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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


An alle Frauen

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Linda
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An alle Frauen

Beitrag von Linda »

..... und interessierte Männer! :D

Ich möchte Euch daran erinnern, das Euer Zyklus eine große Rolle im Stimmungsbild spielt. Jessica hat zum Beispiel gemerkt, dass die Absetzsymptome in der 2. Hälfte vom Zyklus viel schlimmer waren, als in der ersten Hälfte. Das liegt an dem höheren Progesteronspiegel in der 2. Zyklushälfte. Falls Ihr die Pille nehmt, sollte diese ein einphasiges und kein zweiphasiges Mittel sein - die Zweiphasigen können nämlich auch Beschwerden bis hin zu Depressionen auslösen. Jessica hat in Abstimmung mit ihrer Gynäkologin eine Weile lang ein einphasiges Präparat ganz durchgenommen, das heißt, sie hat ihre Periode nicht bekommen. Jetzt ist sie wieder bei der "normalen" Einnahme und fühlt sich wohl. Die Absetzsymptome waren vorher in der 2. Zyklushälfte ganz schlimm.

Ich möchte Euch auch allen raten, Euch von Grund auf diesbezüglich durchchecken zu lassen. Wie wir jetzt wissen, war der Grund Jessicas "ursprünglicher Erkrankung" ein Hormonmangel - sie hatte zu wenig LH und FSH und deshalb hatte sie keine Östrogene gebildet. Ein gutes Buch zum Thema ist "Frauenkörper Frauenweisheit" von Dr. med. Christiane Northrup, eine US-Gynäkologin, die die Psyche stark in ihre Behandlung miteinbezieht.

Ich finde, dass es wichtig ist, dass wir zu unserem eigenen Körper einen guten Bezug entwickeln. Dazu gehört, dass wir uns über ihn und seine Funktionen informieren und Bescheid wissen.

Es interessiert mich, was ihr zu diesem Thema zu sagen habt.

Liebe Grüße an Euch alle

Linda
Sina
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Beitrag von Sina »

Hallo Linda,

ich habe mal ein hochdosiertes Zweiphasenpräparat bekommen, was mich auch ziemlich depressiv machte. Ein niedriger dosiertes Zweiphasenpräparat habe ich dagegen gut vertragen.
Nun will ich auch bald wieder die Pille nehmen, da mein Solosein ein Ende hat :D und habe diesmal ein Einphasenpräparat bekommen. Mal sehen wie ich das vertrage.

Es stimmt, dass die Hormone auch einen großen Einfluss auf die Psyche haben!

Liebe Grüße
Sina

P.S.: Der Grund für Jessicas Depressionen war also der zu niedrige Hormonspiegel....und sie ist mit dem Antidepressivum ja eigentlich erstmal falsch behandelt worden oder?
Nunja, ein Hormonspiegel wurde bei mir noch nie gemacht....wäre vielleicht auch sinnvoll?
Linda
Gründer
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Beitrag von Linda »

Hallo Sina,

Jessica wurde mit ADs falsch behandelt. Ihre Probleme lagen im hormonellen Bereich. Deshalb ist ja ein vollständiges Check-up beim Arzt das Erste, was man machen soll und was leider viel zu selten passiert. Wir sind gerade dabei, eine neue Website zu erstellen und werden solche Sachen auch detaillierter ansprechen.

Das freut mich, dass Du nicht mehr solo bist :D - viel Glück!

Liebe Grüße an Dich

Linda
Gesperrt