zweiter versuch
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jessicaamybest
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- Registriert: 17.01.2005 00:34
zweiter versuch
hallo alle zusammen
now then ich habe zwar schon eine herzergreifende vorstellung geschrieben grade aber das war wohl eher für mich gedacht als für euch.. naja dann probier ichs halt nochmal.da hat irgendwas beim abschicken nicht so ganz funktioniert.
auf jedenfall bin ich die jessica und ich bin heute das erste mal hier auf dem forum .. endlich mal. auf grund meiner erfahrungen mit den ssris hat meine mutter dieses forum hier gegründet mit oliver zusammen und ich war noch nie hier drin ohne sie.... jedesmal wenn ich einen versuch gewagt habe mir hier ein bisschen mit einzubringen musste ich anfangen zu weinen und irgendwie konnte ich eben einfach nicht .es ist ein feierlicher moment für mich alleine hier zu sitzen und zu schreiben es ist irgendwie ein schritt nach vorne.
nun ja irgenwie bin ich auch ein bisschen stolz darauf dass ich sosusagen der auslöser für das forum bin und ich freue mich darüber dass mein horrortripp deswegen nicht umsonst zu sein scheint .
ich freue mich auch zu lesen dass ich nicht die einzige bin die die diese erfahrungen machen musste .das tröstet mich sehr auch wenn es mich doch noch zum weinen bringt eure beiträge zu lesen weil sie mich daran erinnern was ich erlebt habe.
ich bin nun auf jeden fall fast 2 jahre runter von cipramil das ich nur 2 monate eingenommen habe und fühle mich noch nicht wirklich übern berg und frage mich ob meine angst und panik noch immer ausgelöst wird von den medikamenten oder nicht vorallem weil ich ja johanneskrauttee getrunken habe und das wohl oder vielleicht wieder etwas ausgelöst haben könnte.
mögen wir alle anstatt an unseren aufgaben zu verweifeln daran wachsen und lernen und helfen können.
ich wünsche euch allen viel kraft und vertrauen euren weg zu gehen
in liebe jessica
now then ich habe zwar schon eine herzergreifende vorstellung geschrieben grade aber das war wohl eher für mich gedacht als für euch.. naja dann probier ichs halt nochmal.da hat irgendwas beim abschicken nicht so ganz funktioniert.
auf jedenfall bin ich die jessica und ich bin heute das erste mal hier auf dem forum .. endlich mal. auf grund meiner erfahrungen mit den ssris hat meine mutter dieses forum hier gegründet mit oliver zusammen und ich war noch nie hier drin ohne sie.... jedesmal wenn ich einen versuch gewagt habe mir hier ein bisschen mit einzubringen musste ich anfangen zu weinen und irgendwie konnte ich eben einfach nicht .es ist ein feierlicher moment für mich alleine hier zu sitzen und zu schreiben es ist irgendwie ein schritt nach vorne.
nun ja irgenwie bin ich auch ein bisschen stolz darauf dass ich sosusagen der auslöser für das forum bin und ich freue mich darüber dass mein horrortripp deswegen nicht umsonst zu sein scheint .
ich freue mich auch zu lesen dass ich nicht die einzige bin die die diese erfahrungen machen musste .das tröstet mich sehr auch wenn es mich doch noch zum weinen bringt eure beiträge zu lesen weil sie mich daran erinnern was ich erlebt habe.
ich bin nun auf jeden fall fast 2 jahre runter von cipramil das ich nur 2 monate eingenommen habe und fühle mich noch nicht wirklich übern berg und frage mich ob meine angst und panik noch immer ausgelöst wird von den medikamenten oder nicht vorallem weil ich ja johanneskrauttee getrunken habe und das wohl oder vielleicht wieder etwas ausgelöst haben könnte.
mögen wir alle anstatt an unseren aufgaben zu verweifeln daran wachsen und lernen und helfen können.
ich wünsche euch allen viel kraft und vertrauen euren weg zu gehen
in liebe jessica
auf grund meiner ssri erfahrungen wurde dieses forum gegründet.
dank meiner tatkräftigen mutter die als einzige darauf kam dass ich nicht krank bin sondern dass meine symptome von den medikamenten ausgelöst wurden
grund der einnahme war eine zeit der orientierungslosigkeit und verwirrtheit vielleicht durch einen hormonmangel ausgelöst
unterstützende maßnahme von den ärzten....?
dank meiner tatkräftigen mutter die als einzige darauf kam dass ich nicht krank bin sondern dass meine symptome von den medikamenten ausgelöst wurden
grund der einnahme war eine zeit der orientierungslosigkeit und verwirrtheit vielleicht durch einen hormonmangel ausgelöst
unterstützende maßnahme von den ärzten....?
Hallo Jessica,
es freut mich Dir nun auch mal selbst zu schreiben. Es tut mir leid , dass es Dir im Moment nicht so gut geht. Hast Du immer noch Angst und Panikanfälle? Irgend was in Deinem Gehirn hat sich sicher erinnert als Du den Johanniskrauttee getrunken hast. In unserem Gehirn wird ja alles gespeichert, wie in einem Computer, da genügen dann kleine Reize um alles wieder auszulösen. Ich kenne auch solche Momente, ich kann z.B. ein bestimmtes Parfüm nicht riechen, das ich mir damals kaufte als ich vor Angst nicht mehr aus dem Haus kam. Rieche ich es , kommen meine ganzen Erinnerungen wieder hoch.
Ich kann Dir nur aus eigener Erfahrung raten, gib dieser Angst und Panik nicht nach. Lass sie einfach über Dich hinwegspülen, wie eine Welle die kommt und geht, mit der Zeit verliert sie dann ihre Kraft.
Dazu wünsche ich Dir viel Kraft, Du darfst mir auch gerne schreiben, ich unterstütze Dich gerne, wenn Du mal Hilfe brauchst.
Du hast eine sehr starke Mutter, was sie und natürlich auch Oliver hier mit diesem Forum auf die Beine gestellt haben, das kann man mit Worten glaube ich gar nicht ausdrücken!
Dieses Forum, das gegründet wurde weil Du solche schlimmen Erfahrungen gemacht hast, hilft so vielen Menschen, und gibt ihnen Trost, bei ihrem Bemühen von den Medikamenten wegzukommen, auch dafür finde ich nicht die richtigen Worte.
Sorry, Jessica sicher bringe ich Dich jetzt wieder zum weinen. Daher drücke ich Dich mal ganz fest, auch das weinen gehört dazu um das alles zu verarbeiten.
Manchmal denke ich alles in unserem Leben hat einen Sinn, auch unsere schlimmen Erfahrungen, mögen sie noch so grausam sein.
Auch ich bin an meinen Erfahrungen nur gereift und stark geworden, jetzt im nachhinein hatte alles seinen Sinn. Damals als ich ganz unten war und mich in winzigen Schritten ins leben zurück kämpfen mußte, hätte ich den der mir das gesagt hätte für verrückt erklärt!
ganz liebe Grüße an Dich uschi
es freut mich Dir nun auch mal selbst zu schreiben. Es tut mir leid , dass es Dir im Moment nicht so gut geht. Hast Du immer noch Angst und Panikanfälle? Irgend was in Deinem Gehirn hat sich sicher erinnert als Du den Johanniskrauttee getrunken hast. In unserem Gehirn wird ja alles gespeichert, wie in einem Computer, da genügen dann kleine Reize um alles wieder auszulösen. Ich kenne auch solche Momente, ich kann z.B. ein bestimmtes Parfüm nicht riechen, das ich mir damals kaufte als ich vor Angst nicht mehr aus dem Haus kam. Rieche ich es , kommen meine ganzen Erinnerungen wieder hoch.
