Amioxid-neuraxpharm absetzen!
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Stipe
Amioxid-neuraxpharm absetzen!
Hallo,
will das so schnell wie möglich absetzen, Grund ist egal, ... Anne kennt sich doch aus? hast du Tipps? Kann ich das einfach weglassen ohne Probs zu fürchten?
Danke... es ist mir sehr wichtig!
will das so schnell wie möglich absetzen, Grund ist egal, ... Anne kennt sich doch aus? hast du Tipps? Kann ich das einfach weglassen ohne Probs zu fürchten?
Danke... es ist mir sehr wichtig!
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Linda
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Hallo Stipe, da Anne gerade sehr beschäftigt ist, gebe ich die Infos weiter, die ich von ihr habe - also sie hat die Dosierung halbiert, zwei Wochen lang die "größere Hälfte" genommen, danach (mindestens) eine Woche die "kleinere Hälfte"..... da wir ja wissen, dass die Trizyklischen u.a. auch auf den Serotoninhaushalt wirken, würde ich auch recht langsam vorgehen - auf jeden Fall langsamer, als Du es vielleicht für nötig hältst! Lieber eine Woche oder zwei länger und ohne Probleme als andersherum. Anne wird Dir dann sicherlich mehr dazu sagen können - dies sozusagen als "Anfangsinfo".
Linda
Linda
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Stipe
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Stipe
Hallo Anne,
es scheint gutzugehen. Heute ist der dritte Tag ohne Medis. Und mir geht es gut. Auch psychisch, ich habe viel geändert in letzter Zeit.
Das einzige sind die wiederkehrenden Schlafstörungen, ich habe diese Nacht nur 2 Stunden geschlafen, trotzdem war ich nicht allzumüde aber ich denke, dass sich das legen wird.
Gruß
es scheint gutzugehen. Heute ist der dritte Tag ohne Medis. Und mir geht es gut. Auch psychisch, ich habe viel geändert in letzter Zeit.
Das einzige sind die wiederkehrenden Schlafstörungen, ich habe diese Nacht nur 2 Stunden geschlafen, trotzdem war ich nicht allzumüde aber ich denke, dass sich das legen wird.
Gruß
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Stipe
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Linda
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Hhmmm, was issen mit Dir los? Es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht. Deine Infos sind aber schon etwas spärlich - hier ein paar Fragen an Dich:
Warum wolltest Du so schnell absetzen? Der Grund ist nämlich nicht egal. Wie geht's Dir dann schlecht, beschreibe das mal. Bei wem hast Du einen Termin. Und warum willst Du wieder ein "Medi" nehmen? (Übrigens können wir alle dieses "Medi" Wort hier im Forum vermeiden, wenn's geht? Bitte - mir zulieb?!?)
Komm, erzähle ein bisschen .. Linda
Warum wolltest Du so schnell absetzen? Der Grund ist nämlich nicht egal. Wie geht's Dir dann schlecht, beschreibe das mal. Bei wem hast Du einen Termin. Und warum willst Du wieder ein "Medi" nehmen? (Übrigens können wir alle dieses "Medi" Wort hier im Forum vermeiden, wenn's geht? Bitte - mir zulieb?!?)
Komm, erzähle ein bisschen .. Linda
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Stipe
Hallo,
ich wollte so schnell absetzen, weil ich irgendwie manchmal leicht zittern musste... aber das war eher nur so ein kleiner Grund... ich hab mich irgendwie benommen gefühlt den ganzen Tag lang, wollte nicht, dass ein Medi soviel Gewalt über mich erlangt! Und ich hab Fortschritte im Leben gemacht und habe mir gedacht, dass es nun Zeit ist auch wieder die Medis abzuseten als weiteren Fortschritt!
Warum sollen wir das Wort "Medi" meiden?
