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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Guten Morgen

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
RuffneckXXL
Beiträge: 25
Registriert: 10.04.2012 19:54
Wohnort: Dortmund

Guten Morgen

Beitrag von RuffneckXXL »

Ja ich wünsche euch allen einen schönen guten Morgen!

Mein Name ist Daniel, ich bin 26 Jahre alt und komme aus der Weltstadt Dortmund :D

Kurz zu meiner Geschichte, meine Mum starb im alter von 49 Jahren an Herzversagen. Als
dies 2002 passierte, war ich somit 16 Jahre alt. Ich vergrub meine Trauer in Alkohol und
Amphetaminen. Meine Oma starb im Oktober 2005 an Krebs, der wohl durch die starke
Trauer ausgelöst wurde. Daraufhin waren schon 2 meiner Lebensstützen nicht mehr da.
Im Dezember 05 lag ich mit einer Amphetaminvergiftung im Krankenhaus. Danach fing
es bei mir an. Panikattacken, Angstzustände, die Angst vor dem Tod. Und das fast
täglich. Mir verschrieben Pillen habe ich nicht genommen, so dass ich Mitte 2006 eine
Woche in einer Psychatrischen Anstalt verbrachte, die meine Sympthome allerdings
verschlimmerten.

Nach der Psychatrie hielt ich noch 3 Monate aus, wobei sich so langsam eine Agoraphobie
entwickelte, da ich nicht mehr wirklich rausging, nur noch Nachts lange wach blieb und den
Tag verschlief.

So konnte es nicht weitergehen, also nahm ich mir ein Herz, ging raus, kassierte natürlich
die nächste Panikattacke, blieb stehen und schrie so laut es ging: Dann sterbe ich halt,
hol mich doch! Als nichts passierte fasste ich den Entschluss die Sache zu bekämpfen und
siehe da, nach 3 Monaten intensiven Sport und Kontakt mit anderen mitmenschen schien
meine Krankheit besiegt.

Dies hielt bis zum Januar 2012 als mein Opa verstarb. Leider auf eine ziemlich krasse Weise,
mit Ankündigung und bettelei "Bitte bleibt noch hier" etc., so dass sich das bis heute in meinen
Kopf gebrannt hat. Da ich im Sicherheitsdienst gearbetiet habe, als Revierfahrer, habe ich nur
Nachtschichten gemacht von 19:00 - 06:00 und konnte nach Feierabend auch nur 3 Stunden
schlafen.

Nunja, das ganze war wohl Auslöser für meine neuerlichen Panikattacken, Angstzuständen und
die Frage nach dem Warum. Seit 2 Monaten bin ich auf Opipramol 50mg eingestellt. Beruhigend
wirkt es zwar, allerdings geht die Stimmungsaufhellende Wirkung wohl an mir vorbei.

Ich wünsche mir hier im Forum einen Austausch mit Gleichgesinnten, denn leider wird man für
seine Krankheit heutzutage noch viel zu viel belächelt.


Liebe Grüße
Daniel
Das-kleine-Runde

Re: Guten Morgen

Beitrag von Das-kleine-Runde »

Lieber Daniel :) ,

danke, daß Du etwas mehr über Dich erzählst. :)

Ich hab es bereits in Deinem anderen Thread angesprochen, vermutlich könntest Du in einer Therapie einiges aufarbeiten und wieder in weniger belastetes Leben führen.
Die Auslöser liegen ja klar vor Augen.

Alles Liebe
Rundi :hug:
RuffneckXXL
Beiträge: 25
Registriert: 10.04.2012 19:54
Wohnort: Dortmund

Re: Guten Morgen

Beitrag von RuffneckXXL »

Hey und lieben Dank!

Ich mache keine Geheimnisse aus meiner Vergangenheit.
Die Vergangenheitsbewältigung fällt mir nur sehr sehr schwer
und durch die neuerlichen Vorfälle wird es auch nicht leichter.

Heute habe ich unter anderem erfahren, dass ich zum zweiten
mal Vater werde. Innerlich freue ich mich wie ein Schlosskönig,
nur zeigen kann ich das nicht.

Mir ist auch aufgefallen, dass mir weinen unter Opipramol sehr
schwer fällt.

Ich nehme das mit dem Bisoprolol mal als Anhalspunkt und
werde meinen Psychater nach einer Erhöhung der Dosis fragen.
Oder kann ich das bei dem Medikament auf die eigene Kappe
nehmen ???

Eine Therapie mache ich leider noch nicht ,denn bei uns in
Dortmund sind die Wartezeiten bis zu 8 Monate. Ich habe
mich in einer Tagesklinik beworben, dort würde ich in 4
Monaten einen Platz bekommen. Erstmal besser als garnichts
und vielleicht tut mir eine ambulante Therapie ja auch mal gut.


Liebe Grüße
Das-kleine-Runde

Re: Guten Morgen

Beitrag von Das-kleine-Runde »

Heute habe ich unter anderem erfahren, dass ich zum zweiten
mal Vater werde.
Herzlichen Glückwunsch :D :party: :party: :party: :hug:

:hug: Rundi
RuffneckXXL
Beiträge: 25
Registriert: 10.04.2012 19:54
Wohnort: Dortmund

Re: Guten Morgen

Beitrag von RuffneckXXL »

Dankeeee :party: :party: :party:
Das-kleine-Runde

Re: Guten Morgen

Beitrag von Das-kleine-Runde »

Beitrag verschoben nach http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=7233
Das gehört in den AD-Thread :)
Gesperrt