Ich kann Dir nur aus eigener Erfahrung raten, gib dieser Angst und Panik nicht nach. Lass sie einfach über Dich hinwegspülen, wie eine Welle die kommt und geht, mit der Zeit verliert sie dann ihre Kraft.
Dazu wünsche ich Dir viel Kraft, Du darfst mir auch gerne schreiben, ich unterstütze Dich gerne, wenn Du mal Hilfe brauchst.
Du hast eine sehr starke Mutter, was sie und natürlich auch Oliver hier mit diesem Forum auf die Beine gestellt haben, das kann man mit Worten glaube ich gar nicht ausdrücken!
Dieses Forum, das gegründet wurde weil Du solche schlimmen Erfahrungen gemacht hast, hilft so vielen Menschen, und gibt ihnen Trost, bei ihrem Bemühen von den Medikamenten wegzukommen, auch dafür finde ich nicht die richtigen Worte.
Sorry, Jessica sicher bringe ich Dich jetzt wieder zum weinen. Daher drücke ich Dich mal ganz fest, auch das weinen gehört dazu um das alles zu verarbeiten.
Manchmal denke ich alles in unserem Leben hat einen Sinn, auch unsere schlimmen Erfahrungen, mögen sie noch so grausam sein.
Auch ich bin an meinen Erfahrungen nur gereift und stark geworden, jetzt im nachhinein hatte alles seinen Sinn. Damals als ich ganz unten war und mich in winzigen Schritten ins leben zurück kämpfen mußte, hätte ich den der mir das gesagt hätte für verrückt erklärt!
ganz liebe Grüße an Dich uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
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jessicaamybest
- Beiträge: 5
- Registriert: 17.01.2005 00:34
danke
hi uschi
vielen dank für deine netten worte und tatsächlich sitze ich nun wieder da und muss weinen und das ist auch gut so. weinen tut gut.
heute gehen wir zu einem endogrynologen in freiburg um mal die körperlichen aspekte zu klären wie schilddrüse und hormone usw .
ich bin mir sicher dass wir hier sind um irgendetwas zu lernen nur fällt mir manchmal leider so schwer das zu akzeptieren.denn ich kenne momente in denen ich vertraue und mich wohl fühle um dann wieder zu fallen und mich danach zu sehnen mich wohl zu fühlen in mir selbst.
ich glaube das ist eigentlich mein grösstes problem dass ich so arg rebellisch bin und nicht akzeptieren kann wie ich mich fühle und genau das ist wohl das jenige was ich lernen muss dass es ganz einfach dinge gibt im leben die man durch puren willen nicht über nacht ändern kann sondern geduldig forschen und darauf zu vertrauen dass ich mich auch wieder besser fühlen werde .
vorgestern nachdem ich aufgestanden bin und erst mal geheult habe dann verzweifelt mir den kopf darüber zerbrochen habe wie ich denn meine situation möglist schnell verändern könnte , bin ich zur akkupunkturbehandlung gefahren und die frau sagte ich solle aufhören dagegen anzukämpfen.
nun ja nach einem erneuten weinkrampf am telefon mit meinem vater
war mir alles einfach nur noch egal .und das war ein sehr guter punkt an den ich gelangt bin.ich hab losgelassen. mein gott und wenn ich meine ausbildung nicht schaffe ..so what dann kann ich halt auch nichts machen. nun ja.. da hab ich eben etwas sehr wichtiges zu lernen.
ich bin froh mich nun hier mit einzubringen und bestimmt kann ich später mal anderen menschen helfen mit soetwas umzugehen das braucht eben geduld geduld geduld,alles leicht gesagt und vom kopf gecheckt nun geh ich weiter lernen und AKTEPTIERE WAS IST.
in liebe jessica
vielen dank für deine netten worte und tatsächlich sitze ich nun wieder da und muss weinen und das ist auch gut so. weinen tut gut.
heute gehen wir zu einem endogrynologen in freiburg um mal die körperlichen aspekte zu klären wie schilddrüse und hormone usw .
ich bin mir sicher dass wir hier sind um irgendetwas zu lernen nur fällt mir manchmal leider so schwer das zu akzeptieren.denn ich kenne momente in denen ich vertraue und mich wohl fühle um dann wieder zu fallen und mich danach zu sehnen mich wohl zu fühlen in mir selbst.
ich glaube das ist eigentlich mein grösstes problem dass ich so arg rebellisch bin und nicht akzeptieren kann wie ich mich fühle und genau das ist wohl das jenige was ich lernen muss dass es ganz einfach dinge gibt im leben die man durch puren willen nicht über nacht ändern kann sondern geduldig forschen und darauf zu vertrauen dass ich mich auch wieder besser fühlen werde .
vorgestern nachdem ich aufgestanden bin und erst mal geheult habe dann verzweifelt mir den kopf darüber zerbrochen habe wie ich denn meine situation möglist schnell verändern könnte , bin ich zur akkupunkturbehandlung gefahren und die frau sagte ich solle aufhören dagegen anzukämpfen.
nun ja nach einem erneuten weinkrampf am telefon mit meinem vater
war mir alles einfach nur noch egal .und das war ein sehr guter punkt an den ich gelangt bin.ich hab losgelassen. mein gott und wenn ich meine ausbildung nicht schaffe ..so what dann kann ich halt auch nichts machen. nun ja.. da hab ich eben etwas sehr wichtiges zu lernen.
ich bin froh mich nun hier mit einzubringen und bestimmt kann ich später mal anderen menschen helfen mit soetwas umzugehen das braucht eben geduld geduld geduld,alles leicht gesagt und vom kopf gecheckt nun geh ich weiter lernen und AKTEPTIERE WAS IST.
in liebe jessica
auf grund meiner ssri erfahrungen wurde dieses forum gegründet.
dank meiner tatkräftigen mutter die als einzige darauf kam dass ich nicht krank bin sondern dass meine symptome von den medikamenten ausgelöst wurden
grund der einnahme war eine zeit der orientierungslosigkeit und verwirrtheit vielleicht durch einen hormonmangel ausgelöst
unterstützende maßnahme von den ärzten....?
dank meiner tatkräftigen mutter die als einzige darauf kam dass ich nicht krank bin sondern dass meine symptome von den medikamenten ausgelöst wurden
grund der einnahme war eine zeit der orientierungslosigkeit und verwirrtheit vielleicht durch einen hormonmangel ausgelöst
unterstützende maßnahme von den ärzten....?
Hallo Jessica,
das ist gut zu einem Endokrinologen zu gehen, um die hormonelle Seite abzuklären. Wenn der Hormonhaushalt nicht stimmt, hat das auch Auswirkungen auf die Psyche.
Wenn Du Deine Ausbildung nicht schaffst, dann ist das sicher auch kein Weltuntergang, dann machst Du halt die Prüfung noch mal. Du darfst nur nicht aufgeben! Das ist wichtig!