Hm, wie es mir shclecht geht? Es ist grausam.... ich will nichts essen, nicht waschen, nicht zu Schule gehen... will nichtmehr reden, isoliere mich, hab Suizid-Gedanken und leide die ganze Zeit.-.. nichts macht mir Spaß ich habe nur Probleme im Kopf..... ich musste das Medi wieder nehmen... hab gestern sogar die doppelte Dosis genommen, heute bin ich ziemlich müde deshalb und wieder so komisch benommen... einen Termin habe ich beim Psychiater... er verschrieb mir auch Amitriptilyn! Ein neues Medi will ich, weil es vielleicht eins gibt, dass einen nicht zum Zittern bringt und vielleicht noch eine bessere Wirkung hat!
ich wollte so schnell absetzen, weil ich irgendwie manchmal leicht zittern musste... aber das war eher nur so ein kleiner Grund... ich hab mich irgendwie benommen gefühlt den ganzen Tag lang, wollte nicht, dass ein Medi soviel Gewalt über mich erlangt! Und ich hab Fortschritte im Leben gemacht und habe mir gedacht, dass es nun Zeit ist auch wieder die Medis abzuseten als weiteren Fortschritt!
Warum sollen wir das Wort "Medi" meiden?
Hm, wie es mir shclecht geht? Es ist grausam.... ich will nichts essen, nicht waschen, nicht zu Schule gehen... will nichtmehr reden, isoliere mich, hab Suizid-Gedanken und leide die ganze Zeit.-.. nichts macht mir Spaß ich habe nur Probleme im Kopf..... ich musste das Medi wieder nehmen... hab gestern sogar die doppelte Dosis genommen, heute bin ich ziemlich müde deshalb und wieder so komisch benommen... einen Termin habe ich beim Psychiater... er verschrieb mir auch Amitriptilyn! Ein neues Medi will ich, weil es vielleicht eins gibt, dass einen nicht zum Zittern bringt und vielleicht noch eine bessere Wirkung hat!
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Oliver
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Hallo Stipe.
Dir scheint es sehr schlecht zu gehen, ich kenne das auch zur genüge, wenn gar nix mehr Sinn macht - wenigstens schleppst Du Dich an der Rechner und schreibst darüber - das ist gut. Was Deine Fragen über die Medikamente angeht, habe ich das Gefühl, daß Du selber nicht weisst, was richtig ist - was Dir helfen könnte - einerseits hast Du Angst, daß die Medikamente zu viel "Macht" über Dich haben und andererseits erhoffst Du Dir Hilfe von ihnen ... das ist etwas, wobei Dir niemand helfen kann, fürchte ich.
Ich kann Dir, was Medikamente angeht, keine konkreten Tips geben, ich kann Dir nicht sagen, ob es eine Pille gibt die Dir wirklich helfen kann - dafür ist dieses Forum auch nicht da.
Ich habe das Gefühl, daß Du Dir erstmal darüber klarwerden musst, welchen Weg Du gehen willst, dann fällt es Dir vielleicht leichter weiterzumachen (egal ob mit oder ohne Medikamente).
Dann wäre da noch diese Sache:
O.k. "Medi" ist weniger Tippaufwand als "Medikament" oder "Antidepressivum", aber wenn ich Buchstaben sparen wollte, würde ich z.B. "Droge" oder "AD" schreiben, sogar "Meds" wäre besser, weil es mich dann nicht so an fluffige rosa Häschen erinnern würde
Ich hoffe, Du kannst meine Gedanken zu dem Thema nachvollziehen und fühlst Dich jetzt nicht irgendwie geschulmeistert, oder hältst mich für einen fürchterlichen Pedanten, aber ich finde die Art wie man Dinge benennt kann eine große Macht ausüben. Nur ein Beispiel: "Schwere Entzugserscheinungen" sind etwas schreckliches und wenn das in den Beipackzetteln, der SSRI Packungen stehen würde, könnte man wahrscheinlich nicht so viele dazu bewegen, SSRIs zu nehmen. "Absetzsymptome, welche aber meist mild verlaufen" klingt doch da viel angenehmer, oder?
