Die nicht totzukriegende endogene Depression, die Psychiater und Therapeuten erfunden haben, wenn sie keinen Grund dafür finden können, dass es dem Patienten schlecht geht,

Ich kann nur sagen, dass alle psychiatrischen Krankheitsdefinitionen mit Objektivität und Wissenschaftlichkeit nichts zu tun haben, sondern häufig die Charakterisierung unerwünschter Gefühle und störender Verhaltensweisen zum Inhalt haben, Alles, was nicht der Norm entspricht und womit sich Geld verdienen lässt, wird pathologisiert. Neuerdings ist es z.B. auch krankhaft, wenn Frauen nach dem Klimakterium keinen so fürchterlichen Bock mehr auf Sex haben. Endogene Depression gibt es im aktuellen Diagnosehandbuch der Psychiater überhaupt nicht mehr, sollte man der Dame vielleicht mal sagen.
Leute, glaubt doch nicht jeden Scheiß der sog. Fachleute. Wenn man zu 10 Psychiatern oder Therapeuten geht, wird man 10 verschiedene Diagnosen bekommen, und das ist doch auch klar, weil jemand sich nur einen subjektiven Eindruck aus dem Erscheinungsbild, wie sich jemand gibt, aus dem, was er erzählt usw. machen kann, und dieser subjektive Eindruck ist nochgefärbt von der Philosophie und dem Krankheitsverständnis und Weltbild des Diagnosestellers.
Wichtig ist doch, ob man sich selbst mit einer Diagnose identifizieren kann. Natürlich ist eine Depression mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwie lebensgeschichtlich begründet. Dafür braucht man nun kein Therapeut zu sein, um zu so einer banalen Erkenntnis zu kommen. Was meinst Du, Esther, das ist doch wichtig. Ärzte und Therapeuten sind Fachleute, aber Du bist der Spezialist für Dich, nur Du kannst sagen, okay, damit kann ich was anfangen oder eben nicht. Und nur Du kannst wissen, welche Behandlung für Dich richtig und gut ist. Das ganze Behandlungswesen für seelische Störungen ist so schlecht, weil viel zu viele Menschen die Verantwortung an diese sog. Spezialisten abgeben und die in den Himmel heben, dabei bauen diese Leute so viel Mist. Jeder ist selbst der Spezialist, diese "Experten" können einem etwas anbieten, aber ob man das auch für sich als passend empfindet, das kann man nur selbst für sich entscheiden. Und ob man krank ist, das entscheidet man auch selbst, ich lasse ich mir doch nicht von denen nicht meine Gefühle als krank oder gesund erklären, so viel Macht sollte man denen nicht geben, solange man sich freiwillig behandeln lässt. Ich kanns immer nicht fassen, dass die Äußerungen dieser Leute als das Alpha und Omega gesehen werden. Es gibt keine unumstößliche objektive Wahrheit in diesem Bereich, und keiner irrt mehr als die Experten in diesem Bereich. Also glaubt denen bitte nicht Alles unbesehen.
M.