Hallo an Alle,
bin neu hier und habe mich soeben erst registriert. Ich habe einige interessante mitteilungen zu dem ssri-medikament zoloft zu machen. ich persönlich würde es nie wieder einnehmen. nicht unbedingt weils mir von der antidepressiven wirkung nichts gebracht hat, nein das war gut, doch als ich es abgesetzt habe, da hatte ich so irre probs:
1. ich hatte einen megamäßig unangenehmen stromkopf. kennen sicherlich einige. ständig bekam ich stromähnliche schläge hinter den augen, ausstrahlend in die handflächen. mir wurde immerzu schwindelig und ich war gereizt und abgeschlagen. nach ca. 2 wochen war das einiger maßen vorüber.
2. jetzt bin ich extremst aggressiv und supergereizt. alles war mir nicht in den kram passt wir verdonnert. ich habe extremen selbstverletzungsdruck und könnte nur schreien, schlagen und brüllen.
kennt das irgendjemand, diese hammermäßige aggressionen? ich komm damit nicht klar.hab schon überlegt, ob ich nicht eine tavor einnehmen soll, weils so ´übel ist...
Grüße
Steffi
extreme absetznebenwirkungen bei zoloft
hallo steffi!
willkommen im club!deine beschriebenen entzugserscheinungen kenn ich alle sehr gut! aggressivität bis hin zu universalhass.
bei mir kamen aber dann noch extreme depressive anfälle hinzu. ein halbes jahr hab ich das ausgehalten, dann ich aufgegeben und wieder angefangen...
gruß, cristina
willkommen im club!deine beschriebenen entzugserscheinungen kenn ich alle sehr gut! aggressivität bis hin zu universalhass.
bei mir kamen aber dann noch extreme depressive anfälle hinzu. ein halbes jahr hab ich das ausgehalten, dann ich aufgegeben und wieder angefangen...
gruß, cristina
Zoloft seit 4 Jahren.
mehrere Absetzversuche.
zurzeit Ausschleichen, ca. 12,5mg am Tag
mehrere Absetzversuche.
zurzeit Ausschleichen, ca. 12,5mg am Tag
langsam
Zoloft habe ich ein dreiviertel Jahr genommen. Erst hatte ich eine Dosis von 50 mg, bin jedoch unter ärztlicher Aufsicht auf 200 mg hoch. Diese Dosis war definitiv zu hoch für mich, denn ich war total überdreht. Ich habe nachts geschwitzt wir verrückt, musste jeden Tag mein Bett frisch überziehen, tagsüber war ich super hyperaktiv und hatte so Wechselbäder der Körperwahrnehmungen. Zwischen sehr empfindlicher Haut, zu Frier-Schwitz-Anfällen, von Himmel-hoch-jauzend – zu-Tode-betrübt. Kennt das jemand? Also war nix, als ich auf 100 mg runterfuhr, war es die beste Dosis, hat sich meinem Empfinden nach gut eingependelt. Dennoch denke ich mittlerweile, dass das alles in einem viel zu kurzen Zeitraum geschehen ist; das hochfahren, das runtefahren und absetzen. Am Schluss habe ich wieder 50 mg genommen (mein Doc sagte, da kann ich locker absetzen) und trotzdem hatte ich so arge Probleme. Meine Aggressivität hat sich über das Wochenende etwas gelegt, den Stromkopf hab ich auch nicht mehr, aber ich spüre schon noch so einige kurze Elektrostöße hinter den Augen, wenn ich arg hektisch bin. Ich hoffe diese furchtbare Aggrostimmung des Hass gegen alles und jeden, kommt nicht mehr, denn so wie ich die vergangene Woche drauf war, hätte ich alles kurz-und-klein schlagen können. Mein Freund hat gelitten, ich habe auch schrecklich unter mir gelitten und alles hab ich verquert gesehen. Also null realistisch
Also, wenn ich das Ganze mal aus der Ferne betrachte denk ich, dass ich einfach viel zu schnell zwischen den Dosen abgewechselt hab und demnach zu rasch absetzte. Hätte mir länger Zeit lassen müssen, doch ich tat das ja auch anraten meines Psychodoc’s. Penner! Egal, ich hoffe ich habs rum und werde nicht mehr damit anfangen, denn hätte ich das eher gewusste, hätt ich das gar nicht genommen. Bei mir liegt eine extreme Suchproblematik vor, darum...
Mein Tipp an alle, die auf SSRI und Zoloft etwas empfindlich reagieren – LAAAAAAAANNNNNNNNGGGSAAMMMMMM umstellen und absetzen. Ganz sachte.
(Hinterher ist bzw. redet man/frau immer schlauer, aber jetzt ists nun mal so)
Viele Grüße
Steffi
Also, wenn ich das Ganze mal aus der Ferne betrachte denk ich, dass ich einfach viel zu schnell zwischen den Dosen abgewechselt hab und demnach zu rasch absetzte. Hätte mir länger Zeit lassen müssen, doch ich tat das ja auch anraten meines Psychodoc’s. Penner! Egal, ich hoffe ich habs rum und werde nicht mehr damit anfangen, denn hätte ich das eher gewusste, hätt ich das gar nicht genommen. Bei mir liegt eine extreme Suchproblematik vor, darum...
Mein Tipp an alle, die auf SSRI und Zoloft etwas empfindlich reagieren – LAAAAAAAANNNNNNNNGGGSAAMMMMMM umstellen und absetzen. Ganz sachte.
(Hinterher ist bzw. redet man/frau immer schlauer, aber jetzt ists nun mal so)
Viele Grüße
Steffi
Meine Erfahrungen mit Zoloftabsetzung:
Habe Zoloft ½ Jahr mit 50 mg eingenommen, eigenständig abgesetzt und keine nennenswerten Absetzprobleme gehabt. Ganz leichter Schwindel.
Ca. ¾ Jahr später habe ich erneut mit Zolofteinahme begonnen. Diesmal 100 mg für ca. ¾ Jahr, dann erneut abgesetzt.
Absetzerscheinungen: Blitze hinter den Augen und Schwindel, vorrangig die ersten 2-3 Wochen und dann zusehends weniger werdend.
Alles in allem für mich ertragbar.
Zu Emotionsveränderungen kann ich allerdings keine konkrete Aussage machen. Bin oft zeitweise aggressiv, wütend oder hassempfindend. Kann also nicht sagen, ob es wegen der Absetzung war oder an anderen Dingen lag.
INI
Habe Zoloft ½ Jahr mit 50 mg eingenommen, eigenständig abgesetzt und keine nennenswerten Absetzprobleme gehabt. Ganz leichter Schwindel.
Ca. ¾ Jahr später habe ich erneut mit Zolofteinahme begonnen. Diesmal 100 mg für ca. ¾ Jahr, dann erneut abgesetzt.
Absetzerscheinungen: Blitze hinter den Augen und Schwindel, vorrangig die ersten 2-3 Wochen und dann zusehends weniger werdend.
Alles in allem für mich ertragbar.
Zu Emotionsveränderungen kann ich allerdings keine konkrete Aussage machen. Bin oft zeitweise aggressiv, wütend oder hassempfindend. Kann also nicht sagen, ob es wegen der Absetzung war oder an anderen Dingen lag.
INI