Lieber Stipe, ich merke, ich schreibe mich gerade mal wieder in Rage, fühl Dich bitte auf keinem Fall direkt angegriffen oder dergleichen - ich weiss, das Dieser Begriff in so ziemlich allen "Depri" <--(noch so'n Wort) Foren von vielen völlig selbstverständlich benutzt wird - ich höre jetzt auch mal besser auf ... Dir geht's mies und wir kommen hier noch mit irgendwelchen begrifflichen Haarspaltereien an - aber vielleicht kannst Du jetzt ein bisschen nachvollziehen, warum es meiner Meinung nach wichtig ist die Dinge mit einem angemessenen Begriff zu versehen, um sich ihrer wahren Bedeutung bewusster zu werden.
Ich wünsche Dir alles gute.
Oliver
Dir scheint es sehr schlecht zu gehen, ich kenne das auch zur genüge, wenn gar nix mehr Sinn macht - wenigstens schleppst Du Dich an der Rechner und schreibst darüber - das ist gut. Was Deine Fragen über die Medikamente angeht, habe ich das Gefühl, daß Du selber nicht weisst, was richtig ist - was Dir helfen könnte - einerseits hast Du Angst, daß die Medikamente zu viel "Macht" über Dich haben und andererseits erhoffst Du Dir Hilfe von ihnen ... das ist etwas, wobei Dir niemand helfen kann, fürchte ich.
Ich kann Dir, was Medikamente angeht, keine konkreten Tips geben, ich kann Dir nicht sagen, ob es eine Pille gibt die Dir wirklich helfen kann - dafür ist dieses Forum auch nicht da.
Ich habe das Gefühl, daß Du Dir erstmal darüber klarwerden musst, welchen Weg Du gehen willst, dann fällt es Dir vielleicht leichter weiterzumachen (egal ob mit oder ohne Medikamente).
Dann wäre da noch diese Sache:
Jedem bleibt selbst überlassen, wie er sich ausdrückt, aber ich kann Lindas Bitte nachvollziehen ... ich habe auch jedesmal, wenn ich das Wort "Medi" lese so ein ganz komisches Gefühl ... es passt einfach nicht. Antidepressiva, Neuroleptika, Beruhigungsmittel, usw. sind einfach etwas, auf das diese Verniedlichung nicht passt, das sind mächtige, bewusstseinverändernde Drogen, vor denen ich einen riesen Respekt habe ... das ist halt nichts das ich mit einem "Kosenamen" versehen möchte.Warum sollen wir das Wort "Medi" meiden?
O.k. "Medi" ist weniger Tippaufwand als "Medikament" oder "Antidepressivum", aber wenn ich Buchstaben sparen wollte, würde ich z.B. "Droge" oder "AD" schreiben, sogar "Meds" wäre besser, weil es mich dann nicht so an fluffige rosa Häschen erinnern würde
Ich hoffe, Du kannst meine Gedanken zu dem Thema nachvollziehen und fühlst Dich jetzt nicht irgendwie geschulmeistert, oder hältst mich für einen fürchterlichen Pedanten, aber ich finde die Art wie man Dinge benennt kann eine große Macht ausüben. Nur ein Beispiel: "Schwere Entzugserscheinungen" sind etwas schreckliches und wenn das in den Beipackzetteln, der SSRI Packungen stehen würde, könnte man wahrscheinlich nicht so viele dazu bewegen, SSRIs zu nehmen. "Absetzsymptome, welche aber meist mild verlaufen" klingt doch da viel angenehmer, oder?
Lieber Stipe, ich merke, ich schreibe mich gerade mal wieder in Rage, fühl Dich bitte auf keinem Fall direkt angegriffen oder dergleichen - ich weiss, das Dieser Begriff in so ziemlich allen "Depri" <--(noch so'n Wort) Foren von vielen völlig selbstverständlich benutzt wird - ich höre jetzt auch mal besser auf ... Dir geht's mies und wir kommen hier noch mit irgendwelchen begrifflichen Haarspaltereien an - aber vielleicht kannst Du jetzt ein bisschen nachvollziehen, warum es meiner Meinung nach wichtig ist die Dinge mit einem angemessenen Begriff zu versehen, um sich ihrer wahren Bedeutung bewusster zu werden.
