dem Benzomedikament werd ich mir noch meine GEdanken machen, wenn es wirklich wieder schlimm wird heute Abend und ich alle möglichen Zustände krieg nimm ich eine halbe davon und verzichte auf die Schlaftablette.
Das einzige was ich jetzt noch nicht genau weiß ist das wegen dem Mirtel 30 mg. Ist anscheinend ein stimmungsaufhellendes Antidepressiva was anfangs auch zum einschlafen hilft. Kann ich das nun einfach ganz weg lassen oder soll ich es reduzieren? Vor allem weil ich ja die Schlaftablette heute nehme oder die halbe Lexotanil. Im Medikament Mirtel ist ja Mirtazapin vorhanden und ich frag mich blos warum die im Internet schreiben wie man von Mirtazapin los kommt. Gibt es da Mirtazapin pur und ist in meinem Medikament da nicht so viel drinn oder sind die Leute die davon wegkommen wollen fehlinformiert oder nehmen es über Jahre und haben deswegen Probleme es abzusetzen?
Ich hab das nur als Hilfe zum einschlafen genommen weil ich immer über Schmerzen klagen musste und da wäre schlafen nicht drinn gewesen.
Das heißt ich wäre nun schon wirklich ganz verrückt geworden wenn ich nie hätte schlafen können.
Dennoch würde ich es sehr gerne wieder absetzen, ich glaube nicht wirklich das ich ein solches Medikament benötige.
Wie gesagt ich trinke seit drei Jahren nichts mehr komme so gut damit zurecht bzw. für mich ist es das normalste nichts zu trinken und ich wollte mit meinen 27 endlich durchstarten, das ist ja eigentlich ein Alter wo man nicht dauerhaft Schmerzen haben sollte ausser man hat ne schlimme Krankheit.
Wisst ihr zufällig warum meine Adern überall so rausstehen und mir Nachts schon seit wirklich vielen vielen Monaten die Arme einschlafen sobald sie abgewinkelt sind? Kann das vom zuvielen Rauchen kommen. auf 1,5 Schachteln Marlboro komm ich schon am Tag *schäm*
Heute hab ich mal weniger geraucht und es geht mir besser. Ist in dem Zustand halt sehr sehr schwer zu sagen.
Der Magen ist entzündet, vorne die Wunde am Genitalbereich (könnte ja vl doch sein das dort ein Nerv eingeklemmt ist der solche Schmerzen verursacht?)
hinten am Steißbein SChmerzen, nachts schlafen die Arme ein. DA weiß man nicht wovon das genau kommt oder was jetzt eigentlich weh tut *g*
Es wird Zeit das die Op kommt und nochmals danke für deine schnelle Antwort die mich schon ein wenig beruhigt hat!
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pajes
- Beiträge: 468
- Registriert: 28.09.2007 06:31
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 14 Mal
Re: Soll ich oder soll ichs lieber sein lassen?
Hallo specialkey
Alles Gute für deine OP!
Vielleicht wäre ein Versuch mit der Naturheilkunde oder Homöopathie etwas für dich? Ich hab damit im physischen Bereich sehr gute Erfahrungen gemacht, nur muss das eben jeder selber ausprobieren.
Mirtazapin ist der Wirkstoff von mehreren vertriebenen Medikamenten, ob sie nun Mirtel, Mirtazapin oder Remergil heissen. Solltest du es absetzen wollen, dann kannst du im Forum nachlesen, wie man das möglichst schonend macht.
Was deine Adern betrifft: Stehen die bei Gewichtsabnahme nicht automatisch etwas hervor, weil die Fettschicht ja geringer wird??
Viele Grüße, pajes
Alles Gute für deine OP!
Vielleicht wäre ein Versuch mit der Naturheilkunde oder Homöopathie etwas für dich? Ich hab damit im physischen Bereich sehr gute Erfahrungen gemacht, nur muss das eben jeder selber ausprobieren.
Mirtazapin ist der Wirkstoff von mehreren vertriebenen Medikamenten, ob sie nun Mirtel, Mirtazapin oder Remergil heissen. Solltest du es absetzen wollen, dann kannst du im Forum nachlesen, wie man das möglichst schonend macht.
Was deine Adern betrifft: Stehen die bei Gewichtsabnahme nicht automatisch etwas hervor, weil die Fettschicht ja geringer wird??
Viele Grüße, pajes
Seit 2009 Entzug von 2,0mg Rivotril (Clonazepam), seit dem 9.12.16 auf Null.
2008: ca. 13 Tropfen Atosil zum Einschlafen, ausgeschlichen 2014
Opipramol
Mai 2011: Einschleichen von 150mg Opipramol (beruflicher Streß)
April 2012, schneller Absetzversuch auf 75mg, gescheitert.
24.4. 125 mg, Entzug: anschließend 4 Wochen erkältet
10.05. 100mg
24.05. 75mg, Entzug: 3 Wochen Zyklusstörung, massive Hassgefühle, Depression. Behandlung durch Homöopathie, abwarten
19.07. auf ca. 88,5mg Opipramol
2014: 67,47 mg Opipramol, 59 mg Opipramol
5/2015 Wechsel auf flüssiges Opipramol: Insidon. Wechsel war katastrophal da offizielle Umrechnungsmenge für mich zu niedrig war - also höher dosiert auf 65mg Insidon.
2016 58,24mg Insidon
2017 54,49mg Insidon
Entzugssymtome Rivotril: Ängstlichkeit, Unruhe
Entzugssymptome Opipramol: heftige Muskelschmerzen, Übelkeit, Durchblutungsstörung, Zyklusstörung, neuralgische Schmerzen, Mundentzündungen (alles vorher nie gehabt)
Angst, Unruhe, Depression, Aggressivität, emotionale Taubheit bis ca. 75mg, übermässiges Denken (alles vorher nie in dem Ausmass gehabt)
2008: ca. 13 Tropfen Atosil zum Einschlafen, ausgeschlichen 2014
Opipramol
Mai 2011: Einschleichen von 150mg Opipramol (beruflicher Streß)
April 2012, schneller Absetzversuch auf 75mg, gescheitert.
24.4. 125 mg, Entzug: anschließend 4 Wochen erkältet
10.05. 100mg
24.05. 75mg, Entzug: 3 Wochen Zyklusstörung, massive Hassgefühle, Depression. Behandlung durch Homöopathie, abwarten
19.07. auf ca. 88,5mg Opipramol
2014: 67,47 mg Opipramol, 59 mg Opipramol
5/2015 Wechsel auf flüssiges Opipramol: Insidon. Wechsel war katastrophal da offizielle Umrechnungsmenge für mich zu niedrig war - also höher dosiert auf 65mg Insidon.
2016 58,24mg Insidon
2017 54,49mg Insidon
Entzugssymtome Rivotril: Ängstlichkeit, Unruhe
Entzugssymptome Opipramol: heftige Muskelschmerzen, Übelkeit, Durchblutungsstörung, Zyklusstörung, neuralgische Schmerzen, Mundentzündungen (alles vorher nie gehabt)
Angst, Unruhe, Depression, Aggressivität, emotionale Taubheit bis ca. 75mg, übermässiges Denken (alles vorher nie in dem Ausmass gehabt)