Meine Tochter schaffte vor Jahren auch mal eine ihrer Prüfungen zum Dolmetscher nicht. Es war nicht ihre Schuld , das Prüfungskomitee ließ sie gnadenlos reinlaufen, sie mußten da ihre Quote halten, und meine Tochter mußte dafür büßen. Ach was hatte sie für einen Zorn, es ging ihr eh Schlecht, MS Diagnose, Depression , Angst , Probleme mit ihrem Freund und nun auch noch das. Wir diskutierten in unserer Familie und versuchten sie zu überreden die Prüfung nochmals zu machen. Sie wollte nicht, vor lauter Angst da nochmals durchzufallen, wollte sie alles aufgeben. Mein Mann war da sehr hartnäckig unsere Tochter zu überzeugen, nun gerade erst recht zu wiederholen. In irgendeiner Diskussion schrie sie ihn dann an " Du kannst mich nicht zwingen, nein, nein, nie wieder geh ich da hin! Ich zwing Dich ja auch nicht kein Fleisch zu essen !" Sie ist seit ihrer Kindheit Vegetarierin . Oh, da kannte sie meinen Mann aber schlecht, darauf sprang er sofort an, "Wenn Du wiederholst, esse ich solange bis Du die Prüfung bestehst kein Fleisch"
Anscheinend glaubt sie nicht daran, dass ihr Vater das durchhält, als sie jedoch merkte, es ist ihm Ernst, und er das wirklich machte, meldete sie sich wieder an. Sie wiederholte das Semester und bestand nach einem halben Jahr ihre Prüfung. Heute ist sie sehr froh darüber dass sie nicht aufgab. Diese Geschichte wird mal in unsere Familienchronik eingehen, ich wollte sie Dir unbedingt schreiben.
Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen wenn es soweit ist,
liebe Grüße Uschi
das ist gut zu einem Endokrinologen zu gehen, um die hormonelle Seite abzuklären. Wenn der Hormonhaushalt nicht stimmt, hat das auch Auswirkungen auf die Psyche.
Das kenn ich auch, und wenn ich mich mal nicht so wohl fühle, fange ich an zu suchen , an was liegt es denn jetzt wieder, dass ich mich schlecht fühl. Dabei sollten wir es einfach auch mal akzeptieren, wenn wir uns schlecht fühlen, sicher gehört das auch zum leben dazu. Genau wie es Tag und Nacht gibt, gibt es halt auch schlechte und gute Tage. Manche Dinge kann man verändern, manche eben nicht, vieles braucht seine Zeit und geht nicht über Nacht weg. Da hilft es nur geduldig sein und alles so akzeptieren , wie es ist. Mir fällt das auch schwer, ich rebelliere dann auch manchmal, ich hab auch schon vor Wut geheult, vor allem als ich vor Jahren meine Angstattacken hatte. Das war so verdammt schwer, ich kann Dich da gut verstehn, man will sich doch nur gut fühlen.ich bin mir sicher dass wir hier sind um irgendetwas zu lernen nur fällt mir manchmal leider so schwer das zu akzeptieren.denn ich kenne momente in denen ich vertraue und mich wohl fühle um dann wieder zu fallen und mich danach zu sehnen mich wohl zu fühlen in mir selbst.
Wenn Du Deine Ausbildung nicht schaffst, dann ist das sicher auch kein Weltuntergang, dann machst Du halt die Prüfung noch mal. Du darfst nur nicht aufgeben! Das ist wichtig!
Meine Tochter schaffte vor Jahren auch mal eine ihrer Prüfungen zum Dolmetscher nicht. Es war nicht ihre Schuld , das Prüfungskomitee ließ sie gnadenlos reinlaufen, sie mußten da ihre Quote halten, und meine Tochter mußte dafür büßen. Ach was hatte sie für einen Zorn, es ging ihr eh Schlecht, MS Diagnose, Depression , Angst , Probleme mit ihrem Freund und nun auch noch das. Wir diskutierten in unserer Familie und versuchten sie zu überreden die Prüfung nochmals zu machen. Sie wollte nicht, vor lauter Angst da nochmals durchzufallen, wollte sie alles aufgeben. Mein Mann war da sehr hartnäckig unsere Tochter zu überzeugen, nun gerade erst recht zu wiederholen. In irgendeiner Diskussion schrie sie ihn dann an " Du kannst mich nicht zwingen, nein, nein, nie wieder geh ich da hin! Ich zwing Dich ja auch nicht kein Fleisch zu essen !" Sie ist seit ihrer Kindheit Vegetarierin . Oh, da kannte sie meinen Mann aber schlecht, darauf sprang er sofort an, "Wenn Du wiederholst, esse ich solange bis Du die Prüfung bestehst kein Fleisch"
Anscheinend glaubt sie nicht daran, dass ihr Vater das durchhält, als sie jedoch merkte, es ist ihm Ernst, und er das wirklich machte, meldete sie sich wieder an. Sie wiederholte das Semester und bestand nach einem halben Jahr ihre Prüfung. Heute ist sie sehr froh darüber dass sie nicht aufgab. Diese Geschichte wird mal in unsere Familienchronik eingehen, ich wollte sie Dir unbedingt schreiben.
Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen wenn es soweit ist,
liebe Grüße Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
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jessicaamybest
- Beiträge: 5
- Registriert: 17.01.2005 00:34
müde
hi uschi
irgendwie bin ich heute so erschöpft und müde davon angst und panik zu haben.
was mich so verrückt macht ist dass ich nicht weiss was ich tun kann um mich besser zu fühlen und ich mich frage ob ich mich denn irgendwanneinmal wohl fühlen werde in diesem leben.und eigentlich bin ich mir voll sicher dass das irgendwann auch der fall sein wird aber ich lebe jetzt und sehne mich so arg danach aufzuwachen und mich zu freuen am leben zu sein .oder dass mein vertrauen starker ist als meine panik.und dann denke ich mann dann muss ich eben geduldig sein das wird schon irgendwann mal so sein . bloss will ich mich eben jetzt wohl fühlen und nicht erst in zwanzig jahren. wie hast du deine angst überwunden?gibt es denn irgendetwas um zu meinem wohlbefinden beizutragen oder muss ich tatsächlich warten und glauben dass sich da irgendetwas von selber löst? und wenn es nämlich von den mesikamenten noch kommt dann kann ich eben nichts tun um mich besser zu fühlen ich muss dann eben warten . und weil ich das eben nicht weiss zerbreche ich mir den kopf darüber was für möglichkeiten ich habe. ich denke da an familienstellen oder körperterapie oder so. nun denn der unterricht hat schon begonnen ich muss aufhören. danke noch für deine antwort ich habe sehr über die geschichte mit dem fleisch gelacht.
in liebe jessica
irgendwie bin ich heute so erschöpft und müde davon angst und panik zu haben.
