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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

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Medi´s abgesetzt und nun?

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Larry
Beiträge: 2
Registriert: 19.07.2004 08:17

Medi´s abgesetzt und nun?

Beitrag von Larry »

Hallöchen,

ich bin ganz neu hier, und habe da auch ein paar Fragen an euch. Ich habe auch schon viele Beiträge von euch gelesen und habe mich dazu entschlossen jetzt selbst meine Erfahrungen aufzuschreiben.
Also ich mache es mal kurz:
Ich habe jetzt über 5 Monate Remergil/Mirtazapin genommen. Am Anfang hatte ich starke Nebenwirkungen und auch Gewichtszunahme, aber noch ca. 6 wochen ging es dann Bergauf. Ich hatte mich auch um einen Therapieplatz bemüht, aber leider dauerte es 5 Monate bis ich einen hatte. Mein Psychologe hatte mir die Medi´s gegeben, weil er sagte ich hätte Depressionen. Als ich dann aber in Therapie gegangen bin, sagte mir meine Therapeutin, das ich auf keinen fall Depressionen habe sondern eine Angststörung. Und ich würde die Tabletten "umsonst" nehmen, weil mein Zustand nichts mit den tabletten zu tun hat. was ich dann auch selber mitbekam, weil ich trotz Tabletten Panikattaken hatte.
Wir haben dann das "für" und "gegen" abgewogen der tabletten und ich habe mit dem Psychologe geredet , und wir waren der Meinung, jetzt hören wir auf damit (mit Zustimmung des Psychologen). Allerdingst habe ich auf Anraten meine Psychologen die Tabletten einfach so abgesetzt ohne auszuschleichen. Ich habe zwar nur eine geringe Dosis(15 mg) genommen, aber ich glaube es war nicht gut. Ich habe jetzt seit 3 Wochen (seit ich die nicht mehr nehme)starke Nebenwirkungen, mir ist ständig schlecht,schwindlig und so weiter. Aber mein Psychologe ist der Meinung, das kommt nicht von den Tabletten. Irgentwie weiß ich nicht mehr weiter. Der eine sagt so ,der andere so. Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen und danke euch schon mal im Vorraus.
Achso meine Frage ist: wie lange dauern solche Absetzsymptome?
Uschi
Beiträge: 527
Registriert: 22.12.2003 08:41

Beitrag von Uschi »

Hallo Larry, :)

herzlich willkommen hier im Forum.
Ich werd allerdings aus deinen Fragen nicht ganz so schlau.
Hier schreibst Du, Du hättest Absetzsymptome.
In einem anderen Beitrag schreibst Du es ginge Dir ohne Remergil viel besser!

"jetzt nehme ich sie seit 3 Wochen nicht mehr und mir geht es ohne die Dinger besser. Alles ist viel klarer ."

Ja was nun?

Gruß an Dich Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
Oliver
Gründer
Beiträge: 11072
Registriert: 10.10.2003 23:58
Hat sich bedankt: 713 Mal
Danksagung erhalten: 420 Mal

Beitrag von Oliver »

Hallo Larry.

Wenn Du wissen willst, ob Du Absetzerscheinungen hast, kannst Du die Einnahme von Remergil wieder aufnehmen, wenn dann die Symptome innerhalb kurzer Zeit verschwinden, waren es Absetzsymptome und Du solltest das Medikament langsam ausschleichen. Nach drei Wochen würde ich das allerdings auch abhängig davon machen, ob die Symptome besser werden oder konstant sind.

@Uschi: ich kann mir das schon vorstellen, dass beides "gleichzeitig" geht - einerseits ist man wieder der alte ... nicht mehr unter dem Einfluss einer bewusstseinsverändernden Substanz ("viel klarer") und andererseits gibt's da halt die unangenehmen Absetzerscheinungen.

Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

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