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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Vorstellung

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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pepsi
Beiträge: 1
Registriert: 07.08.2009 09:48

Vorstellung

Beitrag von pepsi »

Hallo zusammen,

ich bin 28 J., weiblich und habe vor 3 Wochen angefangen Trevilor Retard zu nehmen, nachdem ich meiner Hausärztin von meinen Depressionen (extreme Antriebslosigkeit, Angstzustände, Suizidgedanken, ...) erzählt hatte. Erst zögerte sie mit den Medikamenten, aber als sie hörte, dass ich vor 10 Jahren bereits (ca. 2 Jahre) schweren Depressionen (ohne Behandlung...) hatte, verschrieb sie mir sofort Trevilor.
Irgendwie kam mir das in dem Moment alles so extrem schnell vor; ist es normal, dass man einem Patienten sofort Antidepressiva verschreibt?? Gibt es nicht auch noch organische-, psychologische Faktoren, die man vorher untersuchen sollte...??

Anfangs habe ich 14 Tage 37,5 mg Trevilor genommen, und nun nehme ich 75 mg ... Ist es normal, dass es einem vorkommt, dass man bei höheren Dosen (ich weiß, es gibt wohl viele, die noch viel höher dosieren als ich) so ´ne Art Gefühlsnivellierung bekommt?? Ich hatte nur in den letzten Tagen den Eindruck, als ich zB mit meinem Freund unterwegs war und er ein paar Dinge gesagt hat, die mich vor der Medikamenteneinnahem bestimmt getroffen hätten.... stattdessen habe ich einfach nichts gespürt... (ironisch) oder reagiere ich jetzt endlich in einer sozial erwünschten Weise...??

Eine andere Sache, die mich verunsichert, wie steht es mit den Nebenwirkungen, wie wirkt sich ein SSRI/SNRI denn wirklich auf das Gehirn aus... Was wisst ihr über Schäden, Langzeitstudien, Wechselwirkungen??

...naja, irgendwie bin ich einfach ein wenig verunsichert!!

LG, Sophie
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Vorstellung

Beitrag von mücke »

Hallo Sophie

Herzlich Willkommen im Forum.
Da du gerade von mir freigeschaltet wurdest, kannst du jetzt überall lesen.
Schau dich erstmal um und schreibe deine Fragen bitte erneut im entsprechenden Bereich,
kannste ja kopieren.

Hier findest du schon ein wenig Information.
http://www.adfd.org/wissen/Kategorie:Informationen
http://www.adfd.org/wissen/Moderne_Antidepressiva
http://www.adfd.org/wissen/Nebenwirkungen

Gruss Mücke
Marsupilami

Re: Vorstellung

Beitrag von Marsupilami »

Hallo Sophie,

wegen der Problematik dieser Medikamente sollten sie an sich nur vom Facharzt verordnet werden. Die haben zwar auch nicht wirklich Ahnung, weil diese Mittel so unwägbar sind und jeder wissenschaftkichen Grundlage entbehren, aber sie haben wohl zumindest etwas mehr Erfahrung, da es ja so ziemlich ihr einziges Tätigkeitsgebiet ist, die Dinger aufzuschreiben.

Gruß und einen guten Austausch hier,

Marsu
Gesperrt