was mich so verrückt macht ist dass ich nicht weiss was ich tun kann um mich besser zu fühlen und ich mich frage ob ich mich denn irgendwanneinmal wohl fühlen werde in diesem leben.und eigentlich bin ich mir voll sicher dass das irgendwann auch der fall sein wird aber ich lebe jetzt und sehne mich so arg danach aufzuwachen und mich zu freuen am leben zu sein .oder dass mein vertrauen starker ist als meine panik.und dann denke ich mann dann muss ich eben geduldig sein das wird schon irgendwann mal so sein . bloss will ich mich eben jetzt wohl fühlen und nicht erst in zwanzig jahren. wie hast du deine angst überwunden?gibt es denn irgendetwas um zu meinem wohlbefinden beizutragen oder muss ich tatsächlich warten und glauben dass sich da irgendetwas von selber löst? und wenn es nämlich von den mesikamenten noch kommt dann kann ich eben nichts tun um mich besser zu fühlen ich muss dann eben warten . und weil ich das eben nicht weiss zerbreche ich mir den kopf darüber was für möglichkeiten ich habe. ich denke da an familienstellen oder körperterapie oder so. nun denn der unterricht hat schon begonnen ich muss aufhören. danke noch für deine antwort ich habe sehr über die geschichte mit dem fleisch gelacht.
in liebe jessica
auf grund meiner ssri erfahrungen wurde dieses forum gegründet.
dank meiner tatkräftigen mutter die als einzige darauf kam dass ich nicht krank bin sondern dass meine symptome von den medikamenten ausgelöst wurden
grund der einnahme war eine zeit der orientierungslosigkeit und verwirrtheit vielleicht durch einen hormonmangel ausgelöst
unterstützende maßnahme von den ärzten....?
dank meiner tatkräftigen mutter die als einzige darauf kam dass ich nicht krank bin sondern dass meine symptome von den medikamenten ausgelöst wurden
grund der einnahme war eine zeit der orientierungslosigkeit und verwirrtheit vielleicht durch einen hormonmangel ausgelöst
unterstützende maßnahme von den ärzten....?
Hallo Jessica,
ich möchte Dir und anderen die an Angst und Panik leiden, schreiben wie ich meine Angst und Panikattacken überwunden habe. Ich habe da ich keinen geeigneten Therapeuten gefunden habe, eine Art Eigentherapie mit mir gemacht, massgeschneidert auf mich. Heute nachdem ich fast drei Jahre keine Panikattacke mehr hatte und auch keine übermäßigen Ängste fühle ich mich von meiner "Generalisierten Angst " wie es mein Arzt nannte geheilt. Natürlich weiss ich nicht was mir die Zukunft in dieser Richtung bringt, aber so sieht der Stand der Dinge heute für mich aus.
Fange ich mal in meiner Kindheit an, ich war schon immer sehr ängstlich, hatte Angst vor der Schule, vorm reden vor anderen, usw. Ich fühlte mich auch öfters depressiv. Aufgewachsen bin ich in einer Sekte, zu denen sich meine Mutter zählt, ich erfuhr keine Liebe, ich wurde oft grün und blau geschlagen, körperlich und auch seelisch mißhandelt! Das klingt sehr hart ich weis , aber für mich und meine Geschwister war das so. Mit 18 habe ich geheiratet und nach und nach drei Kinder bekommen. Meine eigene Familie und die meines Mannes haben mich für vieles was ich in meiner Kindheit erleiden mußte entschädigt.
Nach der Geburt meiner jüngsten Tochter ging es dann los, Depressionen, Ängste, nach ein paar Wochen war alles wieder verschwunden. Das hatte ich immer mal im Abstand von ein paar Jahren. Als meine Tochter dann 5 war fing es massiv an, ich hatte Panikattacken, ohne Grund fing ich bei manchen Situationen an zu zittern, hatte massive Ängste, Angst zu sterben usw. Das brachte mich auch ein paar Mal in peinliche Situationen, z.B. beim Unterschreiben in der Bank. Nachdem mir das ein paarmal passiert war, konnte ich auch meine Gedanken nicht mehr unter Kontrolle halte, ich malte mir alle möglichen Situationen aus in denen ich diese Attacken bekommen könnte. Meine Gedanken drehten sich nur noch darum. Und so war es dann auch, ich konnte fast nirgends mehr wohin gehen ohne eine Panikattacke zu bekommen. Am schlimmsten war es damit, wenn ich was unterschreiben mußte. Ich fing an zu vermeiden, schickte meinen Mann, alles was einem so einfällt. Aber das brachte nichts, ich wurde nun auch noch immer depressiver, und es wurde alles immer schlimmer. Ich wollte mich umbringen, das schaffte ich nicht, ich lag dann nur noch im Bett, ich fing an auch nichts mehr zu essen, kümmerte mich nicht mehr um meine Kinder. Da ging ich auf Wunsch meines Mannes in eine Klinik, nun bekamen auch meine Familie und meine Freunde mit, mit der Uschi stimmt was nicht ! Bisher hatte ich das alles verborgen, nur mein Mann wußte davon. In dieser Klinik, wurde ich erst mal auf Medikamente eingestellt, es war der Horror, ich war total beruhigt, man wurde gezwungen sich zu bewegen usw. An Gesprächen konnte ich nicht teilnehmen, da ichzu beruhigt war! Und das allerschlimmste war, ich bekam mit was die anderen so hatten, deren Ängste übertrugen sich dann auf mich. Nach 10 Tagen holte mich mein Mann auf meinen Wunsch aus der Klinik. Nun fuhren wie erstmal in Urlaub in die Lüneburger Heide, das war Horror Pur für mich, ich bestand nur noch aus Angst, mein Mann ging überall mit hin, beim einkaufen mußte er bezahlen, da ich mich zu sehr schämte zu zittern wie Espenlaup. Ich konnte auch nirgends mehr einen Kaffee trinken oder essen gehen, man könnte mir ja anmerken, wie ich mich meine Attacken bekomme.
Als wir wieder zu hause waren, wurde es auch nicht mehr besser, meine Angst wurde immer schlimmer, wenn Besuch kam versteckte ich mich, dem Briefträger konnte ich nicht mehr die Haustür öffnen. ich saß nur noch eingesperrt zu hause. Um meine Kinder hat sich meine Schwiegermutter gekümmert. Ich war total hilflos.
So saß ich dann eines Morgends am Tisch, und fragte mich Uschi willst Du so leben ? Meine Antwort darauf war Nein! Will ich nicht ! Also steh auf und kämpfe sagte ich mir dann.
Ich setzte so nach und nach alle Medikamente ab, da sie mir nichts brachten außer einer enormen Gewichtszunahme.
In ganz kleinen Schritten fing ich wieder an aus dem Haus zu gehen, stellte mich einfach meiner Angst und hielt es aus. Ich ließ mir viel Zeit dabei, ich habe mir dann immer gesagt, es passiert Dir nichts, die Attacke läßt nach , patallel dazu habe ich mich immer gefreut, wenn ich es schaffte, und ließ mich nicht beirren. So nach und nach packte ich es , ich konnte wieder aus dem Haus. Mit der Zeit ließen die Panikattacken dann in diesen Situationen nach. Jedoch hatte ich noch diese Angst, wenn ich irgenwo hin mußte was ausfüllen oder unterschreiben, das war unmöglich für mich. Ich mogelte mich damit irgendwie ein paar Jahre durch. Da fing auch meine Angst wieder an, ich bekam wieder Panikattacken, und nun auch Angst vor allem möglichem. Diese Angst aus dem Haus zu gehen, kam nicht mehr, dafür aber andere Ängste, ich malte mir ständig aus, was alles passieren könnte , die Angst hatte mich wieder voll im Griff. So begann ich wieder, diesmal nahm ich meine Angst vor dem Unterschreiben in der Öffentlichkeit in Anggriff, ich habe mich ganz bewußt diesen Situationen ausgesetzt, habe vorher Atemberuhigung gemacht, Autogenes Training um ruhig zu werden. Parallel dazu habe ich meine Gedanken umgekehrt, anstatt negativ zu denken, mir alles schlimme aus zu malen, habe ich mir alles positiv ausgemalt. Solche Situationen habe ich mir dann immer wieder geistig im Kopf vorgestellt, wie ich bestimmte Situationen bestehe. Immer wenn ich mich ausruhte, schlafen ging usw. Dazu braucht man Übung, mit der Zeit klappte das auch immer besser, auch mit dem Unterschreiben wurde es immer besser.
