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Neuropathische Schmerzen im Entzug

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Omega3
Beiträge: 35
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Neuropathische Schmerzen im Entzug

Beitrag von Omega3 »

Liebe Forenmitglieder,

das das Thema neuropathische Schmerzen ja auch ein häufiges Symptom im Entzug sind, möchte ich hier gerne eure Erfahrungen und Tips im Umgang damit sammeln. Vielleicht gibt es von der/dem Betroffenden auch Berichte über Symptomverbesserungen bzw. Heilung, die anderen Mut machen, da diese ja ofmals sehr langwierig sind. Ich nehme die neuropatischen Schmerzen als diffuse Schmerzen (Hautbrennen und tiefer liegendes Nervenbrennen an Füßen, Rücken, Brust, Beinen und Armen) war. Dazu kommen oftmals blitzartig stechende Schmerzen, die am ganzen Körper auftreten, aber vor allem dort, wo es ohnehin schon körperliche Dispositionen gibt. In meinen Fall ist das z.B. ein Bandscheibenvorfall. Kennt ihr das?

Um zu vestehen, was in unserem Köper passiert, möchte ich einen Beitrag verlinken, der die Abläufe der Schmerzentwicklung zeigt. So wie ich es verstehe, ist GABA mal wieder zentraler Kern der Thematik.

Neuropatische Schmerzen

Im Umgang damit gibt es aus meiner Sicht wenig Möglichkeiten diese zu lindern. Habt ihr evtl. Ideen? In der Medizin werden ja gerne Opioide, Antidepressiva oder ein Antikonvulsivum empfohlen. Diese würden in unserem Fall wohl alles nur schlimmer machen, zumal sie teilweise ja auch die Probleme erst ausgelöst haben. In meinem Fall begannen die Schmerzen erst 5 Monate nach 0 und vorher habe ich soetwas nie gekannt. Den Zusammenhang würden die wenigsten Ärtze wohl anerkennen. Wir wissen besser, dass es anders ist.

Beste Grüße wünscht euch Omega3 :)
April 2020 Diagnose Burn-Out mit agitierter Depression (Leitsymptome Angst und Schlaflosigkeit)

5/05 2020 Beginn Einnahme 150mg Opipramol
31/06 2020 Reduzierung bis auf 100mg Opipramiol
1/08 2020 Reduzierung bis auf 50mg Opipramol
27/09 2020 Reduzierung bis auf 0mg Opipramol

Die Reduzierung erfolgte mittels Microtapering 1mg tröpfchenweise pro Tag

Durch Kortisonspritze heftiger Rückfall mit Angst und Schlaflosigkeit danach der größte Fehler meines Lebens:

15.12.20-22.12.20 Einnahme von 37,5mg Venlafaxin für sieben Tage (Sofort heftigste NW, wie Derealisierung, Sprachverlust, akkustische Halluzinationen, psychotische Alpträume, Suizidgedanken). Daraufhin sofort abgesetzt und seit dem 23.12.2020 komplett auf 0

8 Wochen später begann die Hölle mit allen bekannten Absetztsymptomen und stelle alles in den Schatten, was ich vorher erlebt habe.

Ich unterstütze den Heilungsprozess mit:

CBD-Öl
Hopfentee
Vitamin C
Vitamin D
Vitamin K2
Magnesium
Curcumin

Ich ernähre mich ausgewogen mit Obst, Gemüse, Nüssen, Saaten, Fisch und Geflügel. Alkohol, Nikotin, Kaffee und Industriezucker sind tabu.
Omega3
Beiträge: 35
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Re: Neuropathische Schmerzen im Entzug

Beitrag von Omega3 »

Hallo Bongartz,

entschuldige bitte, ich habe deinen Beitrag erst jetzt gesehen. Außerdem bin ich einige Zeit untergetaucht, da die Nervenschmerzen an ganzen Körper immer stärker geworden sind. Ich habe eine endlose Odyssee an Arztbesuchen hinter mir ohne einen Befund. Inzwischen weiß ich, dass diese Schmerzen von den kleinen Nervenfasern in unserem Körper kommen. Vor allem betrifft dies die Extremitäten, aber auch Muskeln, Hautareale und Organe (Herz und Darm). Bei mir ist tatsächlich alles betroffen. Hier findest du eine Liste sehr informativer Links, die die Abläufe genauer erklären:

https://www.healthrising.org/small-fibe ... romyalgia/

Das Gute ist, dass diese Nervenfasern regenerationsfähig sind und wieder heilen können, sobald das ZNS wieder normal funktioniert. Die schlechte Nachricht ist, dass es keine Möglichkeiten gibt, dies zu beschleunigen. Nur Zeit und Ruhe helfen. Alle Versuche mit NEM´s, spezieller Ernährung etc. sind fehlgeschlagen und verschlimmern die Symptomatik eher. Ja, es ist hart - aber irgendwann wird unser Nervensystem geheilt sein. Auch wenn es wahrscheinlich lange dauern wird :-)

Wie geht es dir denn aktuell?

Beste Grüße vo Omega3
April 2020 Diagnose Burn-Out mit agitierter Depression (Leitsymptome Angst und Schlaflosigkeit)

5/05 2020 Beginn Einnahme 150mg Opipramol
31/06 2020 Reduzierung bis auf 100mg Opipramiol
1/08 2020 Reduzierung bis auf 50mg Opipramol
27/09 2020 Reduzierung bis auf 0mg Opipramol

Die Reduzierung erfolgte mittels Microtapering 1mg tröpfchenweise pro Tag

Durch Kortisonspritze heftiger Rückfall mit Angst und Schlaflosigkeit danach der größte Fehler meines Lebens:

15.12.20-22.12.20 Einnahme von 37,5mg Venlafaxin für sieben Tage (Sofort heftigste NW, wie Derealisierung, Sprachverlust, akkustische Halluzinationen, psychotische Alpträume, Suizidgedanken). Daraufhin sofort abgesetzt und seit dem 23.12.2020 komplett auf 0

8 Wochen später begann die Hölle mit allen bekannten Absetztsymptomen und stelle alles in den Schatten, was ich vorher erlebt habe.

Ich unterstütze den Heilungsprozess mit:

CBD-Öl
Hopfentee
Vitamin C
Vitamin D
Vitamin K2
Magnesium
Curcumin

Ich ernähre mich ausgewogen mit Obst, Gemüse, Nüssen, Saaten, Fisch und Geflügel. Alkohol, Nikotin, Kaffee und Industriezucker sind tabu.
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