Ich wünsche Dir alles gute.
Oliver
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Stipe
Mag sein, dass ihr Recht habt. Aber hier wissen wir ja, wie Medikamente wirken und, dass sie nicht einfach als Vergnügung zu schlucken sind..
Keine Ahnung wie es weitergeht aber die Schule leidet und ich leide auch, irgendwas muss sich ändern. Heute wäre ich fast zur Brücke gegangen, ich hatte nie so sin großes Leid in mir, es hat so weh getan, bin ganz alleine und wenn ich den Kontakt zu einem Menschen suche, dann kann ermir angeblich nicht helfen...
Tod ist schon eine schöne Hoffnung..
Keine Ahnung wie es weitergeht aber die Schule leidet und ich leide auch, irgendwas muss sich ändern. Heute wäre ich fast zur Brücke gegangen, ich hatte nie so sin großes Leid in mir, es hat so weh getan, bin ganz alleine und wenn ich den Kontakt zu einem Menschen suche, dann kann ermir angeblich nicht helfen...
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Oliver
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Hallo Stipe.
Ist doch egal wer Recht hat. Es geht doch nur darum, ob man verstanden wird. Du verstehst es auf jeden Fall
Ich habe letzten Winter so eine Phase gehabt in der ich ständig an den Tod als letzten Ausweg gedacht habe ... ich hatte mir sogar schon die "perfekte" Methode dafür ausgedacht. Das schlimmste war die Einsamkeit, die niemand durchdringen konnte, ich konnte mit meinen besten Freunden zusammensein und war immer noch einsam - weil sie mich nicht verstanden haben, sie meinten es gut, gaben mir Ratschläge, aber das machte alles nur noch schlimmer. Irgendwann hat's mich dann mal zu einer Selbsthilfegruppe verschlagen, und das hat mir über die nächste Zeit hinweggeholfen. Ich weiss nicht wieso mir das geholfen hat - ich denke, weil da einige saßen die Dinge erzählt haben, die mir gezeigt haben, daß ich mit meinen Gefühlen nicht alleine bin. Ich konnte mich da mehr und mehr öffnen und habe so langsam wieder Menschen an mich rangelassen.
Ich kann verstehen, daß Dir die Aussicht mit allem Schluss zu machen manchmal verführerisch vorkommt - hast du den Steppenwolf von Hesse gelesen? Wenn nicht, besorg ihn Dir mal ist ein klasse Buch und es beschäftigt sich auch mit diesen Themen.
Was immer das ist, was Dich so leiden lässt, oder auch wenn Du gar keine Ahnung hast was es ist: irgendwann wird es aufhören und Du wirst ein wenig weiser, ein wenig gelassener sein und vielleicht schockiert und erleichtert daran zurückdenken, daß Du mal ernsthaft vorhattest Deinem Leben ein Ende zu machen. Glaubst Du mir nicht, weiss ich ... ich erzähl's Dir trotzdem, vielleicht sickert ja wenigstens ein bisschen durch.
Ich versuch Dir ein bisschen Hoffnung mit diesem Posting rüberzuschicken - ich hoffe sie kommt an.