Diese Angst wurde ich damit los, es hat sehr lange gedauert, Jahre habe ich dafür gebraucht.
Und es war auch verdammt schwer, sich immer wieder zu motivieren, Rückschläge hinzunehmen. Diese Attacken durchzustehen, brachten mich an den Rand des Zusammenbruchs vor drei Jahren.
Ich hatte nun meine Angst soweit im Griff, nun bekam ich wieder schwere Depressionen, ich hatte durch meinen jahrelangen Kampf ( ich hatte alles ohne Medikamente durchgestanden ) keine Kraft mehr.
Da empfahl mir meine Ärztin das Paroxetin, ich ließ mich darauf ein, um wieder zu Kräften zu kommen.
Heute nun kämpfe ich um davon wieder weg zu kommen. Aber das wird mir auch noch gelingen!
Von meiner Angst fühle ich mich geheilt.Um meine Angst im Umgang mit anderen in Griff zu bekommen, habe ich mich immer auf den Flohmarkt gestellt, ganz alleine meine Sachen verkauft, verhandelt , gefeilscht, mein Selbstbewußtsein gestärkt. Auch mal nein gesagt, eine ungewöhnliche Methode, aber es hat gewirkt. Ich habe daraus gelernt, heute male ich mir nicht mehr alle schrecklichen Ängste im Kopf aus, wenn das bei mir los geht, blocke ich sofort ab, und beschäftige meine Gedanken mit positivem. Auch halte ich Abstand, von Menschen die nur negativ drauf sind, nur ihre Krankheiten kennen, nur jammern usw. Das ist manchmal sehr schwer, aber mir tut das gut. Das soll nicht heissen, dass ich kein Gehör habe, für die Probleme anderer, ( sonst würde ich ja auch hier nicht schreiben ) ich versuche da nur das gesunde Mittelmass zu halten. Meine größte Angst , war auch mich meiner Mutter zu stellen, sie mit allem zu konfrontieren was ich in meiner Kindheit erleiden mußte. Auch das habe ich gemeistert. Heute habe ich fast keinen Kontakt mehr mit ihr. Mir geht es damit besser. Auch von meinen Geschwistern ist mir nur eine geblieben, die noch zu mir hält. Alle anderen können es nicht verstehen, dass ich meiner Mutter die Wahrheit sagte.
So Jessica, das wurde nun sehr lange, bestimmt habe ich auch noch etliches vergessen. Aber das wollte ich schon so lange mal tun.
Nun habe ich es für Dich aufgeschrieben. Wenn Du noch Fragen hast, dann frag mich einfach.
ich muß nun zur Arbeit, ich schreib Dir heute abend noch mal
in liebe Uschi
ich möchte Dir und anderen die an Angst und Panik leiden, schreiben wie ich meine Angst und Panikattacken überwunden habe. Ich habe da ich keinen geeigneten Therapeuten gefunden habe, eine Art Eigentherapie mit mir gemacht, massgeschneidert auf mich. Heute nachdem ich fast drei Jahre keine Panikattacke mehr hatte und auch keine übermäßigen Ängste fühle ich mich von meiner "Generalisierten Angst " wie es mein Arzt nannte geheilt. Natürlich weiss ich nicht was mir die Zukunft in dieser Richtung bringt, aber so sieht der Stand der Dinge heute für mich aus.
Fange ich mal in meiner Kindheit an, ich war schon immer sehr ängstlich, hatte Angst vor der Schule, vorm reden vor anderen, usw. Ich fühlte mich auch öfters depressiv. Aufgewachsen bin ich in einer Sekte, zu denen sich meine Mutter zählt, ich erfuhr keine Liebe, ich wurde oft grün und blau geschlagen, körperlich und auch seelisch mißhandelt! Das klingt sehr hart ich weis , aber für mich und meine Geschwister war das so. Mit 18 habe ich geheiratet und nach und nach drei Kinder bekommen. Meine eigene Familie und die meines Mannes haben mich für vieles was ich in meiner Kindheit erleiden mußte entschädigt.
Nach der Geburt meiner jüngsten Tochter ging es dann los, Depressionen, Ängste, nach ein paar Wochen war alles wieder verschwunden. Das hatte ich immer mal im Abstand von ein paar Jahren. Als meine Tochter dann 5 war fing es massiv an, ich hatte Panikattacken, ohne Grund fing ich bei manchen Situationen an zu zittern, hatte massive Ängste, Angst zu sterben usw. Das brachte mich auch ein paar Mal in peinliche Situationen, z.B. beim Unterschreiben in der Bank. Nachdem mir das ein paarmal passiert war, konnte ich auch meine Gedanken nicht mehr unter Kontrolle halte, ich malte mir alle möglichen Situationen aus in denen ich diese Attacken bekommen könnte. Meine Gedanken drehten sich nur noch darum. Und so war es dann auch, ich konnte fast nirgends mehr wohin gehen ohne eine Panikattacke zu bekommen. Am schlimmsten war es damit, wenn ich was unterschreiben mußte. Ich fing an zu vermeiden, schickte meinen Mann, alles was einem so einfällt. Aber das brachte nichts, ich wurde nun auch noch immer depressiver, und es wurde alles immer schlimmer. Ich wollte mich umbringen, das schaffte ich nicht, ich lag dann nur noch im Bett, ich fing an auch nichts mehr zu essen, kümmerte mich nicht mehr um meine Kinder. Da ging ich auf Wunsch meines Mannes in eine Klinik, nun bekamen auch meine Familie und meine Freunde mit, mit der Uschi stimmt was nicht ! Bisher hatte ich das alles verborgen, nur mein Mann wußte davon. In dieser Klinik, wurde ich erst mal auf Medikamente eingestellt, es war der Horror, ich war total beruhigt, man wurde gezwungen sich zu bewegen usw. An Gesprächen konnte ich nicht teilnehmen, da ichzu beruhigt war! Und das allerschlimmste war, ich bekam mit was die anderen so hatten, deren Ängste übertrugen sich dann auf mich. Nach 10 Tagen holte mich mein Mann auf meinen Wunsch aus der Klinik. Nun fuhren wie erstmal in Urlaub in die Lüneburger Heide, das war Horror Pur für mich, ich bestand nur noch aus Angst, mein Mann ging überall mit hin, beim einkaufen mußte er bezahlen, da ich mich zu sehr schämte zu zittern wie Espenlaup. Ich konnte auch nirgends mehr einen Kaffee trinken oder essen gehen, man könnte mir ja anmerken, wie ich mich meine Attacken bekomme.
