Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->


 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Neuvorstellung

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
seelenfaenger

Neuvorstellung

Beitrag von seelenfaenger »

Hallo,

ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen, als ich gestern im Internet nach Hilfe suchte. Seit beinahe zwei Jahren nehme ich Citalopram/Cipramil, 40mg/Tag. Letzte Woche habe ich mit meinem Psychologen abgesprochen, dass es an der Zeit wäre, die Medis gaaanz langsam abzusetzen. seit einer Woche nehme ich also nur noch 30 mg/Tag. Da dies aber schon mein zweiter Versuch ist (der erste ist an der Heftigkeit der Absetzsymptome gescheitert), bin ich quasi ein gebranntes Kind und habe Angst vor dem, was passiert und noch passieren kann. Trotzdem will ich nicht aufgeben, und ich hoffe, dass mir der Austausch in diesem Forum hilft, diese Zeit zu überstehen. :sports:

Zu meiner Person: Ich bin 26, arbeite in einer Anwaltskanzlei und werde im Juni heiraten. <3

Melde mich später wieder, muss jetzt zur Arbeit. Schon mal danke fürs Lesen.

Seelenfänger
Marsupilami

Re: Neuvorstellung

Beitrag von Marsupilami »

Hallo,

Du kannst Dich hier ja schonmal in den Informationen zum Absetzen umschauen oder einen neuen Thread mit konkreten Fragen aufmachen. Psychologen haben meiner Erfahrung nach wenig bis gar keine Ahnung von Psychopharmaka, Ärzte ja leider oft auch nicht. Also solltest Du das, was die von sich geben, nicht als Weisheit letzter Schluss sehen, denn meistens haben die Betroffenen mehr Wissen darüber als die, die es haben sollten.

Gruß,

von Marsu
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Neuvorstellung

Beitrag von mücke »

Hallo Seelenfänger

Willkommen bei uns.
Da hast du ja schon einige Erfahrungen mit dem Absetzen sammeln können.
Sei also vorsichtig.

Gruss Mücke
seelenfaenger

Re: Neuvorstellung

Beitrag von seelenfaenger »

Liebe/r Marsu,

naja, er ist Psychologe und Neurologe und daher ein bisschen besser informiert über die Medis als mein Hausarzt. Etwas anderes ist bei uns leider nicht zu finden gewesen, als ich dringend Hilfe brauchte. Mir gefällt übrigens der Text unter deinen Messages - wo wir gerade bei dem Thema sind. :twisted:

Bin im Moment noch auf der Arbeit und hab nicht so viel Zeit, einen neuen Fred zu eröffnen und meine Lebensgeschichte niederzuschreiben. Kommt aber noch!

LG

Seelenfänger
seelenfaenger

Re: Neuvorstellung

Beitrag von seelenfaenger »

Liebe/r Mücke,

danke fürs Willkommenheißen.

Obwohl relativ jung, bin ich eigentlich schon ein "alter Hase". Ich bin Borderlinerin und habe in den letzten 10 Jahren zwei Kliniken, mehr als ein Duzend Therapeuten/Pychologen/Neurologen/Psychiater/Heilpraktiker und vier verschiedene ADs (davon drei ohne Wirkung) hinter mich gebracht. Zurzeit bin ich nicht in Therapie, sondern werde nur medikamentös behandelt, da ambulante Therapien bei mir nicht anschlagen (und im Übrigen nur mit Wartefrist von 9 bis 18 Monaten möglich sind), stationäre Therapien aber wegen meinem Beruf nur in äußerst begrenztem Maße möglich sind.

Aber über die Jahre habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es schon viel ausmacht, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, weil man dort einfach verstanden wird.

Genug geplaudert!

LG

Seelenfänger
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Neuvorstellung

Beitrag von mücke »

Hallo
Aber über die Jahre habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es schon viel ausmacht, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, weil man dort einfach verstanden wird.
Da hast du schon recht. Betroffene wissen im allgemeinen mehr als Ärzte. Die kennen viele Erkrankungen doch nur aus den Büchern. Wie man sich dabei fühlt wissen die kaum.
Eröffne dafür aber bitte ein neues Thema, danke.

Marsu und ich ( Mücke ) sind übrigens Frauen, so wie du.

angenehmes WE
Mücke
Gesperrt