Alles Gute
Oliver
Ist doch egal wer Recht hat. Es geht doch nur darum, ob man verstanden wird. Du verstehst es auf jeden Fall
Ich habe letzten Winter so eine Phase gehabt in der ich ständig an den Tod als letzten Ausweg gedacht habe ... ich hatte mir sogar schon die "perfekte" Methode dafür ausgedacht. Das schlimmste war die Einsamkeit, die niemand durchdringen konnte, ich konnte mit meinen besten Freunden zusammensein und war immer noch einsam - weil sie mich nicht verstanden haben, sie meinten es gut, gaben mir Ratschläge, aber das machte alles nur noch schlimmer. Irgendwann hat's mich dann mal zu einer Selbsthilfegruppe verschlagen, und das hat mir über die nächste Zeit hinweggeholfen. Ich weiss nicht wieso mir das geholfen hat - ich denke, weil da einige saßen die Dinge erzählt haben, die mir gezeigt haben, daß ich mit meinen Gefühlen nicht alleine bin. Ich konnte mich da mehr und mehr öffnen und habe so langsam wieder Menschen an mich rangelassen.
Ich kann verstehen, daß Dir die Aussicht mit allem Schluss zu machen manchmal verführerisch vorkommt - hast du den Steppenwolf von Hesse gelesen? Wenn nicht, besorg ihn Dir mal ist ein klasse Buch und es beschäftigt sich auch mit diesen Themen.
Was immer das ist, was Dich so leiden lässt, oder auch wenn Du gar keine Ahnung hast was es ist: irgendwann wird es aufhören und Du wirst ein wenig weiser, ein wenig gelassener sein und vielleicht schockiert und erleichtert daran zurückdenken, daß Du mal ernsthaft vorhattest Deinem Leben ein Ende zu machen. Glaubst Du mir nicht, weiss ich ... ich erzähl's Dir trotzdem, vielleicht sickert ja wenigstens ein bisschen durch.
Ich versuch Dir ein bisschen Hoffnung mit diesem Posting rüberzuschicken - ich hoffe sie kommt an.
Alles Gute
Oliver
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Stipe
Danke Oliver...
ja ich habe Steppenwolf gelesen.. schönes Buch!
... ich denke, dass du mich verstehst und eventuell das gleiche gefühlt hast... doch kann man das nicht wissen, denn nur man selbst weiß, wie sehr man leidet... in andere kann man nicht sehen leider...
.. weißt du, ich kann einfach nicht mehr, ich habe keine Lust mehr, ich sehe keinen Sinn, ich habe keine Freude mehr, ich habe nur Angst, ich bin verzweifelt, jeden Tag .... alles ist für mich eine Belastung, jede kleinste Entscheidung und bei dem Gedanken noch jahrelang so zu leben tut es innerlich so sehr weh...
.. ich würde dir es so gerne erklären wie stark meine Gefühle sind, ich habe Angst, dass das keiner wissen und verstehen kann... es war gestern abend unbeschreiblich schlimm... ich habe nur geweint, habe mit mir selbst geredet, mich aufs bett gelegt bei dunkelheit und ruhiger Musik... ich sah auf die Uhr und wollte die nächste Bahn in die Stadt nehmen um Alkohol zu kaufen und mich zu betrinken und dann von der Brücke zu springen ... ich war so kurz davor aber ich hatte solche Angst davor...
nun lebe ich noch, es ist so seltsam, wenn man bedenkt, dass ich jetzt weg sein könnte und ich weiß nicht, ob es gut war, es nicht zu tun. ...
ja ich habe Steppenwolf gelesen.. schönes Buch!
... ich denke, dass du mich verstehst und eventuell das gleiche gefühlt hast... doch kann man das nicht wissen, denn nur man selbst weiß, wie sehr man leidet... in andere kann man nicht sehen leider...
.. weißt du, ich kann einfach nicht mehr, ich habe keine Lust mehr, ich sehe keinen Sinn, ich habe keine Freude mehr, ich habe nur Angst, ich bin verzweifelt, jeden Tag .... alles ist für mich eine Belastung, jede kleinste Entscheidung und bei dem Gedanken noch jahrelang so zu leben tut es innerlich so sehr weh...