Als wir wieder zu hause waren, wurde es auch nicht mehr besser, meine Angst wurde immer schlimmer, wenn Besuch kam versteckte ich mich, dem Briefträger konnte ich nicht mehr die Haustür öffnen. ich saß nur noch eingesperrt zu hause. Um meine Kinder hat sich meine Schwiegermutter gekümmert. Ich war total hilflos.
So saß ich dann eines Morgends am Tisch, und fragte mich Uschi willst Du so leben ? Meine Antwort darauf war Nein! Will ich nicht ! Also steh auf und kämpfe sagte ich mir dann.
Ich setzte so nach und nach alle Medikamente ab, da sie mir nichts brachten außer einer enormen Gewichtszunahme.
In ganz kleinen Schritten fing ich wieder an aus dem Haus zu gehen, stellte mich einfach meiner Angst und hielt es aus. Ich ließ mir viel Zeit dabei, ich habe mir dann immer gesagt, es passiert Dir nichts, die Attacke läßt nach , patallel dazu habe ich mich immer gefreut, wenn ich es schaffte, und ließ mich nicht beirren. So nach und nach packte ich es , ich konnte wieder aus dem Haus. Mit der Zeit ließen die Panikattacken dann in diesen Situationen nach. Jedoch hatte ich noch diese Angst, wenn ich irgenwo hin mußte was ausfüllen oder unterschreiben, das war unmöglich für mich. Ich mogelte mich damit irgendwie ein paar Jahre durch. Da fing auch meine Angst wieder an, ich bekam wieder Panikattacken, und nun auch Angst vor allem möglichem. Diese Angst aus dem Haus zu gehen, kam nicht mehr, dafür aber andere Ängste, ich malte mir ständig aus, was alles passieren könnte , die Angst hatte mich wieder voll im Griff. So begann ich wieder, diesmal nahm ich meine Angst vor dem Unterschreiben in der Öffentlichkeit in Anggriff, ich habe mich ganz bewußt diesen Situationen ausgesetzt, habe vorher Atemberuhigung gemacht, Autogenes Training um ruhig zu werden. Parallel dazu habe ich meine Gedanken umgekehrt, anstatt negativ zu denken, mir alles schlimme aus zu malen, habe ich mir alles positiv ausgemalt. Solche Situationen habe ich mir dann immer wieder geistig im Kopf vorgestellt, wie ich bestimmte Situationen bestehe. Immer wenn ich mich ausruhte, schlafen ging usw. Dazu braucht man Übung, mit der Zeit klappte das auch immer besser, auch mit dem Unterschreiben wurde es immer besser.
Diese Angst wurde ich damit los, es hat sehr lange gedauert, Jahre habe ich dafür gebraucht.
Und es war auch verdammt schwer, sich immer wieder zu motivieren, Rückschläge hinzunehmen. Diese Attacken durchzustehen, brachten mich an den Rand des Zusammenbruchs vor drei Jahren.
Ich hatte nun meine Angst soweit im Griff, nun bekam ich wieder schwere Depressionen, ich hatte durch meinen jahrelangen Kampf ( ich hatte alles ohne Medikamente durchgestanden ) keine Kraft mehr.
Da empfahl mir meine Ärztin das Paroxetin, ich ließ mich darauf ein, um wieder zu Kräften zu kommen.
Heute nun kämpfe ich um davon wieder weg zu kommen. Aber das wird mir auch noch gelingen!
Von meiner Angst fühle ich mich geheilt.Um meine Angst im Umgang mit anderen in Griff zu bekommen, habe ich mich immer auf den Flohmarkt gestellt, ganz alleine meine Sachen verkauft, verhandelt , gefeilscht, mein Selbstbewußtsein gestärkt. Auch mal nein gesagt, eine ungewöhnliche Methode, aber es hat gewirkt. Ich habe daraus gelernt, heute male ich mir nicht mehr alle schrecklichen Ängste im Kopf aus, wenn das bei mir los geht, blocke ich sofort ab, und beschäftige meine Gedanken mit positivem. Auch halte ich Abstand, von Menschen die nur negativ drauf sind, nur ihre Krankheiten kennen, nur jammern usw. Das ist manchmal sehr schwer, aber mir tut das gut. Das soll nicht heissen, dass ich kein Gehör habe, für die Probleme anderer, ( sonst würde ich ja auch hier nicht schreiben ) ich versuche da nur das gesunde Mittelmass zu halten. Meine größte Angst , war auch mich meiner Mutter zu stellen, sie mit allem zu konfrontieren was ich in meiner Kindheit erleiden mußte. Auch das habe ich gemeistert. Heute habe ich fast keinen Kontakt mehr mit ihr. Mir geht es damit besser. Auch von meinen Geschwistern ist mir nur eine geblieben, die noch zu mir hält. Alle anderen können es nicht verstehen, dass ich meiner Mutter die Wahrheit sagte.
So Jessica, das wurde nun sehr lange, bestimmt habe ich auch noch etliches vergessen. Aber das wollte ich schon so lange mal tun.
Nun habe ich es für Dich aufgeschrieben. Wenn Du noch Fragen hast, dann frag mich einfach.
ich muß nun zur Arbeit, ich schreib Dir heute abend noch mal
in liebe Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
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CloneX
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Hi Jessica,
schön dich mal kennen zu lernen - kenne bis jetzt ja nur deine Mutter (dank der wir dieses Forum haben. So hatte dein Leiden zumindest auch etwas gutes für viele andere Menschen, denen durch dieses Forum geholfen wird). Ich glaub wir sind ungefähr gleich alt oder ?
Hast du eigentlich noch andere Symptome außer der Angst ? Es ist natürlich schwer zu sagen ob das noch vom Absetzen kommt. Bei mir ist es eher umgekehrt, die psychischen Symptome lassen nach, dafür bin ich körperlich ein Wrack.
Naja, kann gerade nicht so viel schreiben - zu benommen
.
schön dich mal kennen zu lernen - kenne bis jetzt ja nur deine Mutter (dank der wir dieses Forum haben. So hatte dein Leiden zumindest auch etwas gutes für viele andere Menschen, denen durch dieses Forum geholfen wird). Ich glaub wir sind ungefähr gleich alt oder ?
Hast du eigentlich noch andere Symptome außer der Angst ? Es ist natürlich schwer zu sagen ob das noch vom Absetzen kommt. Bei mir ist es eher umgekehrt, die psychischen Symptome lassen nach, dafür bin ich körperlich ein Wrack.
Naja, kann gerade nicht so viel schreiben - zu benommen
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Hi Dana,
das ist leider nicht so einfach zu erklären - ich hoffe ich kriege meinen Erfahrungsbericht irgendwann fertig. Aber das ist ein Beispiel:
Ich habe immer noch oft "Wuschigkeit", man ist nicht klar im Kopf, als wenn einem einer das Gehirn zudrückt. Und da kann ich nicht produktiv arbeiten am Computer oder sonstige Dinge die Konzentration benötigen. Ich kann immer noch nicht laut Musik hören oder meinem Hobby Gitarre+Gesang nachgehen weil entweder mein linkes Ohr zu empfindlich ist oder mein Nervensystem. Ich bin noch oft Benommen.
Ich stehe morgens auf und habe Lust eine Menge zu tun. Aber ich bin oft einfach "krank" - kann mich z.B. vor den Computer setzen aber nix machen weil mein Schädel dröhnt, ich wuschig bin oder sonstwas.
Es gibt bessere Phasen und schlechtere.
Naja, genaueres im Erfahrungsbericht.
Bin übrigens über 18 Monate von Remergil weg. Naja, das Zeug hatte zwei Jahre zeit mein Gehirn zu zerstören. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
das ist leider nicht so einfach zu erklären - ich hoffe ich kriege meinen Erfahrungsbericht irgendwann fertig. Aber das ist ein Beispiel:
Ich habe immer noch oft "Wuschigkeit", man ist nicht klar im Kopf, als wenn einem einer das Gehirn zudrückt. Und da kann ich nicht produktiv arbeiten am Computer oder sonstige Dinge die Konzentration benötigen. Ich kann immer noch nicht laut Musik hören oder meinem Hobby Gitarre+Gesang nachgehen weil entweder mein linkes Ohr zu empfindlich ist oder mein Nervensystem. Ich bin noch oft Benommen.
Ich stehe morgens auf und habe Lust eine Menge zu tun. Aber ich bin oft einfach "krank" - kann mich z.B. vor den Computer setzen aber nix machen weil mein Schädel dröhnt, ich wuschig bin oder sonstwas.
Es gibt bessere Phasen und schlechtere.
Naja, genaueres im Erfahrungsbericht.
Bin übrigens über 18 Monate von Remergil weg. Naja, das Zeug hatte zwei Jahre zeit mein Gehirn zu zerstören. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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jessicaamybest
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hi clonex
wie alt bist du?ich bin 21 und körperliche symtome habe ich atemnot und noch immer ein überreiztes nervensystem manchmal schwindelgefühle und übelkeit . grade geht es mir jedoch recht gut . geht auf und ab,habe festgestellt dass sich meine symtome verschlimmern wenn das wetter wechelt .
in liebe jessica
wie alt bist du?ich bin 21 und körperliche symtome habe ich atemnot und noch immer ein überreiztes nervensystem manchmal schwindelgefühle und übelkeit . grade geht es mir jedoch recht gut . geht auf und ab,habe festgestellt dass sich meine symtome verschlimmern wenn das wetter wechelt .
in liebe jessica
auf grund meiner ssri erfahrungen wurde dieses forum gegründet.
dank meiner tatkräftigen mutter die als einzige darauf kam dass ich nicht krank bin sondern dass meine symptome von den medikamenten ausgelöst wurden
grund der einnahme war eine zeit der orientierungslosigkeit und verwirrtheit vielleicht durch einen hormonmangel ausgelöst
unterstützende maßnahme von den ärzten....?
dank meiner tatkräftigen mutter die als einzige darauf kam dass ich nicht krank bin sondern dass meine symptome von den medikamenten ausgelöst wurden
grund der einnahme war eine zeit der orientierungslosigkeit und verwirrtheit vielleicht durch einen hormonmangel ausgelöst
unterstützende maßnahme von den ärzten....?
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jessicaamybest
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liebe uschi
so sitze ich mal wieder hier und weine ...
vielen dank für deine antwort. das mit dem positiven denken ist gut .auf den trichter bin ich auch gekommen und es hilft mir sehr. ein alter mann hat zu mir gesagt ich solle aufhören mich damit zu identifizieren sondern soll daran glauben dass ich mich selbst heilen kann .
ich glaube wir müssen lernen unsere angst in vertrauen umzuwandeld und dafür sind wir hier um zu lernen . zu lernen unsere schattenseiten in user licht aufzunehmen und so aufzulösen .ich stelle mir grade immer einen stern vor der in meinem herzen leuchtet und dann stellich mir vor ich werfe all meine angst da hinein und ich sage mir dann immer ich werfe meine angst auf das licht in meinem herzen und bin frei davon. ich glaube wir müssen unser unterbewusstsein mit psitiven gedanken füttern um uns selbst zu heilen
für irgendetwas muss diese zeit ja gut sein um zu lernen und das tu ich grade .
ein buchtipp zu gedankenkraftist das lebensspiel und seine regeln achtung es ist ein bisschen christlich angehaucht.
so sitze ich mal wieder hier und weine ...
vielen dank für deine antwort. das mit dem positiven denken ist gut .auf den trichter bin ich auch gekommen und es hilft mir sehr. ein alter mann hat zu mir gesagt ich solle aufhören mich damit zu identifizieren sondern soll daran glauben dass ich mich selbst heilen kann .
ich glaube wir müssen lernen unsere angst in vertrauen umzuwandeld und dafür sind wir hier um zu lernen . zu lernen unsere schattenseiten in user licht aufzunehmen und so aufzulösen .ich stelle mir grade immer einen stern vor der in meinem herzen leuchtet und dann stellich mir vor ich werfe all meine angst da hinein und ich sage mir dann immer ich werfe meine angst auf das licht in meinem herzen und bin frei davon. ich glaube wir müssen unser unterbewusstsein mit psitiven gedanken füttern um uns selbst zu heilen
für irgendetwas muss diese zeit ja gut sein um zu lernen und das tu ich grade .
ein buchtipp zu gedankenkraftist das lebensspiel und seine regeln achtung es ist ein bisschen christlich angehaucht.
auf grund meiner ssri erfahrungen wurde dieses forum gegründet.
dank meiner tatkräftigen mutter die als einzige darauf kam dass ich nicht krank bin sondern dass meine symptome von den medikamenten ausgelöst wurden
grund der einnahme war eine zeit der orientierungslosigkeit und verwirrtheit vielleicht durch einen hormonmangel ausgelöst
unterstützende maßnahme von den ärzten....?
dank meiner tatkräftigen mutter die als einzige darauf kam dass ich nicht krank bin sondern dass meine symptome von den medikamenten ausgelöst wurden
grund der einnahme war eine zeit der orientierungslosigkeit und verwirrtheit vielleicht durch einen hormonmangel ausgelöst
unterstützende maßnahme von den ärzten....?
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CloneX
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hi dana,Dana hat geschrieben:hi clonex,
so ähnliche beschwerden habe ich auch - bin ständig matt, müde und matschig und kann mich in der arbeit sehr sehr schlecht konzentrieren - ist ein sehr quälendes lebensgefühl auf dauer...........
was machst du dagegen?
lg
dana
das ist ja das quälende: man kann nix machen. ich habe viel ausprobiert, aber letztendlich kommt immer dasselbe ergebnis raus: ich habe keine einfluss darauf. eine zeitlang habe ich versucht dagegen zu kämpfen, mich trotzdem zu zwingen - außer dass es mir eher noch schlechtr geht hats kein anderes ergebnis als wenn ich einfach warte bis wieder bessere tage kommen. wenn ich bloß was dagegen tun könnte. ich würde auch bis zum erbrechen joggen wenn es denn helfen würde.
und so ist es ein auf und ab: manchmal denke ich, ich werde nie wieder normal sein und dann gibts wieder tage wo ich doch recht gute hoffnung habe, dass es besser wird.