.. ich würde dir es so gerne erklären wie stark meine Gefühle sind, ich habe Angst, dass das keiner wissen und verstehen kann... es war gestern abend unbeschreiblich schlimm... ich habe nur geweint, habe mit mir selbst geredet, mich aufs bett gelegt bei dunkelheit und ruhiger Musik... ich sah auf die Uhr und wollte die nächste Bahn in die Stadt nehmen um Alkohol zu kaufen und mich zu betrinken und dann von der Brücke zu springen ... ich war so kurz davor aber ich hatte solche Angst davor...
nun lebe ich noch, es ist so seltsam, wenn man bedenkt, dass ich jetzt weg sein könnte und ich weiß nicht, ob es gut war, es nicht zu tun. ...
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Oliver
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Hallo Stipe.
Es fällt mir sehr schwer Dir zu antworten, weil ich einerseits Deine Gefühle nachvollziehen kann und andererseits händeringend nach dem Satz, dem Gedanken suche, der Dir wieder ein bisschen Hoffnung geben kann ... ist nicht so leicht, da es ja noch gar nicht so lange her ist, daß es mir ähnlich ging. Ich bin jetzt auf jeden Fall froh, daß ich noch lebe und ich hoffe, Dir geht es bald auch so.
Was ich beim Steppenwolf gut fand, war Harrys "Strategie", sich den Selbstmord als letzten Ausweg vorzubehalten, als letzte Möglichkeit, als "Hintertürchen" ... ich glaube, das ist ein legitimer Weg in Zeiten großer Verzweiflung nicht völlig am Rad zu drehen ... man könnte ja jederzeit Schluss machen, es gäbe ja einen Ausweg. Bei mir war das dann so, daß ich es dann gerade deshalb immer noch einen Tag ausgehalten habe und noch einen ... bis es mir dann wieder besser ging. Versuch Dich abzulenken Stipe, versuch irgendwas zu tun, damit Du Dich nicht noch weiter reinsteigerst. Schreib, wenn es Dich ablenkt. Schreib hier, oder mail mir, oder schreib nur für Dich. Gib Dich nicht auf.
Oliver
Es fällt mir sehr schwer Dir zu antworten, weil ich einerseits Deine Gefühle nachvollziehen kann und andererseits händeringend nach dem Satz, dem Gedanken suche, der Dir wieder ein bisschen Hoffnung geben kann ... ist nicht so leicht, da es ja noch gar nicht so lange her ist, daß es mir ähnlich ging. Ich bin jetzt auf jeden Fall froh, daß ich noch lebe und ich hoffe, Dir geht es bald auch so.
Was ich beim Steppenwolf gut fand, war Harrys "Strategie", sich den Selbstmord als letzten Ausweg vorzubehalten, als letzte Möglichkeit, als "Hintertürchen" ... ich glaube, das ist ein legitimer Weg in Zeiten großer Verzweiflung nicht völlig am Rad zu drehen ... man könnte ja jederzeit Schluss machen, es gäbe ja einen Ausweg. Bei mir war das dann so, daß ich es dann gerade deshalb immer noch einen Tag ausgehalten habe und noch einen ... bis es mir dann wieder besser ging. Versuch Dich abzulenken Stipe, versuch irgendwas zu tun, damit Du Dich nicht noch weiter reinsteigerst. Schreib, wenn es Dich ablenkt. Schreib hier, oder mail mir, oder schreib nur für Dich. Gib Dich nicht auf.
Oliver
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Stipe
Hier zu schreiben hilft... in anderen Foren zu schreiben hilft...
... zu wissen, dass man hier ehrlich sein kann... dass man alles sagen kann und, dass Menschen zuhören, die wissen, was man alles durchmachen kann, das ist schön..
.. ich habe den Gedanken an das Hintertürchen auch, ja. Und es ist eine gewisse Art "Halt". Es ist eine Art "Hoffnung", die mir bleibt. Ich könnte den Weg immer gehen, wenn ich wirklich gar nicht mehr kann. Ich habe Angst davor aber ich sehe darin etwas besonderes für mich...