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CloneX
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ich bin 22. manchmal habe ich das gefühl, dass bei mir auch die körperlichen symptome etwas nachlasen wenn draußen schöneres wetter ist - aber irgendwie kommen und gehen die symptome doch wie sie wollen.jessicaamybest hat geschrieben:hi clonex
wie alt bist du?ich bin 21 und körperliche symtome habe ich atemnot und noch immer ein überreiztes nervensystem manchmal schwindelgefühle und übelkeit . grade geht es mir jedoch recht gut . geht auf und ab,habe festgestellt dass sich meine symtome verschlimmern wenn das wetter wechelt .
in liebe jessica
naja, hoffe dass es dir bald wieder besser geht. irgendwan muss das doch alles mal vorbei sein.
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Hannes Wien
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- Beiträge: 903
- Registriert: 27.10.2003 14:16
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- Danksagung erhalten: 6 Mal
Hi Jessica,
ich freue mich das du persönlich die Kraft gefunden hast in diesem Forum zum Schreiben.
Letztlich verdanken wir Dir deiner Mutter und Oliver dieses Forum.
Es hat sicher schon sehr vielen Menschen geholfen, die mit der Willkür von Ärzten verordneten SSRI, NASSA ... AD´s zu kämpfen haben.
Ich persönlich konnte die letzten Wochen nicht so viel tippen, da ich sowas von benommen von Mirtazapine war .... ich hoffe das, dass jetzt besser wird......... bin aber überzeugt das es noch Monate anhalten wird....... mal besser mal schlechter ... leider....!
Ich wüsche dir von ganzem Herzen, das du deinem Citalopram Entzug bald überstanden hast!
Mit den besten Grüßen
Hannes
ich freue mich das du persönlich die Kraft gefunden hast in diesem Forum zum Schreiben.
Letztlich verdanken wir Dir deiner Mutter und Oliver dieses Forum.
Es hat sicher schon sehr vielen Menschen geholfen, die mit der Willkür von Ärzten verordneten SSRI, NASSA ... AD´s zu kämpfen haben.
Ich persönlich konnte die letzten Wochen nicht so viel tippen, da ich sowas von benommen von Mirtazapine war .... ich hoffe das, dass jetzt besser wird......... bin aber überzeugt das es noch Monate anhalten wird....... mal besser mal schlechter ... leider....!
Ich wüsche dir von ganzem Herzen, das du deinem Citalopram Entzug bald überstanden hast!
Mit den besten Grüßen
Hannes
Hallo Jessica,
schön , dass du dich im Forum meldest.
Meine Tochter wird 17 Jahre alt und hat eine Zwangserkrankung, seit 8 Jahren. Sie hat ca. 1 Jahr lang Cipralex eingenommen und das Absetzen war ziemlich problematisch (komische Bilder, Stromschlaggefühle, Unruhe usw., das "ganze Programm"), aber durch dieses Forum habe ich viel über die Absetzproblematik erfahren und habe sie immer wieder ermuntert, die SSRI abzusetzen und durchzuhalten.
Jetzt, nach vielen Wochen ohne Cipralex, geht es ihr stimmungsmäßig besser, obwohl die Zwänge immer noch vorhanden sind. Die waren aber auch durch die Cipralex nicht weg. Die schlimmsten Absetzprobleme hat sie wohl überwunden.
Meine Tochter hat auch immer Ängste, ihr Therapeut spricht vom "Generalisierten Angstsyndrom", ich denke, da liegt er nicht falsch. Der Therapeut, er ist kein Kassentherapeut, macht die Therapie per Telefon. Das wird z. B. in Amerika oft so gemacht. Ein Vorteil dabei ist, der Weg, d. h. meistens kann man die guten Therapeuten ja gar nicht erreichen, weil sie sich nicht in der Nähe befinden, entfällt und per Telefon klappt es wunderbar. Er hat für meine Tochter ein ganz spezielles Verhaltenstraining zusammengestellt. Sie macht die Therapie nun fast 1 Jahr lang, in der Zeit hat er sich ein Bild von ihr gemacht, und seit 2 Wochen beginnt er mit dem Verhaltenstraining. Ich hoffe, dass die Therapie anschlägt, denn viele therapeutische Möglichkeiten gibt es nicht mehr.
Machst du eigentlich auch eine ambulante Therapie?
Ich wünsche dir alles Gute und Liebe, hoffentlich geht es dir bald besser, ich drücke dir ganz fest die Daumen.
Liebe Grüße
Sandra
schön , dass du dich im Forum meldest.
Jetzt, nach vielen Wochen ohne Cipralex, geht es ihr stimmungsmäßig besser, obwohl die Zwänge immer noch vorhanden sind. Die waren aber auch durch die Cipralex nicht weg. Die schlimmsten Absetzprobleme hat sie wohl überwunden.
Meine Tochter hat auch immer Ängste, ihr Therapeut spricht vom "Generalisierten Angstsyndrom", ich denke, da liegt er nicht falsch. Der Therapeut, er ist kein Kassentherapeut, macht die Therapie per Telefon. Das wird z. B. in Amerika oft so gemacht. Ein Vorteil dabei ist, der Weg, d. h. meistens kann man die guten Therapeuten ja gar nicht erreichen, weil sie sich nicht in der Nähe befinden, entfällt und per Telefon klappt es wunderbar. Er hat für meine Tochter ein ganz spezielles Verhaltenstraining zusammengestellt. Sie macht die Therapie nun fast 1 Jahr lang, in der Zeit hat er sich ein Bild von ihr gemacht, und seit 2 Wochen beginnt er mit dem Verhaltenstraining. Ich hoffe, dass die Therapie anschlägt, denn viele therapeutische Möglichkeiten gibt es nicht mehr.
Machst du eigentlich auch eine ambulante Therapie?
Ich wünsche dir alles Gute und Liebe, hoffentlich geht es dir bald besser, ich drücke dir ganz fest die Daumen.
Liebe Grüße
Sandra
Absetzen von Paroxat
Liebe Sandra,
danke für den Tipp, ja ich habe schon dort nachgeschaut und eine Beratungsadresse gefunden. Gibt es vielleicht jemanden bei Euch, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat?
Kassandra
danke für den Tipp, ja ich habe schon dort nachgeschaut und eine Beratungsadresse gefunden. Gibt es vielleicht jemanden bei Euch, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat?
Kassandra
Symptome: (Angstzustände; Übelkeit, Schwindel, Panikattacken); Diagnose: (Erschöpfungsdepression?.)
Medikation: (Doxepin 2 Monate) >> (Paroxat 12 Monate 20 mg.) >> (...)
Zusätzlich: (Dosierung, Start (wofür/wogegen));
Bisherige Absetzversuche: (1 Versuch: 3 Monate 10 mg, 4 Tage 0 mg.)
Absetzverlauf (Oktober 04 10 mg): (Ende Dezember 04 0 mg) >> (seit Anfang Januar wieder 20 mg.) >> (...)
Medikation: (Doxepin 2 Monate) >> (Paroxat 12 Monate 20 mg.) >> (...)
Zusätzlich: (Dosierung, Start (wofür/wogegen));
Bisherige Absetzversuche: (1 Versuch: 3 Monate 10 mg, 4 Tage 0 mg.)
Absetzverlauf (Oktober 04 10 mg): (Ende Dezember 04 0 mg) >> (seit Anfang Januar wieder 20 mg.) >> (...)