Ich sitz mal wieder hier im Dunkeln... höre ruhige Klaviermusik... die Mondscheinsonate... sie ist mein Standard-Lied geworden nachts... die Ruhe ist schön.. aber auch schmerzhaft... die Gedanken kommen... an die Vergangenheit und noch mehr an die Zukunft... Ängste, Zweifel, Resignation.. alles tut so weh... ich will nicht noch einmal durch die Prüfung fallen... nicht noch einmal ein Versager sein... nicht nochmal in die Schule gehen und es nicht schaffen... dem Druck nicht Stand halten... Menschen machen mir Angst... ich kann nicht mehr offen reden... ich ziehe mich zurück... überall... auch in der Schule, in den Pausen und überall... ich komm hier nicht mehr raus... aber ich kämpfe... ich lebe noch...
schlaft gut
... zu wissen, dass man hier ehrlich sein kann... dass man alles sagen kann und, dass Menschen zuhören, die wissen, was man alles durchmachen kann, das ist schön..
.. ich habe den Gedanken an das Hintertürchen auch, ja. Und es ist eine gewisse Art "Halt". Es ist eine Art "Hoffnung", die mir bleibt. Ich könnte den Weg immer gehen, wenn ich wirklich gar nicht mehr kann. Ich habe Angst davor aber ich sehe darin etwas besonderes für mich...
Ich sitz mal wieder hier im Dunkeln... höre ruhige Klaviermusik... die Mondscheinsonate... sie ist mein Standard-Lied geworden nachts... die Ruhe ist schön.. aber auch schmerzhaft... die Gedanken kommen... an die Vergangenheit und noch mehr an die Zukunft... Ängste, Zweifel, Resignation.. alles tut so weh... ich will nicht noch einmal durch die Prüfung fallen... nicht noch einmal ein Versager sein... nicht nochmal in die Schule gehen und es nicht schaffen... dem Druck nicht Stand halten... Menschen machen mir Angst... ich kann nicht mehr offen reden... ich ziehe mich zurück... überall... auch in der Schule, in den Pausen und überall... ich komm hier nicht mehr raus... aber ich kämpfe... ich lebe noch...
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Hi Stipe.
Ich denk' an Dich. Kann heut aber nicht mehr viel schreiben. Ich schick Dir einfach ein bisschen Kraft und höre mir jetzt auch noch was klassisches an (Metallica ... and justice for all
)
Gute Nacht
Oliver
P.S.
Warum nennst Du Dich Stipe? Nach dem Sänger von R.E.M.? Musst nicht antworten interessiert mich halt ...
Ich denk' an Dich. Kann heut aber nicht mehr viel schreiben. Ich schick Dir einfach ein bisschen Kraft und höre mir jetzt auch noch was klassisches an (Metallica ... and justice for all
) Gute Nacht
Oliver
P.S.
Warum nennst Du Dich Stipe? Nach dem Sänger von R.E.M.? Musst nicht antworten interessiert mich halt ...
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Stipe
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Oliver
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Hallo Stipe.
Mir bedeutet Musik auch total viel. Ich mache auch selbst Musik - obwohl "mache" ist im Moment ein bisschen übertrieben, seit ich so in den Seilen hänge, geht da eigentlich nicht so viel - wird bestimmt aber auch wieder anders. Für mich ist Musik manchmal das einzige, das ich noch an ich ranlassen kann ...
Mach's gut
Olli
P.S.
Ich höre nicht viel R.E.M. weiss auch nicht viel über Stipe, aber die "automatic for the people" gefällt mir sehr gut - vor allem "drive".
Mir bedeutet Musik auch total viel. Ich mache auch selbst Musik - obwohl "mache" ist im Moment ein bisschen übertrieben, seit ich so in den Seilen hänge, geht da eigentlich nicht so viel - wird bestimmt aber auch wieder anders. Für mich ist Musik manchmal das einzige, das ich noch an ich ranlassen kann ...
Mach's gut
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P.S.
Ich höre nicht viel R.E.M. weiss auch nicht viel über Stipe, aber die "automatic for the people" gefällt mir sehr gut - vor allem "drive".